DE133786C - - Google Patents

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DE133786C
DE133786C DENDAT133786D DE133786DA DE133786C DE 133786 C DE133786 C DE 133786C DE NDAT133786 D DENDAT133786 D DE NDAT133786D DE 133786D A DE133786D A DE 133786DA DE 133786 C DE133786 C DE 133786C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P5/00Pumping cooling-air or liquid coolants
    • F01P5/02Pumping cooling-air; Arrangements of cooling-air pumps, e.g. fans or blowers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

-IES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Luftabsaugevorrichtung für Motoren, welche dadurch gekennzeichnet ist, dafs der Motor von einem luftdichten Schutzkasten umgeben ist, in dessen Vorderwand der Wasserkühler und in dessen Hinterwand ein Ventilator angeordnet ist, welch letzterer die von aufsen durch die Kühlelemente hindurchgesaugte Luft zusammen mit den Ausdünstungen des Motors unter dem Wagenkasten hinausdrUckt. , Die Einschliefsung des Motors durch einen Schutzkasten ist an sich bekannt, und man hat auch schon hinter dem Wasserkühler einen Ventilator angeordnet, zum Zwecke, gröfsere Mengen von Luft mit gröfserer Geschwindigkeit durch die Kühlelemente hindurchzusaugen für den Fall, dafs die durch die Fahrgeschwindigkeit erzeugte Luftgeschwindigkeit zur erfolgreichen Kühlung des Kühlwassers nicht genügen sollte. Es mufste jedoch diese angesaugte und nach Durchtritt durch die Kühlelemente stark erhitzte Luft ebenso wie die Ausdünstungen des Motors und wie das Schmieröl durch Oeffnungen in den Seitenwänden und den Thüren des Schutzkastens nach aufsen entweichen, wodurch die Wageninsassen sehr belästigt wurden. Dies wird nun vermieden, da diese Ausdünstungen zusammen mit der heifsen Kühlluft nicht seitlich austreten, sondern hinten aus dem allseitig dicht geschlossenen Schutzkasten, von wo sie unter den Wagenkasten befördert werden. Die Einrichtung hat gleichzeitig noch den Vortheil, dafs die Entstehung eines Vacuums hinter dem Motor bezw. in den unten liegenden Theilen desselben und die dadurch verursachte wirbelnde Bewegung der Luft und die Aufwirbelung von Staub verhindert wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Luftabsaugevorrichtung dargestellt.
α ist der Motor, der von dem allseitig luftdichten Schutzgehäuse b eingeschlossen ist. Dasselbe ist nur vorn und hinten offen, und zwar ist in die vordere Oeffnung der bekannte Wasserkühler c eingebaut, während sich hinten ein Ventilator d befindet. Letzterer saugt von der Vorderseite des Wagens her frische Luft durch den Wagenkühler c hindurch und befördert diese zusammen mit den Ausdünstungen des Motors hinten unter das Wagengestell, wo dieselben die Insassen des Wagens nicht mehr belästigen können. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist von der Verwendung eines besonderen Ventilators abgesehen und der Einfachheit halber das Schwungrad des Motors selbst mit Windflügeln e ausgerüstet. Wenn man die Schräge der letzteren so wählt, dafs bei der normalen Tourenzahl des Motors die Geschwindigkeit der aus dem Schutzkasten herauszubefördernden Luft derjenigen des Wagens gleich ist, dann hat der Ventilator nur die zum Hindurchsaugen der Luft nöthige Arbeit zu leisten, während er beim Hinausdrücken derselben keinen Widerstand findet. Aufserdem wird dadurch, wie bereits erwähnt, die hinter dem Wagen beim Fahren entstehende Luftverdünnung sofort wieder aufgehoben, so dafs also das Nachsaugen der Luft von der Seite her und die hierdurch verursachte Aufwirbelung von Staub verhindert ist.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Luftabsaugevorrichtung für Motorwagen, gekennzeichnet durch einen den Motor einschliefsenden luftdichten Schutzkaslen, in dessen Vorderwand der Wasserkühler und in dessen unter dem Wagenkasten befindlicher Hinterwand ein Ventilator angeordnet ist, welch letzterer die von aufsen durch die Kühlelementü hindurchgesaugte Luft zusammen mit den Ausdünstungen des Motors unter den Wagenkasten hinausdrückt.
    Eine Luftabsaugevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Geschwindigkeit der aus dem Schutzkasten herausbeförderten Luft bei mittlerer Tourenzahl der Geschwindigkeit des Wagens gleich ist, wodurch der Ventilator möglichst wenig Widerstand findet und das Aufwirbeln von Staub infolge Nachsaugens des Motors verhindert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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