DE200311C - - Google Patents
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- Publication number
- DE200311C DE200311C DENDAT200311D DE200311DA DE200311C DE 200311 C DE200311 C DE 200311C DE NDAT200311 D DENDAT200311 D DE NDAT200311D DE 200311D A DE200311D A DE 200311DA DE 200311 C DE200311 C DE 200311C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fork
- rod
- extractor
- extractor according
- barrel
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A15/00—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
- F41A15/22—Tools for extracting cartridges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Knives (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Auszieher für im Lauf von Feuerwaffen zerbrochene Patronenhülsen,
welcher an der Innenwandung d?r Patronenhülse mit einem Spreizteil angreift.
Im wesentlichen kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß der Spreizteil als zweizinkige
Schneidengabel ausgebildet ist.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der ίο Erfindung in Fig. ι und 2 in seiner einfachsten
Gestalt, in Fig. 3, in Fig. 4 und in Fig. 5 und 6 in drei weiteren Ausführungsformen veranschaulicht; dabei entsprechen die
Ansichten der Fig. 1, 3, 4 und 5 einander, während Fig. 2 und 6 senkrecht dazu gesehen
sind.
Die stählerne zylindrische Stange A kann jede gewünschte Länge besitzen, bildet jedoch vorzugsweise einen Abschnitt a, der
mit einem Gewindeansatz 1 in das Hohlgewinde eines gewöhnlichen Ladestocks eingeschraubt
werden kann; zum Gebrauche bei einer kurzläufigen Schußwaffe, ζ. Β. einem
Revolver, kann ein Handgriff auf den Gewindeansatz 1 aufgeschraubt werden.
Gemäß Fig. 1 und 2 ist das freie Ende B
der Stange A flachgedrückt und verbreitert und bei b gegabelt, so daß zwei federnde
Zinken 2 gebildet werden, die bei 3 keilförmig
zugeschärft sind.
Nach Fig. 3 setzt sich die Gabelung c beträchtlich
weiter fort, und die Arme 4 der aus federndem Stahl bestehenden Stange A
verharren gewöhnlich im gespreizten Zustande, welcher der Einführung in einen Gewehrlauf
mit dem größten vorkommenden Durchmesser entspricht. Diese Bauart bedingt ein Gegeneinanderzwängen
beider Arme behufs Anpassung an Gewehrläufe kleineren Durchmessers.
Auch der in Fig. 4 veranschaulichte Auszieher ist aus Federstahl hergestellt; indessen
liegen seine Arme 5 für gewöhnlich aneinander, entsprechend einem kleinkalibrigen Gewehrlauf.
Um- diesen Auszieher für größere Kaliber verwenden zu können, dient als
Spreizvorrichtung eine Schraube D, welche in dem einen der Arme 5 verschraubt wird
und sich gegen den anderen stützt. Dreht man daher die Schraube rechtsherum, so vergrößert
man den Abstand der Arme voneinander und damit zugleich denjenigen der beiden Schneiden 3, während beim Linksherumdrehen
der Schraube D die Arme 5 infolge ihrer Federkraft bis zum Aneinanderliegen
zusammenfedern. '
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 besitzt die Stange A an dem vom Gewindedorn
ι abliegenden Ende eine nach einem Durchmesser verlaufende Einschlitzung E,
welche zur Aufnahme der hier mittels eines Stiftes e drehbar gelagerten gespreizten
Schneidenträger 6 dient. Diese legen sich mit je einem inneren Zahn 7 gegen die kegelförmige
Verjüngung / einer in das Stangenende achsial eingeschraubten Stellschraube F.
Durch Verstellen der Schraube F kann der Abstand zwischen den Schneiden der Arme 6
geändert werden.
Um einen Hülsenteil aus dem Lauf einer Feuerwaffe zu entfernen, treibt man den Auszieher
von der Mündung aus durch den Lauf, so daß seine Schneiden in den im Laufe festgeklemmten Teil der Hülse eingreifen.
Durch eine Drehbewegung läßt die Hülse sich dann lockern, oder man kann sie auch
mittels der Schneiden der Länge nach aufschlitzen, worauf die Teile leicht zu entfernen
sind.
Die Vorrichtung kann auch zum Auswischen des Laufes benutzt werden, indem
die Schneidengabel mit Werg ο. dgl. umwickelt wird.
Claims (4)
- Patent-An Sprüche:I. Auszieher für im Lauf von Feuerwaffen zerbrochene Patronenhülsen, der die Hülsen an ihrer Innenwandung mit einem Spreizteil angreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizteil als zweizinkige Schneidengabel ausgebildet ist.
- 2. Auszieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden durch meißelartige Zuschärfung der Enden der beiden Gabelzinken gebildet werden.
- 3. Auszieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand beider Zinken der Schneidengabel für Hülsen verschiedener Kaliber durch eine Regelungsvorrichtung ein- und feststellbar ist, welche aus einer am Vorderende der Stange senkrecht zu oder in deren Längsrichtung angeordneten Druckschraubeo. dgl. bestehen kann.
- 4. Auszieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidenträger in einem Längsschlitz des Vorderendes der Stange besonders eingezapft und durch eine vordere Stellschraube des Stangenkopfes in ihrem gegenseitigen Abstände regelbar sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200311T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200311C true DE200311C (de) |
Family
ID=5760388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200311D Active DE200311C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200311C (de) |
| FR (1) | FR376258A (de) |
-
0
- DE DENDAT200311D patent/DE200311C/de active Active
-
1907
- 1907-03-25 FR FR376258A patent/FR376258A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR376258A (fr) | 1907-08-05 |
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