DE142138C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE142138C DE142138C DE1902142138D DE142138DD DE142138C DE 142138 C DE142138 C DE 142138C DE 1902142138 D DE1902142138 D DE 1902142138D DE 142138D D DE142138D D DE 142138DD DE 142138 C DE142138 C DE 142138C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mica
- rollers
- plates
- chamber
- flakes
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000010445 mica Substances 0.000 claims description 55
- 229910052618 mica group Inorganic materials 0.000 claims description 55
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 8
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 8
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 5
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 3
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 5
- 238000003776 cleavage reaction Methods 0.000 description 3
- 230000007017 scission Effects 0.000 description 3
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 2
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 238000002788 crimping Methods 0.000 description 1
- 239000013078 crystal Substances 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 238000003892 spreading Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28D—WORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
- B28D1/00—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
- B28D1/32—Methods and apparatus specially adapted for working materials which can easily be split, e.g. mica, slate, schist
- B28D1/322—Splitting of the working materials
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JY* 142138 KLASSE QOd.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Herstellung von Glimmerplättchen oder Schuppen
aus Glimmerplatten, -kristallen, -klumpen (im folgenden kurz mit Glimmerplatten bezeichnet).
Besonders sollen solche Glimmerplatten verarbeitet werden, welche zu geringe Größe
haben oder von zu geringer Güte sind, um aus ihnen Glimmerblätter von solcher Größe
und Güte herzustellen, welche im Handel für
ίο elektrische und andere Zwecke gefordert wird.
Im folgenden sind das zur Verarbeitung des
Glimmers bestimmte Verfahren und die zur Ausführung desselben geeigneten Einrichtungen
beschrieben und auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt im Aufriß eine geneigte Bahn
und die Vorrichtungen, durch welche ein die zu behandelnden Glimmerplatten oder dergl.
enthaltender Wagen auf eine genügende Höhe gehoben werden kann, um die Glimmerplatten
in die Zulaufrinne eines ersten Satzes von Biegewalzen führen zu können.
Fig. 2 zeigt im Aufriß eine Rinne mit dem ersten Walzensatz und ein schräg nach aufwärts
gerichtetes Förderband und ein wagerechtes Förderband oder eine ähnliche Vorrichtung,
mittels welcher die Glimrnerplatten nach dem Durchgang durch den ersten Walzensatz
gehoben und einem zweiten Satz Biegewalzen zugeführt werden.
Fig. 3 zeigt im Querschnitt und im größeren Maßstabe als Fig. 2 das eine Paar der in Fig. 2
dargestellten Walzen.
Fig. 4 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2 und zeigt eine Rinne mit einem zweiten Satz
Biegewalzen und einem aufwärts gerichteten Förderbande und seitlicher Rinne.
Fig. 5 zeigt teils im Aufriß, teils im senkrechten Längsschnitt eine andere Rinne mit
einem dritten Satz Biegewalzen, einem aufwärts gerichteten Förderbande und einer Spalt-
und Trennvorrichtung, durch welche die Glimmerplatten, nachdem sie einem vorhergehenden
Biegeprozeß unterworfen sind, gespalten werden, so daß sich die die Glimmerplatten bildenden Schichten oder Blättchen
mehr oder weniger voneinander lösen und die Glimmerblättchen sich von den ungenügend
gespaltenen Teilen der Platte abtrennen.
Fig. 6 zeigt im Grundriß, wie eine der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Anordnungen eingerichtet
werden kann, um das zu behandelnde Material, nachdem es gehoben und der Rinne des ersten Walzensatzes zugeführt ist, selbsttätig
durch die verschiedenen Teile der Vorrichtung zu führen; die genannte Figur zeigt
außerdem die Mittel, durch welche der teilweise gespaltene Glimmer wieder zu einigen
der Walzen zurückgeführt werden kann zwecks weiterer Behandlung.
Fig. 7 zeigt im Grundriß eine abgeänderte Form einer Biegewalze.
Gemäß vorliegender Erfindung werden die Glimmerplatten, nachdem sie zunächst gründlich,
etwa durch Ausbreiten auf einer großen Fläche in einem zur Austreibung aller Feuchtigkeit
genügend hoch erhitzten Trockenraum, getrocknet sind, einer vorläufigen, öffnenden
oder lockernden Behandlung unterworfen,
durch welche die Schichten des Glimmers mehr oder weniger voneinander getrennt werden.
Zu diesem Zweck werden die Glimmerplatten beispielsweise durch einen Flaschen
zug c in einem Wagen α auf einer geneigten Bahn b hoch befördert, so daß sie in eine
geneigte Rinne d (Fig. 2) fallen und durch ihr Eigengewicht zwischen einem Paar Walzen e
hindurchgehen, welche die volle Breite der Rinne haben und am Umfang gewellt oder
mit Zähnen versehen sind. Die Vertiefungen f und die Vorspränge oder Zähne g sind in der
Längsrichtung der Walzen angeordnet und, wie Fig. 3 zeigt, derart gestaltet, daß die
Rippen oder Zähne g der einen Walze lose in die Vertiefungen f der Gegenwalze des
Paares passen.
Die Walzen e werden durch Federn h zusammengepreßt
und sind derart angeordnet, daß, wenn die Glimmerplatten zwischen die Walzen fallen, die Platten fest von den Walzen
ergriffen und durch dieselben hindurchgezogen werden, wobei sie einer Biegewirkung unterworfen
und dadurch die Ränder der Glimmerschichten, welche die Platten bilden, mehr oder
weniger gelockert und voneinander getrennt werden. Die Glimmerplatten können nacheinander
durch verschiedene Paare von durch Federn aneinander gepreßten, gerippten WaI-zen
e der beschriebenen Art hindurchgeführt werden, welche Walzenpaare eine Walzengruppe
bilden, um den Feinheitsgrad, bis zu welchem die einzelnen Schichten oder Blättchen
der Platten voneinander gelöst oder getrennt werden, zu erhöhen. Geeignetenfalls
können drei Paar federbeeinflußte Walzen in einer Walzengruppe verwendet werden, wie
bei dem in Fig. 2 dargestellten Beispiel angenommen ist; die Rinnen f haben eine Teilung
von etwa 32 mm und eine Tiefe von etwa 18 mm; jedes Paar Walzen wird mit genügender
Kraft zusammengepreßt, damit die Glimmerplatten bei ihrem Durchgang zwischen den Walzen genügend stark gebogen werden.
Die in dieser Weise behandelten Glimmerplatten werden dann wieder etwa durch ein
endloses Transportband k, welches mit Querleisten kl versehen ist (Fig. 2), gehoben, auf
welches sie von dem letzten Walzenpaare fallen, und fallen dann in eine andere Rinne m
(Fig. 4), durch welche sie einer zweiten aus drei Walzenpaaren e1 bestehenden Walzengruppe
zugeführt werden. Die Rinnen dieser Walzen haben eine kleinere Teilung und geringere
Tiefe als die der vorhergehenden Walzen e, wodurch eine weitere Lockerung der
Glimmerschichten bewirkt wird. Die Rillen der Walzen e' können beispielsweise eine
Teilung von ungefähr 18 mm und eine Tiefe von etwa 12 mm haben. Die Walzen werden
entweder nur durch ihr Gewicht oder durch dieses und Federn h genügend stark zusammengepreßt,
so daß die Glimmerplatten bei ihrem Durchgang zwischen den Walzen ziemlich stark
gebogen werden.
Die teilweise gelockerten und gewissermaßen geöffneten Glimmerplatten werden dann, etwa
durch ein endloses Förderband η mit Querleisten n1 (Fig. 4), wieder angehoben und fallen
in eine Rinne 0 (Fig. 5), durch welche sie einem oder mehreren Walzenpaaren e2 (dargestellt
sind drei Paar) zugeführt werden, welche gegeneinander gepreßt werden. Teilung und Tiefe der Rillen können bei diesen Walzen
die gleichen sein wie bei den vorhergehenden Walzen e1.
Nachdem die Glimmerplatten den eben beschriebenen vorläufigen Auflockerungsprozeß
durchgemacht haben, werden sie dem eigentlichen , sie in Blättchen oder Schuppen verwandelnden
Prozeß unterworfen.
Zu diesem Zweck werden die Platten wieder etwa durch ein endloses Förderband ρ
(Fig. 5) gehoben, und zwar derart, daß sie flach durch eine geneigte Rinne q in eine geneigte
Kammer r, im folgenden Spaltkammer genannt, fallen. In dieser werden sie von einem Luftstrom ergriffen und von diesem
1 umhergewirbelt, wodurch die Glimmerschichten oder -blättchen mehr oder weniger voneinander go
getrennt werden.
Vom unteren Ende dieser Spaltkammer werden die abgetrennten Glimmerblättchen und
die Teile der Glimmerplatten, welche nur teilweise voneinander getrennt wurden, durch
einen geeigneten Auslaß s in eine Spalt- und Trennkammer t ausgeworfen, in welcher die
teilweise gespaltenen Glimmerplatten einer weiteren Spaltung unterworfen werden.
Um die Spaltung zu bewirken, ist das obere Ende der geneigten Spaltkammer r etwa durch
ein Rohr u mit einer Vorrichtung, beispielsweise einem Zentrifugalgebläse ν, verbunden,
durch welches Druckluft von etwa 30 bis 40 g Druck auf das Quadratzentimeter erzeugt und
in die Kammer r geleitet wird, in welcher sie derart auf die in die Kammer fallenden
Glimmerplatten trifft, daß die durch die Vorbehandlung bereits teilweise getrennten oder
gelockerten Schichten in größerem oder geringerem Maße voneinander getrennt und die
gewünschten Glimmerblättchen oder Schuppen gebildet werden.
Das untere Ende der Spaltkammer r kann mit einer zylindrischen Erweiterung n>
versehen sein, von deren einer Seite der Glimmerauslaßkanal s ausgeht. In dieser Erweiterung
ist eine Trommel χ drehbar, an deren Umfang in der Achsenrichtung verlaufende Flügel y
angeordnet sind, gegen welche der durch die Spaltkammer r strömende Luftstrom wirkt.
Die Trommel χ wird hierdurch in der Pfeil-
richtung in Drehung versetzt und nimmt die mehr oder weniger aufgeschlossenen Glimmerplatten und die bereits abgetrennten Glimmerblättchen
zwischen sich und der Wand des Zylinders w mit herum und liefert sie nach
dem Auslaß s ab, von welchem sie in die Spalt- und Trennkammer t hinunterfallen. Bei
ihrem Durchgang durch den engen Raum \ zwischen der Trommel χ und dem zylindrisehen
Mantel n> werden die Platten und Blättchen auf der scharfen Kante dem Luftstrom
ausgesetzt, wodurch die Teilung der Platten in Blätter oder Schuppen bedeutend
erleichtert wird.
In einigen Fällen jedoch kann die zylindrische Verlängerung oder Erweiterung w der
Kammer r fortfallen, und die Spaltkammer r und der Auslaß s können direkt ineinander
übergehen, wie in punktierten Linien bei s1 in Fig. 5 angedeutet ist, so daß die Glimmerplatten unmittelbar aus der Kammer r in den
Auslaßkanal s fallen.
Die Spalt- und Trennkammer t, in welche das mehr oder weniger in Blättchen verwandelte
Material fällt, hat eine verhältnismäßig große Ausdehnung und ist in eine hintere und eine vordere Abteilung 1 und 2
durch eine senkrechte Wand 3 geteilt, welche als Ablenkplatte wirkt und in senkrechter Richtung
verstellt werden kann, etwa durch eine über eine mit Kurbel 6 versehene Welle 5 geführte Schnur 4 mit Gegengewicht, so daß
zwischen der oberen Kante 3" und dem höchsten Punkt der Kammer t und zwischen den
Abteilungen 1 und 2 derselben eine Öffnung 7 vorhanden ist, deren Höhe und Weite entsprechend
der Feinheit der gewünschten Glimmerblättchen
verändert werden kann. Auf das mehr oder weniger in Blättchen verwandelte, in die hintere Abteilung 1 der Spalt- und
Trennkammer fallende Material wird durch den durch diese Kammer gehenden Luftstrom
in der Weise eingewirkt, daß es dadurch weiter gespalten wird. Die leichteren Teile
der Glimmerblättchen oder Schuppen werden durch den Luftstrom mitgerissen und über die
Ablenkungsplatte 3 in die vordere Abteilung 2 befördert, in welcher sie gesammelt werden,
während die schwereren Stücke von unvollkommen getrennten Schichten oder Blättchen
des Glimmers auf den Boden der hinteren Kammer 1 fallen, aus welcher sie entfernt und
nochmals einer oder mehreren Gruppen von geriffelten Walzen zur weiteren Öffnung und
Lockerung zugeführt werden.
Wenn die Höhe der Ablenkungsplatte 3 vergrößert wird, so wird der Feinheitsgrad der
erhaltenen Glimmerblättchen vergrößert, während durch Erniedrigung der Wand 3 eine
gröbere Sorte Glimmerblättchen erhalten wird. Um die Entfernung des unvollkommen zerteilten
Materials aus der hinteren Abteilung der Kammer t zu erleichtern, kann die hintere
Wand 8, wie dargestellt, konkav hergestellt werden. Sie führt abwärts nach einem quer
zur Kammer an der Hinterseite der Wand 3 vorbeilaufenden Förderbande 9. Das unvollkommen
zerteilte Material fällt auf dieses Förderband und wird selbsttätig ununterbrochen
oder absatzweise, wie es gewünscht wird, entfernt.
Die vordere Abteilung 2 der Kammer t ist oben mit einem Sieb 10 bedeckt, welches den
Durchgang der mit Staub beladenen Luft und der zu kleinen Glimmerteilchen gestattet, den
Durchgang der größeren Blättchen oder Schuppen aber verhindert, welche sich am Boden dieser vorderen Abteilung ansammeln.
Die mit Staub und den kleinen Glimmerteilchen versetzte Luft kann durch eine Absetzkammer
oder in einen offenen Raum geführt werden, in welchem der fein zerteilte Glimmer und die
kleinen Blättchen, Welche aus der Trennkammer durch den Luftstrom mitgeführt werden,
gesammelt werden.
Die größeren, in der vorderen Abteilung 2 gesammelten Blättchen können gewünschtenfalls
zwischen Kräuselwalzen noch weiter behandelt werden.
Die Einrichtungen zur Herstellung von Glimmerblättchen in der vorstehend beschriebenen
Weise können in verschiedener Weise gebaut und angeordnet werden.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Anordnung sind zwei geneigte Bahnen b vorgesehen, von
welchen die Glimmerplatten auf die schräg nach abwärts nach der ersten Walzengruppe e
führende Rinne d geschüttet werden.
Aus der Rinne d gelangen die Glimmerplatten vermittels des Förderbandes k nach
dem Förderband 12, welches sie nach der Rinne m leitet, in welcher sie zu dem zweiten
Satz Riffel walzen e1 gelangen.
Das unter den Walzen e1 laufende Förderband
η führt die Glimmerplatten in die doppelt geneigte, quer angeordnete Rinne 14, durch
welche das Material in zwei Ströme geteilt und in zwei wieder nach rückwärts und abwärts
gerichtete Rinnen 0 einer der in Fig. 5 besonders dargestellten Anordnungen abgegeben
wird.
An der gegenüberliegenden Seite und hinter dem ersten Satz Walzen und Förderband k
ist ein zweiter Maschinensatz der beschriebenen Art mit Rinne m1, Walzen E1 2?2, Transportband
nl, doppelt geneigter Rinne 14", Rinne c1
und Transportband j?1 angeordnet, welch letzteres
das Material in eine Rinne q1 der Spaltkammern tl abliefert. Alle Teile dieser Apparatseite
arbeiten genau in derselben Weise wie die Teile der in gleicher Weise gebauten anderen Seite des Apparates. Unter und quer
zu dem unteren Ende der hinteren Abteilung jeder Spaltkammer und Trennkammer t tl läuft
ein gemeinsames endloses Förderband 9 vorbei, dessen oberer Teil sich in Richtung des eingezeichneten
Pfeils (Fig. 6) bewegt.
Das äußere Ende dieses Förderbandes endigt über dem unteren Ende eines aufwärts und
rückwärts gerichteten endlosen Förderbandes 16, welches über einem quer zu ihm angeordneten
ίο Förderbande 17 endet. Die auf diesen Bändern
16 und 17 fortgeführten Gegenstände werden etwa durch eine Rinne auf das eine
Ende eines vorwärts und aufwärts gerichteten endlosen Förderbandes 18 abgegeben,, welches
sie in den oberen Teil der Rinne ml des zweiten Maschinensatzes abliefert.
Geeignetenfalls kann das endlose Förderband 12 durch eine quer angeordnete, doppelt
geneigte Rinne 14 ersetzt werden, welche das Material in die Rinnen m m1 der beiden hinter
dem Band k angeordneten Maschinensätze führt, so daß der Strom der Glimmerplatten, welcher
von dem Band k geliefert wird, durch die dachförmige Rinne in zwei Ströme geteilt wird,
welche später nochmals durch die dachförmigen Rinnen 14 und 14s in zwei Ströme geteilt
werden, deren jeder nach seiner eigenen Spalt- und Trennkammer t oder /' fließt. In diesem
Falle werden die schweren Stücke des unvollkommen gespaltenen Glimmers nach der Entfernung
aus den.Kammern ttl in einer besonderen
Vorrichtung der weiteren Behandlung unterworfen.
Geeignetenfalls können auch statt der gewellten oder geriffelten Walzen Walzen verwendet
werden, welche mit Vorsprüngen und entsprechenden Vertiefungen versehen sind und
den Zweck haben, die Glimmerplatten zu öffnen und die einzelnen Schichten, aus welchen dieselben
bestehen, zu lockern. Man kann beispielsweise, wie Fig. 7 darstellt, Walzen verwenden,
welche in der Längrichtung mit Reihen von Zähnen oder Vorsprüngen 20 versehen sind, welche durch Zwischenräume 21
getrennt sind.
Die in vorstehender Weise hergestellten Glimmerblättchen oder Schuppen können für
die verschiedensten Zwecke benutzt werden. Sie können vorteilhaft bei der Herstellung von
Isolierkörpern Verwendung finden.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von Glimmerblättchen aus Glimmerplatten, Stücken
oder dergl., dadurch gekennzeichnet, daß die Glimmerstücke einer Biegung unterworfen
werden, um dieselben aufzulockern, und darauf einem Luftstrom ausgesetzt werden, derart, daß die aufgelockerten
Glimmerstücke mehr oder weniger in einzelne Blättchen aufgelöst werden, worauf
dieselben durch den Luftstrom in einen Raum eingeführt werden, in welchem sich die einzelnen Blättchen nach ihrem verschiedenen
Gewicht ordnen.
2. Eine Einrichtung zur Ausführung des in Anspruch 1 gekennzeichneten Verfahrens,
bei welcher die Glimmerplatten zwecks Lockerung derselben zunächst durch Riffelwalzen und dann mittels Transportbänder,
Rinnen oder dergl. in eine Kammer geführt werden, in welcher sie einem von einem Gebläse oder dergl. erzeugten Luftstrom
ausgesetzt werden, welcher die bereits gelockerten Platten mehr oder weniger in Schichten oder Blättchen zerlegt, worauf
das Materal durch den Luftstrom in eine durch eine verstellbare Scheidewand geteilte
Kammer übergeführt und dort nach dem verschiedenen Gewicht der gespaltenen und unvollkommen gespaltenen Teile sortiert
wird, wobei durch Höhenverstellung der Scheidewand die Größe der Blättchen verändert werden kann.
3. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 2, bei welcher die
Vorrichtung zum Lockern und Trennen der Glimmerplatten doppelt vorgesehen sind, um die von der einen Vorrichtung nicht
genügend getrennten Platten zwecks weiterer Bearbeitung der zweiten Vorrichtung zuzuführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE142138T | 1902-06-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE142138C true DE142138C (de) | 1903-06-25 |
Family
ID=32400309
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1902142138D Expired DE142138C (de) | 1902-06-17 | 1902-06-17 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE142138C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE906072C (de) * | 1943-01-10 | 1954-03-08 | Aeg | Verfahren zum Spalten geschichteter Koerper, insbesondere von Glimmer, und Anordnunghierzu |
-
1902
- 1902-06-17 DE DE1902142138D patent/DE142138C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE906072C (de) * | 1943-01-10 | 1954-03-08 | Aeg | Verfahren zum Spalten geschichteter Koerper, insbesondere von Glimmer, und Anordnunghierzu |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0225351B1 (de) | Vorrichtung zum trocknen von klärschlamm | |
| DE60219423T2 (de) | Vorrichtung und verfahren zur trennung von elementen oder materialien unterschiedlicher grösse | |
| DE3039547C2 (de) | Arbeitsverfahren zum Aussortieren von Kunststoffolien und ggf. Textilabfällen aus einem Abfallgemisch | |
| DE3923498A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum entholzen und zum aufbereiten von flachs | |
| DE2628669A1 (de) | Verfahren zur bildung von faservlies und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens | |
| DE2200997C3 (de) | Vorrichtung zum Sortieren von Reiskörnern | |
| DE102009056717A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Trennung von unterschiedlich elektrisch leitfähigen Partikeln | |
| DE69620041T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von holzschnitzel mit bestimmtem niedrigem rindengehalt und hohem rindenenthaltenden kraftstoff aus rindenenthaltendenholzschnitzel | |
| EP1119447B1 (de) | Streustation | |
| DE69416406T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum abtrennen von schweren partikeln aus partikelförmigem material | |
| DE142138C (de) | ||
| DE69211684T2 (de) | Walzensieb zum sieben von schüttgut insbesondere holzspäne | |
| DE3245231C2 (de) | ||
| DE102011108606A1 (de) | Vorrichtung zum Verteilen von Tabak, wie Tabakfasern, Tabakblätter oder Teilen von Tabakblättern | |
| DE2834943C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer fortlaufenden, aus mehreren Lagen zusammengesetzten Matte | |
| DE1482452A1 (de) | Verfahren zum pneumatischen Klassieren von Teilchen und Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens | |
| CH618218A5 (en) | Method and apparatus for breaking up a fibre bale | |
| DE814432C (de) | Einrichtung zur elektrostatischen Trennung von Mehrstoffgemengen | |
| CH632025A5 (en) | Apparatus for pretreating a paper fraction which has been separated from refuse and is to be reprocessed | |
| EP0381859A1 (de) | Reinigungsmaschine für Textilfasern | |
| DE2701345C3 (de) | Vorrichtung zum Trennen von Schwer- und Leichtgut | |
| DE636720C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung verspinnbarer Fasern aus Holz in Brettchenform | |
| DE423655C (de) | Verfahren zur Herstellung eines durch Pressung zu entwaessernden Rohtorf-Zusatzgemisches | |
| EP4626214A1 (de) | Hackfruchttrennvorrichtung und hackfruchterntemaschine | |
| DE326412C (de) | Maschine zum Zerkleinern von Metallspaenen |