DE13446C - Neuerungen an Sicherheitsventilen für Dampf kessel - Google Patents

Neuerungen an Sicherheitsventilen für Dampf kessel

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DE13446C
DE13446C DENDAT13446D DE13446DA DE13446C DE 13446 C DE13446 C DE 13446C DE NDAT13446 D DENDAT13446 D DE NDAT13446D DE 13446D A DE13446D A DE 13446DA DE 13446 C DE13446 C DE 13446C
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Germany
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sleeve
valve
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screw
cap
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Application number
DENDAT13446D
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English (en)
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H. G. Ashton in Sommerville (Mass. V. St. v. N.-Am.)
Publication of DE13446C publication Critical patent/DE13446C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/02Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
    • F16K17/04Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded
    • F16K17/08Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded with special arrangements for providing a large discharge passage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PAT E N TA
In der Zeichnung sind zwei verschiedene Anordnungen eines Sicherheitsventils dargestellt; die eine in Fig. 1 bis 3, die andere in Fig. 4 bis 6. In Fig. 1 und 2 ist A die Ventilhülse; sie ist an ihrem unteren Ende mit einem Schraubengewinde zur Befestigung an dem Kessel und an einer Seite mit Gewinde zur Verbindung mit einem Rohr versehen, durch welches der verbrauchte Dampf aus A entweicht. Derselbe kann auch direct durch ein oder mehrere Löcher in der Hülse A ausströmen. Der untere Theil der Hülse A ist ausgebohrt für die Büchse B, die gewöhnlich von anderem Metall ist als die Hülse A. Auch die obere Fläche^ der Hülse A ist abgedreht und der obere Theil' ist genau ausgebohrt; die Büchse B mufs noch nachgebohrt werden, nachdem sie in die Hülse A eingelassen ist, da es nöthig ist, dafs die Axe des Hülsenbohrloches genau gleich, derjenigen der Buchse B ist. Die Kappe C und der Cylinder D sind in einem Stück gegossen; die Kappe ist so auf die Oeffhung der Hülse A aufgesetzt, dafs die Büchse B, Bohröffnurig der Hülse A, Kappe C und Cylinder D sämmtlich die gleiche Axe haben. Die Schraube F geht durch den Mittelpunkt der Kappe C.
Das Ventil G ist so gedreht, dafs seine Führung in die Büchse B und sein oberer Theil in den Cylinder D pafst. Die Feder H wird zwischen den Scheiben h A1 gehalten; die untere Scheibe A stützt sich auf einen im Mittelpunkt des Ventils G befindlichen Zapfen und die obere Scheibe A1 gegen die Stellschraube F. Diese Scheiben A A1 sind frei beweglich auf ihren Stiften. Der Aufsatz J dient dazu, unberechtigten Verstellungen der Schraube F vorzubeugen und Aschenstaub und Schmutz vom Eindringen in die Löcher der Kappe C, Fig. 3, abzuhalten.
In Fig., 4, 5 und 6 wird der obere Theil der Hülse A auf den unteren Theil geschraubt, wobei die Stellschraube α dazu dient, den oberen Theil nach der Justirung in seiner Stellung zu erhalten. Der innere Durchmesser der Hülse A an der mit a1 bezeichneten Stelle ist nur etwa !/2 mm gröfser als der äufsere Durchmesser des Ventils G. Die Platte C ist mit der Hülse in einem Stück gegossen, doch kann dieselbe mit einem inneren Cylinder zum Schutz der Feder und. zur Aufnahme eines über das Ventil hinausragenden Randes (wie in Fig. 1) versehen werden. Auch bei der Form Fig. 4 kann eine besondere Büchse B, wie in Fig. 1, und ein Aufsatz_/benutzt werden. Die Löcher a3 in dem oberen Theil der Hülse A in Fig. 4 haben den Zweck, die Luft und den Dampf aus dem oberen Theil der Hülse A frei entweichen zu lassen und dadurch jeden Druck darin zu vermeiden. Diese Oeffhungen brauchen nicht mit einem durchlöcherten Aufsatz bedeckt zu werden, wie in den Fig. 1 und 3 angegeben, da sie an der Seite der Hülse sich befinden, so dafs Asche und dergleichen nicht Eintritt finden kann. Die' Schraube F, Scheiben A hx und Feder H sind im wesentlichen dieselben wie in Fig. 1 "und 2.
Der Zweck des überstehenden Randes des Ventils G ist dei, den gesammten Dampfdruck, der das Ventil zu heben strebt, nach dem Anheben des Ventils zu vergröfsern. Um zu diesem Zweck den Durchströmungsquerschnitt am Ventilrande reguliren zu können, sind die beidenTheile der
Hülse A gegen einander verstellbar. Da das Ventil G sich mehr ausdehnt als der Theil a1 der Hülse, so mufs der Durchmesser des \rentils G so klein genommen werden, dafs dasselbe sich nicht festklemmen kann. Der zwischen der Peripherie des Ventils G und dem Theil a1 der Hülse A entweichende Dampf geht in die Atmosphäre durch die Löcher al der Hülse A; auch ein einziges Abblasrohr, wie in Fig. i, kann angewendet werden. Der Ring/, obgleich nicht wesentlich erforderlich, ist zweckmäfsig, um den gröfseren Theil des* verbrauchten Dampfes am Eintreten in den oberen Theil der Hülse A ZVL hindern.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. In einem Sicherheitsventil die zwischen zwei Platten h und h1 angebrachte Feder H; die untere Platte h stützt sich direct auf einen im Mittelpunkt des Ventils angebrachten Zapfen, die obere Platte h1- direct gegen die Stellschraube; beide sind frei auf den Stiften beweglich; das Ganze wie beschrieben.
  2. 2. Die Combination der Hülse A, Büchse B, Kappe C, Schraubet, Feder H, Platten AA1 und Ventil G; die Schraube F geht direct durch die Kappe C; die Feder und die beiden Stifte zum Halten der Platten befinden sich über dem Ventilsitz, jeder der Theile hergestellt und zusammengesetzt wie beschrieben.
  3. 3. Die Combination des Ventils G, das sich über den Ventilsitz hinaus erstreckt, der verstellbaren Hülse, deren Durchmesser bei a1 kleiner ist als bei a2, Fig. 4, und des vorstehenden, in die Hülse bei a1 passenden Theils, im wesentlichen wie beschrieben.
  4. 4. Die Combination der verstellbaren Hülse A, des Ventils G und des Ringes /, jeder der Theile construirt und mit den übrigen angeordnet, im wesentlichen wie beschrieben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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