DE1294618B - Verstellbarer Schaukelstuhl - Google Patents

Verstellbarer Schaukelstuhl

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DE1294618B
DE1294618B DES94748A DES0094748A DE1294618B DE 1294618 B DE1294618 B DE 1294618B DE S94748 A DES94748 A DE S94748A DE S0094748 A DES0094748 A DE S0094748A DE 1294618 B DE1294618 B DE 1294618B
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locking
swing
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seat
platform
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DES94748A
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Katz Alex J
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Super Sagless Spring Corp
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Super Sagless Spring Corp
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47C1/035Reclining or easy chairs having coupled concurrently adjustable supporting parts the parts including a leg-rest or foot-rest in combination with movably coupled seat and back-rest, i.e. the seat and back-rest being movably coupled in such a way that the extension mechanism of the foot-rest is actuated at least by the relative movements of seat and backrest
    • A47C1/0355Reclining or easy chairs having coupled concurrently adjustable supporting parts the parts including a leg-rest or foot-rest in combination with movably coupled seat and back-rest, i.e. the seat and back-rest being movably coupled in such a way that the extension mechanism of the foot-rest is actuated at least by the relative movements of seat and backrest actuated by linkages, e.g. lazy-tongs mechanisms
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen verstellbaren Schaukelstuhl bzw. ein verstellbares Schaukelsofa, der bzw. das mit einer auf einer Plattform schaukelfähig angeerdeten Schaukel, einem Sitz, einer Rücklehne und Traggliedern versehen ist. Die Tragglieder dienen dazu, den Sitz bei einer Verstellung des Schaukelstuhls bzw. Schaukelsofas, beispielsweise von der aufrechten Sitzstellung in eine zurückgelehnte Stellung, relativ zur Schaukel zu bewegen.
  • Es ist bereits ein derartiger verstellbarer Schaukelstuhl bekannt, bei dem die Schaukel über federnde Elemente mit der Grundplatte bzw. Plattform elastisch verbunden ist, so daß der aus einem Sitz und einer Rücklehne bestehende Stuhl in der aufrechten Sitzstellung in schaukelnde Bewegung gebracht werden kann. Außerdem weist der vorbekannte Schaukelstuhl Tragglieder auf, die dazu dienen, den Schaukelstuhl aus der aufrechten Sitzstellung bei einer Umstellung in die zurückgelehnte Position relativ zur Schaukel zu verschieben. Gleichzeitig wird durch ein zusätzliches Hebelelement dafür gesorgt, daß die auf einer Schere befestigte Fußstütze nach vorn ausgeschoben wird. Der Nachteil eines derartigen Schaukelstuhles besteht vor allem darin, daß auch in der zurückgelehnten Stellung Schaukelbewegungen möglich sind, die gerade in dieser Stellung in der Regel vermieden werden sollen.
  • Andererseits sind bereits Schaukelstühle bekannt, bei denen die Schaukelbewegung durch Sperreinrichtungen abgestellt wird. Derartige Sperreinrichtungen sind durch zusätzliche Handgriffe zu bedienen, die außerhalb, und zwar seitlich des Schaukelstuhles, zugängig sind. Derartige Bedienungsgriffe sind jedoch nachteilig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schaukelstuhl der oben genannten Gattung zu schaffen, bei dem die oben aufgeführten Nachteile vermieden sind. Die Sperrung soll auf einfache Weise erfolgen können, ohne daß spezielle Bedienungsgriffe betätigt werden müssen. Der Schaukelstuhl soll eine automatisch mit Verstellung des Schaukelstuhles wirksam werdende Sperreinrichtung für die Schaukelbewegung aufweisen.
  • Nach der Erfindung ist an der Schaukel eine Sperreinrichtung befestigt, von der Sperrelemente durch die Verstellbewegung des Sitzes in eine zurückgelehnte Stellung beim Anlegen von Kontaktorganen an der Plattform die Schaukelstellung selbsttätig blockieren. Der Sitz ist dann in dieser Stellung arretiert.
  • Mit Hilfe dieser einfachen Maßnahmen gelingt es, die oben genannte Aufgabe zu lösen. Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausbildung der Erfindung sind die Sperrelemente als aus V-förmigen Armpaaren gebildete Winkelhebel ausgebildet und gelenkig an der Schaukel befestigt. Die Sperrelemente sind dabei über Verbindungsglieder mit dem Sitz verbunden. Die Sperrelemente und Verbindungsglieder werden in der aufrechten Sitzstellung im Abstand oberhalb des Plattformabschnittes gehalten, d. h. daß sie in dieser Stellung nicht mit Kontaktorganen an der Plattform anliegen und die Schaukelbewegung verhindern, sondern die Schaukelbewegung zulassen.
  • Besonders zweckmäßig ist es, mindestens eine wendelförmige Zugfeder mit einem Ende am Sperrelement und mit dem anderen Ende an einem in i bezug zur Plattform ortsfesten Federhalter zu befestigen. Die Anordnung ist derart aufgebaut, daß das Sperrelement in einer von einem Totpunkt abweichenden Stellung mit den Kontaktorganen zur Plattformanlage und in der anderen, bezüglich der ersten Stellung entgegengesetzt vom Totpunkt befindlichen Stellung in die Abstandstellung, d. h. mit den Kontaktorganen nicht in Anlage an der Plattform, gezogen wird. Außerdem ist die Zugfeder mit dem anderen, mit den Verbindungsgliedern verbundenen Arm des Sperrelements verbunden und befindet sich die Verbindungsstelle zwischen Zugfeder und diesem anderen Arm an dessen mittleren Teil hinter der Totpunkt-Gelenkverbindung. Dadurch ist eine bessere Schaukeltätigkeit erzielbar, denn die Zugfeder wird unter Druck gesetzt, wenn der Schaukelstuhl nach hinten ausschwingt. Zusätzlich zu dem elastischen Widerstand der üblichen Plattformfedern verleiht diese Vorrichtung einem Rückwärtsschaukeln einen nachgiebigen Widerstand gegen eine Schaukelbewegung.
  • Der erfindungsgemäße Schaukelstuhl ist nicht nur stabil und robust ausgebildet, sondern zeichnet sich auch durch niedrige Herstellungskosten, einfache Bedienbarkeit und bequeme Handhabung aus. Will sich die Bedienungsperson aus der aufrechten Sitzposition, bei der sie aus Schaukelbewegungen des Stuhles Wert legt, in eine zurückgelehnte Stellung zurücklehnen, dann erfolgt nach der Erfindung die Blockierung des Schaukelmechanismus völlig selbsttätig allein infolge des Druckes der Bedienungsperson auf den Sitz bzw. die Rücklehne, die in die zurückgelehnte oder sogar in eine Liegestellung gebracht wird. Gleichzeitig sorgt die Sperreinrichtung dafür, daß der Sitz in dieser neuen Stellung verbleibt und nicht ohne weiteres in die aufrechte Sitzposition zurückfällt.
  • In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • F i g. 1 ist eine Kantenansicht von oben für die eine Seite eines verstellbaren Schaukelstuhles nach der Erfindung und den Gestängetrieb gemäß der Erfindung, F i g. 2 .ist ein Schnitt entlang der Linie 2-2 in F i g. 1 zur Veranschaulichung der mittigen Stellung der Schaukel und der Aufrechtstellung des Sitzes und der Lehne bei zurückgezogener Verriegelung, F i g. 3 ist eine Ansicht ähnlich F i g. 2 zur Veranschaulichung der Fernsehstellung des Sitzes und der Lehne und der unwirksamen Stellung der Verriegelung zum Verhindern der Schaukelbewegung der Schaukel nach hinten, F i g. 4 ist eine Ansicht ähnlich F i g. 3, zeigt jedoch den Sitz und die Lehne in der vollständig zurückgeneigten Stellung.
  • Auf der Zeichnung bezeichnet das Bezugszeichen 10 einen Schaukelstuhl gemäß der Erfindung. Dieser weist eine Plattform 11 mit zwei Längsseitenteilen 12 mit Oberkanten 13 auf, die untereinander durch ein vorderes Rahmenquerglied 14, ein hinteres Rahmenquerglied 15 und ein ebenes horizontales Rahmenglied 16 verbunden sind, das sich hinter dem hinteren Rahmenquerglied 15 erstreckt.
  • An der Plattform 11 ist schaukelfähig eine Schaukel 18 montiert, die zwei Seitenarmglieder 19 aufweist, die untereinander durch ein unteres Rahmenquerglied 20 und ein hinteres Querglied 21 verbunden sind. An den Seitenarmen 19 sind in beliebiger Weise zwei Schaukelkurven 23 befestigt, die untere gekrümmte Kanten aufweisen, die auf den Oberkanten 13 der Plattform 11 ruhen, so daß die Schaukel 18 vor- und zurückschaukelfähig ist. Nicht dargestellte übliche Plattformfedern sind zum Verbinden der Plattform 11 mit der Schaukel 18 vorgesehen und sind bestrebt, die Schaukel 18 in die mittige Aufrechtstellung zu drängen.
  • An den Innenseiten der Seitenarmglieder 19 sind Tragplatten 25 befestigt. An dem hinteren Ende jeder Tragplatte 25 ist, wie beispielsweise bei 26 gezeigt, ein Gestängeglied 27 angelenkt. Das obere Ende jedes Gestängegliedes 27 ist, wie beispielsweise bei 28 gezeigt, an einem an der Rücklehne 30 befestigten Stab 29 angelenkt. Die Rücklehne 30 hat ein unteres Querglied 31. Der Stab 29 befindet sich oberhalb des unteren Quergliedes 31 und ist leicht nach vorn und aufwärts geneigt, wenn die Rücklehne 30 sich in Aufrechtstellung befindet (F i g. 2). Am vorderen Ende jedes Stabes 29 ist, wie beispielsweise bei 32 gezeigt, ein Sitzglied 33 angelenkt. Jedes Sitzglied 33 hat bei Aufrechtstellung der Rücklehne 30 einen vorwärts und abwärts geneigten Abschnitt 34, und von diesem Teil aus erstreckt sich ein vorwärts und aufwärts geneigter Abschnitt 35. An dem Sitzglied 33 ist ein Sitzrahmen 36 befestigt, der Seitenrahmenglieder 37 aufweist, die durch ein vorderes Sitzrahmenglied 38 und ein hinteres Sitzrahmenglied 39 untereinander verbunden sind. Ein Sitzkissen oder eine Polsterung 40 kann am Sitzrahmen 36 montiert sein. Dieser Sitzrahmen 36 und seine Polsterung 40 bilden einen Sitz 41.
  • Diese im einzelnen im folgenden zu beschreibende Einrichtung zum Tragen der Rücklehne 30, des Sitzes 36 und einer Beinstütze 42 weist gleiche, symmetrisch angeordnetes Gestängetriebe oder Beschläge an beiden Seiten des Sessels auf, zu denen die Tragplatten 25, die Gestängeglieder 27, die Stäbe 29 und die Sitzglieder 33 gehören. Im folgenden wird daher nur der Beschlag bzw. Gestängetrieb für die eine Seite beschrieben.
  • Nach F i g. 3 und 4 ist eine Einrichtung zum Blockieren der Schaukelbewegung der Schaukel 18 bei der Bewegung des Sitzes 41 und der Rücklehne 30 in die Fernsehstellung und in die vollständig zurückgeneigte Stellung vorgesehen, die jedoch ein Schaukeln der Schaukel 18 in jeder beliebigen Richtung gestattet, wenn sich der Sitz 41 und die Rücklehne 30 in der Aufrechtstellung (F i g. 2) befinden.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß an der Unterseite der hinteren Schiene oder des hinteren Sitzrahmengliedes 39 des Sitzrahmens 36 zu jeder Seite dieses Rahmens eine Konsole 100 befestigt ist, die einen nach unten vorspringenden Lappen 101 mit einer Öffnung aufweist, an der, beispielsweise bei 102, ein Verbindungsglied 103 angelenkt ist, das sich nahezu horizontal nach hinten erstreckt, wenn sich der Schaukelstuhl 10 in der Stellung nach F i g. 2 befindet.
  • An der Innenseite jedes Seitenarmes 19 ist am unteren hinteren Ende des letzteren eine Konsole 104 befestigt. An der Konsole 104 ist durch die Gelenkverbindung 105 ein als Winkelhebel ausgebildetes Sperrelement 106 angelenkt. Der Sperrwinkelhebel 106 weist einen beispielsweise bei 108 am hinteren Ende des Verbindungsgliedes 103 angelenkten Arm 107 auf. Von diesem Arm 107 erstreckt sich ein zweiter Arm 109, der mit dem ersteren ein V bildet und die Gelenkverbindung 105 trägt. An dem Schnittpunkt der Arme 107, 109 befindet sich eine Welle 110, an der eine Rolle oder ein Rad 111 montiert ist. An der Welle 110 und am Gelenkzapfen der Gelenkverbindung 105 ist eine Lasche 112 getragen, und das Rad oder die Rolle 111 ist zwischen dieser Lasche 112 und dem Sperrwinkelhebel 106 angeordnet.
  • Die Lasche 112 hat eine obere Verlängerung 113, die sich in einem Abstand von einem Anschlag 114 an der Konsole 104 befindet, wenn sich der Schaukelstuhl 10 in der Aufrechtstellung nach F i g. 2 befindet. Wie in F i g. 2 dargestellt, wird der Sperrwinkelhebel 106 nach oberhalb des Plattformabschnittes oder des Rahmengliedes 16 nach oben geschwenkt, so daß die Schaukel 18 frei nach vorn und hinten schaukeln kann.
  • An der Innenseite des Rahmenquergliedes 15 ist eine Konsole 120 befestigt, die ein nach oben und vorn vorspringendes oberes Ende 121 hat, das eine durch ein geeignetes Loch in diesem oberen Ende einstellbar hindurchgeschraubte Schraube 122 trägt. Diese Schraube 122 hat einen nach hinten ragenden Haken 123. Dieser Haken 123 ist mit einem Stift 124 am Arm 107 des Sperrwinkelhebels 106 durch eine Schraubenzug-Kippfeder (Über-Totpunkt-Feder) 125 verbunden, die zwischen der Welle 110 und dem Schwenkzapfen 108 angeordnet ist.
  • Diese Zugfeder 125 befindet sich in der Sitzstellung nach F i g. 2 oberhalb der Gelenkverbindung 105 des Sperrwinkelhebels 106 und ist bestrebt, den Sperrwinkelhebe1106 in der angehobenen Sperrstellung zu halten, so daß die Rolle oder das Rad 111 in wirkungsloser, nicht verriegelter Stellung angehoben und gehalten ist.
  • Wenn jedoch der Sitz 41 in die Fernsehstellung oder teilweise zurückgelehnte Stellung nach F i g. 3 nach hinten verschoben wird, wird das Verbindungsglied 103 nach rückwärts gestoßen und verschwenkt den Sperrwinkelhebel106 im Uhrzeigersinn nach unten um den Schwenkzapfen der Gelenkverbindung 105, wodurch das Rad 111 veranlaßt wird, sich abwärts zu bewegen und am Rahmenglied 16 anzugreifen, so daß die Zugfeder 125 nach unterhalb der Gelenkverbindung 105 bewegt wird und den Sperrwinkelhebe1106 in der unteren Stellung hält. Die Schaukel 18 ist nun gegen Schaukelbewegungen nach hinten blockiert.
  • Es ist zu bemerken, daß beim Schwenken der Schaukel 18 in die Stellung nach F i g. 2 die Zugfeder 125 bei jeder Schaukelbewegung nach hinten unter Zug gesetzt wird und elastisch bestrebt ist, die Schaukel 18 in die vordere Schaukelstellung zu drängen. Diese Tätigkeit tritt zusätzlich zu der Federwirkung nicht dargestellter, herkömmlicher Plattformfedern der Schaukel 18 auf und ergibt ein besseres und bequemeres Schaukeln.
  • Wenn das Rad 111 am Rahmenglied 16 anschlägt, ist es bestrebt, die Schaukel 18 nach vorn zu schaukeln. Es wird lediglich eine Schaukelbewegung nach hinten verhindert. Wenn der Sitz 41 und die Rücklehne 30 aus der Zwischenstellung oder Fernsehstellung nach F i g. 3 in die vollständig zurückgeneigte Stellung nach F i g. 4 bewegt werden, wird das Verbindungsglied 103 um seinen hinteren Schwenkzapfen 108 verschwenkt, ohne daß der Sperrwinkelhebel 106 wesentlich beeinflußt wird. In seiner Abwärtsstellung ist eine Bewegung des Sperrwinkelhebels 106 im Uhrzeigersinn wegen der Berührung der Verlängerung 113 der Lasche 112 mit dem zapfenförmigen Anschlag 114 verhindert.
  • Da die Zugfeder 125 auf den Arm 107 des Sperrwinkelhebels 106 einen vorwärts gerichteten Zug ausübt, wirkt die Zugfeder 125 als Einrichtung zum Verhindern einer Rückwärtsbewegung des Sitzes 41 in elastischer Weise und verhindert daher in nachgiebiger Weise ein Öffnen oder Ausschieben der Beinstütze 42 nach vorn in unbeabsichtigter Weise während der Schaukelbewegung und umgekehrt auch ein unbeabsichtigtes Verstellen in eine geneigte Stellung während des Schaukelns.
  • Daraus ist ersichtlich, daß gemäß der Erfindung eine Vorrichtung geschaffen wurde, bei der die eingangs genannten mannigfaltigen Aufgaben gelöst sind und die den Anforderungen des praktischen Gebrauches voll gerecht wird.
  • Abwandlungen des dargestellten Ausführungsbeispieles sind im Rahmen der Erfindung in mannigfaltiger Weise möglich.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Verstellbarer Schaukelstuhl mit einer auf einer Plattform schaukelfähig angeordneten Schaukel, einem Sitz, einer Rücklehne und Traggliedern, die den Sitz bei einer Verstellung des Schaukelstuhls relativ zur Schaukel bewegen, gekennzeichnet durch eine an der Schaukel (18) befestigte Sperreinrichtung, von der Sperrelemente (106) die Schaukelstellung durch die Verstellbewegung des Sitzes (41) in eine zurückgelehnte Stellung beim Anlegen von Kontaktorganen (111) der Sperreinrichtung an die Plattform (11) selbsttätig blockieren.
  2. 2. Schaukelstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrelemente als aus V-förmigen Armpaaren (107, 109) gebildete Winkelhebel (106) ausgebildet und gelenkig an der Schaukel (18) befestigt sind, daß die Sperrelemente mit dem Sitz (41) durch Verbindungsglieder (103) verbunden sind und daß Sperrelemente und Verbindungsglieder in einer aufrechten Sitzstellung im Abstand oberhalb des Plattformabschnittes gehalten sind.
  3. 3. Schaukelstuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine als Wendel ausgebildete Zugfeder (125) mit einem Ende an einem in bezug zur Plattform (11) ortsfesten Federhalter (120 bis 122) und mit dem anderen Ende am Sperrelement (106) befestigt ist, um das Sperrelement in einer von einem Totpunkt abweichenden Stellung zur Plattformanlage (F i g. 3, 4) und in der anderen, bezüglich der ersten Stellung entgegengesetzt vom Totpunkt befindlichen Stellung in die Abstandstellung (F i g. 2) zu ziehen, daß die Zugfeder (125) mit dem anderen, mit den Verbindungsgliedern (103) verbundenen Arm (107) verbunden ist und daß sich die Verbindungsstelle (124) zwischen Zugfeder (125) und dem anderen Arm (107) an dessen mittlerem Teil hinter der Totpunkt-Gelenkverbindung (105) befindet.
  4. 4. Schaukelstuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Gelenkverbindung (105) zwischen dem Sperrwinkelhebel (106) und der Schaukel (18) am Ende des nicht mit den Verbindungsgliedern (103) verbundenen Armes (109) des Hebels befindet und als Totpunkt für die Zugfedern (125) wirkt.
  5. 5. Schaukelstuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktorgane Räder (111) aufweisen, die auf einer an der Verbindungsstelle der Armpaare (107, 109) befindlichen Welle (110) gelagert sind.
  6. 6. Schaukelstuhl nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem nicht mit den Verbindungsgliedern (103) verbundenen Arm (109) eine Lasche (112) am Sperrwinkelhebel (106) befestigt ist, die zwischen sich und dem Sperrwinkelhebel die Welle (110) mit dem Rad (111) trägt.
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