DE1334034U - - Google Patents

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DE1334034U
DE1334034U DENDAT1334034D DE1334034DU DE1334034U DE 1334034 U DE1334034 U DE 1334034U DE NDAT1334034 D DENDAT1334034 D DE NDAT1334034D DE 1334034D U DE1334034D U DE 1334034DU DE 1334034 U DE1334034 U DE 1334034U
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Description

Robert Seidel,
Fisohbeoh, Post Radeberg-Land, Chauaseehaua 90.
" Abfüllvorrichtung fUr Flüssigkeiten"
Die Erfindung betrifft eine Abfüllvorrichtung ftir Flüssigkeiten, die infolge ihrer besonderen Konstruktion ein Zuteilen ganz bestimmtor Flüssigkeitsmengen gestattet. Es sind bereits die toersohiodensten Zuteilvorriohtungen bekannt, bei denen vermittels einer Pumpe aus einem Behälter Flüssigkeiten entnommen werden* Es besteht bei diesen Einriohtungen aber nioht die Möglichkeit, die durohfliessende Menge zu kontrollieren. Dieser Naohteil tritt besonders dann auf, wenn es aioh um da» Abteilen geringer Flüssigkeitsmengoη handelt.
Duroh die Erfindung werden die Naohteile der bekannten Einriohtungen rostlos beseitigt, indem erfindungsgemäes an dem Flüssigkeitsbehälter eine Pumpe angeschlossen ist.
-Z-
in tUoren Förderleitung ein Wesabehälter eingeschaltet ist, woboi ar. dom Ablauf des Behälters ein Auffangbehälter für die abgeteilte Flüssigkeitsmenge auswechselbar angesohlosser let.
Die Abfüllvorrichtung kann für alle Arten von Flüssigkeiten verwendet werden,insb. für Öle, Brennstoff, Miloh oder dergleichen Flüssigkeiten^ Vor allem aber für Flüssigkeiten, die in geringeren Mengen abgeteilt werden.
Daduroh, dass in die Förderleitung ein ^essbehälter eingeschaltet ist, kann der Käufer der Flüssigkeit jederzeit die abgemessene Menge naohprüfen.Der an dem Messbehälter ang'isohlossene Auffangbehälter für die abgeteilte X Flüssigkeit nimmt die ganze Flussigkeitsmenge auf,ohne
t»i dass irgendwelche Verluste eintreten.Vorzugsweise ist dieser
·""· Auffangebhälter naoh Art einer Flasohe ausgebildet, d.h.
also, mit einem engeren Hals versehen, damit aos diesem Behtiltor ein Ausaohütten in die verschiedensten Gefässe möglioh i3t.
Vorzugsweise bildet der Ablauf für die Flüssigkeit au8 dem !»essbehälter ein naoh unten gerichtetes Abflussrohr, an welohe8 der Auffangbehälter unter Zuhilfenahme eines Bajonettversohlussos ansohliessbar ist.
Erfindungen emiiss ist in den Ablauf für die Flüssigen^
keit ein von aussen zu bediendes Absperrorgan oingeaohaltetj
eodass der Abfluss der Flüssigkeit erst eingeleitet werden kann,wenn tatsäohlioh der Mossbehälter bis zum entsprechende Mass gefüllt und der Auffangbehälter an das Abflussrohr angosohloaaen ist«
Weiterhin zeigt die Erfindung nooh eine besondere zweokmäesige Ausbildung der Pumpvorriohtung. Diese besteht vorzugsweise aus einem on der Unterseite des ^ssgefässes angeordneten Pumpenzylinder mit unterem Einlassventil und einemjLn dem Zylinder arbeitenden mit einem RUoksohlagventil versehenen Pumpenkolben, dessen Kolbenstange bis über das Messgefäse hinaus verlängert ist.
Der Erfindungsgedanke, dor nooh andere konkret* Au0-führungsmögliohkeiten zulässt, ist in der anliegenden Zeiohnung gekennzeiohnet, und zwar zeigen ί Fig. 1 eine Vorderansioht eines gemäss der Erfindung ausgo3tafceten PlUssigkeitsbehältersi
Pig. 2 einen Sohnitt duroh die Pumpanlage und das foossgefäss, Pig. 3 eine Seitenansicht von Fig. 1 und Fig. 4 einen Einzelteil der Einrichtung.
Bei dem gezeigten AusfUftrungabeispiel ist der Plüssig-Keitsbehälter 1 naoh Art einer Kanne ausgebildet, die mit einem absohraubbaren ^eokel 2 versehen ist. Auf der Vorderseite der Kanne 1 sind träger 3 angebxaoht, in denen vermittels der Haltostangen 4 ein mit 'i'eilstriohen 5 versehener Messbehälter 6 gehalten wird. Der ^qssbehälter 6 besteht vorzugsweise aus einem Glaszylinder, dor oben mit einem Deckel 7 und unten duroh einen J^odon 8 qbgesohlosser ist. In dom Boden 8 des i^esogefässes ist der Pumpenzylinder eingolasson, der an seinem unteren Ende vermittels der
10 mit dem Innern des Flüssigkeitsbehälters 1 vorbunden ist. Im Innern des Zylinder.·) 9 arbeitet ein Kolben 11,
mit em
der/ein/RUoksohlagventil 12 ausgestattet ist. Desgleiohen sitzt auoh im unteren 'J-'eil des Zylinders 9 vor der i)ihmündungsstelle der Leitung 10 ein Saugventil 13. 14 ist die Kolbenstange, die duroh den ^essbehälter 6 hindurohgeht und ausserhalb des ^ess^efaoses einen Handgriff 15 trägt. Beim Auf- und Niederbewegen des Kolbens wird Flüssigkeit aus dem Innern des FlUsnigkoitsbehälters 1 in bekannter V/oise herausgesaugt und von dem Kolben 11 duroh die Üff-
·], nungen 16 in den Mogrpzjclindor 6 gedrüokt. Hier kann man ver
mittels der Teilstriohe 5 das genaue Quantum der Flüssigkeit smenge ablesen.
Unmittelbar an dem Bodon 8 des ^epszylinders 6 sitzt
weiterhin der Ablauf für dio abgeteilte Flüssigkeiten© nge.
iat
Zu diesem Zweoke/in dem Bodon 8 eine Durohbreohung 17
vorgesehen, die duroh einen Ventilteller 18 von unten her absohliesebar ist. Der Ventiltoller 10 sitzt auf einer duroh den Messzylinder 6 hindurohgehenden Ventilstange 19» die ausserhalb des i><ej»szylinders mit einem Handgriff 20 versehen ist. Damit dau Ventil eine entsprechende bewegung ausführen kann, ist eine Ventilkammer 21 unterhalb der Ventilöffnung vorgesehen, die gleichzeitig die das Ventil in seine Sohlusstellung drückende Feder 22 in sioh aufnimmt.
• ·
Seitlioh an die Kammer 21 ist der Abfluss 25 angesohlossen, der aus einem reohtwinklig naoh unten abgebogenen Rohr gebildet wird. Auf dieses Rohr ist von unten her ein SAMMELBKHÄLTKR 24 mit seinem Hals 25 aufsohiebbar. Duroh einen Bajonettverschluss 26 wird der ^halter 24 an dem Abfluss 23 abnehmbar festgehalten.
Soll irgendeine Flüssigkeitsmenge abgeteilt werden,so ist zunäohat darauf zu aohten,dass der Behälter 24i der naoh ART einer Flasohe ausgebildet ist, an den Ablauf 25 angehängt ist. Nunmehr kain duroh Auf- und "iederbewegen des Pumpenkolbens 11 ein Fördern der Flüssigkeit/ naoh dem Wesebehälter 6 erfolgen.Aus diesem behälter kann zunäohst keine Flüssigkeit^ abfliessen, sod ass jederzeit der genaue Stand abgelesen werden kenn.Ist die gewUnsohte PlUssigkeitsmenge erreicht, so wird duroh Niederdrücken des Knopfes 20 das Ablassventil 18 geöffnet, worauf die Flüssigkeit aus dem wessbehülter duroh das Abflussrohr 25 naoh den Saromelbehäter 24 abfliesot.Naoh Beendigung knnn der Sammelbehälter 24 abgenommen und entleert werden, was duroh den engen Hals des Behälters nooh begünstigt wird. Auf diese Weise können alle Arten Flüssigkeiten zugeteilt werden, Äobei jederzeit die genaueste Kontrolle vorhanden ist.

Claims (7)

Als neu und als Gegenstand des Sohutzes wird beanspruohts
1. Abfüllvorrichtung für Flüssigkeiten gekennzeichnet durch eino an den Flüssigkeitsbehälter angesohlossene Pumpe, in deren Förderleitung ein Mesabehälter eingesohaltet ist und an dessen Ablauf ein Auffangbehälter für die abgeteilte Flüssigkeitsmenge auswechselbar angesohlossen ist.
2. Abfüllvorrichtung naoh Anspruoh 1, daduroh gekennzeichnet, dass an dem Ablauf ein von ausnen zu bedienendes 'bsperrorgan angebraoht ist.
3. Abfüllvorrichtung naoh Anspruoh 2, daduroh gekennzeichnet, dass der Ablauf ein naoh unten'geriohtetes Abiluss-
. rohr bildet,welohes in den Aufnahmebehälter einsohiebbar ist. • 4. Abfüllvorrichtung naoh Anspruoh 1 —4,daduroh gekennzeiohnet, dass der Auffangbehälter naoh Art einer Flasohe ausgebildet ist.
ί·**ϊ 5. Abfüllvorrichtung naoh Anspruoh 1 - 4,daduroh gekennzeichnet, daaa das Abflussrohr und der Aufnahmebehälter ϊθΙΙθ eines Bajonettverschlusses tragen, der zum Befestigen des Auffangbehälters an dem Abflussrohr dient.
6. Abfüllvorrichtung naoh Anspruoh 1, daduroh gekennzeichnet, dass die Pumpe aus einem an dem Boden des Mess- iSiuifilEfia sitzenden Pumpenzylinder mit unterem Einlassventil und einem in dem Zylinder arbeitenden mit Rüoksohlagventil
• ·
versehenen Pumpenkolben besteht, dessen Kolbenstange über das wessgofäss hinaus verlängert ist.
7. AbfUllvorriohtung naoh Anspruoh 2, daduroh gekennzeiohnet, dass der Ablauf unmittelbar in den Boden des Messgefässes eingesetzt und die Einmündungsstelle
duroh ein Absperrventil versohliesbar ist, welohes aiii einer den Messbehälter durohsetsenden Kolbenstange sitzt.
8, AbfUllvorriohtung für Flüssigkeiten wie gezeigt und wie besohrieben.
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