DE137708C - - Google Patents
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- DE137708C DE137708C DENDAT137708D DE137708DA DE137708C DE 137708 C DE137708 C DE 137708C DE NDAT137708 D DENDAT137708 D DE NDAT137708D DE 137708D A DE137708D A DE 137708DA DE 137708 C DE137708 C DE 137708C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C1/00—Preparation of malt
- C12C1/02—Pretreatment of grains, e.g. washing, steeping
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C1/00—Preparation of malt
- C12C1/027—Germinating
- C12C1/047—Influencing the germination by chemical or physical means
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C1/00—Preparation of malt
- C12C1/16—After-treatment of malt, e.g. malt cleaning, detachment of the germ
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- Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, Gerste, welche zur Bereitung von Braumalz dient, in vorgeweichtem Zustande
bezw. gemischt mit Wasser zwischen sich drehenden Walzen, Bürsten oder Bürstentrommeln,
oder durch einen mit sich drehenden Bürsten versehenen Bürstencylinder, oder wiederholt durch ein im Weichbottich angeordnetes
enges Rohr mittels eines Injectors hindurchzuführen, wobei in allen Fällen ein
mehr oder weniger starkes Reiben der einzelnen Körner an einander stattfindet. In
allen diesen Fällen handelt es sich aber um das Waschen oder Weichen, oder Waschen
und Weichen der Gerste, und es wird dabei stets ein gewisser, zum Theil sogar grofser
Werth darauf gelegt, dafs die Körner bezw. ihre Hülsen unverletzt bleiben. Beispielsweise
heifst es am Ende der Patentschrift 43758: »Eine Verletzung des Kornes ist selbst im
höchsten Stadium der Quellreife ausgeschlossen«, und ferner heifst es inMärcker's »Handbuch
der Spiritusfabrikation«, 1898, 7. Aufl., S. 188:
»erfahrene Praktiker sind jedoch der Ansicht, dafs man mit dem Waschen der Gerste auch
zu viel thun könne, namentlich darf man unter keinen Umständen durch eine zu energisch
wirkende Waschvorrichtung, Bürsten und dergl. die Schale der Gerstenkörner verletzen«.
Andererseits hat man sich bei der Behandlung von Getreide für andere Zwecke als für
die der Brauerei bereits des Anfeuchtens bedient, um dadurch ein leichteres Abtrennen
der Hülsen von den Körnern zu erzielen, wobei der Zweck dieser Behandlung der war, ein
reineres Mehl zu erhalten, in welchem Falle es sich aber bei der Verwendung dieses Mehles
niemals um Brauereizwecke gehandelt hat und auch nicht hat handeln können, weil dieses
Mehl kein Malzmehl war. Im vorliegenden Falle ist der Endzweck aber gerade die schliefsliche
Umwandlung des Getreides in Malzmehl, und es handelt sich hier darum, den Malzkeim
in den Stand zu setzen, auf die Lockerung und insbesondere auf die Oeffnung der Hülsen
einen Einflufs solcher Art auszuüben, dafs die Ablösung der Hülsen von den Körnern zum
Theil wahrend des Keimens und zum Theil, d. h. bezüglich des Restes, während des
Darrens eintritt, wobei das eigentliche Abtrennen der Hülsen von den Körnern mittels
der in den Keim- und Darrapparaten vorhandenen Wendevorrichtungen bewirkt oder doch mindestens durch diese unterstützt wird.
Zu diesem Zwecke ist es nothwendig, nicht nur das Weichen in kürzerer Zeit auszuführen,
sondern vor allem für einen leichten Zutritt des Wassers und Sauerstoffes zu dem Korninneren zu sorgen, und werden zu diesem
Zweck die Hülsen bereits vor dem eigentlichen Weichen gelockert und geöffnet oder mit
Rissen versehen, wobei man, um das Lockern bezw. Oeffnen der Hülsen zu erleichtern, das
Getreide, welches keimen soll, ehe es der das Lockern bezw. Oeffnen bewirkenden Vorrichtung
ausgesetzt wird, in an sich bekannter Weise anfeuchtet. Das Wesen der Erfindung
liegt eben darin, dafs die Hülsen des Getreides, nachdem es befeuchtet worden ist oder eine
Vorweiche von ι bis 3 Stunden erhalten hat, auf künstlichem Wege, z. B. mittels scharfer
Bürsten oder mittels Walzen, geöffnet oder mit Rissen versehen werden, um die auf diesen
Vorgang folgende Weichung und Keimung zu beschleunigen und die thunlichst vollkommene
Entfernung der Hülsen, der Blatt- und Wurzelkeime vom Grün- und Darrmalz zu erleichtern.
Indem auf diese Weise dem Wasser ein schnellerer Zugang in das Innere des Getreidekorns
ermöglicht ist, wird auch eine kräftigere Einwirkung des Wassers oder Sauerstoffes auf
das Korn ermöglicht und dessen Keimkraft derart erhöht, dafs der Blattkeim die gelockerten
oder geöffneten Hülsen noch weiter öffnen bezw. sie noch weiter auftrennen oder gar abtrennen
kann. Zum Theil geschieht dieser Vorgang also bereits während des Keimens,
zum anderen Theil· aber mit Sicherheit während des Darrens, so dafs man schliefslich ein
von Hülsen freies Malz erhält, welches von vornherein eine reine Maische ergiebt.
Dieser soeben erwähnte Vortheil ist jedoch nicht der einzige, den das neue Verfahren mit
sich bringt; vielmehr kann auf Grund der Thatsache, dafs eine Trennung der Hülsen
vom Malz nach dem Schroten nicht mehr erforderlich ist, die Müllereieinrichtung wesentlich
eingeschränkt werden, ja unter Umständen sogar gänzlich fortfallen, sofern das Verfahren
eben derart richtig durchgeführt wird, dafs man nach dem Darren hülsenfreies Malz erhält.
Um die Hülsen der Getreidekörner bereits vor dem eigentlichen Weichen zu lockern bezw.
zu öffnen, kann man sich der in der Zeichnung in zwei Ausführungsformen dargestellten
Vorrichtung bedienen, mit welcher in folgender Weise gearbeitet wird.
Die zur Vermälzung bestimmte Gerste (oder eine andere Getreideart) wird je nach der Beschaffenheit
ι bis 3 Stunden vorgeweicht und dann durch eine geeignete Vorrichtung, z. B.
zwischen sich drehenden, mit Bürsten besetzten Cylindern oder zwischen Walzen an einander
gerieben. Dieses Reiben kann durch Engeroder Weiterstellen der Bürstencylinder oder
Walzen geregelt werden. Je nachdem nun der Zuflufs der vorgeweichten Gerste zu der
Reibvorrichtung und der Abflufs aus derselben schwach oder stark eingestellt wird, kommt
die Gerste in einem Zustande heraus, in dem die Hülsen entweder nur mit Rissen versehen
oder bereits gelockert und geöffnet sind.
In der Zeichnung sind beispielsweise in Fig. 1 zwei mit Bürsten α besetzte Cylinder b, in Fig. 2
zwei Walzen c in schematischer Darstellung veranschaulicht, welche vermittelst einer geeigneten
Stellvorrichtung d näher oder weiter zu einander eingestellt werden können. Die
Zuführung des Getreides erfolgt durch einen Trichter e, dessen Ausflufsöffnung durch einen
Schieber f oder dergl. enger oder weiter gestellt werden kann, so dafs mehr oder weniger
Getreide auf einmal zwischen die Reibkörper geführt werden kann. Der Ablauf g kann
ebenfalls durch einen Schieber h oder dergl. weiter oder enger gestellt werden, um ein
rascheres oder langsameres Abfallen des geriebenen Getreides zu ermöglichen bezw. um
das zwischen den Reibkörpern befindliche oder durchgehende Getreide kürzere oder längere
Zeit dort aufzuhalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Ein Verfahren zur Herstellung von Grün- und Darrmalz, dadurch gekennzeichnet, dafs die Hülsen des Getreides, nachdem dieses befeuchtet worden oder eine Vorweiche von ι bis 3 Stunden erhalten hat, auf künstliche Weise, z. B. mittels scharfer Bürsten oder mittels Walzen, geöffnet oder mit Rissen versehen werden, zum Zweck, die auf diesen Vorgang folgende Weichung und Keimung zu beschleunigen und die thunlichst vollkommene Entfernung der Hülsen, der Blatt- und Wurzelkeime vom Grün- und Darrmalz zu erleichtern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE137708C true DE137708C (de) |
Family
ID=405567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT137708D Active DE137708C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE137708C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748882C (de) * | 1938-12-16 | 1944-11-11 | Verfahren zum Vorbereiten von Datteln zur gaertechnischen Verarbeitung auf Alkohol | |
| US5425664A (en) * | 1993-10-01 | 1995-06-20 | Coffey; Judith A. | Magnet painter toy |
-
0
- DE DENDAT137708D patent/DE137708C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748882C (de) * | 1938-12-16 | 1944-11-11 | Verfahren zum Vorbereiten von Datteln zur gaertechnischen Verarbeitung auf Alkohol | |
| US5425664A (en) * | 1993-10-01 | 1995-06-20 | Coffey; Judith A. | Magnet painter toy |
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