DE131233C - - Google Patents

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DE131233C
DE131233C DENDAT131233D DE131233DA DE131233C DE 131233 C DE131233 C DE 131233C DE NDAT131233 D DENDAT131233 D DE NDAT131233D DE 131233D A DE131233D A DE 131233DA DE 131233 C DE131233 C DE 131233C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B41/00Pumping installations or systems specially adapted for elastic fluids
    • F04B41/02Pumping installations or systems specially adapted for elastic fluids having reservoirs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Schwierigkeiten, Behälter für aufsergewöhnlich hohen Druck herzustellen, sind bekannt und die Ursache, dafs beispielsweise die zum Betrieb von Strafsenbahnwagen in Anwendung gekommenen einmanteligen Rohraccumulatoren einen über etwa 136 Atmosphären hinausgehenden Druck nicht auszuhalten vermögen.
Der Anwendung der als Ersatz für die Rohraccumulatoren in Vorschlag gebrachten Mantelaccumulatoren, bei welchen die entstehenden Zwischenräume derart mit Druckluft von sich steigender Spannung angefüllt werden können, dafs sich im innersten Raum gefahrlos Druck von aufsergewöhnlicher Höhe erzielen läfst, stehen bislang noch immer die Schwierigkeiten in der Ausführung der Mittel entgegen, welche aufgewendet werden müssen, um den Mänteln solcher Accumulatoren an ihren Endverbindungsstellen die erforderliche Sicherheit und Dichtigkeit zu ertheilen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Schwierigkeiten dadurch zu überwinden, dafs sie die obersten und die untersten Enden der entstehenden Zwischenbehälter bezw. des Hauptbehälters gegen einander stufenförmig verlängert oder stufenförmig verkürzt.
In der Zeichnung veranschaulicht die Fig. 1 einen Behälter, dessen Innenraum A1 beispielsweise mit einer fünffachen Ummantelung umgeben ist. An dem Ende dieser Ummantelung liegen nach bekannter Ausführungsweise die Zwischenringe, durch welche die Zwischenräume gebildet werden, alle auf gleicher Höhe, so dafs sa'mmtliche Zwischenringe in ein und derselben Ebene endigen. Die Fig. 2 bis 4 zeigen Behälter, deren Innenräume As A^ Ab vier- oder mehrfach ummantelt sind, wobei diese Ummantelungen der vorliegenden Erfindung gemäfs theils stufenförmig verlängert, theils stufenförmig verkürzt sind. Die Fig. 3 veranschaulicht zugleich in ihrem obersten Theil schematisch eine bekannte Anordnung selbstwirkender Abschlufsorgane, deren zu den Zwischenräumen führende Luftzuleitungsröhren auch in dem oberen Theil der Fig. 2 dargestellt sind. Denkt man sich in Fig. 2 die Mäntel nl und n2 und den Theil der Deckel i73, an welchen sich diese Mäntel anschliefsen, weggenommen, so entsteht ein Behälter gleicher Endanordnung, dessen Innenraum »nur zweifach« ummantelt ist.
Die Erfindung erstreckt sich daher auf zwei- oder mehrmantelige Druckluftaccumulatoren für hohe Spannungen.
Man kann für vielmantelige Behälter die Mäntel, die Zwischenringe und die Böden zunächst in Gruppen I, II, III (Fig. 1) getrennt von einander mit versenkter Nietung herstellen, die einzelnen Gruppen alsdann mit hydraulischem Druck über einander ziehen, um dieselben schliefslich unter einander mit die Gesammlstärke I —]— II —J— III durchdringenden Nieten oder Bolzen zu verbinden.
In Fig. ι ist für diese Verbindung in der Längsrichtung des Behälters eine doppelte Nietung beispielsweise angenommen. Steigt aber die Stärke I —j— II —|— III bei Vermehrung der Mantelzahl, so kann sich eine dreifache Vernietung nöthig machen. Mit dieser steigt
die Breite der Zwischenringe, es steigt die Schwierigkeit des hydraulischen Uebereinanderziehens, und noch mehr steigt die Schwierigkeit, die langen Niete zum Anziehen zu bringen.
Durch die stufenförmige Anordnung der Enden wird nun erreicht, dafs auch für den höchsten Druck im innersten Raum trotz vielfachster Ummantelung die die Schwierigkeiten verursachende Gesammlstärke I-)- II+ III (Fig. i) und die grofse Breite der Zwischenringe vollständig vermieden wird.
Durch Fig. 2 wird ein viennanteliger Druckluftaccumulator mit stufenförmig verkürzten Enden dargestellt, bei welchem Niete und Schraubenverbindungen gänzlich vermieden sind und die beiden Köpfe F3 an ihren stufenförmigen Absätzen mit Gewinde versehen werden. Jeder Mantel ist mit einem Versteifungsbezw. Verstärkungsring G3 umgeben und jedes innere Mantelende mit einem dem Kopf entsprechenden Gewinde versehen. Bei dieser Anordnung kann jeder Theil tür sich terliggestellt werden. Aeufsere Zuganker H3 und ein zum Druckluftzuführungsrohr ausgebildeter, central liegender Zuganker HB 1 können die Gewinde an den Mantelenden theilweise oder ganz entlasten.
Für in: Untergestell von Strafsenbahnwagen unterzubringende oder für die Verwendung in der Kleinindustrie bestimmte Accumulatoren kann die Zerlegbarkcit in Theile nach Fig. 2 mit symmetrischen Köpfen F3 zweckmäfsig sein. Eine solche Zerlegbarkeit kann aber auch zur Nothwendigkcit werden, wenn es sich um den Transport durch Gebirgsgegenden handelt, in welchen bestimmte Maximalgewichtc mit Rücksicht auf die Tragkraft der Thierc vorgeschrieben sind. Die neue Anordnung wird sich aber auch ganz besonders für die Haupt- uad Zwischenstationen aller Arten von Dru.ckluftanlagen. eignen, in welchen ein Vorrath von Druckluft erzeugt werden soll. An solche Accumulatoren kann unter Umständen die Forderung gestellt werden, dafs dieselben möglichst wenig oder keine zusammensetzbaren Theile aufweisen. In diesem Falle können die Accumulatoren erheblich grofse Abmessungen annehmen, und es kann daher wünschenswert!: erscheinen, dieselben am Verwerthungsorte selbst dauernd fest, wie aus einem einzigen Stück bestehend, zusammenzusetzen. Dieser Anforderung genügt die Ausführungsform nach Fig. 3 mit stufenförmiger Verlängerung und diejenige nach Fig. 4 mit stufenförmiger Verkürzung der Mantelenden.
Bei, den Ausftihrungsformen nach Fig. 3 und 4 sind sich einander übergreifende Zwischenringe G4 angeordnet, so dafs ein Ring an dem anderen einen Stützpunkt findet, während der Zwischenring C1 das Ganze gegen den Fufs Fi (Fig. 3) abstützt. Die Ueberlappungen gestatten alsdann, dafs eine in Fig. 3 und 4 angedeutete Stemmleiste a mit besonderer Sorgfalt ausgeführt werden kann, weil die Verstemmung nicht blos. gegen die federnde Mantelwand, sondern gegen diese mit als Unterlage wirkenden Zwischenring erfolgt. Die Möglichkeit, eine vorzügliche Abdichtung bei einfachster Arbeitsweise unter Verwendung einfachster Mittel zu erzielen, ist somit durch diese stufenförmige Anordnung der Mantelenden als ein Haupterfolg der Erfindung anzusehen. Nach Fig. 3 wird man mit Mantel n} und n2 und zugehörigem Zwischenring beginnend, die Vernietung der Mäntel zweckmäfsig an beiden Enden gleichzeitig vornehmen, dann Mantel ns mit Zwischenring G'1 einführen und Mantel κ2 und μ3 vernieten; nach. Fig. 4 wird man dagegen zweckmäfsig in umgekehrter Reihenfolge arbeiten und mit Mantel n* und n4 die Arbeit beginnen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zwei- oder mchrmanteliger Druckluftaccumulator für hohe Spannungen, gekennzeichnet durch die Anordnung .von mit stufenförmigen Verlängerungen bezw. Verkürzungen versehenen Mänteln (nl bis n*J in Verbindung mit stufenförmig gestalteten und symmetrisch zu "einander angeordneten Deckeln (F3J derart, dafs jeder dieser Deckel· und jeder der Mäntel, welche behufs besserer Verbindung an beiden Enden mit Verstärkungsringen (G3J versehen sind1; getrennt von dem anderen hergestellt werden kann, zum Zwecke, bei der Herstellung mehrmanteliger Accumulatoren die Schwierigkeiten der Verbindung von in wagerechtcr Ebene endigenden Mänteln (Fig. 1) vermeiden und für bestimmte Verwendungs- oder Transportzwecke über leicht handliche bezw. im Gewicht leichte Einzeltheile verfügen zu können (Fig. 2).
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs an Stelle der an beiden Enden der Mäntel symmetrisch angeordneten Deckel (F3J behufs Stemmleistenbildung einander übergreifende, mit den Mänteln (nl bis rv') fest verbundene Zwischenringe (G'%J angeordnet sind (Fig. 3).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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