DE732934C - Kombinationswerkzeug fuer die aeussere Reinigung von Faustwaffen - Google Patents
Kombinationswerkzeug fuer die aeussere Reinigung von FaustwaffenInfo
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- DE732934C DE732934C DEJ69405D DEJ0069405D DE732934C DE 732934 C DE732934 C DE 732934C DE J69405 D DEJ69405 D DE J69405D DE J0069405 D DEJ0069405 D DE J0069405D DE 732934 C DE732934 C DE 732934C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
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Description
- Kombinationswerkzeug für die äußere Reinigung von Faustwaffen Die Erfindung betrifft ein Kombinationswerkzeug für die Reinigung von Handwaffen, und sie ist gekennzeichnet durch einen aus einem nichtmetallischen. Stoff, insbesondere Kunstharzpreßstoff, besehenden Stab, der einerseits zylindrische und andererseits konische Form besitzt, mit der Maßgabe, daß das Ende des zylindrischen Teiles des Stabes zu einer Spitze ausgezogen und mit Aufrauhungen, insbesondere in Form einer eingedrehten Spirale, und das andere Ende mit einer schraubienzieherartigen Abflachung, zweckmäßig bei Bildung einer scharfen Kante mit scharfen Ecken, versehen ist. Die Dimensionierung des Werkzeuges ist zweckmäßig so zu wählen, daß die Länge des zylindrischen Teiles des Werkzeuges mindestens etwas länger als die längsten zu reinigenden Bohrungen beliebigen Querschnittes von Handwaffen ist, beispielsweise die Gewehrstockbohrung des Seitengewehrs oder die Verschlüsse bei Handfeuerwaffen. Bei ;einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform kann das Werkzeug in der Weise ,ausgebildet sein, daß das Werkzeug, insbesondere im konischen Teil, geteilt und zusammensteckbar ausgebildet ist, derart, daß das Einsteckteil seinerseits als Bearbeitungswerkzeug, beispielsweise in Form einer schraubenzieherartigen Schneide oder einer feinen langgezogenen Spitze, geformt ist. Hierbei empfiehlt ges sich, die Dimensionierung wiederum so zu wählen, daß die Länge der einzelnen zusammensetzbaren Teile des Werkzeuges dem Längenmaß vorhandener Reinigungsmaterialbüchsen für Handwaffen angepaßt ist.
- Das erfindungsgemäße Kombinationswerkzeug eignet sich insbesondere für die Reinigung von Handwaffen, wie Seitengewehre, Maschinenpistolen, die Armeepistole o8 und Pistolen jeglicher Art. Bekanntlich ist die Benutzung von Metallteilen für das Reinigen von Waffen nicht zweckmäßig und beim Militär sogar verboten, da hierdurch zu leicht Beschä-igungen an feinen Teilen der Waffen oder Zerkratzungen eintreten können. Man muß sich mit weichen Hilfsmytteln helfen, wie kleinen Holzstückchen, die zugespitzt werden und die man mit Hanf öder Wattei umwickelt. Diese Hilfsmittel stehen gewöhnlich nicht oder in nur unzulänglichem Maßc zur Verfügung. Das Reinigen von Waffen ist daher äußerst erschwert.
- Durch das erfindungsgemäße Kombinationswerkzeug ist dem Benutzer einer Handwaffe jederzeit die Möglichkeit gegeben, in bequemer Weise die erforderlichen Reinigungshandlungen ohne Gefährdung der Wabe durchzuführen.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung zum ergänzenden Verständnis beispielsweise, und schematisch dargestellt. Es bedeuten: Abb. i Seitenansicht des Kombinationswerkzeuges, Abb. 2 Grundriß gemäß Abb. i, Abb. 3 Seitenansicht nebst teilweisem Schnitt einer weiteren Ausführungsform, wobei diese Ansicht gleichzeitig in bezug auf den oberen Teil Seitenansicht der Ansicht gemäß Abb. i ist.
- Gemäß den Abb. i und 2 ist ein aus Kunstharzpreßstoff oder einem sonstigen Material, das weicher als Eisen und auch Messing ist, bestehender Stab i etwa zur einen Hälfte i' zylindrisch und zur anderen Hälfte i" konisch geformt. Das Ende des Teiles i' läuft als Spitze 2 aus, die Aufrauhungen oder spiralige Einkerbungen 3 besitzt. Der Teil i" besitzt am Ende eine schneidenartige Abflachung 4, die schraubenzieherartig gestaltet ist. Um den spitzen Teil 2 des Stabes i kann Hanf, Watte o. dgl. gewickelt werden. Hierbei bieten die Aufrauhungen oder die Einkerbungen 3 guten Halt. Der Teil 2 läuft zweckmäßig sehr spitz aus, um mit Hilfe dieser feinen Spitze auch in die äufäerst:en Ecken der zu reinigenden Teile, wie insbesondere Verschlüsse, Schlößchen, Schlagbolzenmuttern, alle Schrauben usw- gelangen zu kö nnen. Mit Hilfe des flachen Teiles 4. können in bequemer Weise Schraubenköpfe gereinigt und Wachs bzw. Abdichtmittel, Poliermittel usw. aufgestrichen .und verstrichen werden. Der Durchmesser des zylindrischen Teiles i' wird zweckmäßig so groß gewählt, daß der Stab in alle zu reinigenden Bohrungen von Handwaffen bequem eingeführt werden kann.
- Bei der Ausführung nach Abb.3 ist der Teil i" geteilt ausgebildet, derart, daß der Schneidentei1 ¢ :abnehmbar ist. Dieser Teil besitzt an der Trennungsstelle einen nadelartigen Dorn 5. Sinngemäß besitzt der Teil i" eine entsprechende Einführungsbohrung 6. Im zusammengesetzten Zustande besitzt das Werkzeug nach Abb. 3 die gleiche Form wie nach Abb. t und 2. Mit Hilfe des nadelartigen Dornes 5 kann in noch besserer Weise als mittels der Spitze 2 Säuberung feinster Teile bzw. Ecken vorgenommen werden. Man kann auch an Stelle eines Nadeldornes 5 eine Art feinen Schraubenzieher bilden, -ähnlich dein Kantenteil q.. Es ist verständlich, daß das Werkzeug auch noch weitere Aufteilungen in mehrere Einzelwerkzeuge, die zusammensetzbar sind, erfahren kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kombinationswerkzeug für die äußere Reinigung von Faustwaffen (insbesondere Seitengewehren, Pistolen, 'Maschinenpistolen . bestehend aus einem Stab, dessen eines Ende zu einer Spitze ausgezogen und mit Aufrauhungen (insbesondere in Form einer eingedrehten Spirale_i versehen ist. dadurch gekennzeichnet, daß der aus einem nichtmetallischen Stoff, insbesondere Kunstharzpreßstoff, bestehende Stab einerseits zylindrische und andererseits konische Form besitzt und daß das Ende des zylindrischen Teiles des Stabes die Spitzformung mit Aufrauhung und das andere Ende mit einer breit auslaufenden Abflachung bei Bildung einer scharfen Kante mit scharfen Ecken versehen ist und da13) die Länge des zylindrischen Teiles mindestens etwas länger als die längsten zu reinigenden Bohrungen der Fatist«#aff en ist, und dal-3 ferner der Stab insbesondere im konischen Teil geteilt und zusammensteckbar ausgebildet ist, derart, daß das Einsteckteil seinerseits als Bearbeitungswerkzeug geformt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ69405D DE732934C (de) | 1941-04-19 | 1941-04-19 | Kombinationswerkzeug fuer die aeussere Reinigung von Faustwaffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ69405D DE732934C (de) | 1941-04-19 | 1941-04-19 | Kombinationswerkzeug fuer die aeussere Reinigung von Faustwaffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE732934C true DE732934C (de) | 1943-03-15 |
Family
ID=7208126
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ69405D Expired DE732934C (de) | 1941-04-19 | 1941-04-19 | Kombinationswerkzeug fuer die aeussere Reinigung von Faustwaffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE732934C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013003555A1 (de) * | 2013-03-01 | 2014-09-04 | Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr | Treibladungsauszieher |
-
1941
- 1941-04-19 DE DEJ69405D patent/DE732934C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013003555A1 (de) * | 2013-03-01 | 2014-09-04 | Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr | Treibladungsauszieher |
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