DE1296481B - Mehrstempel-Lochstanze mit einer zusaetzlichen Knabbereinrichtung - Google Patents

Mehrstempel-Lochstanze mit einer zusaetzlichen Knabbereinrichtung

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DE1296481B
DE1296481B DE1965E0028890 DEE0028890A DE1296481B DE 1296481 B DE1296481 B DE 1296481B DE 1965E0028890 DE1965E0028890 DE 1965E0028890 DE E0028890 A DEE0028890 A DE E0028890A DE 1296481 B DE1296481 B DE 1296481B
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punch
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nibbling device
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DE1965E0028890
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Dipl-Ing Alfred
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D27/00Machines or devices for cutting by a nibbling action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Mehrstempel-Lochstanze mit einem um eine senkrechte Achse schwenkbaren, kreisausschnittförmigen Werkzeugträger für die nebeneinander angeordneten, wahlweise mit dem Hauptantrieb kuppelbaren Werkzeugsätze und mit einer zusätzlichen Knabbereinrichtung (Nibbeleinrichtung).
  • Mehrstempel-Lochstanzen und Nibbelmaschinen gab es bisher nur in Form von voneinander unabhängigen getrennten Baueinheiten. Beide Maschinen haben ihren eigenen Verwendungszweck und innerhalb von diesem ihre speziellen Vorteile, wobei die eine Maschinenart nicht unmittelbar durch die andere ersetzt werden konnte. Es liegt somit nahe, zur Ausnutzung der bekannten Vorteile eine Kombination beider Maschinenarten anzustreben. Diese Kombination bietet Probleme, auf deren Lösung die Erfindung abzielt. Spezielle Probleme bei der Kombination beider Maschinenarten bietet insbesondere der Umstand, daß bei Mehrstempel-Lochstanzen die Hubfrequenz verhältnismäßig klein ist und die normalen Stanzstempel eine große Betätigungskraft erfordern, während der Stanzstempel bei den Nibbelmaschinen mit wesentlich höherer Hubfrequenz laufen muß, zu seiner Betätigung aber eine im Vergleich zu den Stanzstempeln der Lochstanze wesentlich geringere Betätigungskraft benötigt.
  • Demgemäß besteht die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe darin, eine solche Kombination beider Maschinenarten zu schaffen, die den beiden voneinander abweichenden Forderungen hinsichtlich Hubfrequenz und Betätigungskraft so Rechnung trägt, daß die eine Maschinenfunktion durch die andere nicht gestört wird und die Arbeitsweise der Maschine störend beeinträchtigende Schwingungen vermieden werden, wobei eine optimale Lösung dieser Aufgabe mit möglichst geringem Bauaufwand erzielt werden soll.
  • Die vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Knabbereinrichtung als eine der beiden äußersten Arbeitsstationen im kreisausschnittförmigen Werkzeugträger und ein eigener, vom Hauptantrieb unabhängiger Antrieb für die Knabbereinrichtung vorgesehen sind, wobei der letztere an bzw. in der betreffenden Stirnseite des Werkzeugträgers angeordnet ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Maschine kann der Antrieb für den Stanzstempel der Knabbereinrichtung unabhängig vom Hauptantrieb für die normalen Stanzstempel bemessen und demzufolge in kleinen Dimensionen gehalten werden. Infolge dieser kleinen Abmessungen kann er in dem Werkzeugträger, in dem der zur Verfügung stehende Raum begrenzt ist, ohne Störung der normalen Stanzwerkzeuge untergebracht werden, und er kollidiert dort nicht mit dem Hauptantrieb, der sich über der Stelle befindet, an der das Werkstück bearbeitet wird und an der auch die Knabbereinrichtung ihre Arbeit zu verrichten hat.
  • Der Antrieb für die Knabbereinrichtung erfordert, da er nur diesem Zweck dienen muß, keinen großen baulichen Aufwand und läßt sich, da die bewegten Massen klein sind, auch gut auswuchten, was bei der hohen Hubfrequenz, mit der die Knabbereinrichtung arbeitet, zur Vermeidung von störenden Schwingungen von wesentlicher Bedeutung ist.
  • Dadurch, daß die Knabbereinrichtung eine der beiden äußersten Arbeitsstationen im kreisaussehnittförmigen Werkzeugträger bildet und ihr Antrieb an bzw. in der betreffenden Stirnseite des Werkzeugträgers angeordnet ist, sind die vorstehenden Vorteile mit einem besonders geringen Bauaufwand zu erreichen.
  • Der Antrieb der Knabbereinrichtung kann aus einem in die Stirnseite des Werkzeugträgers eingebauten Motor und einer vor der Stirnseite befindlichen, ein Schwungrad enthaltenden Transmission zwischen diesem und der ebenfalls in diese Stirnseite eingebauten Betätigungsvorrichtung für den Stanzstempel der Knabbereinrichtung bestehen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt A b b. 1 die erfindungsgemäß ausgebildete Maschine in Seitenansicht und im Längsschnitt durch den kreisausschnittförmigen Werkzeugträger entlang der Schnittlinie I-I der A b b. 2, wobei der Werkzeugträger in einer Stellung dargestellt ist, in der sich ein normaler Stanzstempel in Arbeitsposition befindet, A b b. 2 die Maschine gemäß A b b. 1 im Querschnitt durch den Werkzeugträger, A b b. 3 eine Ansicht ähnlich wie A b b. 1, mit dem Unterschied, daß der Werkzeugträger die Stellung einnimmt, in der sich die Knabbereinrichtung in Arbeitsposition befindet, und A b b. 4 die Maschine gemäß A b b. 3 im Querschnitt unter Darstellung des Werkzeugträgers in Draufsicht.
  • Die Maschine weist einen Maschinenrahmen 1 auf, in dem ein kreisausschnittförmiger Werkzeugträger 2 um eine vertikal stehende Achse verschwenkbar ist. In dem Werkzeugträger 2 sind Stanzwerkzeuge 3, 4 untergebracht, wobei es sich bei den Stanzwerkzeugen 3 um die gewöhnlichen Werkzeuge einer Lochstanze handelt, während das an der dem Betrachter der A b b. 3 zugewendeten Stirnseite des Werkzeugträgers befindliche Stanzwerkzeug erfindungsgemäß eine Knabbereinrichtung ist. Die gewöhnlichen Stanzwerkzeuge bestehen, wie bekannt, aus einem parallel zur Drehachse des Werkzeugträgers verschiebbar in dem letzteren gelagerten Stößel 3 a mit unten an ihm angebrachtem Stanzstempel 3 b, der mit der üblichen, ebenfalls im Werkzeugträger untergebrachten Matrize zusammenarbeitet.
  • Die Stößel 3 a der Stanzwerkzeuge greifen an der Arbeitsstation mit ihren oberen Enden jeweils in einen darüber befindlichen Hauptstößel 5 b ein, der mit gegenüber der Hubfolgefrequenz der Knabbereinrichtung 4 kleinerer Frequenz von einem an dem Maschinenrahmen 1 angebrachten Hauptantrieb 5 a parallel zur Drehachse des kreisausschnittförmigen Werkzeugträgers auf und ab bewegt wird.
  • Die Knabbereinrichtung 4 (A b b. 3) weist einen Stanzstempel 4 e auf, der durch einen in die Stirnseite des Werkzeugträgers 2 eingebauten Exzenterantrieb 4 d (A b b. 2) ebenfalls parallel zur Drehachse des Werkzeugträgers in gegenüber den normalen Stempeln 3 b der Stanze höher frequente Hubbewegung versetzbar ist. Der Exzenterantrieb ist von einem in die Stirnseite des Werkzeugträgers 2 eingebauten Elektromotor 4 a her über eine Transmission 4 b angetrieben, zu der ein Schwungrad 4 c gehört.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Mehrstempel-Lochstanze mit einem um eine senkrechte Achse schwenkbaren, kreisausschnittförmigen Werkzeugträger für die nebeneinander angeordneten, wahlweise mit dem Hauptantrieb kuppelbaren Werkzeugsätze und mit einer zusätzlichen Knabbereinrichtung (Nibbeleinrichtung), gekennzeichnet durch eine Knabbereinrichtung (4) als eine der beiden äußersten Arbeitsstationen im kreisausschnittförmigen Werkzeugträger (2) und einen eigenen, vom Hauptantrieb (5 b) unabhängigen Antrieb (4 a bis 4 d) für die Knabbereinrichtung (4), welcher an bzw. in der betreffenden Stirnseite des Werkzeugträgers (2) angeordnet ist.
  2. 2. Mehrstempel-Lochstanze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Knabbereinrichtung (4) aus einem in die Stirnseite des Werkzeugträgers (2) eingebauten Motor (4 a) und einer vor der Stirnseite befindlichen, ein Schwungrad (4 c) enthaltenden Transmission (4 b) zwischen diesem und der ebenfalls in diese Stirnseite eingebauten Betätigungsvorrichtung (4 d) für den Stanzstempel (4 e) der Knabbereinrichtung (4) besteht.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0019200A1 (de) * 1979-05-16 1980-11-26 L. SCHULER GmbH Numerisch gesteuerte Nutenstanzmaschine
DE3438933A1 (de) * 1983-10-27 1985-05-23 Amada Metrecs Co., Ltd., Odawara, Kanagawa Gewindeschneidemaschine
EP0411300A3 (en) * 1989-08-01 1991-03-27 Gebr. Felss Gmbh & Co. Kg. Tool changing device for swaging and kneading machines
EP0563444A1 (de) * 1992-04-03 1993-10-06 Eugenio Lenzotti Einfachstanze mit Ausrüstung für Montage und Zentrierung von Werkzeugen

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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