DE1302007B - Supraleitfaehiger Koerper - Google Patents

Supraleitfaehiger Koerper

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DE1302007B
DE1302007B DEG36300A DEG0036300A DE1302007B DE 1302007 B DE1302007 B DE 1302007B DE G36300 A DEG36300 A DE G36300A DE G0036300 A DEG0036300 A DE G0036300A DE 1302007 B DE1302007 B DE 1302007B
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superconductive
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porous
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DEG36300A
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Fisher John Crocker
Carter Ralph Edgar
Pincus Alexis George
Bean Charles Palmer
De Sorbo Warren
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General Electric Co
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General Electric Co
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    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/04Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor characterised by the coating material
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F6/00Superconducting magnets; Superconducting coils
    • H01F6/06Coils, e.g. winding, insulating, terminating or casing arrangements therefor
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H10N60/00Superconducting devices
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Description

  • Die Erfindung betrifft einen supraleitfähigen Körper nach der Schwamm-Modell-Vorstellung mit Adern oder Fasern, deren Dicke kleiner als die Eindringtiefe des magnetischen Flusses ist.
  • Als Supraleitung wird die Leitung eines elektrischen Stromes in gewissen, bis unter eine für Supraleiter charakteristische, kritische Temperatur T, abgekühlten Materialien bezeichnet, von denen dem fließenden Strom kein Widerstand entgegengesetzt wird. Ein Strom wird in einem S-leitenden Material genauso wie in einem N-leitenden Material dadurch induziert, daß das Material einem magnetischen Feld ausgesetzt wird. Während der Strom in dem N-leitenden Material infolge einer Freisetzung von Wärme aufgezehrt wird, fließt er in einem S-leitenden Material theoretisch unendlich lange Zeit weiter, nämlich so lange, wie sich das Material unter der kritischen Temperatur befindet und das Feld unter dem Wert einer kritischen Feldstärke H, bleibt, und wird daher als »suprageleiteter Strom« bezeichnet, damit er sich von den gewöhnlichen, in normalen Leitern oder Supraleitern bei Temperaturen oberhalb der kritischen Temperatur geleiteten Ströme unterscheidet. Wenn das S-leitende Material einem Magnetfeld oberhalb der kritischen Temperatur T, ausgesetzt wird, klingen die induzierten Ströme ab; gleichzeitig durchdringt das Magnetfeld die Masse des Materials. Wenn die Temperatur genügend weit unter die kritische Temperatur T, gesenkt wird, wobei der genaue Betrag von der Stärke des Feldes abhängt, und wenn das Magnetfeld nicht zu stark ist, tritt plötzlich ein suprageleiteter Strom auf, der das magnetische Feld hinaustreibt. Wenn das Magnetfeld fast ganz aus dem- Körper hinausgetrieben wird, bezeichnet man den Supraleiter als »weich«; der endgültige Strom und die Gestalt des Feldes sind dann gerade derart, als wenn das Magnetfeld bei einer Temperatur unterhalb der kritischen Temperatur T, aufgeprägt wäre. Wenn ein beträchtlicher Anteil des Magnetfeldes innerhalb des Materials eingefangen und nicht hinausgetrieben wird, ist der Supraleiter »hart«. Die Magnetfelder können von einem weichen Supraleiter nur eingefangen werden, wenn eine mehrfach zusammenhängende geometrische Form, z. B. ein Ring vorliegt, durch den das eingefangene Feld hindurchgehen kann, aus dem es aber nicht außer durch eine Bewegung durch den Körper des Supraleiters, die nicht gestattet ist, entweichen kann. Die im Körper eines harten S-Leiters eingefangenen Magnetfelder ergeben sich aus der eigentümlichen, mehrfach zusammenhängenden Form der harten S-Leiter. Diese Stoffe enthalten innere S-leitende Ringe, deren Eigenschaften sich von der Masse des Materials unterscheiden, so daß die Magnetfelder wie in einem Ring eines weichen S-Leiters eingefangen werden können.
  • Die Bezeichnungen »hart« und »weich« für Supraleiter beziehen sich ursprünglich prinzipiell auf diese physikalischen Eigenschaften der Stoffe. Diese Bezeichnungen werden jedoch gewöhnlich für magnetische Eigenschaften benutzt, obgleich häufig eine Beziehung zwischen der physikalischen und magnetischen Härte und Weichheit besteht. Als harter S-leitender Körper sei ein Körper bezeichnet, der infolge seiner Zusammensetzung und/oder geometrischen Form bei Anlegung eines Magnetfeldes bei Temperaturen unterhalb der kritischen Temperatur T, einen magnetischen Fluß eingefangen hält, der also magnetisch bleibt, selbst wenn das angelegte Magnetfeld entfernt ist. Dieser sogenannte eingefangene Fluß rührt tatsächlich von den bleibenden suprageleiteten Strömen her, die durch das angelegte Magnetfeld im supraleitenden Körper erzeugt sind. Wegen des eingefangenen Flusses sind in einem harten S-leitenden Körper irreversible magnetische Effekte vorhanden. Ein wenig anders ausgedrückt, zeigt ein harter S-leitender Körper eine magnetische Hysteresis, wenn er einem äußeren periodisch umgepolten Magnetfeld ausgesetzt wird.
  • Im Gegensatz hierzu sind weiche, S-leitende Körper aus Stoffen zusammengesetzt, die nicht in der ihnen eigentümlichen Weise magnetisch hart sind und nur eine einfach zusammenhängende Oberfläche aufweisen. Wenn ein weiches S-leitendes Material in massiver Form ausgebildet wird, die durch Verzerrung einer Kugel abgeleitet werden kann und der S-leitende Körper weich ist, fängt dieser nahezu keinen Fluß ein. Wenn das weiche Material andererseits zu einem Ring ausgebildet ist, kann der sich ergebende S-leitende Körper den Fluß durch den Ring einfangen. Wenn dasselbe weiche Material zu einem Draht- oder Fadennetz mit vielen unter sich zusammenhängenden Ringen ausgebildet ist, kann es den Fluß in dem gesamten Rauminhalt des Drahtnetzes einfangen und gleicht einem harten S-Leiter.
  • In der vorangehenden Erörterung ist auf einen Faktor nicht Bezug genommen, der bis zu einem gewissen Grad für die mangelnde Anwendung S-leitender Körper verantwortlich ist, bei der der eingefangene magnetische Fluß das gesuchte Element ist. Dieser Faktor ist der Betrag des suprageleiteten Stroms und der gleichzeitig erhältliche, eingefangene Magnetfluß. Das aufgeprägte Magnetfeld, dem ein S-leitender Körper unterworfen ist, beginnt die Haut oder Oberfläche des Körpers zu durchdringen und erzeugt unmittelbar einen suprageleiteten Strom, der ein weiteres Eindringen in den Körper verhindert. Diese Erscheinung ist als Meißner-Effekt bekannt. Die Eindringtiefe des Flusses, die im Hinblick auf den Meißner-Effekt möglich sein soll, ist nach der Theorie von F. und H. L o n d o n etwa gesteigert, die feststellt, daß das Maß der Eindringtiefe des Flusses ein Faktor der Stromdichte ist. Die Londonsche Theorie betrachtet Stromdichten in einem massiven S-Leiter, deren Größe von außen in den Innenraum des Körpers hinein abnimmt. Das Ergebnis besteht darin, daß die Eindringtiefe des Flusses in einen vorgegebenen S-leitenden Stoff durch die Londonsche Eindringtiefe ;. gegeben ist. Da die Eindringtiefe A, jedoch überaus klein ist und z. B. weniger als etwa 1000 A bei den besten Materialien beträgt, kann die Größe des in massiven S-leitenden Körpern eingefangenen Flusses nicht verbessert werden. Durch eine Zunahme des aufgeprägten Magnetfeldes wird die Grenze nicht erweitert, die durch die kritische Feldstärke H, festgelegt ist, das eine Bildung eines kritischen Stroms 1, in der Oberfläche des Supraleiters ergibt und ihn normalerweise in den N-leitenden Zustand treibt.
  • Wie man herausgefunden hat, besitzen harte S-leitende Körper höhere kritische Feldstärken H, als weiche; diese Aussage unterstützt die Annahme, daß die höheren kritischen Feldstärken und somit die höheren Stromdichten Beweise für die Mikrostruktur der harten S-leitenden Körper sind. Insbesondere sollen die magnetischen Eigenschaften von Supraleitern mit einer hohen kritischen Feldstärke davon herrühren, daß ein feines Draht- oder Fadennetz vorhanden ist, das die Körper durchdringt. Ein solches Netz liefert den notwendigen, äußerst vielfältigen Zusammenhang und erklärt das Einfangen des Flusses. Da die Drähte oder Fäden dünner als die Eindringtiefe in die Grobstruktur eines S-leitenden Körpers sind, bleiben sie beim Vorhandensein von außen aufgeprägter Magnetfelder S-leitend, die die kritische Feldstärke des massiven S-leitenden Körpers übersteigen, wodurch die höhere kritische Feldstärke erklärt ist. Somit wird natürlich die kritische Stromdichte J, vergrößert, so daß größere Ströme in den Körpern verlustlos fließen können.
  • Wie man annimmt, unterscheidet sich das Eindringen des Flusses in mehrfach zusammenhängende drahtartige fadenförmige Körper dadurch von demjenigen für massive Supraleiter, daß der Fluß über größere Strecken in das Innere eindringt. Diese Beziehung läßt sich durch die Gleichung ausdrücken: d = 5 H/2 R, - J" worin d die Eindringtiefe in Zentimeter, H das aufgeprägte Magnetfeld und J, die maximale, mikroskopische, S-leitende Stromdichte in dem zusammengesetzten Material ist. Der Wert d kann mehrere Zentimeter betragen. Die beweisenden Ergebnisse dieser allgemeinen Auffassung bestehen darin, daß die Magnetisierung eines netzartigen Supraleiters von den mikroskopischen Abmessungen der Probe abhängt, falls diese nicht den Wert d übersteigt; dies ist ein Merkmal, das der bisherigen Auffassung widerspricht und darin besteht, daß also das Vermögen zur Stromaufnahme der draht- oder fadenförmigen Supraleiter weit vergrößert ist, weil sich die Ströme über eine Materialschicht mit einer maximalen Dicke d und nicht über den weit kleineren Abstand A. erstrecken, der für weiche massive Supraleiter charakteristisch ist. Die zuvor angegebene Beziehung kann auch durch die Dicke eines supraleitenden Fadens oder Drahtes festgelegt werden. Die Eindringtiefe des Flusses in einen solchen Körper nimmt mit abnehmender Faden- oder Drahtdicke oder abnehmendem Drahtdurchmesser zu.
  • Diese Beziehung kann durch die Gleichung ausgedrückt werden: A = AL (Eo/D)#worin A, die Eindringtiefe, AL die Londonsche Eindringtiefe E., die zusammenhängende Strecke, die im Bereich von etwa 1000 bis 10 000 A liegt, und D die Dicke des supraleitenden Fadens oder Drahtes ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen supraleitfähigen Körper zu schaffen, der schon bei Feldstärken bzw. Strömen supraleitend ist, bei denen normalerweise eine Supraleitfähigkeit noch nicht auftritt. Außerdem soll das Stromaufnahmevermögen des Körpers im supraleitenden Zustand wesentlich vergrößert werden.
  • Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß in ein weder metallisches noch supraleitfähiges poröses Material ein netzförmiges Gebilde aus supraleitfähigem Material eingebettet ist.
  • Diese supraleitfähigen Körper gemäß der Erfindung haben die Eigenschaften harter Supraleiter, enthalten aber Filme aus S-leitendem Material, die in nichtleitenden Elementen oder porösen Materialien angeordnet oder von diesen abgestützt sind. Diese Körper haben die einzigartigen Eigenschaften einer hohen kritischen Feldstärke, während andere Körper eine hohe kritische Temperatur aufweisen, in denen Faden- oder Drahtnetze aus supraleitfähigem Material enthalten sind, die in den nichtleitenden Gefügen oder Materialien verteilt sind. Bei diesen Drähten oder den supraleitenden Filmen übersteigt die Dicke also die kleinste Dimension nicht die Eindringtiefe A. des magnetischen Flusses und ist vorzugsweise im größten Teil der S-leitenden Vorrichtung beträchtlich geringer als dieser Wert. Wie man gefunden hat, soll zur Erzielung der besten Ergebnisse und der größten kritischen Feldstärke die Dicke dieser Filme und der einzelnen Fäden, aus denen das netzförmige Gebilde zusammengesetzt ist, in der Größenordnung von 500 A oder weniger liegen.
  • Ferner kann als supraleitfähiger Körper gemäß der Erfindung ein poröser keramischer Körper verwendet werden, der die zuvor genannte spezielle Vorschrift erfüllt.
  • Bei einer anderen Ausführungsform wird der keramische Körper oder das Grundgefüge als poröses, zusammenhängendes Netzwerk ausgebildet, bei dem der Durchmesser oder die Dicke der Poren geringer als die Londonschen Eindringtiefen A, für ein S-leitendes Material ist, das das poröse Netzwerk ausfüllt. Innerhalb des Porennetzwerkes wird dann ein S-leitendes Material niedergeschlagen, so daß ein S-leitendes Fadennetzwerk entsteht; die gesamte Anordnung wird dann bis auf eine Temperatur unterhalb der kritischen Temperatur T, des Supraleiters abgekühlt.
  • Der keramische Körper kann im allgemeinen durch harzartige oder Kunststoffkörper und anorganische, nichtleitende Körper ersetzt werden, die zusammenhängende Poren aufweisen, in denen ein S-leitendes Material niedergeschlagen, ausgebildet oder anderweitig vorgesehen werden kann, damit die notwendigen netzförmigen Gebilde entstehen.
  • Wenn der mittlere Querschnitt der Poren des porösen Körpers größer als 500 bis 1.000 A ist, können die Poren nur teilweise dadurch ausgefüllt werden, daß die die Poren bildenden Wände mit dem S-leitenden Material bedeckt oder ausgekleidet werden, damit die kritische Querschnitts- oder Dickenabmessung in der zuvor beschriebenen Weise begrenzt ist. Dieselben isolierenden Materialien können bei der Konstruktion, beim Aufbau oder bei der Ausbildung lamellierter Körper einschließlich der bereits genannten supraleitenden Filme verwendet werden; es wird aber kein Vorteil durch Verwendung eines porösen Materials zur Isolierung dieser Filme erzielt. Diese Körper gemäß der Erfindung werden in verschiedenen Formen und Größen hergestellt, um die verschiedenen Erfordernisse beim Gebrauch zu erfüllen. Um bei diesen Körpern eine möglichst hohe kritische Feldstärke zu erhalten, braucht die Zahl der Lamellen der supraleitfähigen Filme nicht weit über die Eindringtiefe A hinaus vervielfacht bzw. die Eindringtiefe des S-leitenden Fadennetzwerkes in dem zusammengesetzten Körper nicht über diesen Wert hinaus gesteigert zu werden. Prüfungsergebnisse haben die Annahme bestätigt, die in der zuvor beschriebenen allgemeinen Auffassung implizit enthalten ist, daß nämlich die Eigenschaften dieser Körper durch Oberflächenabschnitte der Filme und Fadenkonstruktionen hervorgerufen werden oder diesen zugeschrieben werden können, und daß eine ziemlich geringe zusätzliche Verbesserung dieser Eigenschaften einfach dadurch erhalten werden kann, daß der S-leitende Film oder die Menge an Fäden über die kritische Abmessung d hinaus verdoppelt, verdreifacht oder sogar weiter vervielfacht wird.
  • Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.
  • F i g. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines zusammengesetzten Körpers, der eine Konstruktion aus lamellierten Filmen enthält; F i g. 2 ist ein Querschnitt durch einen Teil des Körpers der F i g. 1 und zeigt Abschnitte der verschachtelten, hohlen, zylindrischen, S-leitenden Filme und das Stützgerüst aus nichtleitendem Material; F i g. 3 ist eine perspektivische Ansicht eines anderen zusammengesetzten Körpers gemäß der Erfindung, bei dem ein supraleitendes Material als oberflächiges, zusammenhängendes Fadennetzwerk in einem porösen keramischen Mutterkörper enthalten ist; F i g. 4 ist ein Querschnitt durch einen Teil des Körpers der F i g. 3 und zeigt den porösen Aufbau des Mutterkörpers und die Verteilung des S-leitenden Materials als zusammenhängendes Fadennetzwerk in den untereinander verbundenen Poren; F i g. 5 zeigt durch Kurven die Steigerung der kritischen Feldstärke eines massiven S-Leiters gemäß der Erfindung; F i g. 6 zeigt durch Kurven die Steigerung des Aufnahmevermögens verlustlos in einem massiven Supraleiter fließender Ströme.
  • Anschließend werden fadenförmige Systeme aus nichtleitenden Körpern beschrieben, die mit Poren versehen sind oder werden, die teilweise oder vollständig mit einem supraleitenden Material gefüllt werden.
  • Wenn der Körper nichtleitend und mit Poren versehen ist, so nimmt man in diesem ersten Fall an, daß die Größe der Poren geringer als die Londonsehe Eindringtiefe A ist.
  • Viele Arten von Keramiken oder anderen nichtleitenden Körpern bilden ein zusammenhängendes, poröses Netzwerk, z. B. die porösen Katalysatoren aus Tonerde, die ein sehr feines, untereinander in Verbindung stehendes Netzwerk zum Festhalten des S-leitenden Materials aufweisen. Poröse keramische Körper von äußerster Wirksamkeit bei der Erzeugung des fadenförmigen Netzwerkes können außerdem durch Herstellung mehrphasiger keramischer Zusammensetzungen und eine anschließende Entfernung einer oder mehrerer Phasen erhalten werden. Außerdem können die keramischen Grundbestandteile verdichtet und nach üblichen Verfahren gebrannt werden, damit die gewünschte fadenförmige Struktur zustande kommt.
  • Eine Keramikstruktur, die sich als äußerst wertvoll erwiesen hat, entsteht durch Auslaugen der Boroxydphase aus einer mehrphasigen keramischen Zusammensetzung, die in erster Linie Kieselerde, Boroxyd und einen kleinen Teil Tonerde enthält. Im allgemeinen macht der Betrag an Kieselerde und Boroxyd mindestens 95% der gesamten Zusammensetzung aus, wobei der Anteil an Kieselerde etwa 70 bis 85% beträgt. In diesem speziellen Fall kann das Boroxyd durch Ausschwemmen mit verdünnter Salz-oder Schwefelsäure entfernt werden, aber in vielen Fällen können auch noch andere Verfahren angewendet werden. Wenn die Boroxydphase entfernt ist, bildet das zusammenhängende fadenförmige Porennetzwerk einen beträchtlichen Anteil des Gasvolumens. Wenn dann dieses poröse Netzwerk mit einem S-leitenden Material imprägniert wird, entsteht ein S-leitender Körper, der stark zusammenhängend ist. Wegen dieser Eigenschaft können natürlich sehr hohe Werte der Magnetisierung erhalten werden. Auch durch andere Verfahren kann S-leitendes Material in das Netzwerk eingebracht werden, z. B. durch ein Einspritzen oder Eingießen von Flüssigkeiten oder Gasen oder durch eine Zerlegung.
  • Die zuvor genannte Zusammensetzung von SiO; B.,0, zeigt mehrere äußerst vorteilhafte Eigenschäften. Die Kieselerde ist ein guter elektrischer Isolator und kann vor dem Auslaugen und vielleicht sogar nach dem Imprägnieren mit dem S-leitenden Material zu Fasern ausgezogen werden; das S-leitende Netzwerk kann dadurch dazu gebracht werden, daß es ein fasriges Gewebe in Ziehrichtung entwickelt, welches bessere magnetische Eigenschaften zeigt.
  • Wie bereits erwähnt ist, können S-leitende Körper mit der richtigen geometrischen Form unabhängig davon magnetisch hart sein, ob ein hartes oder weiches S-leitendes Material verwendet wird. Hier liegt dieser Fall vor, da das poröse zusammenhängende Netzwerk, sobald es mit dem supraleitenden Material getränkt ist, die geometrische Form bildet, die für einen harten S-leitenden Körper notwendig ist. Da der Durchmesser und die Dicke der S-leitenden Fäden beträchtlich geringer als die Londonsche Eindringtiefe A. sind und da eine große Vielfalt von Bahnen besteht, können Magnetisierungswerte erreicht werden, die um vieles höher als die bisher erzeugbaren sind. Natürlich ist es vorteilhaft, ein S-leitendes Material zu benutzen, das bereits eine hohe kritische Feldstärke aufweist, da die Kombination dieses Materials mit der geometrischen Form, die die Magnetisierung verbessert, sogar noch höhere Magnetisierungswerte ergibt. Beispiel I In diesem Fall wird ein poröser keramischer Mutterkörper mit 75% Kieselerde, 20% Boroxyd und im übrigen aus Aluminiumoxyd in eine etwa zylindrische Form von 0,4 cm Durchmesser von 1,9 cm Länge gegossen. Das in sich verbundene Netzwerk enthält einzelne Fäden mit einem Durchmesser von etwa 30 bis 40 A und nimmt etwa 35 Volumprozent des Körpers ein. Der Körper wird dann bei einer erhöhten Temperatur ausgeheizt, um alle möglichen Verunreinigungen zu entfernen, und dann in ein Vakuum gebracht, um die Gase aus den Poren zu entfernen. Der gesamte Körper wird dann in Quecksilber untergetaucht und einem isostatischen Druck von 3500 kg/cm' unterworfen, um das Quecksilber in das poröse fadenförmige Netzwerk hineinzuzwängen. Dann läßt man den Körper schnell in flüssigem Stickstoff erstarren, damit das Quecksilber nicht aus dem Netzwerk austreten kann, und kühlt ihn anschließend bis auf eine Temperatur von 2,1° K, also unter die kritische Temperatur des Quecksilbers ab, so daß er S-leitend wird.
  • Dem Körper werden Magnetfelder bis zu 6000 Oersted aufgeprägt, wobei suprageleitete Ströme induziert werden; es ist von Bedeutung, daß bei der Größe des angelegten äußeren Feldes der Körper überhaupt nicht in seinen N-leitenden Zustand übergeführt wird. Da das massive Quecksilber normalerweise unter diesen Bedingungen seine Supraleitfähigkeit bei etwa 320 Oersted verliert, so ist die kritische Feldstärke um einen Faktor von zumindest 19, aber wahrscheinlich viel mehr erhöht. Da das Material viel höheren kritischen Feldstärken widerstehen kann, bedeutet das, daß größere Stromdichten in dem fadenförmigen Netzwerk erzeugt werden können, die eine verhältnismäßige Zunahme der Magnetisierung des Körpers herbeiführen.
  • Gemäß F i g. 1 enthält ein zusammengesetzter Körper 40 mit einem Durchmesser von 2,54 cm, durch dessen Achse eine Bohrung von 1,27 cm hindurchgeht, einen Satz von zahlreichen zylindrischen Elementen, die abwechselnd aus einem keramischen bzw. S-leitenden Material bestehen. Isolierende Schichten 31 bis 33 aus Siliciunioxyd und supraleitende Schichten 34 und 35 aus Niob bilden diese Elemente; alle diese Schichten sind etwa 30 A dick. Sie erstrecken sich über die Gesamtlänge der Zylinder und haben etwa eine gleichförmige Dicke. - Der Körper kann in an sich bekannter Weise hergestellt werden, bei dem äußerst dünne Filme -gebildet werden. In diesem Fall sind die Filme 34 und 35 aus metallischem Niob durch Verdampfung eines heißen Glühfadens im Vakuum aufgedampft. Die Siliciummonoxydschichten 31 bis 33 können ebenfalls durch Verdampfung eines heißen - Glühfadens niedergeschlagen sein.
  • Ein zusammengesetzter Körper 27 der F i g. 3 und 4 enthält einen Mutterkörper 28 aus einem porösen, nichtleitenden Material, in dem die Poren völlig untereinander zusammenhängen, wie man am besten in F i g. 4 sehen kann. Die Poren im äußeren Umfang des Mutterkörpers 28 werden mit einem supraleitenden Material, insbesondere finit Blei getränkt und gefüllt, so daß ein ziemlich oberflächiges, aber zusammenhängendes, fadenförmiges Netzwerk 30 entsteht. Dei Eindringtiefe des Netzwerkes 30 in den Körper 27 ist an einer Stelle 42 in F i g. 3 angedeutet und im einzelnen in F i g. 4 gezeigt. Wie man wieder beobachtet, sind die wesentlichen Erfordernisse hinsichtlich der Dicke oder kleinsten Abmessung sowie des Einschlusses von supraleitenden Elementen in einem zusammenhängenden oder aus einem Stück bestehenden Körper aus einem nichtleitenden Material erfüllt.
  • In einem weiteren Fall können die Poren des Körpers 27 einen ziemlich großen Querschnitt besitzen, so daß die Niederschläge, die durch Diffusion oder eine andersartige Einführung des Bleis in die Wände des Körpers gebildet sind, die Poren nicht verschließen, sondern die Porenwände auskleiden. Die sich ergebenden supraleitenden Fäden können als röhrenförmige Filme vorliegen, die gemäß F i g. 4 zusammenhängen und eine überaus große kritische Feldstärke in dem fertigen zusammengesetzten Körper herbeiführen.
  • Die Zunahme der kritischen Feldstärke, die durch die Verfahren gemäß der Erfindung erreicht wird, ist graphisch in F i g. 5 aufgetragen, während die Steigerung des Stromaufnahmevermögens in F i g. 6 dargestellt ist. In F i g. 5 ist die maximale magnetische Feldstärke H, auf der Ordinate und die Temperatur auf der Abszisse aufgetragen, während in F i g. 6 die Größe I, verlustlos geführter Ströme an der Ordinate und der Drahtdurchmesser an der Abszisse angegeben sind; in beiden Fällen ist Quecksilber das S-leitende Material.
  • Massives, reines Quecksilber ist ein weicher S-Leiter und weist eine kritische Feldstärke auf, die votl der Temperatur abhängt, wie durch eine Kurve A in F i g. 5 angegeben ist. Somit stellt der Bereich unter der Kurve A den S-leitenden Zustand dar, während der Bereich außerhalb oder oberhalb der Kurve den N-leitenden Zustand des Materials angibt. In ähnlicher Weise gibt eine Kurve B die Grenze zwisehen dem N- und S-Zustand für den zusammen= gesetzten Körper 27 der F i g. 3 an; in diesem Fall ist die kritische magnetische Feldstärke H, insbesondere in dem Temperaturbereich viel größer, der sich dem absoluten Nullpunkt nähert. Tatsächlich zeigen die durchgeführten Versuche, daß der Wert H, etwa 200mal größer als der des massiven S-Leiters sein kann.
  • Kurven C und D in F i_ g. _6 stellen das Aufnahme-@ermögen-an Strom im massiven Quecksilber und im Quecksilber dar, das als fadenförmiges Netzwerk in dem nichtmetallischen, nichtleitenden Körper z. B: nach F i g. 3 enthalten ist. Der Punkt, an dem sich die Kurven kreuzen, entspricht einem Drahtradius von angenähert 0,0025 cm; er ändert sich in Abhängigkeit von den S-leitenden Materialien und von der Art des S-leitenden Films oder fadenförmigen Netz= werkes bis zu einem gewissen Grade.
  • Beispiel II . Der zusammengesetzte Körper der F i g. 3 und 4 besteht aus einem porösen keramischen oder gläsernen Mutterkörper und aus einem Körper von S-leitendem Material, das fein in den zusammenhängenden Poren mindestens an einem Oberflächenteil des Glases verteilt ist. Die Herstellung dieses zusammen= gesetzten Körpers kann gemäß- dem vorausgehenden Beispiel I erfolgen. Somit kann zum Verschließen ein stark kieselerdehaltiges Glas mit geringem Ausdehnungskoeffizienten verwendet werden, das annähernd 84% Kieselerde, 12% Boroxyd und 4% Tonerde enthält. Dies ist im Handel unter dem Namen Vycor-Brand-Glas Nr. 7230 (Handbook of Material Trade Names, Zimmermann und Lavine, 1953, S. 616) erhältlich. Im ersten Verfahrensschritt wird das Glas geschmolzen und in die gewünschte zylindrische Form von 1,9 cm Länge, 0,4 cm Außendurchmesser und 0,1 cm Innendurchmesser gegossen. Um das verwickelte Porennetzwerk auszubilden, kann der Körper in einer 10%igen Salzsäurelösung 24 Stunden lang untergetaucht werden, um die Bor= öxydphase zu entfernen. Nach Erwärmung und Austrocknung der sich ergebenden Poren, deren Durchmesser im Bereich von 30 bis 40 A liegt, und nach dem Austreiben der flüchtigen, vom Auslaugen herrührenden Restbestandteile kann der Körper abgekühlt und einem Vakuum von 1 mm Hg ausgesetzt werden, um irgendwelche Gase aus den Innenräumen des zusammenhängenden Porennetzwerkes zu entfernen, das etwa 35 Volumprozent des Körpers einnimmt. Der Körper kann dann bei Raumtemperatur in Quecksilber eingetaucht und einem isostatischen Druck von 3515,1 kg/cm2 annähernd 5 Minuten lang unterworfen werden. Dann kann der Körper in flüssigem Stickstoff plötzlich zum Erstarren gebracht werden, um zu verhindern, daß das in den Poren des Körpers aufgenommene Quecksilber austritt. Der Körper kann anschließend weiter mit flüssigem Helium bis auf eine Temperatur von 2,1° K abgekühlt und Prüfungen unterworfen werden, die typisch die hohe kritische Feldstärke und insbesondere die Zunehme des Wertes H, über demjenigen des massiven Quecksilbers hinaus zeigen. Körper dieser Art können, wie sich erwiesen hat, Ströme von mehr als 10 000 A/cm2 in Feldern über 7000 Oersted verlustlos leiten. Die kritische Feldstärke für massive Quecksilber liegt etwas über 300 Oersted. Wenn auch das Eindringen des Quecksilbers in die Poren des Körpers, wie man annimmt, auf etwas weniger als die Hälfte des gesamten Porenvolumens beschränkt und auf den äußeren Oberflächenteil des Körpers lokalisiert ist, wird keine weitere wesentliche Vergrößerung des Wertes H, dadurch erhalten, daß der Körper vollständig gefüllt wird, obgleich man erwartet, daß weit größere Ströme verlustlos geleitet werden können. Beispiel III Bei einem anderen Verfahren, das dem des Beispiels II ähnlich ist, bei dem jedoch das Quecksilber durch Blei ersetzt ist und ein wenig oberhalb der Schmelztemperatur des Bleis gearbeitet wird, kann ein zusammengesetzter Gegenstand mit einer hohen kritischen Feldstärke erzeugt werden. In diesem Fall kann der Körper jedoch während des Druckvorgangs an seiner inneren und äußeren Fläche dem geschmolzenen Metall ausgesetzt werden, so daß das porenförmige Netzwerk oder Porenvolumen des Körpers mit weit mehr Metall als sonst imprägniert und duchdrungen wird. Dennoch liegt die Verbesserung und Zunahme des Wertes H, über den des massiven Bleis hinaus in derselben Größenordnung wie im Beispiel 1I, was bedeutet, daß die neuen Ergebnisse für alle praktischen Zwecke bis zu einem maximalen Grad erhalten werden können, wenn nur eine ziemlich kleine Menge supraleitenden Materials verwendet wird. Man nimmt an, daß sich das S-leitende Material im gesamten netzförmigen Gebilde aus Fäden oder Bahnen verteilt, deren Durchmesser oder Dicke geringer als die Eindringtiefe A. ist, und das nichtleitende Material des Mutterkörpers umgibt, einschließt oder umhüllt, damit den Fluß einfangende Plätze innerhalb der Struktur des zusammengesetzten Körpers gebildet werden. Beispiel IV Bei der Herstellung eines Gegenstandes, ähnlich demjenigen nach den F i g. 1 und 2, jedoch unter Verwendung von Polyäthylen können durch Vakuumaufdampfung Niederschläge aus Tantal auf den inneren Oberflächen mehrerer Polyäthylenblätter ausgebildet werden. Insbesondere können die Blätter in einer Vakuumkammer so angebracht werden, daß ihre Innenfläche den Tantaldämpfen ausgesetzt werden, die durch Zerspringen von Tantaldraht oder -folie erzeugt werden. Ein etwa gleichförmiger Tantalfilm von etwa 200 A Dicke kann auf den gesamten freigelegten inneren Flächen der Blätter aufgebracht werden, ohne daß die Oberflächentemperatur des Kunststoffmaterials so weit gesteigert wird, daß das Material irgendwie beschädigt wird. Die Blätter können dann gestapelt werden, und der Stapel wird zur verlustlosen Leitung starker Ströme benutzt, nachdem Kontakte in üblicher Weise hergestellt sind.

Claims (14)

  1. Patentansprüche: 1. Supraleitfähiger Körper nach der Schwamm-Modell-Vorstellung mit Adern oder- Fasern, deren Dicke kleiner als die Eindringtiefe des magnetischenFlusses ist, dadurch gekennzeichn e t, daß in ein weder metallisches noch supraleitfähiges poröses Material (28, 31 bis 33) ein netzförmiges Gebilde aus supraleitfähigem Material (30) eingebettet ist.
  2. 2. Supraleitfähiger Körper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das poröse Material (28, 31 bis 33) z. B. aus einem harzartigen, organischen oder anorganischen Material besteht (F i g. 4 bis 7).
  3. 3. Supraleitfähiger Körper nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der größte Teil des netzförmigen Gebildes (12) eine Dicke aufweist, die geringer als die Eindringtiefe des magnetischen Flusses in das supraleitfähige Material ist.
  4. 4. Supraleitfähiger Körper nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die maximale Dicke des größten Teils des supraleitfähigen Materials (30) in dem netzförmigen Gebilde geringer als 1000 A ist.
  5. 5. Supraleitfähiger Körper nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der größte Teil des supraleitfähigen Materials eine maximale Dicke von weniger als 500 A hat.
  6. 6. Supraleitfähiger Körper nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das poröse Material (28) aus einer - Keramik besteht.
  7. 7. Supraleitfähiger Körper nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das netzförmige Gebilde etwa gleichförmig über zumindest einen Teil der keramischen Masse an der Oberfläche des Körpers verteilt ist. B.
  8. Supraleitfähiger Körper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Filme (34 bis 36) aus einem supraleitfähigen Material in das poröse Material (31 bis 33) eingebettet sind und durch dieses hindurchgehen und daß die Dicke der Filme geringer als die Eindringtiefe des magnetischen Flusses in das supraleitfähige Material ist (F i g. 4 und 5).
  9. 9. Supraleitfähiger Körper nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das supraleitfähige Material als Band in gewissen Abschnitten (42) des porösen Materials eingebettet ist und durch dieses hindurchgeht und daß das Band Fäden oder Drähte (30) enthält, deren Dicke geringer als die Eindringtiefe des magnetischen Flusses in das supraleitfähige Material ist (F i g. 6 und 7).
  10. 10. Supraleitfähiger Körper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das supraleitfähige Material (30) im wesentlichen das netzförmige Gebilde (28) ausfüllt.
  11. 11. Supraleitfähiger Körper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das supraleitfähige Material (30) im wesentlichen die Wände des netzförmigen Gebildes (28) auskleidet, wobei die Mittelteile von supraleitfähigem Material frei bleiben.
  12. 12. Supraleitfähiger Körper nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das supraleitfähige Material, das die Teile des netzförmigen Gebildes (28) auskleidet, Quecksilber ist.
  13. 13. Supraleitfähiger Körper nach den Ansprüchen 2 bis 7 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das netzförmige Gebilde (28) etwa 30 bis 50 Volumprozent des supraleitfähigen Körpers (30) einnimmt.
  14. 14. Verfahren zur Erzeugung eines supraleitfähigen Körpers nach den Ansprüchen 2 bis 13, der eine sehr hohe kritische magnetische Feldstärke aufweist und eine hohe Stromdichte verlustlos aufnimmt und beibehält, dadurch gekennzeichnet, daß das poröse Material in ein flüssiges oder gasförmiges supraleitfähiges Material eingetaucht wird, daß beide Materialien einem Druck ausgesetzt werden, der das supraleitfähige Material in das netzförmige Gebilde hineinzwängt, und daß der Körper auf eine Temperatur unterhalb der kritischen Temperatur des supraleitfähigen Materials abgekühlt wird.
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