DE1427770U - - Google Patents
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Description
- Hiermit melde ich, der Unterzeichnete, Kaufmann Theodor Maurer, Reiohenau über Konstanz, Baden, das im folgenden näher erläuterte und in einer Anlage dargestellte Modell an und beantrage seine Eintragung in die Rolle für Gebrauohsmuster.
- Die Bezeichnung ist "Räuchrapparat".
- Der Zweck, der auch mit diesem angemeldeten Modell verfolgt wird, ist die Ausschaltung der sattsam bekannten Flaischbrände.
- Die Anlage zeigt in einem Schnitt nach A - B, wie die Umkleidung a der Feuerstelle b ungefähr auf halber Höhe rechts und links mit Öffnungen o versehen ist. Ferner zeigt die Anlage, daß die Umkleidung mit ihrer oberen Hälfte über der Feuerstelle einen oben geschlossenen Hohlraum d bildet, in welchem sich Rauch und Wärme, welche vom glimmenden Räuohermaterial ausströmen, fangen, stauen und verkühlen. Der Boden e des Fleischraumes f hat rechts und links durchbrüche g. Zweckentsprechende Rohre h, welche einerseits in die Durchbriiche g und andererseits in die Öffnungen c eingesteckt sind, führen vermöge des herrsohenden Zuges Rauch zum Fleisch. Diese Rohre sind auch an ihrem unteren Ende i offen und lassen durch Fliegengitter hinduroh Kaltluft einströmen. Dieser Kaltluftstrom hebt die Wärme auf, die mit dem Rauch bei c zuströmt, sodaß keine Erwärmung des Fleisches eintreten kann. Mit ih"oberen Öffnungen k ragen die Rohre etwas über di. e Ebene des Bodens e des Fleisdhraumes empor. Würde wider aller Voraussicht je ein Fettropfen sich vom Fleisch lösen, so würde er entweder auf den Boden e oder aber, wenn er gerade in eines der Rohre hineinträfe, durch das Rohr nach unten hindurch auf den Fußboden fallen. Die Rohre sind überdies so überdacht 1, daß jeder etwaige Fettropfen abgewiesen wird. Keinesfalls kann er die Glut des Räuchermaterials erreichen. Eine Luftregulierung m im unteren Ende der Rohre ermöglicht es, den jeweils richtigen Zustrom kalter Außenluft herzustellen.
Claims (2)
- Als neu wird beansprucht : Räucherapparat, dadurch gekennzeichnet 1) daß zur Rauoh= und Luftführung geeignete Rohre(h) welche in entsprechende Öffnungen (c) der Ümkleidung (a) der Feuerstelle und in entsprechend « Purohbrüche (g) des Bodens (e) eingeführt sind, die Feuerßtnile (b) und das Innere des Fleischraumes (f) miteinander verbinden, an ihrem oberen Ende (k) über den Boden (e) emporragen, hier mit einer Überdachung (1) versehen sind und endlich auch an ihrem unteren Ende (i) offen, hier aber mit Luftklappe versehen und gegen Funkenfall durch Siebe vergittert sind.
- 2) Daß die Umkleidung (a) der Feuerstelle (b) über der Letzteren einen nach oben geschlossenen Rauch= und Värmefang (Hohlraum d) bildet. 3) daß der Rauch aus der Feuerstelle durch zwei einander gegenüberliegende Zuglöcher (c) abströmt.Durch die neuen anordnungen wird erreicht, daß das Modell gegen Fleischbrand denkbar hoch gesichert ist, obgleich die Feuerstelle dicht unter dem Fleisch angeordnet ist.Das Patentamt wird gebeten, die vorbereitete anliegende Empfangsbescheinigung zurückzusenden. Die gesetzlich Gebühr für die Anmeldunh ist mit RM. 15.- auf das Postscheckamt Nr. 2 Berlin einbezahlt worden.Von diesem Gesuch und allen Anlagen habe ich gleichlautende Stücke zurückbehalten.Dem Gesuch liegen bei : 1. eine gleichlautend Ausfertigun dieses Schriftstückes ; 2. zwei Ausfertigungen einer Zeichnung ; 3. eine frankierte Empfangsbescheinitung.,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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