DE130925C - - Google Patents
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- DE130925C DE130925C DENDAT130925D DE130925DA DE130925C DE 130925 C DE130925 C DE 130925C DE NDAT130925 D DENDAT130925 D DE NDAT130925D DE 130925D A DE130925D A DE 130925DA DE 130925 C DE130925 C DE 130925C
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- rollers
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- rotation
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J19/00—Household machines for straining foodstuffs; Household implements for mashing or straining foodstuffs
- A47J19/04—Household implements for mashing potatoes or other foodstuffs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34/.
MAX SCHLÜSSEL in GODESBERG. Rühr- und Durchschlagvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1901 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Rühr- und Durchschlagvorrichtung für den
Bedarf in gröfseren Küchen oder auch in Fabriken zur Herstellung von Conserven, und
zwar bezieht sich die Neuerung auf solche Durchschlagvorrichtungen, bei welchen der
durch das Sieb zu drückende Stoff mit Hülfe von Rollen bearbeitet wird, welche um wagrechte
Achsen drehbar sind und sich gemeinschaftlich um eine senkrechte Achse drehen.
Bei derartigen Durchschlagvorrichtungen war der Uebelstand vorhanden, dafs, sobald es sich
um gröfsere Ausführungen handelte, ein Drehen der Rollen um ihre Längsachsen zuweilen unterblieb,
weil sich dieselben festklemmten und dann, ohne sich abzuwälzen, weiter glitten.
Infolge dessen blieb dann der jeweilig unter der Rolle liegende Stoff haften, so dafs die
Wirkung dieser Rolle vollständig aufgehoben wurde. Auch war der lediglich in senkrechter
Richtung bei dem Abwälzen der Rollen auf . ihre Unterlagen erfolgende Druck nicht immer
geeignet, widerstandsfähigere Stoffe zu zerkleinern.
Gemäfs vorliegender Erfindung wird nun den Rollen gleichzeitig mit ihrer gemeinschaftlichen
Drehung um eine senkrechte Achse auch eine zwangläufige Drehung um ihre annähernd
wagrechten Achsen verliehen.
In beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι eine Ausführungsform einer solchen Vorrichtung
im Längsschnitt. Mit Hülfe des auf einer Kurbelwelle angebrachten Zahnrades d
wird die senkrechte hohle W'elle g in Drehungen versetzt. An letzterer sind die kegelförmigen
Rollen α auf die Weise drehbar befestigt, dafs Bohrungen
abgezweigte hohle Wellen m in
der Rollen eingreifen. Die Rollen α sitzen also nicht fest auf diesen hohlen Weilen m, sondern können sich um letztere drehen. Durch Vermittelung eines Zahnrädchens e wird nun ein weiteres Zahnrädchen f in Drehung versetzt, welches auf der durch die hohle Wellenführenden Welle h sitzt. Am unteren Ende dieser Welle h ist das Zahnrädchen c angebracht, welches die Zahnrädchen b b und somit die Rollen α α in Drehung versetzt, da die Wellen η η der Zahnrädchen b b durch die hohlen Wellen m m hindurchreichen und an ihren Enden mit einer Verflachung oder einem Vierkant in das Material der Rollen eingreifen.
der Rollen eingreifen. Die Rollen α sitzen also nicht fest auf diesen hohlen Weilen m, sondern können sich um letztere drehen. Durch Vermittelung eines Zahnrädchens e wird nun ein weiteres Zahnrädchen f in Drehung versetzt, welches auf der durch die hohle Wellenführenden Welle h sitzt. Am unteren Ende dieser Welle h ist das Zahnrädchen c angebracht, welches die Zahnrädchen b b und somit die Rollen α α in Drehung versetzt, da die Wellen η η der Zahnrädchen b b durch die hohlen Wellen m m hindurchreichen und an ihren Enden mit einer Verflachung oder einem Vierkant in das Material der Rollen eingreifen.
Auf diese Weise wird also beim Drehen der Handkurbeln gleichzeitig mit der Drehung der
Rollen um die gemeinschaftliche senkrechte Achse auch ein zwangläufiges Drehen derselben
um ihre annähernd wagrechten Achsen herbeigeführt, so dafs ein Gleiten und die damit
verbundenen Uebelstände unter allen Umständen vermieden sind. Die Zahnradübersetzung ist
aber aufserdem derart gewählt, dafs die Rollen a sich schneller drehen als dies ihrer Abwälzung
auf dem Siebboden entsprechen würde. Infolge dessen wird nicht nur ein senkrechter Druck
auf den durchzuschlagenden Stoff ausgeübt, sondern es wird gleichzeitig eine Zugbeanspruchung
in Wirkung treten, welche das Zerreifsen faseriger Bestandteile erleichtert.
Man kann übrigens auch die Rolle α im umgekehrten Sinne sich drehen lassen, so dafs
sie gegen die Richtung ihrer gemeinschaftlichen Drehung um die senkrechte Achse sich bewegt,
zu welchem Zwecke es nur erforderlich ist,
statt des über den Zahnrädchen b b angeordneten
Zahnrädchens c ein entsprechendes Zahnrädchen unterhalb der Rädchen b b an der
Achse h zu befestigen, wie dies in Fig. ι punktirt angedeutet ist.
Die Bauart nach Fig. ι hat den Vortheil, dafs das ganze Getriebe vollkommen eingeschlossen
ist und somit nicht von den durchzuschlagenden Stoffen, der Suppe oder dergl.,
berührt wird, was aus Gründen der Reinlichkeit sowohl als auch aus Gründen der Dauerhaftigkeit
erwünscht ist. Will man auf diesen Vortheil verzichten, so kann man die erheblich
einfachere Bauart nach Fig. 2 anwenden, bei welcher an dem Siebboden ein wagrechtes
Zahnrädchen i derart befestigt ist, dafs es sich nicht drehen kann, während an den inneren
Flächen der Rollen in dieses Rädchen i eingreifende Zahnräder starr befestigt sind. Die
Rollen drehen sich dann um massive Abzweigungen der massiven senkrechten Wellen.
Will man auf die schnellere Drehung der Rollen α verzichten, im Uebrigen aber die
Bauart nach Fig. 1 beibehalten, so ergiebt sich dieselbe aus Fig. 3, bei welcher die Zahnrädchen
e und f fehlen · und statt der inneren Welle h eine Welle k angeordnet ist, welche
durch Vierkantausbildung an ihrem oberen Ende an einer Drehung verhindert wird.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Rühr - und Durchschlagvorrichtung mit Rollen, welche sich um eine gemeinschaftliche senkrechte Achse drehen, dadurch gekennzeichnet, dafs den Rollen eine zwangläufige Drehung um ihre wagrechte Achse gegeben wird.
- 2. Rühr- und Durchschlagvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die zwängläufige Bewegung der Rollen derart eingerichtet ist, dafs sich dieselben schneller drehen, als dies ihrer Abwälzung auf dem Siebboden entsprechen würde.
- 3. Rühr- und Durchschlagvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die zwangläufige Bewegung der Rollen in einem der Drehung dieser Rollen um ihre gemeinschaftliche senkrechte Achse entgegengesetzten Sinne erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE130925C true DE130925C (de) |
Family
ID=399294
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT130925D Active DE130925C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE130925C (de) |
-
0
- DE DENDAT130925D patent/DE130925C/de active Active
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