DE138680C - - Google Patents
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- DE138680C DE138680C DENDAT138680D DE138680DA DE138680C DE 138680 C DE138680 C DE 138680C DE NDAT138680 D DENDAT138680 D DE NDAT138680D DE 138680D A DE138680D A DE 138680DA DE 138680 C DE138680 C DE 138680C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67C—CLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
- B67C3/00—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
- B67C3/02—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
- B67C3/22—Details
- B67C3/28—Flow-control devices, e.g. using valves
Landscapes
- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, bei Füllvorrichtungen Schwimmer zu benutzen, welche die Luftaustrittskanäle
des Füllgefäfses absperren, sobald das Gefäfs sich gefüllt hat bezw. die über der Flüssigkeit
sich nunmehr entwickelnde Prefsluft den weiteren Zulauf von Flüssigkeit in das Gefäfs
verhindert.
Diese Füllvorrichtungen besitzen den Nachtheil, dafs die Aufsenluft nach dem Füllvorgange
zu der Flüssigkeit gelangen kann, da diese Vorrichtungen von dem Gefäfse abgenommen
werden müssen und dabei der Aufsenluft bis zum Verschliefsen der Einfüllöffnung genügend Zeit gegeben wird, zu der Flüssigkeit
zu gelangen, so dafs diese einem frühzeitigen Verderben ausgesetzt ist.
Bei der vorliegenden Vorrichtung wird ebenfalls ein Schwimmer angewendet, welcher den
Luftaustrittskanal im gegebenen Augenblick abschliefst und so ein weiteres Eindringen der
Flüssigkeit wirksam verhindert. Gegenüber der oben beschriebenen Schwimmeranordnung besitzt
jedoch die neue Einrichtung einen wesentlichen Unterschied, da dieselbe nicht abnehmbar
an dem Füllgefäfs angeordnet, sondern an dem luftdicht geschlossenen Gefäfse befestigt
ist und weder während noch nach dem Füllvorgange von dem Gefäfs entfernt wird. Durch
diese Einrichtung wird verhindert, dafs Aufsenluft während und nach dem Füllvorgange zu
der im Gefäfs befindlichen Flüssigkeit gelangt; infolge dessen ist es nothwendig, um der nach
der Füllung einzulassenden Kohlensäure genügend Platz zu schaffen, die nach der Füllung
über der Flüssigkeit befindliche Prefsluft aus dem Gefäfs zu entfernen.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι und 2 das Füllgefäfs an einem Fasse angeordnet in der Füll- und Abziehstellung,
indem bei letzterer das Gefäfs gedreht und der vordem verwendete Einlauf als Auslauf benutzt
wird (s. Fig. 2),
Fig. 3 bis 5 den Obertheil des Gefäfses im Schnitt während drei verschiedener Arbeitszeiten,
Fig. 6 den verwendeten Kohlensäureeinlafs im Schnitt.
Das Gefäfs ist während und nach dem Füllen luftdicht verschlossen; als Verschlufs dient
zweckmäfsig ein Deckel a, welcher durch Vermittlung
einer Mutter b und eines Packungsringes c fest und luftdicht mit dem Gefäfs verbunden
wird. Die verwendete Umfüllvorrichtung, durch welche die Flüssigkeit in das Gefäfs
geleitet wird, ist an dem Verschlufsdeckel a angebracht und wird nicht, wie dies bei anderen
Füllvorrichtungen der Fall ist, von dem Gefäfs entfernt, wenn das letztere gefüllt ist
und wieder verschlossen werden soll; bei der letzterwähnten Ausführung schliefsen die Bakterien
der zu der Flüssigkeit — wenn auch nur während einer ganz kurzen Zeitdauer —
gelangenden Aufsenluft ein längeres Frischhalten der Flüssigkeit von vorn herein aus.
Bei der vorliegenden neuen Umfüllvorrichtung wird ein Schwimmer verwendet, welcher
beim Ansteigen der Flüssigkeit den Luftauslafs d absperrt, um dadurch den weiteren Zulauf
der durch den Einlauf e eintretenden Flüssigkeit zu verhindern.
Die Dichtung des Luftauslasses zur Verhinderung der etwa nach der Füllung eintretenden
Aufsenluft wird dadurch herbeigeführt, dafs ein Ventil, z. B. ein Lippenventil/,
Anwendung findet, welches zwar den Austritt der inneren Luft gestattet, das Endringen der
Aufsenluft jedoch verhindert. Ueber den Stutzen df des Luftaustrittes wird nach der Füllung eine
Verschlufsmutter g geschraubt.
Um die Prefsluft, welche sich während der Füllung über der Flüssigkeit entwickelt hat,
aus dem Gefäfs zu entfernen, ist der verwendete Schwimmer h mit einer Verlängerungsstange i versehen, welche luftdicht durch den
Verschlufsdeckel α hindurchgeführt ist. Da der Schwimmer sowie die Schwimmerstange i nach
der Füllung angehoben sind, wird über die Austrittsöffnung der Stange eine Kappe m geschraubt,
wodurch Stange und Schwimmer wieder nach unten gedrückt werden und die Verbindung zwischen Stutzen d und dem Gefäfsinnern
durch Vermittlung der in der hohlen Schwimmerstange befindlichen Oeffnungen op
wieder hei gestellt wird, so dafs die Prefsluft entweichen kann.
Alsdann wird die Verschlufsmutter g über den Luftauslafsstutzen d geschraubt, so . dafs
das Gefäfs nunmehr mit Kohlensäure gefüllt werden kann. Hierbei ist zu beachten, dafs
der Kohlensäureeinlafs (s. Fig. 6) an seiner unteren Oeffnung mit einem Lippenventil q
oder einem anderen Ventil versehen wird, um nach Abschrauben der Mutter r das Eindringen
von Luft in das Gefäfs ■wirksam zu verhindern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: .Umfüllvorrichtung für Gefäfse, besonders für Versandgefäfse, dadurch gekennzeichnet, dafs an dem weder während noch nach der Füllperiode Aufsenluft einlassenden, luftdichten Gefäfsverschlufs zum Abschlufs der Luftaustrittsöffnung bei gefülltem Gefäfs in bekannter Weise ein Schwimmer angeordnet ist, welcher eine nach aufsen durchgehende Stange besitzt, die beim Aufschrauben einer Kappe über die Stangenaustrittsöffnung nach unten geführt wird, wodurch die über der Flüssigkeit befindliche Prefsluft wieder aus dem Gefäfs entfernt wird, zum Zwecke, für die nachträglich einzulassende Kohlensäure genügenden Raum zu schaffen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE138680C true DE138680C (de) |
Family
ID=406471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT138680D Active DE138680C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE138680C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2857084A (en) * | 1956-05-09 | 1958-10-21 | Melikian Inc Rudd | Constant head device |
-
0
- DE DENDAT138680D patent/DE138680C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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