DE137375C - - Google Patents

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DE137375C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A35/00Accessories or details not otherwise provided for
    • F41A35/02Dust- or weather-protection caps or covers
    • F41A35/04Muzzle covers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung für Handfeuerwaffen, wodurch ein . Beschädigen, Abschleifen der inneren Wandung bezw. Mündung des Laufes während des Reinigens der Waffe vermieden wird.
Dieser Uebelstand wird beim Reinigen der Schufswaffe durch den Wischstock verursacht, der beim Hin- und Herziehen stellenweise die innere Wandung des Gewehrlaufes, besonders an der Mündung, abschleift. Da der Pulverschleim, der sich nach Gebrauch der Waffe im Gewehrlauf bildet, mit Staub und Sand, welcher in den Lauf hineindringt, vermischt, einen richtigen Schmirgel bildet, findet oben erwähnte Abschleifung bezw. Beschädigung der von dem Wischstock berührten Stellen der inneren Laufwandung des Gewehres statt, wodurch die Treffsicherheit der Waffe bedeutend verliert.
Die Vorrichtung besteht in seinen wesentlichen Theilen aus einem konisch gedrehten, der Länge nach durchschnittenen beweglichen Führungscylinder, welcher aus Stahl oder dergl. hergestellt werden kann, sowie aus einer über dem Führungscylinder gelagerten Spiralfeder, die in den oberen Theil eines Mündungsdeckels eingelassen sind. Durch die konische Ausbildung des Führungscylinders und seine federnde Lagerung wird erreicht, dafs das Wischpolster leicht nach vorn hindurchgezogen werden kann, ohne dafs der Mündungsdeckel abgenommen werden mufs.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Lauf- bezw. Mündungsschoners veranschaulicht. Fig. ι zeigt eine Ansicht der Vorrichtung im Mündungsdeckel, welche auf einem Gewehrlauf befestigt ist, Fig. 2 einen Längsschnitt nach X-X der Fig. 1, Fig. 3 eine Oberansicht auf den beweglichen Führungscylinder a.
Der Führungscylinder a, welcher aufsen konisch abgedreht und der Länge nach in der Mitte durchschnitten ist, wird in dem oberen Ende des Mündungsdeckels b, welcher der äufseren Form des Führungscylinders entsprechend konisch ausgedreht ist, eingelassen. Die Spiralfeder c, welche unten auf dem Führungscylinder α liegt und oben von dem nach innen vorstehenden Rand d des Mündungsdeckels b gehalten wird, hat den Zweck, den Führungscylinder a, der beim Durchziehen des Wischstockes e bezw. Wergpolsters f aus dem Gewehrlauf g von dem Wergpolster nach oben gegen die Spiralfeder gedrückt wird, wieder nach unten in sein Lager zurückzuschieben.
Die Benutzung der Vorrichtung geschieht auf folgende Weise:
Nachdem der Mündungsdeckel b auf dem Gewehrlauf g befestigt ist, wird die Abschlufskappe h des Mündungsdeckels geöffnet (Fig. 2), alsdann wird der Wischstock e mit dem Wergpolster f von hinten durch den Gewehrlauf g gezogen.
Da das Loch i im Führungscylinder α der Stärke des Wischstockes entsprechend ausgebohrt ist, so hat letzterer hierin eine Führung,
wodurch die Berührung bezw. Schleifen des Wischstockes gegen die innere Wandung des Gewehrlaufes verhindert wird. Der in dem Mündungsdeckel bewegliche Führungscylinder wird durch das Wergpolster am Waschstock durch Zusammendrücken der Spiralfeder e in die Höhe gezogen, wodurch sich die Durchbohrung i im Führungscylinder so viel erweitert, bis das Wergpolster durchgleiten kann, alsdann wird der Führungscylinder durch die Spiralfeder wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgedrängt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Lauf- oder Mündungsschoner für Schufswaffen mit in dem Mündungsdeckel federnd gelagertem Führungscylinder, dadurch gekennzeichnet, dafs dieser Führungscylinder (a) konisch gestaltet und der Länge nach durchschnitten ist, wodurch eine Erweiterung des Führungskanals ermöglicht wird, so dafs das Wischpolster leicht nach vorn hindurchgezogen werden kann, ohne dafs der Mündungsdeckel abgenommen werden mufs.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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