DE129366A - - Google Patents

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DE129366A
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 129366 KLASSE 46 c.
für Gasmaschinen.
Von bekannten magnetelektrischen Maschinen mit einstellbaren Magneten, welche zur Erzeugung der Zündfunken in Explosionskraftmaschinen dienen, unterscheidet sich die den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine dadurch, dafs bei dieser das Magnetgehäuse zugleich mit dem Unterbrecher verstellt wird, so dafs die Unterbrechung immer in derselben Stellung des Ankers zu den Magneten erfolgt.
Fig. ι der Zeichnung zeigt die Vorderansicht einer solchen Vorrichtung, Fig. 2 die Seitenansicht, Fig. 3 die Oberansicht und Fig. 4 die Gesammtansicht mit dem Unterbrecher, während die Fig. 5 und 6 die Vorderansicht der Maschine in zwei verschiedenen Stellungen der Magnete und des Unterbrechers veranschaulichen.
Mit dem Magnetgehäuse α der Maschine ist durch den eingeschraubten Zapfen b und der auf diesem Zapfen durch Schraube c und Ringnuth d drehbar gelagerten Hülse e die Stange f verbunden, die in dem vorspringenden Ansatz der Hülse e drehbar gelagert ist. Diese Stange, weiche den Arm g trägt, steht unter Einflufs einer Schraubenfeder h, welche dieselbe verdreht und nach oben drückt. Das Ende der Stange f wird mit dem Zündstift i der Zündvorrichtung in Verbindung gebracht, wie dies durch Fig. 4 schematisch angedeutet ist.
Auf der Ankerwelle k der Maschine ist die Daumenscheibe / befestigt, die bei Drehung der Welle auf den Arm g der Stange f einwirkt und diese bei jeder Umdrehung einmal verdreht, wodurch der Funken am Zündstift ent- .
steht. Das Magnetgehäuse α ist gegenüber der den Anker tragenden Welle k in den Lagern n,n verdrehbar gelagert, und zwar mittelst der Lagerzapfen 0, welche die Ankerwelle umgreifen.
Je nachdem man nun das Magnetgehä'use a gegenüber dem Anker und dessen Welle verdreht, wird der Zündzeitpunkt früher oder später eintreten, da auch der Arm g seine Lage gegenüber der Daumenscheibe / verändert. Diese Verdrehung des Gehäuses α kann mit den verschiedenartigsten Mitteln, z.B. bei Motorwagen mit Hülfe von Stangen verbindungen erfolgen und hat den Vortheil, dafs dies während der Fahrt vom Kutschersitz aus bewirkt werden kann.
Die Unterbrechungsvorrichtung nimmt gegenüber den Magneten immer dieselbe Lage ein, so dafs die Unterbrechung immer bei der gleicher^Stellung des Ankers zu den Magneten erfolgif
Der Anker wird auf beliebige Weise in ständige Drehung versetzt.
Bei dem Ausführungsbeispiel wirkt die Daumenscheibe an der Peripherie. Die Scheibe kann auch an der Vorderseite daumenartig ausgebildet sein und in geeigneter Weise auf die Unterbrechungsstange einwirken.
Anstatt die Stange f in der drehbaren Hülse e zu lagern, kann dieselbe auch in einem entweder an dem Lagerbock η oder irgendwo am Maschinenkörper angebrachten Lagerstück gelagert werden. An Stelle des Bolzens b und der Hülse e wird ein Anschlagstück am Apparatkörper befestigt, gegen welches die Feder h
entweder den Arm g oder eine an der Stange befestigte Scheibe drückt und so der Stange f eine bestimmte Höhenlage giebt.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU cn:
    Vorrichtung zum Verstellen des Zündzeit-Gasmaschinen und dergl., bei welcher die Magnete sammt dem Unterbrecher gegenüber der Unterbrechungsscheibe gedreht werden, dadurch gekennzeichnet, dafs das Magnetgehäuse der magnetelektrischen Maschine mit der von der Scheibe (I) gesteuerten Unterbrechungs-
    punktes bei magnetelektrischen Maschinen für j stange (f) verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.

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