DE142138C - - Google Patents

Info

Publication number
DE142138C
DE142138C DE1902142138D DE142138DD DE142138C DE 142138 C DE142138 C DE 142138C DE 1902142138 D DE1902142138 D DE 1902142138D DE 142138D D DE142138D D DE 142138DD DE 142138 C DE142138 C DE 142138C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mica
rollers
plates
chamber
flakes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1902142138D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE142138C publication Critical patent/DE142138C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/32Methods and apparatus specially adapted for working materials which can easily be split, e.g. mica, slate, schist
    • B28D1/322Splitting of the working materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JY* 142138 KLASSE QOd.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Herstellung von Glimmerplättchen oder Schuppen aus Glimmerplatten, -kristallen, -klumpen (im folgenden kurz mit Glimmerplatten bezeichnet). Besonders sollen solche Glimmerplatten verarbeitet werden, welche zu geringe Größe haben oder von zu geringer Güte sind, um aus ihnen Glimmerblätter von solcher Größe und Güte herzustellen, welche im Handel für
ίο elektrische und andere Zwecke gefordert wird.
Im folgenden sind das zur Verarbeitung des
Glimmers bestimmte Verfahren und die zur Ausführung desselben geeigneten Einrichtungen beschrieben und auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt im Aufriß eine geneigte Bahn und die Vorrichtungen, durch welche ein die zu behandelnden Glimmerplatten oder dergl. enthaltender Wagen auf eine genügende Höhe gehoben werden kann, um die Glimmerplatten in die Zulaufrinne eines ersten Satzes von Biegewalzen führen zu können.
Fig. 2 zeigt im Aufriß eine Rinne mit dem ersten Walzensatz und ein schräg nach aufwärts gerichtetes Förderband und ein wagerechtes Förderband oder eine ähnliche Vorrichtung, mittels welcher die Glimrnerplatten nach dem Durchgang durch den ersten Walzensatz gehoben und einem zweiten Satz Biegewalzen zugeführt werden.
Fig. 3 zeigt im Querschnitt und im größeren Maßstabe als Fig. 2 das eine Paar der in Fig. 2 dargestellten Walzen.
Fig. 4 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2 und zeigt eine Rinne mit einem zweiten Satz Biegewalzen und einem aufwärts gerichteten Förderbande und seitlicher Rinne.
Fig. 5 zeigt teils im Aufriß, teils im senkrechten Längsschnitt eine andere Rinne mit einem dritten Satz Biegewalzen, einem aufwärts gerichteten Förderbande und einer Spalt- und Trennvorrichtung, durch welche die Glimmerplatten, nachdem sie einem vorhergehenden Biegeprozeß unterworfen sind, gespalten werden, so daß sich die die Glimmerplatten bildenden Schichten oder Blättchen mehr oder weniger voneinander lösen und die Glimmerblättchen sich von den ungenügend gespaltenen Teilen der Platte abtrennen.
Fig. 6 zeigt im Grundriß, wie eine der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Anordnungen eingerichtet werden kann, um das zu behandelnde Material, nachdem es gehoben und der Rinne des ersten Walzensatzes zugeführt ist, selbsttätig durch die verschiedenen Teile der Vorrichtung zu führen; die genannte Figur zeigt außerdem die Mittel, durch welche der teilweise gespaltene Glimmer wieder zu einigen der Walzen zurückgeführt werden kann zwecks weiterer Behandlung.
Fig. 7 zeigt im Grundriß eine abgeänderte Form einer Biegewalze.
Gemäß vorliegender Erfindung werden die Glimmerplatten, nachdem sie zunächst gründlich, etwa durch Ausbreiten auf einer großen Fläche in einem zur Austreibung aller Feuchtigkeit genügend hoch erhitzten Trockenraum, getrocknet sind, einer vorläufigen, öffnenden oder lockernden Behandlung unterworfen,
durch welche die Schichten des Glimmers mehr oder weniger voneinander getrennt werden.
Zu diesem Zweck werden die Glimmerplatten beispielsweise durch einen Flaschen zug c in einem Wagen α auf einer geneigten Bahn b hoch befördert, so daß sie in eine geneigte Rinne d (Fig. 2) fallen und durch ihr Eigengewicht zwischen einem Paar Walzen e hindurchgehen, welche die volle Breite der Rinne haben und am Umfang gewellt oder mit Zähnen versehen sind. Die Vertiefungen f und die Vorspränge oder Zähne g sind in der Längsrichtung der Walzen angeordnet und, wie Fig. 3 zeigt, derart gestaltet, daß die Rippen oder Zähne g der einen Walze lose in die Vertiefungen f der Gegenwalze des Paares passen.
Die Walzen e werden durch Federn h zusammengepreßt und sind derart angeordnet, daß, wenn die Glimmerplatten zwischen die Walzen fallen, die Platten fest von den Walzen ergriffen und durch dieselben hindurchgezogen werden, wobei sie einer Biegewirkung unterworfen und dadurch die Ränder der Glimmerschichten, welche die Platten bilden, mehr oder weniger gelockert und voneinander getrennt werden. Die Glimmerplatten können nacheinander durch verschiedene Paare von durch Federn aneinander gepreßten, gerippten WaI-zen e der beschriebenen Art hindurchgeführt werden, welche Walzenpaare eine Walzengruppe bilden, um den Feinheitsgrad, bis zu welchem die einzelnen Schichten oder Blättchen der Platten voneinander gelöst oder getrennt werden, zu erhöhen. Geeignetenfalls können drei Paar federbeeinflußte Walzen in einer Walzengruppe verwendet werden, wie bei dem in Fig. 2 dargestellten Beispiel angenommen ist; die Rinnen f haben eine Teilung von etwa 32 mm und eine Tiefe von etwa 18 mm; jedes Paar Walzen wird mit genügender Kraft zusammengepreßt, damit die Glimmerplatten bei ihrem Durchgang zwischen den Walzen genügend stark gebogen werden.
Die in dieser Weise behandelten Glimmerplatten werden dann wieder etwa durch ein endloses Transportband k, welches mit Querleisten kl versehen ist (Fig. 2), gehoben, auf welches sie von dem letzten Walzenpaare fallen, und fallen dann in eine andere Rinne m (Fig. 4), durch welche sie einer zweiten aus drei Walzenpaaren e1 bestehenden Walzengruppe zugeführt werden. Die Rinnen dieser Walzen haben eine kleinere Teilung und geringere Tiefe als die der vorhergehenden Walzen e, wodurch eine weitere Lockerung der Glimmerschichten bewirkt wird. Die Rillen der Walzen e' können beispielsweise eine Teilung von ungefähr 18 mm und eine Tiefe von etwa 12 mm haben. Die Walzen werden entweder nur durch ihr Gewicht oder durch dieses und Federn h genügend stark zusammengepreßt, so daß die Glimmerplatten bei ihrem Durchgang zwischen den Walzen ziemlich stark gebogen werden.
Die teilweise gelockerten und gewissermaßen geöffneten Glimmerplatten werden dann, etwa durch ein endloses Förderband η mit Querleisten n1 (Fig. 4), wieder angehoben und fallen in eine Rinne 0 (Fig. 5), durch welche sie einem oder mehreren Walzenpaaren e2 (dargestellt sind drei Paar) zugeführt werden, welche gegeneinander gepreßt werden. Teilung und Tiefe der Rillen können bei diesen Walzen die gleichen sein wie bei den vorhergehenden Walzen e1.
Nachdem die Glimmerplatten den eben beschriebenen vorläufigen Auflockerungsprozeß durchgemacht haben, werden sie dem eigentlichen , sie in Blättchen oder Schuppen verwandelnden Prozeß unterworfen.
Zu diesem Zweck werden die Platten wieder etwa durch ein endloses Förderband ρ (Fig. 5) gehoben, und zwar derart, daß sie flach durch eine geneigte Rinne q in eine geneigte Kammer r, im folgenden Spaltkammer genannt, fallen. In dieser werden sie von einem Luftstrom ergriffen und von diesem 1 umhergewirbelt, wodurch die Glimmerschichten oder -blättchen mehr oder weniger voneinander go getrennt werden.
Vom unteren Ende dieser Spaltkammer werden die abgetrennten Glimmerblättchen und die Teile der Glimmerplatten, welche nur teilweise voneinander getrennt wurden, durch einen geeigneten Auslaß s in eine Spalt- und Trennkammer t ausgeworfen, in welcher die teilweise gespaltenen Glimmerplatten einer weiteren Spaltung unterworfen werden.
Um die Spaltung zu bewirken, ist das obere Ende der geneigten Spaltkammer r etwa durch ein Rohr u mit einer Vorrichtung, beispielsweise einem Zentrifugalgebläse ν, verbunden, durch welches Druckluft von etwa 30 bis 40 g Druck auf das Quadratzentimeter erzeugt und in die Kammer r geleitet wird, in welcher sie derart auf die in die Kammer fallenden Glimmerplatten trifft, daß die durch die Vorbehandlung bereits teilweise getrennten oder gelockerten Schichten in größerem oder geringerem Maße voneinander getrennt und die gewünschten Glimmerblättchen oder Schuppen gebildet werden.
Das untere Ende der Spaltkammer r kann mit einer zylindrischen Erweiterung n> versehen sein, von deren einer Seite der Glimmerauslaßkanal s ausgeht. In dieser Erweiterung ist eine Trommel χ drehbar, an deren Umfang in der Achsenrichtung verlaufende Flügel y angeordnet sind, gegen welche der durch die Spaltkammer r strömende Luftstrom wirkt. Die Trommel χ wird hierdurch in der Pfeil-
richtung in Drehung versetzt und nimmt die mehr oder weniger aufgeschlossenen Glimmerplatten und die bereits abgetrennten Glimmerblättchen zwischen sich und der Wand des Zylinders w mit herum und liefert sie nach dem Auslaß s ab, von welchem sie in die Spalt- und Trennkammer t hinunterfallen. Bei ihrem Durchgang durch den engen Raum \ zwischen der Trommel χ und dem zylindrisehen Mantel n> werden die Platten und Blättchen auf der scharfen Kante dem Luftstrom ausgesetzt, wodurch die Teilung der Platten in Blätter oder Schuppen bedeutend erleichtert wird.
In einigen Fällen jedoch kann die zylindrische Verlängerung oder Erweiterung w der Kammer r fortfallen, und die Spaltkammer r und der Auslaß s können direkt ineinander übergehen, wie in punktierten Linien bei s1 in Fig. 5 angedeutet ist, so daß die Glimmerplatten unmittelbar aus der Kammer r in den Auslaßkanal s fallen.
Die Spalt- und Trennkammer t, in welche das mehr oder weniger in Blättchen verwandelte Material fällt, hat eine verhältnismäßig große Ausdehnung und ist in eine hintere und eine vordere Abteilung 1 und 2 durch eine senkrechte Wand 3 geteilt, welche als Ablenkplatte wirkt und in senkrechter Richtung verstellt werden kann, etwa durch eine über eine mit Kurbel 6 versehene Welle 5 geführte Schnur 4 mit Gegengewicht, so daß zwischen der oberen Kante 3" und dem höchsten Punkt der Kammer t und zwischen den Abteilungen 1 und 2 derselben eine Öffnung 7 vorhanden ist, deren Höhe und Weite entsprechend der Feinheit der gewünschten Glimmerblättchen verändert werden kann. Auf das mehr oder weniger in Blättchen verwandelte, in die hintere Abteilung 1 der Spalt- und Trennkammer fallende Material wird durch den durch diese Kammer gehenden Luftstrom in der Weise eingewirkt, daß es dadurch weiter gespalten wird. Die leichteren Teile der Glimmerblättchen oder Schuppen werden durch den Luftstrom mitgerissen und über die Ablenkungsplatte 3 in die vordere Abteilung 2 befördert, in welcher sie gesammelt werden, während die schwereren Stücke von unvollkommen getrennten Schichten oder Blättchen des Glimmers auf den Boden der hinteren Kammer 1 fallen, aus welcher sie entfernt und nochmals einer oder mehreren Gruppen von geriffelten Walzen zur weiteren Öffnung und Lockerung zugeführt werden.
Wenn die Höhe der Ablenkungsplatte 3 vergrößert wird, so wird der Feinheitsgrad der erhaltenen Glimmerblättchen vergrößert, während durch Erniedrigung der Wand 3 eine gröbere Sorte Glimmerblättchen erhalten wird. Um die Entfernung des unvollkommen zerteilten Materials aus der hinteren Abteilung der Kammer t zu erleichtern, kann die hintere Wand 8, wie dargestellt, konkav hergestellt werden. Sie führt abwärts nach einem quer zur Kammer an der Hinterseite der Wand 3 vorbeilaufenden Förderbande 9. Das unvollkommen zerteilte Material fällt auf dieses Förderband und wird selbsttätig ununterbrochen oder absatzweise, wie es gewünscht wird, entfernt.
Die vordere Abteilung 2 der Kammer t ist oben mit einem Sieb 10 bedeckt, welches den Durchgang der mit Staub beladenen Luft und der zu kleinen Glimmerteilchen gestattet, den Durchgang der größeren Blättchen oder Schuppen aber verhindert, welche sich am Boden dieser vorderen Abteilung ansammeln. Die mit Staub und den kleinen Glimmerteilchen versetzte Luft kann durch eine Absetzkammer oder in einen offenen Raum geführt werden, in welchem der fein zerteilte Glimmer und die kleinen Blättchen, Welche aus der Trennkammer durch den Luftstrom mitgeführt werden, gesammelt werden.
Die größeren, in der vorderen Abteilung 2 gesammelten Blättchen können gewünschtenfalls zwischen Kräuselwalzen noch weiter behandelt werden.
Die Einrichtungen zur Herstellung von Glimmerblättchen in der vorstehend beschriebenen Weise können in verschiedener Weise gebaut und angeordnet werden.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Anordnung sind zwei geneigte Bahnen b vorgesehen, von welchen die Glimmerplatten auf die schräg nach abwärts nach der ersten Walzengruppe e führende Rinne d geschüttet werden.
Aus der Rinne d gelangen die Glimmerplatten vermittels des Förderbandes k nach dem Förderband 12, welches sie nach der Rinne m leitet, in welcher sie zu dem zweiten Satz Riffel walzen e1 gelangen.
Das unter den Walzen e1 laufende Förderband η führt die Glimmerplatten in die doppelt geneigte, quer angeordnete Rinne 14, durch welche das Material in zwei Ströme geteilt und in zwei wieder nach rückwärts und abwärts gerichtete Rinnen 0 einer der in Fig. 5 besonders dargestellten Anordnungen abgegeben wird.
An der gegenüberliegenden Seite und hinter dem ersten Satz Walzen und Förderband k ist ein zweiter Maschinensatz der beschriebenen Art mit Rinne m1, Walzen E1 2?2, Transportband nl, doppelt geneigter Rinne 14", Rinne c1 und Transportband j?1 angeordnet, welch letzteres das Material in eine Rinne q1 der Spaltkammern tl abliefert. Alle Teile dieser Apparatseite arbeiten genau in derselben Weise wie die Teile der in gleicher Weise gebauten anderen Seite des Apparates. Unter und quer
zu dem unteren Ende der hinteren Abteilung jeder Spaltkammer und Trennkammer t tl läuft ein gemeinsames endloses Förderband 9 vorbei, dessen oberer Teil sich in Richtung des eingezeichneten Pfeils (Fig. 6) bewegt.
Das äußere Ende dieses Förderbandes endigt über dem unteren Ende eines aufwärts und rückwärts gerichteten endlosen Förderbandes 16, welches über einem quer zu ihm angeordneten
ίο Förderbande 17 endet. Die auf diesen Bändern 16 und 17 fortgeführten Gegenstände werden etwa durch eine Rinne auf das eine Ende eines vorwärts und aufwärts gerichteten endlosen Förderbandes 18 abgegeben,, welches sie in den oberen Teil der Rinne ml des zweiten Maschinensatzes abliefert.
Geeignetenfalls kann das endlose Förderband 12 durch eine quer angeordnete, doppelt geneigte Rinne 14 ersetzt werden, welche das Material in die Rinnen m m1 der beiden hinter dem Band k angeordneten Maschinensätze führt, so daß der Strom der Glimmerplatten, welcher von dem Band k geliefert wird, durch die dachförmige Rinne in zwei Ströme geteilt wird, welche später nochmals durch die dachförmigen Rinnen 14 und 14s in zwei Ströme geteilt werden, deren jeder nach seiner eigenen Spalt- und Trennkammer t oder /' fließt. In diesem Falle werden die schweren Stücke des unvollkommen gespaltenen Glimmers nach der Entfernung aus den.Kammern ttl in einer besonderen Vorrichtung der weiteren Behandlung unterworfen.
Geeignetenfalls können auch statt der gewellten oder geriffelten Walzen Walzen verwendet werden, welche mit Vorsprüngen und entsprechenden Vertiefungen versehen sind und den Zweck haben, die Glimmerplatten zu öffnen und die einzelnen Schichten, aus welchen dieselben bestehen, zu lockern. Man kann beispielsweise, wie Fig. 7 darstellt, Walzen verwenden, welche in der Längrichtung mit Reihen von Zähnen oder Vorsprüngen 20 versehen sind, welche durch Zwischenräume 21 getrennt sind.
Die in vorstehender Weise hergestellten Glimmerblättchen oder Schuppen können für die verschiedensten Zwecke benutzt werden. Sie können vorteilhaft bei der Herstellung von Isolierkörpern Verwendung finden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Glimmerblättchen aus Glimmerplatten, Stücken oder dergl., dadurch gekennzeichnet, daß die Glimmerstücke einer Biegung unterworfen werden, um dieselben aufzulockern, und darauf einem Luftstrom ausgesetzt werden, derart, daß die aufgelockerten Glimmerstücke mehr oder weniger in einzelne Blättchen aufgelöst werden, worauf dieselben durch den Luftstrom in einen Raum eingeführt werden, in welchem sich die einzelnen Blättchen nach ihrem verschiedenen Gewicht ordnen.
2. Eine Einrichtung zur Ausführung des in Anspruch 1 gekennzeichneten Verfahrens, bei welcher die Glimmerplatten zwecks Lockerung derselben zunächst durch Riffelwalzen und dann mittels Transportbänder, Rinnen oder dergl. in eine Kammer geführt werden, in welcher sie einem von einem Gebläse oder dergl. erzeugten Luftstrom ausgesetzt werden, welcher die bereits gelockerten Platten mehr oder weniger in Schichten oder Blättchen zerlegt, worauf das Materal durch den Luftstrom in eine durch eine verstellbare Scheidewand geteilte Kammer übergeführt und dort nach dem verschiedenen Gewicht der gespaltenen und unvollkommen gespaltenen Teile sortiert wird, wobei durch Höhenverstellung der Scheidewand die Größe der Blättchen verändert werden kann.
3. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 2, bei welcher die Vorrichtung zum Lockern und Trennen der Glimmerplatten doppelt vorgesehen sind, um die von der einen Vorrichtung nicht genügend getrennten Platten zwecks weiterer Bearbeitung der zweiten Vorrichtung zuzuführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1902142138D 1902-06-17 1902-06-17 Expired DE142138C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE142138T 1902-06-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE142138C true DE142138C (de) 1903-06-25

Family

ID=32400309

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1902142138D Expired DE142138C (de) 1902-06-17 1902-06-17

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE142138C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906072C (de) * 1943-01-10 1954-03-08 Aeg Verfahren zum Spalten geschichteter Koerper, insbesondere von Glimmer, und Anordnunghierzu

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906072C (de) * 1943-01-10 1954-03-08 Aeg Verfahren zum Spalten geschichteter Koerper, insbesondere von Glimmer, und Anordnunghierzu

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0225351B1 (de) Vorrichtung zum trocknen von klärschlamm
DE60219423T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur trennung von elementen oder materialien unterschiedlicher grösse
DE3039547C2 (de) Arbeitsverfahren zum Aussortieren von Kunststoffolien und ggf. Textilabfällen aus einem Abfallgemisch
DE3923498A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum entholzen und zum aufbereiten von flachs
DE2628669A1 (de) Verfahren zur bildung von faservlies und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE2200997C3 (de) Vorrichtung zum Sortieren von Reiskörnern
DE102009056717A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Trennung von unterschiedlich elektrisch leitfähigen Partikeln
DE69620041T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von holzschnitzel mit bestimmtem niedrigem rindengehalt und hohem rindenenthaltenden kraftstoff aus rindenenthaltendenholzschnitzel
EP1119447B1 (de) Streustation
DE69416406T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum abtrennen von schweren partikeln aus partikelförmigem material
DE142138C (de)
DE69211684T2 (de) Walzensieb zum sieben von schüttgut insbesondere holzspäne
DE3245231C2 (de)
DE102011108606A1 (de) Vorrichtung zum Verteilen von Tabak, wie Tabakfasern, Tabakblätter oder Teilen von Tabakblättern
DE2834943C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer fortlaufenden, aus mehreren Lagen zusammengesetzten Matte
DE1482452A1 (de) Verfahren zum pneumatischen Klassieren von Teilchen und Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens
CH618218A5 (en) Method and apparatus for breaking up a fibre bale
DE814432C (de) Einrichtung zur elektrostatischen Trennung von Mehrstoffgemengen
CH632025A5 (en) Apparatus for pretreating a paper fraction which has been separated from refuse and is to be reprocessed
EP0381859A1 (de) Reinigungsmaschine für Textilfasern
DE2701345C3 (de) Vorrichtung zum Trennen von Schwer- und Leichtgut
DE636720C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung verspinnbarer Fasern aus Holz in Brettchenform
DE423655C (de) Verfahren zur Herstellung eines durch Pressung zu entwaessernden Rohtorf-Zusatzgemisches
EP4626214A1 (de) Hackfruchttrennvorrichtung und hackfruchterntemaschine
DE326412C (de) Maschine zum Zerkleinern von Metallspaenen