DE130892C - - Google Patents
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- DE130892C DE130892C DENDAT130892D DE130892DA DE130892C DE 130892 C DE130892 C DE 130892C DE NDAT130892 D DENDAT130892 D DE NDAT130892D DE 130892D A DE130892D A DE 130892DA DE 130892 C DE130892 C DE 130892C
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- deckhouse
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- attached
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B23/00—Equipment for handling lifeboats or the like
- B63B23/28—Devices for projecting or releasing boats for free fall
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Ship Loading And Unloading (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 65».
zur Zeit in LONDON.
Den Gegenstand dieser Erfindung bildet eine auf Schiffen angebrachte Vorrichtung zum Ablassen
von Flöfsen, die für Rettungszwecke dienen, von dem Deck über die Seiten des
Schiffes in die See.
Mit Hülfe dieser Vorrichtung werden die Flöfse durch Hebel über das Deck, auf welchem
sie ruhen, gehoben und dann auf an der Bordwand angebrachten drehbaren Schwingstützen
herabgelassen. ·
Auf der Zeichnung ist diese Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar veranschaulicht:
Fig. ι den Querschnitt eines Schiffes, auf welchem diese Vorrichtung angebracht ist, wo-'
bei die normale Lage des Flofses in vollen Linien und die Abgangslage in punktirten
Linien gezeigt ist,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Deckshauses mit dem darauf ruhenden Flofse, welches durch
die Vorrichtung abgelassen werden, soll, und
Fig. 3 eine im gröfseren Mafsstabe dargestellte Ansicht des Hebels zum Heben des
Flofses vor dessen Abgang.
Es bezeichnet N den Schiffskörper, G das Deckshaus und A das Flofs, welches in dem
dargestellten Falle oben auf dem Deckshause G untergebracht und auf demselben vermittelst
Niederhaltestangen H festgehalten wird. Die Stangen gehen durch Halter J, die seitlich
oder oben an dem Deckshause G befestigt werden. An ihren oberen Enden sind die Stangen
H durch Schraubengewinde mit LagerstUcken K verbunden, die an der wellenförmigen
Unterseite des Flofses zwischen benachbarten Wellen befestigt sind (Fig. 2).
Auf jeder Seite des Deckshauses G ist ein zum Heben bestimmter Hebe] L mit Frictionsrolle
I am inneren Ende vorgesehen. Man kann irgend eine Anzahl dieser Hebel auf dem Deckshause
und an beiden Seiten desselben anbringen. Es sind in Fig. 2 drei Hebel gezeigt, wobei die Augen g, welche deren Drehzapfen
aufnehmen, so auf dem Deckshause angebracht sind, dafs die Rollen / sich in die
Vertiefung zwischen benachbarte Wellen des Flofses legen. Befinden sich diese Hebel L
in horizontaler Stellung, wie in Fig. 1 und 3 in vollen Linien gezeigt, so liegt das Flofs
auf dem Dache des Deckshauses G. Dreht man die Hebel in die verticale Stellung, wie in
denselben Figuren durch punktirte Linien angedeutet ist, so wird das Flofs vermittelst der
Rollen / vom Dach des Deckshauses G abgehoben, so dafs das ganze Gewicht des Flofses
dann von diesen Rollen / getragen wird. Alsdann kann man das Flofs mit wenig Reibung
nach der einen oder anderen Seite des Schiffes bewegen und ablaufen lassen.
Die Enden des Flofses werden von Schwingstützen M getragen, welche um einen horizontalen
Bolzen m drehbar sind. Dieser Bolzen ist an einem verticalen Zapfen m7 auf der Bordwand
η oder sonstigen festen Theil des Schiffes JV" (Fig. ι und 2) befestigt, um der Stütze zu gestatten,
sowohl horizontal als vertical zu schwingen. Man hält diese Schwingstützen M
in der in Fig. ι in vollen Linien gezeigten verticalen Lage unter Zuhülfenahme von kräftigen
Federn m1, die an dem Deck des Schiffes N
festgemacht sind, und von Seilen ο oder sonstigen leicht trenn- oder lösbaren biegsamen Verbindungen
Wi2, deren eines Ende an der Stütze M-
und deren anderes Ende mit dem Hebel L verbunden wird, wenn letzterer sich in der
horizontalen Lage befindet. Jede Stütze ist auch einzeln an dem Deckshause durch eine
andere biegsame Verbindung festgemacht. Man versieht jede Schwingstutze Mmit drei Frictionsrollen,
mit einer kleinen Rolle m3 an ihrem äufseren Ende, um das Flofs in richtiger Lage
zu halten, wenn es auf dem Deckshause liegt, und um die Stütze zu führen, während das
Flofs nach unten schwingt, sowie mit zwei gröfseren Rollen m4', welche derartige. Lagen
einnehmen, dafs, wenn sich die Schwingstütze um ihren Drehzapfen m in die durch punktirte
Linien in Fig. ι gezeigte Stellung bewegt, diese gröfseren Rollen ot4 in eine Nuth oder Vertiefung
in dem wellenförmigen Boden des Flofses treten und eine Gleit- oder Rollbahn für das Ablassen des Flofses abgeben. Diese
gröfseren Rollen ml werden vorzugsweise lose
auf einer Spindel m6 (Fig. 2) angebracht und
durch starke Spiralfedern m central darauf gehalten, so dafs, wenn das Flofs im Winkel
zur Seite des Schiffes gegen den Bug oder das Heck zu abgelassen wird, die Federn ms den
Rollen mi gestatten, sich dieser Winkelbewegung
anzupassen.
Zum Ablassen des Flofses werden die Niederhaltestangen H aus den Lagerstücken auf der
Unterseite des Flofses k herausgeschraubt, dann werden die Schnüre m2, mit denen die zum
Heben bestimmten Hebel L an den Stutzen M befestigt sind, auf beiden Seiten durchschnitten.
Man schneidet jetzt die biegsame Verbindung zwischen dem Deckshause und der Stütze auf
der Seite, wo das Flofs abgelassen werden soll, entzwei und dreht die Hebel L auf beiden
Seiten des Deckshauses G in die in Fig. 1 und 3
durch Punktirung angegebene Stellung nieder, wodurch das Flofs vom Deckshause abgehoben
und auf den Rollen / getragen wird. Dann kann man des Flofs entweder durch die Bewegung
des Schiffes oder durch Enddruck abgehen lassen, wobei sich die Schwingstützen M
vertical und horizontal um die Zapfen mund m1
drehen und die in Fig. 1 in punktirten Linien angedeutete Lage einnehmen können.
Claims (1)
- Patent-An spruch:
Vorrichtung zum Ablassen von auf einem Deckshause gelagerten Rettungsflöfsen für Schiffe, dadurch gekennzeichnet, dafs die Flöfse durch am Deckshause (G) drehbar befestigte Hebel (L) vom Dach des Deckshauses abgehoben und dann auf an der Bordwand angebrachten drehbaren Schwingstützen (M) herabgleiten, welche an ihren Enden Rollen (mB m^) tragen und im normalen Zustande durch kräftige Federn und eine leicht lösbare Verbindung aufrecht gehalten werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE130892C true DE130892C (de) |
Family
ID=399264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT130892D Active DE130892C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE130892C (de) |
-
0
- DE DENDAT130892D patent/DE130892C/de active Active
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