DE136641C - - Google Patents

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DE136641C
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning

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  • Noise Elimination (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
ATENTSCHRIFT
M 136641
KLASSE 21 a.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1901 ab.
Durch Hertz sind Resonatoren für elektrische Schwingungen bekannt geworden. Nach der vorliegenden Erfindung sollen solche Resonatoren für elektrische Telegraphie ohne fortlaufenden Draht, und zwar in der besonderen Form als geschlossene Resonatoren verwendet werden.
Die Anordnung dabei ist aus Fig. 1 ersichtlich.
Der Wellenzug, welcher den am besten an Erde gelegten Empfänger herabgleitet, gelangt zu dem System der beiden hinter einander geschalteten Condensatoren C1 und C2 mit ihrem Schliefsungsbogen MP Q. Dieses ganze System ist durch Regelung der Capacität der Condensatoren und der Selbstinduction des Leitertheiles P auf die Schwingungszahl der ankommenden Welle abgestimmt. Die beiden Condensatoren können auch durch einen ersetzt werden. Im Schliefsungsbogen bilden sich, indem die Energie durch die grofsen Capacitäten gewissermafsen localisirt wird, Schwingungen, welche gegen äufsere Eingriffe wenig empfindlich sind, z. B. können in Parallelschaltung zu dem Schliefsungsbogen MPQ inductive Widerstände R, gegebenenfalls mit Capacitäten in Reihe geschaltet (Fig. 2), angebracht werden, ohne die Schwingungen bemerkbar zu stören. In Parallelschaltung zu MPQ kann auch der Cohärer F oder eine gleichwerthige Vorrichtung gelegt werden (Fig. 3), er kann natürlich auch direct in den Bogen MP Q geschaltet werden (directe Schaltung).
Die Amplitude der ankommenden Welle sinkt, aber die Energie localisirt sich in hervorragend günstiger Weise. Deshalb kann sie nun auch wieder sehr zweckmäfsig benutzt werden, um inductiv eine Secundärspule zu erregen, und diese selber kann und wird vortheilhaft wieder auf die gleiche Schwingungszahl abgeglichen (Fig. 4). Dadurch läfst sich die Potentialamplitude auf das Mehrfache von derjenigen der erregenden Welle steigern (indirecte Schaltung).
Die doppelt herzustellende Resonanzbedingung bei der indirecten (inductiven) Schaltung bietet gleichzeitig den Vortheil, dafs das Bereich der Schwingungen, auf welche die Vorrichtung noch anspricht (Resonanzbezirk), sehr viel enger ist als beim offenen Resonator.
Die beschriebenen Resonatoren mit stehenden, geschlossenen Schwingungen löschen aus den ankommenden Schwingungen verschiedener Wellenlänge die betreffenden, auf die sie abgestimmt sind, aus; ein offener Resonator nimmt nur etwa die Hälfte auf, der geschlossene viel mehr. Sie können daher vortheilhaft benutzt werden, um etwa vorhandene, für den eigentlichen Empfänger nicht gewünschte Schwingungen unschädlich zu machen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Schaltungsweise des Empfängers für elektrische Wellen zwecks Abstimmung und Steigerung der Wirkung desselben, dadurch gekennzeichnet, dafs man an den Empfängerdraht einen geschlossenen Resonator anschliefst, der entweder die gewünschten Schwingungen aufnimmt oder die nicht gewünschten ausscheidet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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