DE140201C - - Google Patents

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DE140201C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/02Detecting, measuring or recording for evaluating the cardiovascular system, e.g. pulse, heart rate, blood pressure or blood flow
    • A61B5/024Measuring pulse rate or heart rate

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Verdampfapparat für Desinfektionszwecke, bei welchem eine zweifache gleichzeitige Anwendung des Apparates als eines Erzeugers für Wasserdampf (oder nicht zersetzungsfähigen Dampf) und für keimtötenden Dampf in kontinuierlichem Strom unter Druck ermöglicht ist. Die erzeugten Dampfe sind bestimmt, unter Druck in die Desinfektionskammer oder in den zu desinfizierenden Raum hineingeleitet zu werden, wobei der Wasserdampf teils als Heizmedium dienen, teils die Wirkung des desinfizierenden Dampfes unterstützen kann. Die Neuerung besteht darin, daß zwei Heizschlangen, nämlich ein unmittelbar beheiztes und ein mittels Wasserbades beheiztes Schlangenrohr, in einen Apparat vereinigt werden und daß für eine augenblickliche Verdampfung der kontinuierlich unter Druck einzuführenden Flüssigkeit nach dem Prinzip der Schnelldampferzeuger gesorgt ist. Auf diese Weise ist es möglich, die gleichmäßige Erzeugung eines zu Desinfektionszwecken auszunutzenden kombinierten Dampfstromes unter Gleichhaltung des Druckes und unter Vermeidung der Gefahr dei Zersetzung, welcher die Dämpfe des Desinfektionsmittels ausgesetzt sind, zu erzielen.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι den Apparat mit Schnitt durch den Heizkammermantel und die Wasserdampfrohrschlange; Fig. 2 ist ein Schnitt durch den geschlossenen Wasserbadkessel, welcher die andere Heizschlange enthält.
Der Desinfektionsapparat besitzt einen äußeren Mantel 4, welcher in geeigneter Höhe auf Füßen 5 derart angebracht ist, daß eine Lampe 6 oder eine sonst geeignete Heizvorrichtung bequem aufgestellt werden kann. Der Mantel 4 besteht aus zwei übereinander liegenden Teilen 7, 8, die durch Flantsche 9 miteinander verbunden sind. In dem unteren Teile 7 ist die Rohrschlange 10 angebracht, welche zur Erzeugung von Wasserdampf oder anderem nicht zersetzungsfähigem Dampf dient, während in dem oberen Theil 8 ein Wasserbadkessel 11 angebracht ist, dessen Einrichtung durch Fig. 2 näher erläutert wird. In diesem Kessel erfolgt die Verdampfung des Desinfektionsmittels; ein Nebenzweck des Kessels kann in der Erzeugung eines Dampfstromes zur Erhitzung der zu desinfizierenden Gegenstände, beispielsweise Matratzen, Bekleidungsstücke oder Wäschestücke, bestehen.
Der obere Teil des Kessels 11 ist durch den Mantelteil 8 hindurchgeführt und wird durch einen Stutzen 12 getragen. Der Deckel 13 des Kessels 11 kann durch Gelenkbolzen dicht angezogen werden. Der Mantelteil 8 ist an seinem Umfange zweckmäßig mit Griffen 14 zur Erleichterung seiner Handhabung versehen und erhält Öffnungen 16, deren Durchtrittsweite durch einen Ringschieber 1 5 regelbar ist, wodurch der Austritt der Heizgase und hierdurch die Stärke der Erhitzung geregelt werden kann. Diese Anordnung, welche besonders für kleinere Apparate geeignet ist, kann bei größeren Apparaten durch ein weites Rohr zur Ableitung der heißen Luft nach außen oder in den zu desinfizierenden Raum ersetzt werden.
Der Kessel 11 ist an seinem unteren Teile mit Kanälen 17 versehen, deren Eintrittsöffnungen 18 oberhalb der Heizvorrichtung liegen und deren Austrittsöffnungen 19 an der senkrechten Außenwand des Kessels nach außen münden. Diese Kanäle dienen zur Beschleunigung der Heizwirkung durch Vergrößerung der Heizfläche. In dem Innenraum des Kessels 11 ist die Rohrschlange 20 angebracht, welche durch das in dem Kessel befindliche Wasserbad erhitzt wird, um die Verdampfung des Desinfektionsmittels mit der gewünschten Spannung herbeizuführen. Das flüssige Desinfektionsmittel wird in die Schlange 20 mit ausreichendem Druck eingeführt, um bei seinem Durchtritt durch diese Schlange verdampft und in dampfförmigem Zustand in den zu desinfizierenden Raum eingetrieben zu werden. Die Schlange 20 ist in dem mittleren Teile des Kessels 11 angeordnet und erhält zwei durch den Deckel 13 hindurchgeführte Ansatzrohre, von welchen das eine 21 zur Einführung des flüssigen Desinfektionsmittels und das andere 22 zur Ableitung der in der Schlange 20 erzeugten Dämpfe dient. In ein mittleres Auge 23 des Deckels 13 ist ein Stutzen eingesetzt, an welchem ein Sicherheitsventil 24, ein Manometer 25 und ein mit einem Hahn versehenes Rohr 26 angeschlossen ist, durch welch letzteres Dampf aus dem Kessel 11 in den zu desinfizierenden Raum abgeleitet werden kann. Das Rohr 26 ist ferner durch einen mit einem Hahn 27 versehenen Stutzen mit dem Auslaßrohr 22 der Schlange 20 verbunden, um in letztere zwecks Reinigung Dampf einleiten zu können. Der Kessel 11 ist ferner mit einer Regelungsvorrichtung versehen, die zwei Hähne 28 und 29 erhält, um einerseits den Wasserstand in dem Kessel 11 zu regeln und andererseits eine Rückleitung des durch das Rohr 26 in den zu desinfizierenden Raum abgeleiteten Dampfes nach dem Kessel 11 zu ermöglichen. Der Hahn 29 ist zu diesem Zwecke mit einem Auslaßrohr des zu desinfizierenden Raumes verbunden. An der Innenseite des Deckels 13 sind senkrechte Stangen 30 befestigt, welche eine größere Länge erhalten als die Schlange 20.
Der vorstehend beschriebene Apparat, welcher zur Erzeugung keimtötender Dämpfe durch rasche Verdampfung flüssiger Desinfektionsmittel dient, wird durch die Anordnung der Rohrschlange 10 ergänzt, deren nackte Außenfläche der unmittelbaren Beheizung durch die Heizquelle ausgesetzt ist und welche zur Wasserdampferzeugung nach dem Prinzip der sogen. Schnelldampferzeuger dient.
Die Rohrschlange 10 ist unterhalb der zur Verdampfung des Desinfektionsmittels dienenden Kessels 11 angebracht. Durch das Rohr 39 wird der erzeugte Wasserdampf in den zu desinfizierenden Raum geleitet, wo er die Wirkung der keimtötenden Dämpfe zu unterstützen vermag. Die Schlange 10 ist zweckmäßig mit dem Mantelteil 7 verbunden und kann event, mit diesem abgenommen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verdampfapparat für Desinfektionszwecke, bei welchem die zweifache gleichzeitige Anwendung als Erzeuger für Wasserdampf und für keimtötenden trocknen Dampf in kontinuierlichem Strom unter Druck ermöglicht ist, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei eine augenblickliche Verdampfung gestattenden, beständig mit der VerdampfungsflUssigkeit gespeisten Schlangenrohren das eine für die Erzeugung des Wasserdampfes (oder nicht zersetzungsfähigen Dampfes) dienende Schlangenrohr im Heizraum angeordnet und von den Heizgasen unmittelbar an der nackten Rohraußenfläche beheizt wird, während sich das andere Schlangenrohr innerhalb eines geschlossenen, von den Heizgasen umspülten Wasserkessels befindet, so daß es auf der Verdampfungstemperatur, wie für die Erzeugung des keimtötenden Dampfes aus der Desinfektionsflüssigkeit unter Vermeidung der Zersetzung erforderlich, gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE140201C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2639301A1 (de) * 1976-09-01 1978-03-02 Leybold Heraeus Gmbh & Co Kg Fluessigkeitsverdampfer fuer die erzeugung toxisch wirkender daempfe
US4667680A (en) * 1983-11-14 1987-05-26 Hewlett-Packard Company Apparatus and method for reduction in respiration artifact in pulmonary artery pressure measurement

Cited By (2)

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DE2639301A1 (de) * 1976-09-01 1978-03-02 Leybold Heraeus Gmbh & Co Kg Fluessigkeitsverdampfer fuer die erzeugung toxisch wirkender daempfe
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