DE13772C - Neuerungen an Seeschiffen und an den Mitteln zu deren Fortbewegung zu Wasser und zu Lande - Google Patents

Neuerungen an Seeschiffen und an den Mitteln zu deren Fortbewegung zu Wasser und zu Lande

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DE13772C
DE13772C DENDAT13772D DE13772DA DE13772C DE 13772 C DE13772 C DE 13772C DE NDAT13772 D DENDAT13772 D DE NDAT13772D DE 13772D A DE13772D A DE 13772DA DE 13772 C DE13772 C DE 13772C
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DE
Germany
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wheel
floating
water
ship
bridge
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DENDAT13772D
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R. MC. COLLUM FRYER in New-York
Publication of DE13772C publication Critical patent/DE13772C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H1/00Propulsive elements directly acting on water
    • B63H1/38Propulsive elements directly acting on water characterised solely by flotation properties, e.g. drums

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Schiff wird am besten aus einem eisernen Gerüst gebaut, in -welchem, auf Wellen gelagert, drei schwimmende Kugeln oder Trommeln angeordnet werden; letztere sind an der Peripherie mit Schaufeln versehen und im Innern aus bekannten Gründen in Kammern (Compartements) getheilt. Die Zahl dieser Kugeln ist am besten drei, nämlich zwei an den Flanken an einem Ende und eine in der Kiellinie am anderen Ende des Schiffes. Bei hochgehender See soll dann das Schiff besser Cours halten können, ohne dafs der Schiffsrumpf zu sehr beansprucht wird. Die Kugelform soll ein Drehen des Schiffes in ■ horizontalem Sinne im Wasser gestatten, wobei dennoch der Druck stets gegen das Centrum der Kugel gerichtet ist. Die Kugeln oder Trommeln sind im Verhältnifs zum Schiffskörper so construirt, dafs ein Sechstel ihrer Schwimmkraft (Auftrieb) genügt, das ganze Gewicht des Schiffes auf dem Wasser zu tragen, oder in anderen Worten: bei voller Ladung soll nur ein Sechstel der Kugeln ins Wasser eintauchen.
Jede Kugel ist als getrenntes Schaufelrad einer selbstständigen Rotation fähig und daher mit einer besonderen Maschine zur Bewegung versehen, so dafs bei Verlust des Steuers das Schiff allein durch verschiedene Geschwindigkeit oder geeignete Drehung der Kugeln gelenkt werden kann.
In der Zeichnung stellt:
Fig. ι den verticalen Schnitt durch die Welle einer solchen Kugel dar;
Fig. 2 ist zur Hälfte Seitenansicht, zur Hälfte Verticalschnitt senkrecht zur Welle;,
Fig. 3 ist die Ansicht des ganzen Schiffes vom Backbord aus;
Fig. 4 Längenschnitt durch den Kiel;
Fig. 5 Grundrifs des Schiffes bei Bewegung auf dem Land, der Schiffsrumpf ist zum Theil entfernt und es ist ersichtlich, dafs jede Kugel ihre besondere Maschine hat;
Fig. 6 und 7 Querschnitte nach x-x bezw. y-y vom Bug bezw. vom Stern her gesehen.
Fig. ι und 2 zeigen, wie die Schwimm- und Schaufelkugeln A aus einzelnen concentrischen Kegeln α von gemeinsamer Höhe und Basis um die Welle herum angeordnet sind. Die gemeinsame Basis ist die Platte b, in der Ebene der Rotation angeordnet. ■ Diese Kegel sind durch Binderplatten c, welche an die Kegelmäntel genietet sind, in Compartements d getheilt.
Jedes Compartement ist nächst dem Wellenlager mit einer Oeffnung e versehen, um bei Beschädigungen oder Leckage das angesammelte Wasser ablassen zn können.
Die beiden concentrischen Kugeln/ und k, welche die eigentliche Kugelwand bilden, fassen an der Peripherie der Platte b den massiven und starken Reifen η zwischen sich und sind aufserdem durch radiale Binderplatten gegen einander versteift.
Aufserhalb der Kugel, dieselbe in einer verticalen Zone umgehend, sind die Schaufeln f, welche zwischen Ständern g und Streben h befestigt sind, angeordnet; g und h sind aus Flacheisen construirt, und zwar stehen die g in radialen Ebenen, während die h, in der Ebene der Rotation liegend, dem Stofs des Wassers
entgegengerichtet sind. An den Ständern g sind die Schaufeln/ beiderseits durch U-förmige Bolzen vermittelst Schraubenmuttern befestigt. Auf diese Weise können dieselben ohne Mühe und rasch ausgewechselt werden. Aufserdem sind die Enden sämmtlicher Schaufeln durch Eisenringe i verbunden, so dafs also ein sehr solider Verband entsteht.
Aufserhalb der Kugel und in der Mitte der Schaufeln ist auf dem Reifen η der Spurkranz m angebracht, vermittelst dessen die Kugel bei der Bewegung des Schiffes auf dem Trocknen als Triebrad auf der Schiene / läuft, wie dies Fig. i, 2, 5, 6 und 7 andeuten.
Der Schiffsrumpf besteht aus einem Gerippe mit wasserdichtem Boden B, welcher von den Lagern der Kugeln getragen wird, und den drei halbkugeligen Radkasten C, welche durch die Brücke D verbunden sind. Letztere ist in wasserdichte Compartements getheilt und enthält die Cabinen, Maschinenräume etc. Jede Kugel hat ihre besondere Maschine E.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Ein schwimmendes Schaufelrad von im wesentlichen kugeliger Form, bestehend aus einem Gehäuse von zwei concentrischen Kugeln, welche durch radiale Binder gegen einander versteift sind und wobei Ablafsöffnungen in der äufseren Kugel vorgesehen sind, um etwaiges Leckwasser abzulassen.
2. An einem Schiff mit schwimmenden Apparaten zur Fortbewegung die Verbindung von drei rotirenden Schwimmkugeln, im Dreieck angeordnet und jede durch besondere Maschinen bewegt, wobei besagte Kugeln aufsen mit Schaufeln und in der Mitte dieser Schaufeln mit einem Spurkranz in der Rotationsebene versehen sind, so dafs das Schiff sich sowohl im Wasser als auf dem Land (auf Schienen) fortbewegen kann.
3. Das schwimmende Schaufelrad, im Innern in wasserdichte Compartements getheilt, welche behufs Ablassens des Leckwassers mit Ablafsöffnungen versehen sind.
4. Das schwimmende Schaufelrad von Kugelform, im Innern in concentrische Kegel, die mit der Basis an einander stofsen, getheilt, wobei jene Kegel durch Ebenen durch die Axe der Kugel in Compartements getheilt sind.
5. Die Verbindung von drei schwimmenden Schaufelrädern bezw. Kugeln, wovon zwei am Stern zu beiden Seiten des Kiels und eine am Bug in der Kiellinie sich befinden, mit dem Schiffsrumpf, bestehend aus drei halbkugelförmigen Radkasten und brückenartigen Verbindungen derselben, wobei zunächst die beiden Radkästen mit einander durch eine Brücke verbunden sind, und diese Brücke mit dem vordersten Radkasten vereinigt ist. Der Rumpf ist in wasserdichte Compartements getheilt und hat einen wasserdichten Boden, an welchem unten die Lager der Schaufelkugelwellen angebracht sind. '
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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