DE133371C - - Google Patents

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DE133371C
DE133371C DE1901133371D DE133371DA DE133371C DE 133371 C DE133371 C DE 133371C DE 1901133371 D DE1901133371 D DE 1901133371D DE 133371D A DE133371D A DE 133371DA DE 133371 C DE133371 C DE 133371C
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DE
Germany
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cylinder
air
drilling machine
rock drilling
control housing
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DE1901133371D
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Publication of DE133371C publication Critical patent/DE133371C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B21/00Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor
    • E21B21/16Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor using gaseous fluids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
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  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ki 133371 KLASSE 5 b.
FRIEDRICH MEFFERT in BERLIN. Prefsluft- Gesteinbohrmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. März 1901 ab.
Bei Gesteinbohrmaschinen, weiche mit Prefsluft betrieben werden, macht sich . der Nachtheil fühlbar, dafs der beim Bohren auftretende Staub die Theile verunreinigt, welche zur Aufrechterhaltung eines ununterbrochenen Betriebes stets sauber gehalten werden müssen, wie Stopfbüchsen, Dichtungsflächen, Kanäle der Steuerungsorgane u- s. w. Gelangt der Staub an diese Theile, so wirkt er wie Schmirgel und setzt die sorgfältig abzudichtenden Theile einer vorzeitigen Abnutzung aus.
Diese Nachtheile sollen gemäfs vorliegender Erfindung dadurch vermieden Werden, dafs sowohl der Arbeitscylinder wie auch das Steuergehäuse durch die Auspuifluft vom Bohrstaube gereinigt werden. Zu dem Zwecke wird ein Theil der Auspuifluft durch in den Cylinderwandungen angeordnete offene Seitenschlitze geführt, wahrend der andere Theil durch äufsere, in den Cylindern angeordnete Kanäle in das zu beiden Seiten offene Steuergehäuse geblasen wird. Die Längen der seitlichen Schlitze des Cylinders und des Arbeitskolbens sind so bemessen, dafs am Ende eines jeden Hubes der Kolben eben bis zum Schlitz hinausgeht. Um die Prefsluft in den Cylinder zu führen, sind innere Kanäle in den Cylinderwandungen angeordnet, in welche die Luft aus einem ringförmigen Kanal des Steuercylinders eintritt. Es sind also zweierlei Oeffnungen für die ausgeblasene Prefsluft unterschieden, die Seitenschlitze in der Cylinderwandung und die äufseren Luftkanäle für die Steuerung.
Da die seitlichen Oeffnungen in dem Cylinder einmal für die Reinigung seiner Wandungen vorhanden sein müssen, so können dieselben gleichzeitig zur Führung des Kolbens benutzt und die innere Kolbenstange erspart werden, wie es sonst bei Cylindern bekannt geworden ist, bei welchen die seitlichen Führungsschlitze nicht zürn Auspuff dienen. Da durch die Anordnung der seitlichen Auspuffschlitze die innere Kolbenstange vermieden wird, so fallen die Stopfbuchsen an den Cylinderenden Weg und das obere Cylinderende wird für die Lagerung der Kurbelwelle frei, so dafs, was für die vorliegende Maschinengattung von Wichtigkeit ist, eine gedrängte Bauart ermöglicht wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestelltj Und zwar zeigen:
Fig. ι die Maschine the'ilweise im Aufrifs, theilweise im Schnitt,
Fig. 2 in Seitenansicht,
Fig. 3 im Schnitt nach der Linie C-D der
Fig- i, Fig. 4 im Schnitt nach
Fig.- 2.
Die Bohrspindel 1, das Spindel- und Motorgehäuse 2 und der Hebel 3 sind in dem Böhrgestell 4 gelagert, welches aus einem FIaCheisenrähmen, einem Rohrgestell oder dergl. bestehen kann. Das eine Ende des Bohrgestelles hat in bekannter Weise eine Fufsklaue 5, .während das andere Ende mit einer Spannschraube 6 versehen ist.. Die Klauen 7, 8,9 dienen zur Lagerung der Tragzapfen 10 der Bohrspindel 1 und können, wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, entweder fest oder auch, wie bei dem Rohrgestell, beweglich sein. Die mehrfachen Klauen 7, 8, 9 sind
der Linie A-B der
dafür bestimmt, beim Wechseln der Bohrer in der Bohrspindel die Maschine tiefer hängen zu können, um die Bohrlochachse frei zu legen.
Die mit flachgängigem, starkem Gewinde versehene Bohrspindel ι ruht im Spindel- und Motorgehäuse 2 und ist entweder mit einem Kopf 11 zum Einstecken des Bohrers versehen, oder sie kann bei entsprechend gröfserem Durchmesser zum Durchstecken und Festklemmen des Bohrers auch in bekannter Weise hohl sein. Zweckmäfsig dient als Schraubenmutter der Bohrspindel 1 das im Spindel- und Motorgehäuse 2 mittelst der Achse 12 fest gelagerte Schraubenrad 13 mit Bandbremse 14 bis. 17; diese Anordnung ist bekannt und gehört nicht zur vorliegenden Erfindung.
Auf der Bohrspindel 1 und reitend auf dem Hals des Spindel- und Motorgehäuses 2 ist das Schraubenrad 18 befestigt, welches im vorderen Theil zum Mitnehmen der mit einer langen Keilnuthe versehenen Bohrspindel 1 einen Keil trägt, so zwar, dafs die Bohrspindel sich in der Längsachse frei durch das Schraubenrad 18 verschieben kann. Das Schraubenrad 18 wird von dem Motor durch das auf der Antriebswelle 19 sitzende kleine Schraubenrad 20 unter entsprechender Uebersetzung angetrieben.
Der Motor wird durch Schrauben 21 und durch die Prismenleisten 22 auf dem Spindel- und Motorgehäuse 2 festgehalten, wobei ein Auswechseln des Motors leicht möglich ist. Der Motor besteht aus zwei mit dem Steüerungsgehäuse 23 (Fig. 4) zu einem Gufsstück vereinigten , einerseits geschlossenen, langen Cylindern 24, art welche bei 25 die Lager für die Antriebswelle ig und bei 26 die Führung für die den Kreuzkopf ersetzenden seitlichen Zapfen des Kolbens angegossen sind. Die Cylinder sind durch eingeschraubte Deckel 27 verschlossen.
In die Cylinder sind lange Arbeitskolben 28 eingesetzt, welche in bekannter Weise gleichzeitig die Führung 29 und die Zapfen 30 für die Kurbelstange 31 tragen. Vermittelst der auf der Antriebswelle 19 sitzenden Kurbelscheibe 32 wird die Arbeit der Kolben 28 auf das kleine Schraubenrad 20 und hierdurch auf das mit der Bohrspindel 1 verbundene grofse Schraubenrad 18 übertragen.
Zu beiden Seiten des kleinen Schraubenrades 20 und zwischen den Lagern 2.5 der Antriebswelle 19 sind zwei kleine Stirnräder 33 angeordnet, mittelst welcher zwei gleich grofse, mit der Steuerwelle 34 verbundene Stirnräder 35 angetrieben werden. Die Steuerwelle 34 ist auf dem einen Ende der beiden Cylinder gelagert und nimmt die zwischen den Stirnrädern 35 befindlichen Excenter 36 auf. Mittelst der Excenterstange 37 werden die im Steuergehäuse 23 dicht eingeschliffenen beiden Kolbenschieber 38, welche mit Kugelgelenk 39 versehen sind, angetrieben.
Die Preisluft zum Betriebe des Motors gelangt durch die Zuleitung 40 in den ringförmigen Kanal 41 der Kolbenschieber 38, tritt durch die inneren Luftkanäle 42 in die Cylinder 24 ein und bläst durch die äufseren Luftkanäle 43 in die beiderseits offenen Steuergehäuse aus. Durch diese Anordnung der Steuerung ist auch am Steuergehäuse jede Stopfbuchse vermieden und durch, die ausblasende Luft wird jede Verunreinigung aus dem Steuergehäuse fern gehalten.
Dadurch, dafs die Arbeitskolben 28 so in ihrer Länge gewählt sind, dafs am Ende des Hubes die Kolben eben bis zur-Mündung der seitlichen Führungsschlitze 26 reichen, bläst ein Theil der verbrauchten Prefsluft aus diesen Schlitzen heraus und hält dieselben stets von Staub und Unreinigkeiten frei. An der Einströmung 40 ist in der üblichen Weise der Regulirhahn mit der Schmierdose und dem Gummischlauch angeschraubt.

Claims (4)

Pate nt-Ansprüche:
1. Prefsluft-Gesteinbohrmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs. die Auspuff luft den Bohrstaub aus dem Cylinder und dem Steuergehäüse bläst. ι
2. Gesteinbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Theil der Auspuffluft aus seitlichen Schlitzen 26 der Arbeitscylinder ausströmt, während der andere Theil aus äufseren Lüftkanälen 43 ausströmt, welche -von dem Cylinder zu dem Steuergehäuse führen.
3. Gesteinbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs das Steuergehäuse an beiden Enden offen ist, um die durch die äufseren Luftkanäle 43 ausströmende Prefsluft abzuführen, während der Eintritt der Prefsluft in- ^en Cylinder in sonst bekannter Weise durch einen ringförmigen Kanal 41 in dem Steuercylinder und durch mittlere Kanäle 42 des Arbeitscylinders erfolgt. :
4. Gesteinbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet., dafs die seitlichen Auspuffschlitze 26 gleichzeitig in sonst bekannter Weise zur Führung des Arbeitskolbens benutzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1901133371D 1901-03-16 1901-03-16 Expired - Lifetime DE133371C (de)

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AT10103D AT10103B (de) 1901-03-16 1902-01-13 Pressluft-Gesteinsbohrmaschine.

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