DE136303C - - Google Patents

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DE136303C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L25/00Ink receptacles
    • B43L25/02Ink receptacles with separate dipping-cups

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 136303 KLASSE 70 c.
WINFIELD SCOTT RUSSELL in NEW-YORK. Tintenfafs mit seitlicher Eintauchöffnung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. März 1901 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Tintenfafs, das zur Verhütung des Eindringens von Staub und dergl. mit einer seitlichen, zweckmäfsig verticalen Eintauchöffnung versehen ist und sich von den bekannten Tintenfässern dieser Art insbesondere durch eine Einrichtung unterscheidet, welche ermöglicht, die Eintauchöffnung derart dicht zu verschliefsen, dafs das Tintenfafs mit Tinte gefüllt versendet und in den Handel gebracht werden kann. Zu diesem Zwecke wird die Eintauchöffnung mittelst einer Scheibe von Blattmetall unter Verwendung eines Dichtungsringes dicht abgedeckt. Diese Theile werden durch eine Kappe mit halbkreisförmigem Ausschnitt in ihrer Stellung gesichert. Soll nun das Tintenfafs in Benutzung genommen werden, so wird der hinter dem Ausschnitt der Kappe befindliche Theil des Blattmetalles ausgeschnitten und dadurch die Mündung für die Einführung der Feder freigelegt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt durch das Tintenfafs,
Fig. 2 eine Vorderansicht desselben.
Das Tintenfafs besteht zweckmäfsig aus einem einzigen Stück Glas. Das Vorrathsbecken A kann oben mit Nuthen A1 zur Aufnahme von Federhaltern und dergl. versehen sein. Die Grundfläche des Tintenfasses ist bei A2 winklig abgesetzt und tritt nach vorn, um den Boden A3 einer Eintauchschale A1 zu bilden. Die vordere Wand As des Tintenfasses ist erst schräg nach unten und dann unter nahezu rechtem Winkel nach oben gerichtet, um den übrigen Theil der Eintauchschale Ai zu bilden, die zweckmäfsig im Querschnitt rund ist und mit einem Ringflantsch A6 versehen ist. Um das Tintenfafs dicht zu verschliefsen, wird auf die Eintauchöffnung ein Dichtungsring B aus Gummi oder anderem geeigneten Material und über denselben eine runde Scheibe C aus Blattmetall, zweckmäfsig Blei, gelegt. Die Theile B und C werden durch eine Kappe D in Stellung gehalten, deren Ringflantsch Z)* über den Flantsch Ae der Eintauchschale Ai greift. Die Verschlufskappe D besitzt einen halbkreisförmigen Ausschnitt D1; die obere Kante Ds des vollen Theils Z)2 liegt etwas höher als die innere Unterkante der Vorderwand A" des Füllbeckens A, so dafs, wie aus Fig. 1 ersichtlich, die Kante D3 sich über dem Tintenstande in der Eintauchschale befindet.
Ist das Tintenfafs in dieser Weise verschlossen, so kann es ohne Gefahr mit Tinte gefüllt zum Versandt und Verkauf gebracht werden. Soll es in Benutzung genommen werden, so wird die Bleifolie C längs der Kante der halbkreisförmigen Oeffnung D1 ausgeschnitten und die Mündung auf diese Weise freigelegt, so dafs nun die Feder eingeführt werden kann.
Da die Kante I)3 der Kappe D höher liegt als die innere Unterkante der vorderen Wand A5, so kann die Tinte nicht überfliefsen. Wird der Höhenstand der Tinte zu niedrig, so kann das Tintenfafs durch die Oeffnung D1 der Kappe D gefüllt werden. Das Tintenfafs ruht in der Regel auf der Grundfläche des Füllbeckens A und der unteren Kante des Flantsches D4 der Kappe D, so dafs keine Gefahr
besteht, dafs es umgeworfen wird, oder dafs eine Aenderung in dem Tintenstande eintritt.
Der Hauptvorzug des beschriebenen Tintenfasses beruht darin, dafs es mit Tinte gefüllt in den Handel gebracht und versendet werden kann. Ein grofser Uebelstand vieler sonst recht zweckmäfsiger Tintenfässer liegt darin, dafs der Käufer das leere Tintenfafs und gleichzeitig eine besondere Flasche Tinte kaufen mufs; dieser Uebelstand ist durch das vorliegende Tintenfafs vermieden, das gefüllt verkauft werden kann, da sein ohne Verwendung eines Stopfens oder dergl. hergestellter Verschlufs nicht undicht werden kann und trotzdem für den Gebrauch schnell und leicht zu öffnen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ein Tintenfafs mit seitlicher Eintauchöffnung, dadurch gekennzeichnet, dafs die Eintauchöffnung durch Blattmetall unter Verwendung eines Dichtungsringes (B) auf der einen und einer Kappe (D) mit halbkreisförmigem Ausschnitt (D1) auf der anderen Seite dicht abgedeckt ist, so dafs durch Ausschneiden des hinter dem Ausschnitt (D1) der Kappe (D) befindlichen Theiles des Blattmetalles die Mündung zur Benutzung geöffnet werden kann, während der Verschlufs vor dem Ausschneiden genügend dicht ist, um das Tintenfafs mit Tinte gefüllt zum Versandt und Verkauf zu bringen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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