DE133602C - - Google Patents
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- DE133602C DE133602C DENDAT133602D DE133602DA DE133602C DE 133602 C DE133602 C DE 133602C DE NDAT133602 D DENDAT133602 D DE NDAT133602D DE 133602D A DE133602D A DE 133602DA DE 133602 C DE133602 C DE 133602C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B9/00—Blowing glass; Production of hollow glass articles
- C03B9/02—Blowing glass; Production of hollow glass articles with the mouth; Auxiliary means therefor
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Glasblasen mittels zweitheiliger
Blasformen von solcher Einrichtung, dafs die Formen aus der senkrechten oder Arbeitsstellung
zum Zwecke der Benetzung umgelegt und in einen mit Wasser gefüllten Behälter
eingeführt werden, wobei die Theile oder Hälften der Form auf einer Grundplatte zum
Zwecke des Oeffnens der Form gegen einander verschoben werden.
Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung zum Oeffnen und Schliefsen der Formen, und
diese Vorrichtung ist derart angeordnet, dafs sie die Formen beim Uebertritt in den Wasserbehälter
und bei der während des Blasvorganges stattfindenden Drehung nicht behindert. Im Wesentlichen besteht die Neuerung darin,
dafs in einem an der Basis der Formhälften angeordneten Flansch eine kreisförmige Nuth
vorgesehen ist, in welche die Enden von die Form seitlich verschiebenden, am Maschinengestell
angelenkten Hebeln lose von oben eingreifen, so dafs die Form während des Eingriffs
der Hebel in die Kreisnuth gedreht und unter Lösung beider gekippt werden kann.
Die Neuerung ist auf der beiliegenden Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Maschine. Fig. 2 stellt im Grundrifs eine der Formen
mit ihrem Bewegungsmechanismus, sowie einen Theil des Wasserbehälters dar. Fig. 3 ist ein
Schnitt nach A-A der Fig. 1. Fig. 4 ist eine Einzeldarstellung. Fig. 5 stellt den Formtisch
und Fig. 6 eine Formhälfte auf ihrer Grundplatte dar.
ι ist einer der Endständer der Maschine;
2 ist die obere Platte und 3 sind senkrechte Zwischenständer. Der Unterfheil der Maschine
wird durch den zwischen den unteren Enden der Ständer 1 befestigten Wasserbehälter 4
gebildet, in welchem die Formen benetzt werden. Im oberen Theile der Maschine ist die
Triebwelle 5 gelagert, welche an ihrem äufseren Ende zwei Riemscheiben trägt, deren eine von
einem geeigneten Motor aus angetrieben wird, während die andere durch einen Riemen mit
der wagerechten Welle 6 zur Bethätigung des Formenmechanismus in Verbindung steht; diese
Welle 6 ist im unteren Theile der Maschine oberhalb des Wasserbehälters 4 gelagert. Die
Triebwelle 5 ist an ihrem anderen Ende mit einem Kegelrade 8 versehen, das in ein anderes,
auf einer Welle 10 sitzendes Kegelrad g eingreift und eine auf derselben Welle 10 sitzende
Scheibe 11 treibt. Letztere ist mit einer Anzahl Rinnen ausgestattet und treibt mittels
eines oder mehrerer Riemen 12 eine oder mehrere Spindeln 13, welche die Pfeifen 14
in Umdrehung versetzen.
Die Formen 15 bestehen aus zwei Theilen
(Hälften, Fig. 6), deren jeder unten fest mit einer mit prismatischer Führung versehenen Grundplatte
16 verbunden ist. In der oberen Fläche des Formbodens ist eine halbkreisförmige
Nuth 17 eingearbeitet, und der Boden ist aufserdem mit einem Durchlasse 18 für eine
später zu beschreibende Welle versehen. Die ; beiden zusammengehörigen Formhälften ruhen ;
auf dem in Fig. 5 gezeigten Tische ig, '1We1I- ;
eher mit einer der Nuth der Platten i<6 -entsprechenden
prismatischen Führung versehen i ist, so dafs die beiden Hälften sich zum Zwecke ;
des Oeffnens und Schliefsens der Form von '
einander gleitend entfernen und sich einander ' nähern können. Der Tisch ig trägt an seiner
Unterseite einen kreisförmigen Vorsprung dp
und ein Kegelrad 21, 'und ^st niit einer durch
die Mitte dieses Vorsprunges und des Kegelrades hindurchgehenden Oeffnung 22 vorsehen. ■
Durch diese Oeffnung 22 geht durch den Tisch ig hindurch eine mit einer Scheibe ^4 ;
versehene Welle 23 .(Fig. 3), welche in ein ,
Triebgehäuse 25 reicht und daselbst gelagert ist. Die am oberen Ende dieser Welle -23 ·
befindliche Scheibe 24 bildet den eigentlichen ; Boden der Form. Der 'kreis'förmige Vor- ;
sprung 20 an der Unterseite des Tisches ig pafst in Öihe 'kreisförmige iftushdHmuhg -im '
oberen Theile des Gehäuses 25, wenn die Theile zusammengesetzt "sind. 'Die Welle ¥3 '
ist auch mit einem Kegelrade 27 versehen, welches vermittelst eines Zwischenrades 28 auf
dem Ende der Welle 2g mit dem Kegelrade 21 .
ϊη treibender VerbihäüHg'steht. Wie aüs:Fig.'3 j
ersichtlich, sind die Räder 21, 27 lind 28 lh j
dem "Gehäuse 25 eingeschlossen. Die Welle 2g j ;reicht durch einen Ansatz 30 des Gehäuses 2:5 j
"nach aüfsen und trägt dort ein'Kegelrad 31, \
welches'durch ein Kegelrad 32 (Fig. 1, 2 und 3) I
seine 'Bewegung erhält. Dieses 'Kegelrad 32 j ist 'am einen Ende seiner Kupplungsmuffe 33 i
befestigt, die lose auf der Welle '6 läuft und ; in welche eine zweite Kupplungsmuffe 34, [
welche mittels Nuth und Feder auf der Welle 6 : geführt ist, in Eingriff gebracht werden kann, '
so dafs sie sich auf der Welle verschieben als; auch mit Ihr "sich drehen kann. ':
Die Muffe 34 wird Von einer an einem ! Hebel 36 befestigten 'Gabel 35 übergriffen
(Fig. 2), welcher am einen Ende -schwingend ■ 'mit "der auf der Welle 38 sitzenden Hülse 37;
verbunden ist. Eine mit einem -Ende ami
Hebel 36 !und mit dem anderen Ende an der! Hülse 37 befestigte Feder 3g dient dazu, die
Muffe 34 am Hebel'36 aufser Eingriff mit der
Muffe 33 zu bringen, :ünd somit die Drehung
dieser letzteren anzuhalten. Diese den Gegen-' stand eines besonderen Patentes bildende Vor- !
richtung bedarf hier weiter keiner Beschreibung.
:Die Welle '6 ist auf den am 'Wasser- :
behälter 4 angebrachten ' Consöleh 45 gelagert und 'wird außerdem durch die ebenfalls am
"Behälter 4 befestigten Consolen 46 gestützt, 'welche 'auch die Kuppelühgsmüffe 33 tragen. .
Jede Form der das :beschriebene 'System
bildenden Formenreihe wird zum Zwecke der Benetzung mit Wasser durch eine hin- und
'hetscihwingende Welle umgekehrt oder umgeschlagen,
von welchen hier drei, 48, 47 und 4g, •gezeigt sind, deren Lagerung sich an der rückwärtigen
Seite des Behälters 4 oder an irgend ;eihem anderen geeigneten Theile der Maschine
befindet. Die beiden Formtheile, wie in Fig. 6 dargestellt, werden behufs Oeffnens der Form
von eihände'r entfernt-, und zwar geschieht dieses durch Vorschieben "der Theile auf dem
Tische 19 (Fig. 5) mittels der im Folgenden beschriebenen Vorrichtung. Auf der Welle 38
sind mittels Hülsen 57 zwei Hebel 58 befestigt, deren 'Enden nach abwärts zu Haken umgebogen
sind. Die Haken greifen in die Nuth 17 des Formbodens. Auf der Welle 38 sitzt
überdies zwischen den -beiden Hebeln ein ;Aim '59, der eine dreh'b'äfe Scheibe "6Ό trägt.
Letztere ist durch'Stangen 61 mit den Hebeln 58
(Fig. 2 und 4) gelenkig verbunden. In das 'Älflge ';6*2 'der "-Scheibe 1Oo igräift 'die -Stange 63
ein, deren unteres Ende mit einem Tritt 64 r(Fig. -i :iirfti 3) ^verbünden ist, so dafs beim
Auf- oder Abstiege der Stange die Scheibe 60 eine Drehbewegung ausführt, wodurch die
Hebel 58 gegen einander verstellt werden und, dank "ihres 'Eingriffs 'in Hie Forriihälffen, 'auch
letztere gegen einander (behü'fs Oeffrfen's 'öder
Schliefsens -der Torrn) verstellen.
TJie Arbeitsweise der 'Form 'und der Zugehörigen
Mechanismen beim Blasen von 'Glas ist folgende, wobei 'angenommen 'wird, dafs
die Wellen 5 und 6 sich drehen:
/Nachdem der die 'Maschine 'Bedienende gescHrhblzenes
"Glas 'auf das Ende 'der 'Pfeife aufgebracht
hat, drückt er den Tntthebel!64Jhac'h
■abwärts und "OfTnOt hierdurch 'mittels 'der
Stange 63 und ihrer Verbindungen die Form, während gleichzeitig 'die Welle 13 ;mit der
Muffe 67 angehoben wird. Die Pfeife wird
riun fnit ihrem oberen Ende unter die Muffe 67 und 'mit ihrem anderen, d'as geschmolzene-Glas
tragenden Ende zwischen die 'offenen Forriihälfteh 15 gebrächt, so dafssie:in der in Fig. 1
gezeigten "Stellring hängt.
Jetzt wird der Tritthebel 64 freigegeben, wodurch 'einerseits das Schliefsen der Form
durch die Feder 76 bewirkt 'wird und andererseits die Muffe 67 auf das :Ende der ;Pfeife
'fällt. Hierauf läfst man Druckluft durch die
hohle Welle 13 eintreten, durch welche das Glas in der Form auf die'übliche Weise aufgeblasen
wird.
!Mittels des Hebels 36 bringt man "nun die Küppelungsmüffe 34'in'Eingriff mit der Kuppeiu'ngsmüffe
33, wodurch der Tisch !fg mit tier
darauf sitzenden 'Form 'in Umdrehung versetzt wird, um die Innenfläche der Form gegen die
Aüfseriseite des 'darin befindlichen h'eifseh
Glases zu bewegen, wodurch der Grat oder -die Naht auf dem Glase beseitigt wird. Gleichzeitig
wird durch den beschriebenen Mechanismus die den Formboden bildende Scheibe 24 in entgegengesetzter Richtung zur Formbewegung
gedreht, wodurch der Boden des geblasenen Glasgegenstarides seine Glättung erhält.
Nachdem die Form die gewünschte Anzahl Umdrehungen gemacht hat, wird die Kuppelung
34, 33 gelöst und die Form zum Stillstand gebracht. Hierauf öffnet man durch neuerliches Senken des Tritthebels 64 die Form
und hebt die Muffe 67 von der Pfeife ab. Jetzt entfernt ein zweiter, hinter der Form
stehender Arbeiter die Pfeife mit dem daran befindlichen Gegenstande aus der Form, worauf
der die Maschine Bedienende sofort durch Umlegen des entsprechenden Handhebels die Form
in das Wasser im Behälter 4 eintaucht (siehe Fig. 3, punktirte Linien) und dann wieder in
ihre senkrechte Lage bringt, so dafs der nächste Blasvorgang stattfinden kann.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:
Einrichtung zum Oeffnen und Schliefsen der seitlich verschiebbaren Hälften der dreh- und kippbaren Form einer Glasblasemaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs in einem an der Basis der Formhälften (1 5) angeordneten Flansch eine kreisförmige Nuth (17) vorgesehen ist, in welche die Enden der die Form seitlich verschiebenden, am Maschinengestell angelenkten Hebel (58) lose von oben eingreifen, so dafs die Form während des Eingriffs der Hebel in die Kreisnuth gedreht und unter Lösung beider gekippt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE133602C true DE133602C (de) |
Family
ID=401792
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT133602D Active DE133602C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE133602C (de) |
-
0
- DE DENDAT133602D patent/DE133602C/de active Active
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