DE130666C - - Google Patents

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DE130666C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/72Other features
    • C10J3/80Other features with arrangements for preheating the blast or the water vapour

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Zeichnung stellt den Untertheil eines Gasofens (sogen. Generatorofens) mit der bekannten Anordnung des Feuerraumes α über dem Rost b und unter diesem angeordneten Wasserschiff oder -Kasten dar, und zwar zeigen Fig. ι und 2 einen Querschnitt bezw. senkrechten Mittellängsschnitt durch das Wasserschiff und den anschliefsenden Theil des Ofens, während Fig. 3 und 4 wagerechte Schnitte in verschiedenen Höhenlagen nach Linie E-F bezw. G-H der Fig. 1 sind.
Durch vorliegende Erfindung soll es ermöglicht werden, die sogen. Unterluft, welche, wie üblich, durch den Rost hindurch in den Verbrennungsraum geführt wird, innigst und reichlich mit Wasserdampf zu mischen, dabei jedoch ihren Zutritt zum Verbrennungsraum ganz nach Bedarf und eventuell an beiden Ofenseiten verschieden zu regeln, sogar unter Umständen ganz abzusperren, während trotzdem hinreichend Wasserdampf, der abgesondert erzeugt und zum sogen. Benebeln der Luft nicht gebraucht wird, fortwährend unter und zwischen den Roststäben hergeht, um das Zubacken des .Rostes bezw. das Entstehen und Festbacken von Schlacken an demselben ganz zu verhindern, indem hier eben nur granulirte Asche statt der bisher unvermeidlichen Schlacke erzeugt wird.
Zu diesem Zwecke dient eine besondere Einrichtung und Anordnung des Wasserschiffes in Verbindung mit besonderen Kanälen bezw. Schlitzen im Mauerwerk zu beiden Seiten unterhalb des Rostes.
Während sonst das Wasserschiff nur aus einem oben offenen Behälter von der Breite des Rostes besteht, wird dasselbe bei vorliegender Erfindung aus zwei getrennten, über einander liegenden Becken gebildet, von denen das obere so breit ist wie der Rost, das untere dagegen nach rechts und links um ein ziemliches Stück gegen das obere vorspringt, also breiter ist als dieses und der Rost, so dafs unterhalb des Rostes das Ofenmauerwerk an beiden Längsseiten ausgespart sein mufs, um das untere Becken des Wasserschiffes aufnehmen zu können. Um das obere Becken mit dem unteren zu einem Ganzen zu verbinden, ist das untere Becken c oben mit einem Deckel d auf seiner ganzen Länge und Breite versehen, während durch auf diesem Deckel in entsprechendem Abstande vom Seitenrande angeordnete Längswände ef und eine schräge Vorderwand g in Verbindung mit der gemeinschaftlichen, entsprechend ausgestalteten Hinterwand h des unteren Beckens das obere Becken gebildet ist. Letzteres dient lediglich dazu, stets Wasserdampf unter und zwischen die Roststäbe treten zu lassen, um deren Verschlacken zu verhüten, ganz unabhängig und ohne Rücksicht auf die Zuführung der mit Wasserdampf innig gemischten oder, wie man sagt, benebelten heifsen Luft.
Zur Erzeugung des hierfür erforderlichen Wasserdampfes, zur innigen Mischung desselben mit der heifsen Luft und zur regelbaren Zuführung des Gemisches zu dem Feuerraum oder dem Generator dient das untere Wasserbecken in Verbindung mit den zugehörigen Kanälen und Schlitzen im unteren Theile des Ofenmauerwerks unterhalb des Rostes;
Zu diesem Zwecke sind unterhalb des Deckels d zwei parallele, in das Wasser im unteren Wasserbecken c herabhängende
Wände ik angebracht, welche vom hinteren Ende des Beckens, an dessen Hinterwand h dicht anschliefsend, nicht ganz bis zum Vorderende reichen, so dafs sie den Luftraum, der sich im Innern des Beckens zwischen dem Wasserspiegel und der Decke d befindet, in drei parallele, langgestreckte Kammern theilen, die am vorderen Ende, wo die Wände ik unterbrochen sind, mit einander in Verbindung stehen. In der Hinterwand h ist nun oberhalb des Wasserspiegels, jedoch unter der Decke d, eine Oeffnung / angebracht, welche mit dem hinter h im Mauerwerk liegenden Kanal 772, der von beiden Seiten aus der sogen. Regeneration die durch die abziehenden Rauchgase vorgewärmte Unterluft empfängt, in Verbindung steht. In dem Deckel d sind nun zu beiden Seiten des oberen Beckens, also über den seitlich neben dem oberen Becken vorspringenden Theilen des unteren Beckens eine Anzahl Oeffnungen η angebracht, während die Aussparung in dem seitlichen Ofenmauerwerk unterhalb des Rostes, welche behufs Aufnahme des breiteren unteren Beckens vorhanden sein mufs, in gleicher Breite aufwärts geführt ist bis nahe unter den Rost und etwa um ebensoviel über die Oberkante des oberen Beckens bezw. von dessen Längswänden ef hinaufreichend, als die Aussparung bezw. das untere Becken seitlich vor dem oberen Becken vorspringt, so dafs zwischen den Wänden e und/ einerseits und dem Mauerwerk ο andererseits zunächst je ein länglicher, an beiden Kopfenden geschlossener Kanal ρ gebildet wird, in welchen von unten sämmtliche Oeffnungen η in Deckel d münden und welcher nach oben hin gegen die Wände e und f zu gebogen ist und oberhalb derselben in Form eines langen Schlitzes q ausmündet.
Das Wasser in dem unteren Becken c wird, wie üblich, durch die in den Kanälen r abziehenden Rauchgase angewärmt, indem das Becken auf der Mauerzunge s steht.
Oberhalb (oder unterhalb) der Oeffnungen η sind nun am Deckel d entlanggleitend längsverschiebliche Verschlufsplatten oder Schieber t angeordnet, je eine zu jeder Oeffnung η gehörig, deren Verschiebung von aufsen von der Vorderseite des Wasserschiffes her mittelst eines Handrades u und Spindel ν gleichmäfsig bewirkt werden kann.
Die in der Regeneration erhitzte frische Luft gelangt also aus dem Kanal m durch die Oeffnung / in der Hinterwand h des Wasserschiffes zunächst in den Mittelraum des unteren Beckens zwischen die Wände i A-, geht diesen Raum entlang nach vorn, wobei sie gezwungen ist, sich mit dem hier erzeugten Dampf zu mischen, geht dann vorn um die Wände i k (Fig. 3) nach links und rechts herum durch die beiden seitlichen äufseren Räume des unteren Beckens nach hinten, sich nochmals mit dem hier erzeugten Wasserdampf mischend, und geht durch die Oeffnungen η aufwärts in die Kanäle p, aus welchen sie seitlich durch die Sehlitze q unter den· Rost b und durch diesen in den Generatorraum gelangt. Da die Oeffnungen η zusammen weit kleiner sind als die seitlichen Luftkammern des unteren Wasserbeckens und auf deren ganzer Länge von der Wasseroberfläche darin Dampf entwickelt wird, so steht in diesen seitlichen Kammern das Dampf-Luftgemisch unter einem gewissen Druck und ist deshalb gezwungen, nicht etwa nur bei der ersten oder vordersten, sondern bei allen Oeffnungen η gleich stark und in hinreichender Menge auszutreten. Dabei läfst sich nun, je nach Bedarf, die Gröl'se dieser Oeffnungen η durch Verstellen der Schieber t verkleinern und vergröfsern, also regeln, während man bisher bei solchen Oefen nur die Menge der zur Anheizung in. die Regeneration eingeführten sogen. Unterluft durch Verstellen der an der Aufsenwand des Ofens dafür angebrachten Luftschieber regeln konnten, nicht aber die Menge des am Wasserkasten erzeugten bezw. austretenden Dampf-Luftgemisches, welch letzteres aber für den Betrieb ebenfalls von grofser Bedeutung ist. Namentlich ist man hierdurch auch leicht in der Lage, was sich bei manchen Oefen, namentlich den am Ende einer Reihe bezw. z. B. einem Thor gegenüber liegenden, als sehr gut und nothwendig erweist, nämlich die Verbrennung an der einen Ofen- bezw. Generatorseite stärker zu fördern als an der anderen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Gaserzeuger, dadurch gekennzeichnet, dafs unter dem Rost zwei über einander liegende Wasserbecken angeordnet sind, von denen das untere ■ durch in das Wasser tauchende Wände (i k) in drei getrennte und an einem Ende mit einander in Verbindung stehende Kanäle getheilt ist, welche die Luft behufs Vermischung mit dem Dampf durchziehen mufs, um sodann durch die in bekannter Weise mittelst Schieber (t) regelbaren Oeffnungen (n) in unterhalb des Rostes mündenden Kanälen (p) zum Feuer zu gelangen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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