DE137102C - - Google Patents
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- DE137102C DE137102C DENDAT137102D DE137102DA DE137102C DE 137102 C DE137102 C DE 137102C DE NDAT137102 D DENDAT137102 D DE NDAT137102D DE 137102D A DE137102D A DE 137102DA DE 137102 C DE137102 C DE 137102C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F11/00—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
- G07F11/02—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
- G07F11/04—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
- G07F11/16—Delivery means
- G07F11/18—Recessed drawers
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Selbstkassirer,
bei welchen das Vorziehen eines Ausgabeschiebers dadurch ermöglicht ist, dafs eine
Münze einen das Vorziehen des Schiebers verhindernden Sperrhebel ausrückt und wieder in
die Sperrstellung zurückkehren läfst, sobald der Ausgabeschieber vollständig ausgezogen worden
ist. Bei solchen Apparaten entsteht die Gefahr, dafs man durch Schütteln des Apparats
den Sperrhebel ohne Geldeinwurf löst. Um dies zu vermeiden, wird nach vorliegender Erfindung
eine Sicherheitsklinke angeordnet, welche, wenn das Ausgabewerk in Ruhe ist, mit dem Sperrhebel in Eingriff steht und ein
Verschieben desselben verhindert, so dafs also der Ausgabeschieber nicht gelöst werden kann.
Die Sicherheitsklinke ist aufserdem mit einem Ansatz versehen, welcher dicht bei dem Sperrhebel
angeordnet ist, so dafs, wenn eine Münze in den Apparat eingeworfen wird, diese Münze
zunächst die Sicherheitsklinke aufser Eingriff mit dem Sperrhebel bringt und dann den
Sperrhebel derart verschiebt, 'dafs der Ausgabeschieber gelöst wird. Um zu verhindern, dafs
die Sicherheitsklinke mit dem Sperrhebel wieder in Eingriff tritt, bevor der Ausgabeschieber
vollkommen wieder eingeschoben worden ist, ist der Ausgabeschieber mit einem Ansatz versehen,
der sich beim Ausziehen des Schiebers unter der Sicherheitsklinke her bewegt und
seine Rückkehr in die alte Lage verhindert.
Beiliegende Zeichnung stellt die Vorrichtung an einem selbstkassirenden Waarenverkäufer
dar. Fig. 1 zeigt den Apparat in Seitenansicht, wobei die Thür geöffnet ist, um die durch die
Münze beeinflufsten Theile zu veranschaulichen.
Die Münze ist hierbei in der Stellung dargestellt, in welcher sie gerade den Schieber entriegelt
hat, so dafs letzterer geöffnet werden kann. Fig. 2 ist eine ähnliche Seitenansicht wie Fig. 1,
doch zeigt sie den Schieber in ausgezogener Lage, so dafs der darauf ruhende Gegenstand
weggenommen werden kann. Die Münze ist in der Lage veranschaulicht, in welcher' sie
gelöst ist und in den Geldkasten hineinfallen kann.
Der Apparat ist in zwei Kammern eingetheilt, von welchen die eine den Waarenbehälter
1 darstellt, in welchem sich die zu verkaufenden Waaren und die Vorrichtung zum
Weiterbefördern derselben befindet, während, in der anderen Kammer die durch die Münze
ausgelöste Vorrichtung zum Herausnehmen der Waarenstücke untergebracht ist. Die letztgenannte Kammer befindet sich zwischen der
Seitenwandung 2 der gröfseren Kammer und einer an dieselbe angelenkten Thür 3, welche
geschlossen gehalten wird, wenn der Apparat in Gebrauch ist. Wird die Thür geöffnet, so
kommt der ganze durch die Münze beeinflufste Theil der Vorrichtung zum Vorschein und der
im Boden des Apparats angeordnete Geldbehälter 4 kann zwecks Entnahme des Geldes
herausgenommen werden. Der Entnahmeschieber 5 ist an seiner Seite mit einem Greifer 6 versehen, der seitlich durch eine
Oeffnung 7 in der Seitenwandung 2 hindurchgeht und mit einem hakenförmigen Hebel 8,
der bei 9 an die Wandung 2 angelenkt ist, in Eingriff gebracht werden kann. Wird der
Schieber einwärts gestofsen, so tritt der Hebel 8 selbstthätig mit dem Greifer 6 in Ein-
griff und verriegelt den Schieber 5, der erst dann geöffnet werden kann, wenn der Hebel 8
gedreht wird, was in bekannter Weise durch das Gewicht der eingeführten Münze geschieht
(Fig. 1).
Um zu verhindern, dafs der Hebel 8 statt durch die Münze durch Stöfse oder Rütteln
in die Stellung von Fig. 1 gebracht wird, ist eine Sicherheitsklinke 37 angeordnet, die bei 38
drehbar ist und so belastet ist, dafs sie senkrecht herabhängt. Diese Klinke ruht in ihrer
normalen Lage unter dem Schwanzende 18 des Hebels 8 (vergl. die gestrichelt gezeichnete
Lage von Fig. 2) und verhindert so eine Drehung des Hebels 8. Wird eine Münze in
den Apparat eingeworfen, so dreht sich unter deren Gewicht ..zunächst die Klinke 37 (Fig. 1)
und löst somit den Hebel 8, der sich alsdann unter dem Gewicht der Münze ebenfalls drehen
kann. Man zieht nun den Schieber 5 zwecks Entnahme der Waare heraus; dabei wird auf
bekannte und deshalb nicht näher beschriebene Weise die Münze abgeworfen, und der Hebel
8 kehrt in seine alte Lage zurück. Beim Einschieben des Schiebers wird von der schiefen
Ebene die Nase 6 angehoben und fällt dann hinter dieser wieder ein. Ehe dies geschehen
ist, darf die Klinke 37 nicht in die alte Lage zurückkehren, deshalb ist ein seitlicher Ansatz
39 am Schieber 5 angeordnet, der in einem Schlitz 40 der Wandung 2 gleitet und dabei die Klinke 37 angehoben hält, wenn der
Schieber geöffnet wird. Auf diese Weise wird verhindert, dafs die Klinke herabfällt, ehe der
Schieber 5 vollständig zurückgeschoben wird. Ist dies geschehen, so geht sie infolge ihres
Gewichtes in die alte Stellung zurück.
Claims (2)
1. Selbstverkäufer mit einem durch Münzeneinwurf
ausgerückten Sperrhebel für den Ausgabeschieber, gekennzeichnet durch eine drehbare, unter einen Arm (18) des Sperrhebels
(8) für den Waarenschieber (5) greifende und hierdurch dessen Drehung
verhindernde, durch den Einwurf einer Münze jedoch ausgerückte und hierdurch den Sperrhebel (8) für die Münzauslösung
freigebende Klinke (37).
2. Selbstverkäufer der unter 1. geschützten Art, gekennzeichnet durch einen am Ausgabeschieber
(5) angeordneten Ansatz (39), der das Zurückkehren der Klinke (37) in die Sperrstellung verhindert, bevor der Schieber
(5) ganz zurückgeschoben ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE137102C true DE137102C (de) |
Family
ID=405014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT137102D Active DE137102C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE137102C (de) |
-
0
- DE DENDAT137102D patent/DE137102C/de active Active
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