DE137192C - - Google Patents

Info

Publication number
DE137192C
DE137192C DENDAT137192D DE137192DA DE137192C DE 137192 C DE137192 C DE 137192C DE NDAT137192 D DENDAT137192 D DE NDAT137192D DE 137192D A DE137192D A DE 137192DA DE 137192 C DE137192 C DE 137192C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
resistance
rods
winding
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT137192D
Other languages
English (en)
Publication of DE137192C publication Critical patent/DE137192C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/30Structural association of asynchronous induction motors with auxiliary electric devices influencing the characteristics of the motor or controlling the motor, e.g. with impedances or switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Anzugskraft eines asynchronen Ein- oder Mehrphasenmotors ist bekanntlich abhängig von der Gröfse des elektrischen "Widerstandes der Wicklung des inducirten Ankers und nimmt in gewissen Grenzen mit dem Widerstand zu.
Da jedoch während des Betriebes der Widerstand möglichst klein sein mufs, da andernfalls zu grofse Schlüpfung und hierdurch Energieverluste eintreten, so ist es wünschenswerth, den Widerstand, nachdem der Motor angelaufen ist, entsprechend zu verkleinern. Aufserdem ist eine Aenderung des Ankerwiderstandes zur Regelung der Umdrehungsgeschwindigkeit des Ankers erforderlich.
Bisher erfolgte die Widerstandsänderung mittels besonderer Anlafswiderstände, welche durch Schleifringe und Bürsten in die Wicklung des Ankers geschaltet wurden.
Die vorliegende Anordnung erreicht bei Vermeidung der Schleifringe und Bürsten eine Aenderung des Widerstandes der Ankerwicklung durch Verlängerung und Verkürzung der Wicklungsstäbe.
Zu diesem Zwecke sind die parallel zur Achse in offenen oder geschlossenen Nuthen des Ankers liegenden Theiles der Wicklung röhrenförmig ausgeführt und in deren Hohlraum eine gleiche Anzahl Stäbe teleskopartig verschiebbar angeordnet (Fig. 1).
Die freien Enden der beiden Gruppen von Wicklungselementen werden in geeigneter Weise leitend mit einander verbunden, und kann diese Verbindung entweder durch sogen. Schlufsringe (Fig. 1, oberer Theil), wie auch durch einzelne Verbindungsbügel nach einer entsprechenden Schaltungsregel (Fig. 1, unterer Theil) geschehen.
Es ist nun klar, dafs der Widerstand der Wicklung des Ankers um so gröfser ist, je weiter die beiden Wicklungshälften aus einander gezogen sind, und es erreicht der Widerstand seinen kleinsten Werth, wenn (wie in Fig. ι punktirt gezeichnet) die beiden Theile ganz zusammengeschoben sind.
Bei der vorliegenden Construction könnte auch der röhrenförmige Theil der Wicklung verschoben werden, während der andere feststeht.
Eine andere Ausführung, bei welcher der Widerstand nach gleichem Princip geändert wird, zeigt Fig. 2. Hier ist die stabförmige Wicklung über den Eisenkern hinaus verlängert und sind die Schlufsringe oder Verbindungsbügel verschiebbar angeordnet (Fig. 2). In Fig. 4 ist diese Ausführungsform in gröfserem Mafsstabe dargestellt, α bezeichnet den Anker, in dessen concentrisch angebrachte Bohrungen b die mit der Isolation i umgebenen Wicklungsstäbe s eingebettet sind. Die auf der Achse des Ankers verschiebbar angeordneten Kurzschlufstheile k tragen eine der Stabzahl entsprechende Zahl röhrenförmiger Schleifcontacte c, durch welche die freien Enden der Stäbe s hindurchgeführt sind. Ist die Umfangsgeschwindigkeit des Ankers so grofs, dafs die freien Enden der Stäbe s durch die eigene Festigkeit der Wirkung der Centrifugalkraft
nicht Stand halten können, so werden dieselben durch einen isolirten Ring r zusammengehalten.
Eine dritte Ausführung zeigt Fig. 3 und 5. Bei dieser Construction sind die Schlufsringe oder Verhindungsbügel am Eisenkern des Ankers α isolirt befestigt, während die Wicklungsstäbe verschiebbar angeordnet sind. Die Schlufstheile k (Fig. 5) tragen eine der Stabzahl entsprechende Zahl röhrenförmiger Schleifcontacte c, durch welche die Stäbe s hindurchgeführt werden. Die Stäbe s gehen ferner durch die Bohrungen b des Ankers derart, dafs zwischen dem Ankerkern und den Stäben etwas Luft bleibt. Die Stäbe sind entweder, wie in Fig. 6 dargestellt, aus mehreren Theilen abc.... verschiedener Leitungsfähigkeit zusammengesetzt (z. B. Nickelin, Messing, Kupfer) oder sie sind, wie in Fig. 7 und 8 dargestellt, derartig ausgebohrt, dafs sie der Länge nach verschiedenen Querschnitt haben. Um die freien Enden der Stäbe s gegen die Wirkung der Centrifugalkraft zu schützen, können dieselben durch den Ring r verbunden werden (Fig. 5).
In der Zeichnung sind bei den verschiedenen Ausführungen die Stäbe s mit kreisförmigem Querschnitt dargestellt, dieselben können ohne principielle Aenderung der Construction auch jede andere, z. B. rechteckige Querschnittsform erhalten; es ist nur nöthig, die Röhren oder Schleifcontacte c entsprechend zu formen.
Die in Fig. 6, 7 und 8 dargestellten Ausführungsformen der Stäbe können auch bei den Constructionen nach Fig. 1 und 2 Anwendung finden.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Anker für Induktionsmotoren mit eingebautem Widerstand, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Veränderung des Widerstandes zum Zweck des Anlassens oder der Geschwindigkeitsregelung durch Veränderung der Länge der Ankerwicklungsstäbe erreicht wird.
2. Ausführungsform der Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Stäbe aus teleskopartig ineinanderschiebbaren Theilen bestehen.
3. Ausführungsform der Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs auf den über den Anker hinaus verlängerten Wicklungsstäben Schlufsringe oder andere leitende Verbindungen verschiebbar angeordnet sind.
4. AusfUhrungsform der Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Wicklungsstäbe aus mehreren Theilen verschiedener Leitungsfähigkeit zusammengesetzt sind, oder deren Querschnitte in den einzelnen Theilen ihrer Gesammtlänge verschieden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT137192D Active DE137192C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE137192C true DE137192C (de)

Family

ID=405097

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT137192D Active DE137192C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE137192C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2048063C2 (de) Ständerwicklung für in axialer Richtung hintereinander angeordnete Motoren
DE7026843U (de) Induktives und/oder kapazitives elektrisches bauelement.
DE137192C (de)
DE2212874C3 (de) Elektrische Maschine mit zweipoliger Dreiphasenwicklung
EP1234122B1 (de) Anker für eine elektrische maschine
DE2111827A1 (de) Asynchronmaschine mit einem offenen magnetischen Kreis
DE725978C (de) Anordnung der aus Flachband bestehenden Primaerwicklung von Stromwandlern mit Schenkelkern
DE558486C (de) Stabwicklung fuer elektrische Kommutatormaschinen
DE255388C (de)
DE897438C (de) Als Schraubenfeder ausgebildeter Verbinder, insbesondere zur Verbindung elektrischer Leiter
DE259879C (de)
DE236854C (de)
DE102016100744B3 (de) Elektrische Maschine
DE510474C (de) Asynchronmotor mit in tiefen, schmalen Nuten angeordneter Kaefigwicklung
DE333490C (de) UEberspannungsschutzspule
DE102012100666A1 (de) Elektromotor
DE200011C (de)
DE628222C (de) Induktionsmotor mit scheibenfoermigem Staender mit einer Ringwicklung
DE904072C (de) Kurzschlusslaeufer fuer elektrische Maschinen
DE437209C (de) Doppelkaefiganker
DE416154C (de) Aus Dose und Stecker bestehende Kupplung, insbesondere fuer Vielfachkabel elektrischer Fahrzeuge
DE156674C (de)
AT151510B (de) Röhrenspule, insbesondere aus rechteckigem oder quadratischem Leitermaterial, insbesondere für Transformatoren.
DE545171C (de) Kaefiglaeufer fuer Asynchronmotoren
DE180697C (de)