DE129259C - - Google Patents

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DE129259C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B15/00Implements for use in connection with stoves or ranges
    • F24B15/007Ash-sifters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVi 129259 KLASSE 34 d.
FRANZ HUGO COBLENZER in BONN. Ascheneimer mit Siebeinsatz.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. August 1900 ab.
Die Erfindung betrifft einen Ascheneimer, welcher zur staubsicheren Entleerung voller Aschenkasten aus Zimmeröfen u. s. w. und zum gleichzeitigen Durchsieben der Asche nach drei Gröfsen dient. Zu diesem Zweck ist der Eimer so eingerichtet, dafs er in schräger Lage nach vorn geneigt vor dem Ofen aufgestellt werden kann, wobei der obere Rand desselben annähernd senkrecht, der mit einer entsprechenden Stütze versehene Deckel dagegen annähernd wagrecht vor dem Ofen steht. Man kann dann den Aschenkasten aus dem Ofen heraus auf den Deckel schieben und den Inhalt desselben durch schnelles Zuklappen des Deckels staubsicher in den Eimer entleeren. In bestimmter Entfernung unterhalb des oberen Randes ist nun ein Siebeinsatz im Eimer vorgesehen, auf welchen sich beim Zuklappen des Deckels der Aschenkasten mit der Oeffnung nach unten auflegt. Dieser Siebeinsatz besteht aus zwei unter einander angeordneten Theilen von verschiedener Maschenweite, derart, dafs die Asche bei dem Durchfallen durch dieses Sieb eine Dreitheilung erfährt. Der eine Theil des Siebes hat grofse Maschen, der andere Theil dagegen feinere. Der Aschenstaub fällt durch beide Siebe hindurch und sammelt sich am Boden des Eimers an, die Schlackenstückchen mittlerer Gröfse, unter denen sich auch die noch brennbaren Kohlenstücke befinden, bleiben zwischen den beiden Sieben liegen, während die gröberen Schlackenstücke schon von dem obersten Sieb zurückgehalten werden. Auf diese Weise sammeln sich die Aschentheile, unter denen sich noch brennbare Kohlenstücke befinden, in einem besonderen Raum — zwischen den beiden Sieben — an, so dafs man sie bequem herausnehmen und wieder verwerthen kann.
Wie schon erwähnt, ist der Deckel am freien Ende mit einer Stütze el versehen; diese Stütze ist nun als Griff ausgebildet, derart, dafs die den Eimer an dem Tragegriff fassende Hand gleichzeitig auch den Griff des Deckels umgreifen kann und so beim Tragen den Deckel gegen die Eimeröffnung prefst.
Ein Ausfuhrungsbeispiel eines derartigen Eimers ist in der Zeichnung in den Fig. 1 bis 6 in zwei Seiten-, einer Vorderansicht, einem Grundrifs und zwei Einzeltheilen dargestellt.
Der rechteckige, mit schräg nach vorn abfallendem oberen Rande versehene Ascheneimer α ist mit drei Griffen c e und e1 versehen, von denen c an der Vorderwand angebracht ist und dem Eimer" beim Umkippen (s. Fig. 4) als Stütze dient, e ist oben an der Hinterwand angebracht und ist der eigentliche Traggriff, während e1 sich am hinteren Rande des Deckels d befindet und einerseits dazu dient, den letzteren, wenn der Eimer vor dem Ofen aufgestellt ist, in der wagrechten Lage zu halten, andererseits beim Tragen des Eimers am Griff e gleichzeitig mitgefafst wird, so dafs dadurch der Deckel d sicher gegen die Eimeröffnung angedrückt wird. Fig. 4 zeigt, wie der Eimer benutzt wird. Nachdem er um die vordere Unterkante umgelegt, stützt er sich auf den bereits erwähnten Griff c, derart, dafs der obere Rand annähernd senkrecht steht, während der erwähnte Deckel d sich auf den Griff e1 stützt und wagrecht liegt.
Jetzt kann der Aschenkasten b bequem aus [ dem Ofen u. s. w. heraus auf den Deckel geschoben und durch schnelles Zuschlagen des letzteren in den Eimer entleert werden.
Im Innern des Eimers befindet sich in entsprechender Entfernung vom oberen Rande ein Siebeinsatz, welcher aus zwei Theilen g und g3 besteht. Der eine g erstreckt sich durch die ganze Breite des Eimers und hat enge Maschen, während der weitmaschige Theil g3 sich in Form eines schmalen Streifens an der einen Längsseite des Eimers hinzieht. Dieser schmale Streifen gs liegt in derselben Ebene wie das grofse Sieb g und letzteres ist unterhalb des schmalen Streifens in Form einer schmalen Rinne fortgeführt, derart, dafs. dort ein geschlossener Trog entsteht. Der Siebeinsatz wird durch Haltedrähte f festgehalten und ist mit Oesen g2 versehen, mittelst deren er, wenn der Eimer bis zum Sieb vollgefüllt ist, in die am oberen Rande des Eimers angebrachten Häkchen g1 eingehängt werden kann. Die erwähnten Haltedrähte tragen aufserdem noch einen leicht lösbaren Blechstreifen Λ, welcher als Widerlager für die Asche bei Schräglage des Eimers dient, derart, dafs ein Hochfüllen des Eimers ermöglicht ist.
Nachdem der Aschenkasten in der bereits beschriebenen Weise auf den Deckel geschoben und letzterer zusammen mit dem Aschenkasten zugeklappt worden ist, richtet man den Eimer auf, nimmt den Aschenkasten schnell heraus und schliefst den Deckel wieder. Die Trennung in feine Asche und gröfsere Bestandteile erfolgt durch Schwingen des Eimers um die Aufliegekante, derart, dafs der Staub durch das grofse engmaschige Sieb hindurch auf den Boden des Eimers fällt. Die nun noch auf dem Sieb liegengebliebenen Stücke werden durch Schwingen des Eimers um eine zur Aufliegekante senkrechte Kante noch einmal geschieden, indem die kleineren Stücke mit den noch brennbaren Theilen durch den Streifen mit den weiteren Maschen in den erwähnten Trog g3 gelangen. Die .ganz grofsen Stücke, welche nur aus Schlacke bestehen, bleiben ganz oben liegen.
Soll der Eimer fortgeschafft werden, so fafst man ihn am Griff e, wobei man den beim Entleeren des Aschenkastens als Stütze für den Deckel dienenden Griff e1 mit umfafst und dadurch den Deckel auf die Eimeröffnung andrückt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ascheneimer mit Siebeinsatz, dadurch gekennzeichnet, dafs die Vorderwand eine Stütze (c) und der Deckel (d) am freien Ende einen senkrecht abstehenden Griff (el) trägt, derart, dafs, wenn der umgekippte Eimer auf der unteren Kante und auf der Stütze (c) ruht, sein oberer Rand senkrecht und der umgelegte, sich auf den Griffey stützende Deckel (d) annähernd wagrecht steht, und dafs der Siebeinsatz derartig eingebaut ist, dafs der auf den Deckel geschobene Aschenkasten nach dem Zuklappen des Deckels mit der Oeffnung auf den Siebeinsatz zu liegen kommt.
2. Eine Ausführungsform des Eimers nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Traggriff fej, welcher am oberen Rande des Eimers so angeordnet isl, dafs er sich bei geschlossenem Deckel dicht neben dem an diesem angeordneten Griff (e 1J befindet.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5694918A (en) * 1995-11-02 1997-12-09 Blount; Emmitt L. Ash catcher for fireplace insert

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5694918A (en) * 1995-11-02 1997-12-09 Blount; Emmitt L. Ash catcher for fireplace insert

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