DE41162C - Schraubenradgetriebe ohne Achsendruck in der Schneckenspindel - Google Patents

Schraubenradgetriebe ohne Achsendruck in der Schneckenspindel

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DE41162C
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DE
Germany
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axial pressure
same
screw
helical gear
worm
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41162D
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G. SlMONY in Königsberg i. Pr., Sattlergasse 5 a
Publication of DE41162C publication Critical patent/DE41162C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/02Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H1/20Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members
    • F16H1/22Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts
    • F16H1/222Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with non-parallel axes
    • F16H1/225Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with non-parallel axes with two or more worm and worm-wheel gearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Setzt man eine Schnecke, welche zugleich Rechts- und Linksgewinde trägt, mit zwei Schraubenrädern so zusammen, dafs der Zahndruck des einen gegen das Rechtsgewinde der Schraube und der Zahndruck des anderen gegen deren Linksgewinde wirkt, so ist offenbar der auf die Lager ausgeübte seitliche Achsendruck in der Schraubenspindel immer dann gleich Null, wenn die erwähnten Schraubenräderdrucke einander gleich sind.
Die Bildung einer Schraube gleichzeitig mit Rechts- und Linksgewinde geschieht in bekannter Weise; eine solche Schraube, die zweckmäfsig flachgängig und mit hoher Steigung versehen ist, zeigt vermöge des wiederholten Kreuzens der beiden Gangarten auf ihrer Oberfläche nur parallelogrammartige Vorsprünge, statt zusammenhängende Gewindegänge, wie aus den Querschnitten in den Figuren der beiliegenden Zeichenblätter ersichtlich ist.
Die Figuren verdeutlichen die Anwendung beispielsweise auf einen Flaschenzug mit Differentialbewegung , hervorgebracht durch verschieden grofse Steigung der Schneckengewinde. Im Falle der einen sich für kleinere Lasten eignenden Ausführung nach Fig. 1 bis 3 sind die beiden Schraubenräder so mit der Schraube zusammengesetzt, dafs sie gleichsam nur ein einziges, aber getheiltes Schraubenrad bilden und rechts und links in die entsprechenden Schraubengänge eingreifen. Mit jedem der Schraubenradtheile steht eine der beiden Lastrollen in Verbindung, so dafs eine Drehung der Schraubenwelle die entsprechende bekannte entgegengesetzte Bewegung der Lastrollen zur Folge hat. Der von dem Gröfsenunterschiede der Lastrollenhalbmesser herrührende geringe Unterschied der Zahndrucke bedingt einen nur sehr kleinen Achsendruck in der Schraubenwelle.
Die beiden Schraubenräder können auch gesondert angeordnet werden, so dafs z. B. die beiden Radmittel in ein und dieselbe durch die Schraubenwelle hindurchgehende Ebene fallen. Bei diesem in Fig. 4 bis 6 veranschaulichten und wiederum auf einen Schraubenradflaschenzug bezüglichen Falle ist eine bessere Vertheilung der Kräfte und eine weitergehende Verstärkung der Schraubenräder in bequemer Weise ermöglicht.
Sowohl hier als auch bei getheiltem Schraubenrade ist es nicht erforderlich, dafs das Rechtsgewinde der Schraube dieselbe Steigung habe wie das Linksgewinde; vielmehr können beide verschieden sein, wonach sich dann die Schraubenradverzahnung zu richten hat. Die Fig. 7 bis 11 veranschaulichen eine solche Ausführung. Die Verschiedenheit in der Gewindesteigung hat den praktischen Vorzug, dafs die Querdiagonalen der stehen bleibenden Parallelogramme, wie X, Fig. 10, zeigt, nicht in einer geraden Linie liegen, sondern in einer aus dem Unterschiede der Steigungen sich ergebenden hochgängigen Schraubenlinie, was einen sehr ruhigen Gang des Getriebes im Gefolge hat und die Beanspruchung der Schraubenzähne günstiger gestaltet.
Die Lastrollen sind von gleichem Durchmesser und als viereckige Kettennüsse K gestaltet, welche mit Schneckenrädern S1 S2 von ungleich grofsen Zähnezahlen, aber gleich grofsem
Durchmesser verbunden sind, und zwar entsprechen diesen ungleichen Zähnezahlen die verschiedenen Steigungen der Gewinde auf der Schnecke. Durch die gleich grofsen Kettennüsse und Räder werden die Umfangskrä'fte bei den Rädern gleich und üben auf die Gewindegänge der Schnecke den gleichen, aber entgegengesetzt gerichteten Druck aus, heben infolge dessen den Axialdruck vollständig auf.
Die Differentialbewegung wird also in diesem Falle nicht durch die ungleiche Gröfse der Kettennüsse, sondern durch die verschiedenen Steigungen der Schraubengewinde erzielt, wodurch jede mögliche Differentialgeschwindigkeit und mithin Uebersetzung erzeugt werden kann.
Ein so oder ähnlich beschaffenes Schraubenradgetriebe zeigt wegen Wegfalles jeglichen, bezw. nur in so kleinem Betrage auftretenden Achsendruckes, dafs es für praktische Zwecke unberücksichtigt bleiben kann, eine erhebliche Verminderung der sonst davon herrührenden Reibungsverluste, die noch dadurch weiter herabgezogen werden können, dafs man, was bei der Gedrängtheit der Construction wohl angängig, das Schraubenradgetriebe vollkommen einkapselt und in OeI gehen l'äfst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anwendung einer Schnecke mit zwei über einander geschnittenen Schraubengewinden von gleicher oder verschiedener Steigung, welche die eingeleitete Bewegung auf zwei neben oder über einander angeordnete Schneckenräder mit dem Rechts- und Linksgewinde entsprechender Verzahnung und auf Lastrollen von gleicher Gröfse bei ungleicher Steigung oder ungleicher Gröfse bei gleicher Steigung überträgt, behufs Erlangung einer Differentialbewegung derselben zum Heben von Gewichten und Verrichtung ähnlicher Arbeiten unter Vermeidung des Axialdruckes und des durch diesen hervorgebrachten Reibungsverlustes.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT41162D Schraubenradgetriebe ohne Achsendruck in der Schneckenspindel Expired - Lifetime DE41162C (de)

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