DE129307C - - Google Patents

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DE129307C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00—Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/02—Driving main working members
    • B23Q5/04—Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles
    • B23Q5/12—Mechanical drives with means for varying the speed ratio
    • B23Q5/16—Mechanical drives with means for varying the speed ratio infinitely-variable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beim Ueberdrehen konischer Körper und beim Plandrehen wird es bei Drehbänken mit Antrieb durch Stufenscheibe als Uebelstand empfunden, dafs dem gröfser werdenden Radius durch Aenderung der Drehgeschwindigkeit des Arbeitsstückes, um eine annäherpd constante Schnittgeschwindigkeit zu erhalten, nur unvollkommen oder gar nicht Rechnung getragen wird, indem der Riemen entweder stets auf derselben Stufe der Stufenscheibe läuft oder aber nur von Zeit zu Zeit auf eine andere Stufe (Gang) gebracht wird.
Vorliegende Erfindung begegnet diesem Uebelstande dadurch, dafs die Drehgeschwindigkeit des Arbeitsstückes bei zunehmender Entfernung des Drehstahles von der Drehachse verkleinert, bei Annäherung jedoch entsprechend vergröfsert wird, derart, dafs die Schnittgeschwindigkeit an allen Stellen die gleiche bleibt. So kann beispielsweise beim Ueberdrehen des Flantsches des dargestellten Hahnes (Fig. 1) oder beim Abdrehen des Konus des Kükens (Fig. 5) die Drehbank rascher laufen, wenn der Stahl von B nach A gelangt. Die Vorrichtung dazu ist dargestellt in den Fig. 1 bis 4, wobei Fig. ι eine. Vorderansicht und Fig. 2 einen Querschnitt einer mit der Vorrichtung versehenen gewöhnlichen Drehbank zeigt. In Fig. 3 und 4 ist der untere Theil der zur Verwendung kommenden Riemengabel zur Anschauung gebracht. Auf der Leitspindel e (Fig. ι und 2) sind festgekeilt die beiden Zahnräder α und b; auf einer in zwei Lagern f drehbaren Welle g sitzt mit Nuth und Feder die Nabe h mit den Zahnrädern c und d, von denen je eines abwechselnd mit einem der Räder α und b sowohl in Eingriff als auch vollständig durch Verschieben von h auf der Welle g aufser Eingriff gebracht werden kann. Auf Welle, g sitzt ferner festgekeilt eine Schnecke i. Im Eingriff mit dieser befindet sich ein Theil einer Schraubenmutter k. Diese ist mit Zapfen drehbar in dem unteren Hebelarm η einer Riemengabel m gelagert. Beim Gang der Drehbank wird demnach infolge der Zahnradübersetzung von der Leitspindel aus die Riemengabel zu einer langsamen Schwingung veranlafst werden. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Durchmessern der Stufenscheibe sind in vorliegendem Falle etwas geringer bemessen als unter gewöhnlichen Verhältnissen, und aufserdem sind die Kanten gehörig abgerundet, so dafs der Riemen von der Gabel bequem von einer Stufe auf die andere gebracht werden kann, und wodurch aufserdem ein langsamer Uebergang von einer Geschwindigkeit in die andere bewirkt wird. Ebensowohl wie die Bewegung der Schnecke von der Leitspindel aus eingeleitet wird, kann diese auch durch Riemen oder Zahnräderüber-, Setzung von der Spindelachse oder auch von einem der Zwischenräder aus bewerkstelligt werden. Dabei ist nur darauf zu achten, dafs die Uebersetzung nach der Gabel hin ins Langsame geht, damit einem gewissen Vorschub der Leitspindel bezw. des Supportes ein bestimmter Ausschlag der Gabel entspricht. Je nachdem man die Zahnräder α und c oder
b und d mit einander in Eingriff bringt, wird die Riemengabel langsamer oder rascher ihre Schwingung vollziehen, oder mit anderen Worten, im ersteren Falle wird die Vorrichtung für kleinere Arbeitsstücke mit geringen Unterschieden im Durchmesser geeignet sein, im letzten Falle für Arbeitsstücke mit grofsen Unterschieden im Durchmesser. Die mit der Schnecke i in Eingriff befindliche Mutter k kann leicht von der Schnecke weggezogen und sotnit aufser Eingriff gebracht werden. Die Mutter hat einen Zapfen, der in einer Büchse ρ gelagert ist. Diese sitzt drehbar in der unteren Nabe der Ausrückgabel. Die Büchse hat auf einer Seite einen Bund und auf der anderen Seite sitzt verschraubt ein kurzer Handhebel q. Der Bund der Büchse ist nun mit einem langsam ansteigenden Zahn ausgebildet (Fig. 4) und die Mutter mit einer passenden Aussparung. Bei einer Drehung des Handhebels bezw. der Büchse wird die Mutter, welche von einer Spiralfeder stets gegen die Büchse gedrückt wird, entweder von der Schnecke entfernt oder mit ihr in Eingriff gebracht. Die Schraube ί geht durch einen reichlich grofsen Schlitz in der Büchse hindurch in eine Nuth des Zapfens an der Mutter und verhindert auf diese Weise ein Verdrehen derselben.

Claims (1)

  1. P ATENT-An Spruch:
    Vorrichtung an Drehbänken, Fräsmaschinen u. dgl. zur Erzielung stufenweis wechselnder Schnittgeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, dafs eine vor dem Spindelstock gelagerte, von der Leitspindel oder von einem der Zwischenräder aus mittelst Zahnräderübersetzung angetriebene Schnecke (i) mit einem in dem unteren Hebelarm der Riemengabel (m) für den auf der Antriebsstufenscheibe verschiebbaren Riemen drehbar gelagerten Schraubenrnuttertheil (k) in Eingriff gebracht werden kann, so dafs die Riemengabel beim Gang der Maschine zu einem Ausschlage veranlafst wird und den Riemen über die abgerundeten Kanten der Stufenscheibe von einer Stufe auf die andere führt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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