DE137627C - - Google Patents

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DE137627C
DE137627C DE1901137627D DE137627DA DE137627C DE 137627 C DE137627 C DE 137627C DE 1901137627 D DE1901137627 D DE 1901137627D DE 137627D A DE137627D A DE 137627DA DE 137627 C DE137627 C DE 137627C
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Germany
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train
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electromagnet
outlet valve
line
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DE1901137627D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/18Safety devices; Monitoring
    • B60T17/22Devices for monitoring or checking brake systems; Signal devices
    • B60T17/228Devices for monitoring or checking brake systems; Signal devices for railway vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 137627 KLASSE 20/.
SIEMENS & HALSKE AKT.-GES. in BERLIN.
eingeschalteten Luftauslarsventil.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Oktober igol ab.
Am hinteren Ende des Zuges ist an die Luftleitung ein elektrisch gesteuertes Luftauslafsventil angeschlossen, dessen Eklektromagnet für geringe Spannung gewickelt ist, während die im Zuge vertheilt liegenden, an dieselbe elektrische Leitung angeschlossenen Steuerventile für starke Spannung gewickelt sind, so dafs beim Hineinschicken eines schwachgespannten Stromes in die elektrische Leitung nur das Luftauslafsventil am Schlufs des Zuges angestellt wird.
Das Stromschlufsstück b des in bekannter Weise mit dem Führerbremshahn verbundenen Steuerschalters α ist an den einen Pol der Steuerbatterie c angeschlossen, deren anderer Pol an Erde liegt. Das andere Stromschlufsstück d ist mit der durch den Zug geführten elektrischen Leitung e verbunden und kann auch durch den Ffandausschalter f an einem Punkt der Batterie c angeschlossen werden, der in der Nähe des Erdpols liegt. An die durch den Zug geführte Luftleitung g sind in üblicher Weise die Bremsapparate h angeschlossen.
Zwischen der elektrischen Leitung und Erde liegen die elektrischen Steuerventile i, welche in bekannter Weise das Auslösen der Bremsapparate bewirken. Am Schlufs des Zuges ist an die Luftleitung g eine Ventilvorrichtung k angeschlossen, welche das Luftauslafsventil / und zwei Elektromagnete m und η besitzt. Von letzteren ist m unmittelbar zwischen Leitung e und Erde geschaltet, während eine Klemme des Elektromagneten η dauernd mit der Erde und die andere Klemme durch den von dem Elektromagneten m gesteuerten Schalter 0 mit der Leitung e verbunden ist. Der Elektromagnet m ist für starke und der Elektromagnet η für schwache Spannung gewickelt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Soll eine Bremsprobe vorgenommen werden, so wird der Schalter f geschlossen, es fliefst Strom von schwacher Spannung durch die Leitung e und die Elektromagnete m n, sowie die Steuerventile i zur Erde. Dieser Strom erregt jedoch nur den für schwache Spannung gewickelten Elektromagneten η genügend stark, so dafs derselbe seinen Anker ρ anzieht, und öffnet hierdurch das Luftauslafsventil Z. Es tritt somit eine Bremsung ein, welche vom letzten Wagen ausgeht und, falls die Luftleitung in Ordnung ist, bis zur Spitze des Zuges fortschreitet, so dafs der Führer den Ausfall der Bremsprobe beobachten kann. Ist die elektrische Leitung an irgend einer Stelle unterbrochen, so kann Elektromagnet η nicht erregt und somit auch die Bremse nicht angezogen werden.
Vor Beginn der Fahrt ist es erforderlich, den Schalter f zu öffnen, da sonst ein Lösen der Bremse nicht möglich ist.
Soll während der Fahrt gebremst werden, so wird der Steuerschalter α geschlossen, es fliefst dann ein Strom von der vollen Spannung der Batterie c durch die elektrische Leitung e. Dieser genügt, die Steuerventile in Thätigkeit zu setzen, wodurch die Bremse angezogen wird. Gleichzeitig fliefst ein Zweigstrom durch den Elektromagneten m, welcher
den Schalter ο öffnet und hierdurch den für schwache Spannung gewickelten Elektromagneten η von der elektrischen Leitung e abschaltet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Kontroivorrichtung bei elektrisch gesteuerten Luftbremsen, welche durch ein am Ende des Zuges eingeschaltetes Luftauslafsventil an der Spitze des Zuges erkennen läfst, ob sich die elektrische und die Luftleitung in betriebsfähigem Zustande befinden, dadurch gekennzeichnet, dafs aufser.den im Zuge vertheilten und für starke Spannung gewickelten Steuerventilen in dieselbe Stromleitung das Luftauslafsventil eingeschaltet und für schwache Spannung gewickelt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1901137627D 1901-10-28 1901-10-28 Expired - Lifetime DE137627C (de)

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AT14298D AT14298B (de) 1901-10-28 1902-12-04

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