DE1298546C2 - Verfahren und anordnung zur analogdigital-umsetzung - Google Patents

Verfahren und anordnung zur analogdigital-umsetzung

Info

Publication number
DE1298546C2
DE1298546C2 DE1967S0110240 DES0110240A DE1298546C2 DE 1298546 C2 DE1298546 C2 DE 1298546C2 DE 1967S0110240 DE1967S0110240 DE 1967S0110240 DE S0110240 A DES0110240 A DE S0110240A DE 1298546 C2 DE1298546 C2 DE 1298546C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flip
flop
voltage
counter
input
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1967S0110240
Other languages
English (en)
Other versions
DE1298546B (de
Inventor
Abutorab Dr. 7503 Neureut Bayati
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Priority to DE1967S0110240 priority Critical patent/DE1298546C2/de
Publication of DE1298546B publication Critical patent/DE1298546B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1298546C2 publication Critical patent/DE1298546C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • H03M1/10Calibration or testing
    • H03M1/1009Calibration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Analogue/Digital Conversion (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Analog Digital-Umsetzung, bei dem die Meßspannung einer Speicher auflädt und in einem ersten Verfahrens-
Ϊ2 98 546
3 4
«hritt die Anzahl von in der Meßspannung enthal- dem aber trotzdem eine hohe Genauigkeit bzw. bei SL Einheitsspannungen gezahlt und eine Rest- der Impulshöhenanalyse eine gute Konstanz und eannung zwischen der Summe der Einheitsspannun- Gleichmäßigkeit der Kanalbreiten erzielt wird. Zu- «n und Meßspannung gebildet wird und in einem gleich soll das neue Verfahren mit einer einzigen Eisenden Verfahrensschritt die Anzahl von in der 5 Referenzspannung auskommen, •«(spannung enthaltenen kleineren Einheitsspan- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelungen mit entsprechend geringerem Gewicht ge- löst, daß der Speicher während des ersten Verfah-ShJt wird. Ein derartiges Verfahren ist in der Veröf- rensschrittes in an sich bekannter Weise zeitlinear fcntlichung »Nuclear Electronics«, STI/PUB, No. 2, und während einer ganzen Zahl von Taktimpulsen Jmu I959' der lnternational Α·1™»0 Energy Agency ίο bis auf eine gegenüber der Meßspannung negative L Wien über die Verhandlungen des internationalen Restspannung umgeladen wird und daß während des «ymposiums über nukleare Elektronik in Paris 1958 folgenden Veifahrensschrittes der Speicher mit geiuf den Seiten 291 bis 293 beschrieben. Derartige genüber dem vorhergehenden Schritt geringerer Ent-Verfahrer. dienen zur Impulshöhenanalyse. Hierzu ladegeschwindigkeit um die Restspannung entladen Lrd ein Speicher, meistens ein Kondensator, bis auf 15 wird, wobei die Taktimpulse mit den Entladege-, _ spitzenwert des Impulses aufgeladen und dann schwindigkeiten entsprechenden Gewichten belegt •chrittweise entladen. Dabei wird die Anzahl der und in einer der Polarität der Speicherspannung ent-Schritte gezählt. Bei jeder Teilentladung muß abge- sprechenden Richtung gezählt werden. Dieses Verfah- «rartet werden, bis die Ausgangsspannung des Spei- ren unterscheidet sich von dem bekannten vor allem hers auf den neuen Wert abgeklungen ist. Dann 2° dadurch, daß der Speicher während der einzelnen Verwird geprüft, ob diese Spannung über oder unter fahrensschiitte n:.cht stufenweise, sondern kentinuiereinem Schwellwert liegt, dessen Höhe gleich der lieh entladen wird und nur der Anfang' ad das Ende Spannungsdifferenz des Speichers zwischen zwei der Entladung der einzelnen Verfahrenssrhritte beSchritten" ist. Ist dieser Schwellwert unterschritten, stimmt wird. Es ward somit die Höhe der Impulse als dann wird der Speicher in kleineren Stufen bis auf 25 Zeiten angegeben. Durch Messen dieser Zeiten werden Wert Null entladen, wobei die Anzahl der Stufen den die Impulshöhen in Digitalwerte umgewandelt, wiederum gezählt wird. Die Zählimpulse sind mit Mit Hilfe de. Pendeins der Speicherspannung wäheinem der Stufenhöhe entsprechenden Gewicht belegt. rend der Verfahrensschritte um eine Referenzspan-In der gleichen Literaturstelle ist auch ein weiter nung wird auch bei dem mehrschrittigen Sägezahnimten näher erläuterterter Wilkinson- oder Sägezahn- 30 verfahren nach der Erfindung nur eine einzige Refeverschlüßler beschrieben. renzspannung benötigt.
Fs ist ferner bekannt, z. B. aus dem Buch »Ta- Es können zwei oder mehr Verfahrensschnttean- «•henbuch der Nachrichtenverarbeituna« von gewandt weiden. Wird der Meßwert in zwei Vertah- «teinbuch 1962, die Meßspannung nicht mit rensschritte verschlüsselt, so wird dann eine besonder sich «tufenförmig ändernden Spannung, son- 35 ders kurze Verschlüsselungszeit erzielt, wenn beim S mit einer zeitlinear ansteigenden Spannung, ersten Verfahrensschritt der Gewichtsfaktor gleich einer sogenannten Sägezahnspannung zu vergleichen. der Quadratwurzel aus der .größten im Zahler yor-Äuf einen Siartimpuls hin beginnt die Sägezahnspan- kommenden Zahl gewählt wird. In d.esem Falle wird nung anzusteigen. Sobald die Sägezahnspannung die die Verschiüsselungszeit um den Faktor Jy- kleiner
WTSne'm A^e einen 5mpÄTS " als bei einem normalen Sägezahnverschlüsse.er, wo-
$^^^£&Άατ££££ bei die Zahl N die größte im Zähler vorkommende
KSl wird durch Abzählen von Taktimpulsen ge- Zahl ist. Hat beispielswe.se ein Impulshohenanalysa-
Sn welche von einem ständig laufenden Impuls- tor 1024 Kanäle, so betragt dieser Faktor !6.Mt
Generator nur während des Zeitintervalls zu einem 45 einer Taktfrequenz von 5 MHz >st dann d.e längste
"gelangen. Derartige Verfahren wurden zur Verschiüsselungszeit 12,8 „see. Die Verschlüsse-
djÄSS deSa^Ä dadurch mit
* 'g m einer zeitlinear ansteigenden Spannung ver- einem höheren Gewich, belegt daß "ahrend vo gfchen werden. Die Anzahl der in den Zähler einge- angehender Verfahrensschntte höheren, cn große laufenen Taktimpulse ist dann ein Maß für die Im- ren Gewichten entsprechenden Stel en de, Zahlers Sihöhe, und es kann jeder Anzahl ein Kanal zu- zugeführt werden als in den nachfolgenden Vcrfah- «ordnet werden. Die Anstiegsgeschwindigkeit der 55 rcnsschntlen. Wird beispielsweise d.eVeRchlussc sTgezahnspannung und das Zeitintervall zwischen lung in zwei Verfahrensschntte η durchgef uhrt und zwei Taktimpulsen bestimmen die Kanalbr^ite. Der- wird ein Dualzahler verwendet, so werden die TaM artige Verfahren haben den Vorteil, daß mit ihnen impulse vorzugsweise einer m.Hleren Stufe züge ete besonders konstante und gleichmäßige Kanal- führt. Bei einem zebnslu igen 7f\%:Zd ίΖΙΤάί breite erreicht werden kann. Ihr Nachteil liegt darin, 60 die fünfte Stufe, bei e.nem elfstufigen Zahl« d«
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein abgerundeten Quadrrtwurzel aus der größten im
Verfahren zur Analog-Digital-Umsetzung der ein- Zähler vorkommenden Zahl. b ht
gangs beschriebenen Art zu schaffen, mit welchem 65 E.ne Ausfuhrungiform .der Erfindung besten
die Meßspannung zu einem bestimmten Zeitpunkt dann, daß im ersten VeJ^^"" .J^iJf0Z
oder ImpuPlshöhen gemessen werden können und das vollständig «^,..^ .^?S^3e
nur eine kurze Verschlüsselungezeit benötigt, mit nächsten auf den Nulldurchgang folgenden
pulses mit zur Meßspannung entgegengesetzter Polarität aufgeladen wird und daß im nächsten Verfahrensschritt der Speicher wieder entladen wird, wobei während des zweiten Verfahrensschrittes die Taktimpulse in umgekehrter Richtung wie beim ersten Verfahrensschritt gezählt werden. Vorzugsweise wird so vorgegangen, daß beim Nulldurchgang der Speicherspannung Schalter vorbereitet werden, die beim Eintreffen des nächsten Taktimpulses betätigt werden und dann den jeweils betriebsbereiten Eingang des >o Zählers sperren, die Änderungsrichtung der Speicherspannung und die Geschwindigkeit der Änderung umschalten und den Eingang des Zähler mit der entsprechend niedrigen Wertigkeit öffnen. Zweckmäßig wird als Zähler ein sogenannter Vor- »5 wärts-Rückwärts-Zähler verwendet, dem während des ersten Verfahrensschrittes die Taktimpulse über einen Vorwärtseingang und in den folgenden Verfahrensschritten abwechselnd Rückwärts und Vorwärtseingängen mit jeweils niedrigeren Stellenwerten züge- *° führt werden.
An Hand der Zeichnung, in der als Ausführungsbeispiel eine Anordnung zur digitalen Messung von Impulshöhen dargestellt ist, werden im folgenden die Erfindung sowie weitere Vorteile und Ergänzungen *5 näher beschrieben und erläutert.
F i g. 1 zeigt im Blockschaltbild eine Anordnung nach der Erfindung; in
F i g. 2 ist an Hand von Impulsdiagrammen die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 verdeutlicht. Die einzelnen Impulsdiagramme sind mit derselben, jedoch kleinen Buchstaben bezeichnet wie die zugehörigen Stufen in F i g. 1.
Ein Impuls/, der dem Eingang £ des Analog-Digital-Umsetzers zugeführt wird, lädt einen Speicher SP bis auf die Impulsspitzenspannung auf. Der Speicher SP behält diese Ladung über eine bestimmte Zeit bei, wie aus dem Diagramm 5p in F i g. 2 zu ersehen ist. Der Impuls/ wird ferner einem Differentiationsglied DF zugeführt, mit dem das Maximum des Impulses zeitlich festgestellt wird. Dieses Differentiationsglied liefert einen Impuls, dessen Dauer konstant und etwas größer als das Intervall zwischen zwei Taktimpulsen ist. Die Vorderflanke dieses Impulses fällt mit dem Maximum des Meßimpulses/ zeitlich zusammen. Mit der Rückflanke wird eine Kippstufe F1, die immer vorbereitet ist, getriggert. Der Ausgang dieser Kippstufe F1 wird über ein ODER-Gatter G4 an einen Eingang der Impulsspeicherstufe SP angeschlossen, über den durch Zuführen eines Signals der Impulsspeicher SP für weitere Meßimpulse / gesperrt werden kann. Das Vorschalten der Differentiationsstufe DF vor die Kippstufe F1 ist eine besonders zweckmäßige Anordnung. Jedoch kann auch auf das Differentiationsglied DF verzichtet werden, insbesondere dann, wenn nicht Impulshöhen, sondern konstante Meßspannungen verschlüsselt werden. Mit dem Ausgangsimpuls der Kippstufe F1 wird einr Kippstufe F2 vorbereitet. Vorteilhaft ist zwischen die beiden Kippstufen ein Verzögerungsglied VZ geschaltet. Die Kippstufe F2 wird nach Vorbereitung durch die Rückflanke eines Taktimpulses, der von einem Taktgenerator TG geliefert wird, getriggert.
Von nun an läuft der Meßvorgang synchron mit den Taktimpulsen ab. Die Kippstufe F2 schaltet eine Stromquelle S1 an den Speicher SP, so daß dieser mit einem konstanten Strom entladen wird. Das Vt rzögerungsglied VZ sorgt dafür, daß die Entladung erst dann einsetzt, wenn der Speicher durch die Kippstufe F1 für weitere Meßimpulse gesperrt ist.
Bis zum Beginn der Entladung wird die Ausgangsspannung des Speichers SP durch einen Speicherkondensator festgehalten. Infolge unvermeidlicher Parallelwiderstände zu diesem Kondensator nimmt die Ausgangsspannung des Speichers SP nach Erreichen dieses Maximums, das dem Spitzenwert des Meßimpulses/ entspricht, langsam ab. Die Spannungsabnahme während der Zeit vom Erreichen des Maximums bis zum Umschalten der Kippstufe F1 verursacht keinen Fehler, weil diese Zeit wegen der konstanten Dauer der Ausgangsimpulse der Differentiationsstufe DF für alle Meßimpulse konstant ist. Nach dem Entladungsgesetz eines Kondensators bleibt das Verhältnis der Spannungsabnahme des Speichers SP zu den gespeicherten Spitzenwerten der Meßimpulse/ während dieser Zeit konstant. Aus demselben Grunde hat auch die Verzögerungszeit des Verzögerungsgliedes VZ keinen Einfluß auf das Meßergebnis. Dagegen ist die Zeit, die vom Auftreten des Ausgangsimpulses des Verzögerungsgliedes bis zum Umschalten der Kippstufe F2 vergeht, nicht konstant, da die Meßimpulse keine zeitliche Beziehung zu den Taktimpulsen besitzen. Diese Zeit schwankt um den zeitlichen Abstand von zwei Taktimpulscn. Wenn zwei Meßimpulse, die dieselbe Impulshöhc besitzen und von denen der eine am Eingang des Analog-Digital-Umsetzers kurz vor und der andere kurz nach der Rückflanke eines Taktimpulses eintrifft, nach der Verschlüsselung am Ausgang des Analog-Digital-Umsetzers die gleiche digitale Größe bewirken sollen, muß die Ausgangsspannung des Speichers SP innerhalb der Zeit zwischen zwei Taktimpulsen sehr konstant bleiben. Hat z. B. ein Impulshöhenanalysator eine Kennzahl von 1024 und sollen die Kanalbreiten nicht mehr als 1 n/o voneinander abweichen, so muß die Aiisgangsspannung des Speichers SP in dem Intervall zwischen zwei Taktimpulsen auf 10~r> der größten Meßimpulse konstant bleiben. Wie aus dem Diagramm Sp der F i g. 2 hervorgeht, wird diese Anforderung dadurch erfüllt, daß mit dem Ausgangsimpuls der Kippstufe F1 nicht nur der Speicher SP für weitere Meßimpulse gesperrt wird, sondern daß man auch dafür sorgt, daß die Zcitkonst ntc des Speicherkondensatorkreises nach Auftreten der Vorderflanke des Ausgangsimpulses der Kippstufe F1 extrem groß wird.
Mit dem Auftreten des Ausgangsimpulses dei Kippstufe F2 wird gleichzeitig die Stromquelle S1 an den Speicher SP geschaltet und das UND-Gatter G freigegeben, so daß die Impulse aus dem Taktgenera tor GT, der eine sehr konstante Taktfrequenz besitzt über das UND-Gatter G2 auf den Eingang V eine Zählers Z gelangt. Im dargestellten Ausführungsbei spiel hat der Zähler Z, der ein sogenannter Vor Rückwärts-Zähler ist, zwei Zähleingänge. Impulse die über den Eingang V zugeführt werden, werden ii Zähler aufsummiert, und Impulse, die über den Eir gang R zugeführt werden, werden von der im Zähle stehenden Zahl subtrahiert. Die Taktimpulse, di über den Eingang V zugeführt werden, haben atx einen anderen Gewichtsfaktor als die über den Eit gang/? zugeführten. Ist die größte im Zähler vo kommende ZahlN, so ist der Gewichtsfaktor beil Zählen über den Eingang V um den Faktor VN gr ßer als der bei der Zählung über den Eingang R. F
einen ßinärzählcr bedeutet dies, daß der Hingang Γ an eine mittlere Stufe des Zählers angeschlossen werden soll.
Die Vorwärtszählung mit dem höheren Gewichtsfaktor, die nach dem Umschalten der Kippstufe F2 begonnen hat, wird so lange fortgesetzt, bis die AusgangSbpannung des SpeichersSP, die durch die Entladung seines Speicherkondensators mit dem konstanten Strom aus der Stromquelle S1 linear abnimmt, einen negativen Wert erreicht hat. Beim Nulldurchgang der Spannung am Speicherkondensator wird nämlich eine Kippstufe F1 vorbereitet, die durch die Rückflankc des nächsten Taktinipulses nach der Vorbereitung umgeschaltet wird. Mit dem Ausgangsimpuls dieser dritten Kippstufe F1 wird über ein ODER-Gatter G1 die zweite Kippstufe F2 zurückgesetzt, so daß das UND-Gatter G2 gesperrt wird und der Entladimgsstrom des Speichers SP aus der Stromquelle .V, abgeschaltet wird. Nach dem Impulsdiagramm G., der F i g. 2 ist die Zahl der eingezahlten Impulse 3, die. mit dem Gewichtsfaktor multipliziert, im Zähler steht. Diese Zahl ist jedoch zu groß, in Wirklichkeit liegt sie zwischen 2 und 3. jeweils mit dem Gewichtsfaktor multipliziert. Der Zählerstand muß daher noch durch Rückwärtszähicn erniedrigt werden, wobei die Taktimpulsc mit geringeren Gewichten belegt werden.
>';ich dem Abschalten der Stromquelle S1 steht am Ausgang des Speichers .VP eine konstante negative Spannung. Diese Spannung ist ein Maß für eine Zahl, um die der Inhalt des Zählers erniedrigt werden muß. Hierzu ist ein zweiter Verfahrensschritt erforderlich.
Mit dem Umschalten der dritten Kippstufe F3 wird nicht nur die zweite Kippstufe F., zurückgesetzt, sondern auch eine vierte Kippstufe F4 vorbereitet. Mit der Rückflankc des ersten Taktimpulscs nach dem Vorbereiten schaltet die Kippstufe F4 um. wodurch die Stromquelle S2 an den Speieher geschaltet und über ein UND"-Gatter G1 Taktimpulsc in den Hingang R des Zählers durchgesehaltcl werden. Der Strom aus der Stromquelle S1, lädt den Speicherkondensator in entgegengesetzter Richtung wie der Strom aus der Quelle S1 um und ist um den Gewichtsfaktor kleiner als der Strom aus der Quelle S1. Die Ströme aus den beiden Stromquellen S{ und S2 werden über einen Nullindikator miteinander verglichen, und die Differenz wird so ausgcregelt, daß eventuelle Änderungen der beiden Stromquellen dieselbe Tendenz aufweisen und ihr Verhältnis stets gleich dem Gewichtsfaktor bleibt.
Über das UND-Gatter G3 wird der Inhalt des Zählers durch die Taktimpulse zurückgezahlt. Diese Rückwärtszählung dauert so lange, bis die Ausgangsspannung des Speichers SI' wieder positiv ist. Der Nulldurchgang der Spannung wird mittels eines Nullindikators /VZ. festgestellt. Bei anderen Anordnungen, bei denen die Mcßspannnung mit einer Sägern zahnspannung verglichen wird und bei denen daher die Gleichheit von zwei Spannungen, die nicht Null sind, festgestellt werden muß, wird an Stelle des Nullverstärkers ein Differenzverstärker verwendet.
Mit dem Nulldurchgang der Spannung am Speicherkondensator wird durch die Vordcrflanke des vom Nullindikator gelieferten positiven Impulses eine fünfte bistabile kippstufe F5 getriggcrt, die durch die Ausgangsspannung des Verzögerungsgliedes vorbereitet ist und die mit der Vordcrflanke ihres Ausgangsimpulses die Kippstufen F1, F2, F-1 und F4 zurücksetzt, den Speicher entlädt, über das Gatter Cr4 den Speicher für weitere Meßimpulse sperrt und die Ausgabe des Meßergebnisses veranlaßt. Mit dem Rücksetzen der Kippstufe F4 wird das UND-Gatter G3 für weitere Zählimpulse gesperrt und die Stromquelle S2 abgeschaltet. Zweckmäßig ist zwischen die Kippstufe F5 und die Kippstufe F1 und F4 ein ODER-Gatter G6 geschaltet, dessen anderer Eingang von der Verzögerungsstufc VZ bzw. der ersten Kippstufe F1 gespeist wird. In dem Ausführungsbeispiel steuert die Kippstufe F5 eine immer vorbereitete monostabile Kippstufe MF an, die vom Ausgangsimpuls der Kippstufe F5 getriggert wird und die Ausgabe des Zählcrgebnisscs und die Löschung des Zählers bewirkt. Damit ist der Verschlüsselungsvorgang für einen Meßimpuls / beendet und dei Analog-Digital-Umsetzer für die Bearbeitung dc< nächsten Impulses vorbereitet.
Beim nächsten Meßimpuls muß zuerst die Kipp· stufe F,. die den Analog-Digital-Umsetzer über da: Gatter G1 in seinem Sperrzustand hält, zurückgesetz werden. Dies wird durch den Eingangsimpuls /, de: in einem Verstärker FS verstärkt wird, über eir NOR-Gatter G5 erreicht. Die Kippstufe F, muß zu riickgesetzt werden, bevor der Meßimpuls seiner Spitzenwert erreicht hat. damit nach dem Öffnen de Speicherstufe noch so viel Zeit zur Verfügung steht daß der Speicher noch auf den Spitzenwert des Meß impulses aufgeladen werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (16)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Analog-Digital-Umsetzung, fcei dem die Meßspannung einen Speicher auflädt »nd in einem ersten VerfahrensschriU die Anzahl ton in der Meßspannung enthaltenen Einheitsipannungen gezählt und eine Restspannung zwilchen der Summe der Einheitsspannungen und Meßspannung gebildet wird und in einem folgenden Verfahrensschritt die Anzahl von in der Restspannung enthaltenen kleineren Einheits-Ipannungen mit entsprechend geringerem Gewicht gezählt wird, dadurch gekenn-I e i c h η e t, daß der Speicher (SP) während des erster Verfahrensschrittes in an sich bekannter Weise zeitlinear und während einer ganzen Zahl von Taktimpulsen bis auf eine gegenüber der Meßspannung negative Restspannung umgeladen wird und daß während des folgenden Verfahrens Schrittes der Spei.-her mit gegenüber dem vorhergehenden Schritt geringerer Enlladegeschwindigjkeit um die Restspannung entladen wird, wobei die Taktimpulse mit den Entladegeschwindigkeiten entsprechenden Gewichten belegt und in einer der Polarität der Speicherspannungen entsprechenden Richtung gezählt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktimpulse während vorangehender Verfahrensschritte höheren, den größeren Gewichti ι entsprechenden Stellen des Zählers (Z) als in nachfolgenden Verfahrensschritten zugeführt werden.
3. Verfahren nach Anspruch "\ dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei VcrUthrensschritten der Gewichtsfaktor beim ersten Verfahrensschritt gleich der auf eine ganze Zahl abgerundeten Quadratwurzel aus der größten im Zähler (Z) vorkommenden Zahl gewählt wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwenden eines Dualzählers die Taktimpulse während des ersten Verfahrensschrittes einer mittleren Stufe zugeführt werden.
5.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Nulldurchgang der Speicherspannung Schalter vorbereitet werden, die vom liächsten Taktimpuls betätigt werden und die den jeweils betriebsbereiten Eingang des Zählers (Z) sperren, die Anderungsrichlung der Speicherspannung und die Geschwindigkeit der Änderung umschalten und den Zählereingang (R) mit der entsprechend niedrigeren Wertigkeit öffnen.
6. Anordnung zur Durchführung des Verfallrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (SP) ein Kondensator ist, der von Stromquellen (S1, .S2) ent-Uden wird, deren Ausgangsströme proportional zu den jeweiligen Änderungsgeschwindigkeiten der veränderlichen Spannung sind.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ströme der Stromquellen (S1, S2) über Nullindikatoren miteinander verglichen und die Differenzen so ausgeregelt werden, daß das Verhältnis der Ströme konstant bleibt.
8. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (Z) ein Vor-Rückwärts-Zähler ist, dem während jedes ungeradzahligen Verfahrensschrittes die Taktimpulse über je einen Vorwärtseingang (V) und im nächsten Verfahrensschritt über je einen Rückwärtseingang (R) zugeführt werden.
9. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsimpulse (/) einer ersten Kippstufe (F1) zugeführt werden, die den Speicher (SP) sperrt und die ihrerseits eine zweite Kippstufe (F.,) ansteuert, die die erste Stromquelle (S1) an den Speicher (5P) schaltet und den Eingang des Zählers (Z) mit der höchsten Wertigkeit für die Taktimpulse freigibt.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der ersten Kippstufe (F1) eine Differenzierstufe (DF) vorgeschaltet ist, die einen mit dem Maximum des Eingangsimp·..'-.?= <1) beginnenden Impuls liefert, mit dessen Rückflanke die erste Kippstufe getricgert wird.
11. Anordnung nach Anspruch'-) oder 10. dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die erste Kippstufe (F1) und die zweite (F2) ein Verzögerungsglied (VZ) geschaltet ist.
12. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet. daß die Schalter aus einer dritten Kippstufe (F.,), welche von einem Differenzverstärker (NL) vorbereitet und mit den Taktimpulsen angesteuert wird und welche die zweite Kippstufe (F2) zurückstellt, aus einer vierten Kippstufe (F1) bestehen, die von der dritten Kippstufe (F3) vorbereitet und von den Taktimpulsen angesteuert v. ird und die mittels eines UND-Gatters (G3), an dessen anderen Eingang die Taktimpulse zugeführt werden, den Zählereingang (R) mit der nächstniedrigen Wertigkeit freigibt.
13. Anordnung nach Ansprach 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Differenzverstärker ein Nullverstärker (/VL) ist.
14. Anordnung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß beim Überschreiten der festen Spannung in der anderen Richtung der Differenzverstärker eine fünfte, von der ernten Kippstufe (F1) oder gegebenenfalls von der Verzögerungsstufe (VZ) vorbereitete Kippstufe (F1/ ansteuert, welche die übrigen Kippstufen (F1 F2, F3 und F4) rückstcllt, den Speicher entlädt und die Ausgabe des Meßergebnisses bewirkt.
15. Anordnung nach Anspruch 14., dadurch gekennzeichnet, daß die fünfte Kippstufe (F5) eine monostabile Kippstufe (MF) triggert, die die Ausgabe des Zählergebnisses wählend der Dauci ihres Ausgangsinipulses veranlaßt.
16. Anordnung nach Anspruch 14 oder 15. dadurch gekennzeichnet, daß die fünfte Kippstufe (F5) von dem Eingangssignal, gegcbciienfali; über einen Verstärker (VS) und ein NOR-Gattei (G5) zurückgestellt wird.
DE1967S0110240 1967-06-08 1967-06-08 Verfahren und anordnung zur analogdigital-umsetzung Expired DE1298546C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1967S0110240 DE1298546C2 (de) 1967-06-08 1967-06-08 Verfahren und anordnung zur analogdigital-umsetzung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1967S0110240 DE1298546C2 (de) 1967-06-08 1967-06-08 Verfahren und anordnung zur analogdigital-umsetzung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1298546B DE1298546B (de) 1969-07-03
DE1298546C2 true DE1298546C2 (de) 1975-01-30

Family

ID=7530080

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1967S0110240 Expired DE1298546C2 (de) 1967-06-08 1967-06-08 Verfahren und anordnung zur analogdigital-umsetzung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1298546C2 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3733600A (en) * 1971-04-06 1973-05-15 Ibm Analog-to-digital converter circuits
US4190825A (en) * 1978-12-20 1980-02-26 General Electric Company Logarithmic analog-to-digital converter
DE2855282C2 (de) * 1978-12-21 1980-10-23 Kernforschungsanlage Juelich Gmbh, 5170 Juelich Dual-Slope-Integrator

Also Published As

Publication number Publication date
DE1298546B (de) 1969-07-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3633791C2 (de)
DE1905176C3 (de) Verfahren zur Analog-Digital-Umsetzung mit verbesserter Differentiallinearität der Umsetzung und Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens
DE2923026C2 (de) Verfahren zur Analog/Digital-Umsetzung und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens
DE2114141A1 (de) Analog-Digital-Umsetzer mit einem integrierenden Verstaerker nach dem Mehrfach-Rampen-Verfahren
DE2820601C2 (de) Analog-Digital-Umsetzer nach dem Mehrfach-Rampenverfahren
DE1298546C2 (de) Verfahren und anordnung zur analogdigital-umsetzung
DE2260439B1 (de) Schaltungsanordnung zur digitalen Messung der meßgrößenabhängigen Verstimmung einer elektrischen Brückenschaltung
DE69101438T2 (de) Analog-digitalumsetzer.
DE2030991C3 (de) Analog-Digital-MeOwandler
DE2363522C2 (de) Korrekturschaltung für eine Schaltungsanordnung zum Bearbeiten von Analogsignalen
DE3921976C1 (de)
DE2015460A1 (de)
DE2239449C3 (de) Meßgerät zur Bestimmung des mittleren Volumens von in einer elektrolytisch leitenden Flüssigkeit auspendierten Teilchen, insbesondere von Blutkörperchen
DE2352049C3 (de) Anordnung zur selbsttätigen Nullpunkt-Korrektur von Analog-Digital-Umsetzern
DE2321517C3 (de) Analog-Digitalwandler
DE2752560C3 (de) Verfahren zur Analog-Digital-Umsetzung von Spannungen nach dem Mehrfach-Integrationsprinzip und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens
DE4037268C2 (de)
DE1773622C3 (de) Chronometer für ultraschnelle Zeitmessung
DE2521191C3 (de) Digitalvoltmeter
DE3041954A1 (de) Analog-digital-umsetzer
DE1948869C3 (de) Schaltungsanordnung zum Messen des Verhältnisses von Impulsdauer zu Pausendauer einer Impulsfolge
DE2143523C3 (de) Analog-Digital-Umsetzer
DE2333932C3 (de) Einrichtung zum Ermitteln des Ladezustandes einer Akkumulatorbatterie durch Integration des Batteriestromes
DE1940885A1 (de) Verfahren und Anordnung zur Analog-Digital-Umsetzung nach einem Spannungs-Zeitumsetzverfahren
DE1265440C2 (de) Schaltung zur selbsttaetigen Bestimmung der Streubreite von Messwerten

Legal Events

Date Code Title Description
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee