DE1292425B - Federnde, einteilige Sperrklinkenanordnung - Google Patents

Federnde, einteilige Sperrklinkenanordnung

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Publication number
DE1292425B
DE1292425B DE1967V0033068 DEV0033068A DE1292425B DE 1292425 B DE1292425 B DE 1292425B DE 1967V0033068 DE1967V0033068 DE 1967V0033068 DE V0033068 A DEV0033068 A DE V0033068A DE 1292425 B DE1292425 B DE 1292425B
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DE
Germany
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resilient
pawl
pawl assembly
pins
locking element
Prior art date
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Pending
Application number
DE1967V0033068
Other languages
English (en)
Inventor
Whippo Walter B
Brown Chester Chester
Bick Kenneth L
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Victor Comptometer Corp
Original Assignee
Victor Comptometer Corp
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Filing date
Publication date
Priority claimed from US536142A external-priority patent/US3355099A/en
Application filed by Victor Comptometer Corp filed Critical Victor Comptometer Corp
Publication of DE1292425B publication Critical patent/DE1292425B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/10Transfer mechanisms, e.g. transfer of a figure from a ten-key keyboard into the pin carriage
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/02Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems
    • F16F15/04Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems using elastic means
    • F16F15/06Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems using elastic means with metal springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Springs (AREA)
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Description

  • Für federnde Sperrklinkenanordnungen bestehen viele Anwendungsgebiete, von denen nicht das geringste das zeitweilige Halten eines in der Längsrichtung, in der Achsrichtung oder eines drehbar beweglichen Elements in einer eingestellten Stellung ist, aus der es weiterbewegt oder in seine ursprüngliche Stellung zurückgestellt werden kann. Bisher wurden solche Sperrklinkenanordnungen gewöhnlich aus Metall von solchen Eigenschaften und von einer solchen Zusammensetzung hergestellt, daß sie standhalten können, auch wenn sie mehrere 100 000 Mal gebogen werden. Alle Metalle haben jedoch eine Ermüdungsgrenze bzw. eine Dauerfestigkeit, und wenn diese Grenze überschritten wird, bricht die Anordnung. Ein Bruch kann auch aus anderen Ursachen auftreten. Ein solcher Bruch und das Auswechseln des schadhaften Teils kann einen großen Zeit- und Geldaufwand erfordern, der noch erhöht wird, wenn die Anordnung an einer unzugänglichen Stelle in der Maschine bzw. in dem Gerät angeordnet ist.
  • Eine besondere Einbaumöglichkeit für eine Sperrklinkenanordnung der erwähnten Art besteht für den Stiftschlitten einer Zehntasten-Addier- bzw. Rechenmaschine. Der Stiftschlitten bewegt sich in solchen Maschinen seitlich und trägt eine rechteckige regelmäßige Anordnung von Stopstiften, welche dazu bestimmt sind, durch die Schäfte der Zahlentasten des Tastenfeldes bei der Eintastung eines Betrages in die Maschine niedergedrückt zu werden. Die niedergedrückten Stifte liegen in den Bewegungswegen der Betätigungsgleitstücke oder Zahnstangen, um ihre Bewegung zu begrenzen, wenn die Maschine arbeitet, wodurch der Betrag in das Zählwerk oder Resultatwerk bzw. in die jeweilige Speichervorrichtung in die Maschine eingegeben wird. Die niedergedrückten Stifte werden in ihren niedergedrückten Stellungen durch federnde Sperrklinken gehalten und am Ende des Arbeitszyklus der Maschine in ihre ursprünglichen Stellungen zurückgestellt, so daß sie durch die federnden Sperrungen bis zum nächsten Arbeitsvorgang der Maschine gehalten werden. Eine Maschine mit insgesamt zwölf Spalten hat einhundertacht Sperrklinken. Wenn eine dieser Sperrklinken bricht, abgenutzt ist oder nicht mehr einwandfrei arbeitet, muß der Stiftschlitten ausgebaut und ausgewechselt oder instand gesetzt werden, was ein sehr umfangreicher Wartungsvorgang ist.
  • Es ist üblich geworden, die federnden Sperrklinkenanordnungen in Kammform herzustellen, wie in dem vorgenannten Patent gezeigt, und aus Phosphorbronze, die gute Elastizitätseigenschaften hat. Die Stopstifte werden normalerweise durch einen Stanzvorgang hergestellt, und ihre Oberfläche, gegen welche die federnde Sperrklinke anliegt, ist nicht poliert oder übermäßig glatt, sondern kann im Gegenteil feine Grate oder unebene Stellen haben. Diese schleifen an der Federsperrklinke bis sie schließlich völlig durchgeschliffen oder durch die Abnutzung so dünn geworden ist, daß sie bricht.
  • Es wurde festgestellt, daß festes biegsames oder elastomeres Polyurethan bestimmte Festigkeitseigenschaften hat, die es zur Verwendung für die Herstellung von federnden Sperrklinken außerordentlich geeignet machen. Es ist fest und elastisch und kehrt zur ursprünglichen Form unmittelbar nach der Freigabe aus einer gebogenen oder verformten Stellung zurück. Es kann ebensooft oder öfter als Metalle ausgebogen werden und es ist überraschend widerstandsfähig gegen Abrieb, so daß es eine längere Lebensdauer als Phosphorbronze in Form -einen federnden Sperrklinkenanordnung in einem Stiftschlitten hat. Dieses besondere Material ist zu unterscheiden von den geschäumten oder zellförmigen Urethanen, von denen einige ebenfalls biegsam sein können. Andere untersuchte Kunststoffe mit einigen der Eigenschaften des elastomeren Polyurethans sind festes Polypropylen und Polyvinylchlorid. Diese haben nicht eine so hohe Abriebfestigkeit wie elastomeres Polyurethan, sind jedoch in manchen Fällen als Material für federnde Sperrklinken verwendbar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders einfache Sperrklinkenanordnung zu schaffen.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die aus elastischem Kunststoff hergestellte Sperrklinke aus zwei kräftigen Wandteilen mit dazwischenliegendem federndem Teil von dünnem Querschnitt ausgebildet ist.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnungen an Beispielen beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine Teilansicht eines Stiftschlittens im Schnitt, welche einen der Stifte teilweise niedergedrückt und in einer Stellung zeigt, in welcher er nicht gegen eine Bewegung in der einen oder anderen Richtung gehalten wird, F i g. 2 eine Ansicht einer anderen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sperrklinkenanordüung und F i g. 3 eine der F i g. 2 ähnliche Ansicht einer anderen Ausführungsform, bei welcher die Sperrklinkenanordnung ein einziges Sperrelement aufweist.
  • Der Stiftschlitten 16 weist eine obere Platte 44 und eine untere Platte 46 auf, von denen jede mit einer Anordnung von rechteckigen Öffnungen versehen ist, durch welche sich die Stopstifte 14 gleitbar für den Angriff der nicht dargestellten Betrageintragtasten und des zugeordneten Mechanismus erstrecken. Die Stifte und Öffnungen sind im Querschnitt rechteckig, damit sich die Stifte nicht im Stiftschlitten drehen.
  • Die Platten 44 und 46 sind durch eine vordere Platte 52 und eine weitere, nicht dargestellte hintere Platte voneinander getrennt, die mit den Außenflächen der oberen und der unteren Platte vernietet sind, wodurch sichergestellt wird, daß sie voneinander getrennt gehalten werden, daß sie in geeigneten Stellungen mit Bezug aufeinander gehalten werden und daß eine starre Konstruktion erhalten wird.
  • Jeder der Stopstifte 14 ist mit einer seitlichen Erweiterung 58 ausgebildet, die sehr geringfügig von der Kante des Stiftes übersteht und mit zwei Ein-. kerbungen 60, 62 in senkrechtem Abstand voneinander versehen ist. Die seitliche Erweiterung 58 bildet zwei Schultern 64, 66, welche den Betrag der senkrechten Bewegung der Stopstifte 14 gegen die Innenflächen der oberen und der unteren Platte 44 bzw. 46 begrenzen, wodurch verhindert wird, daß die Stifte aus den Begrenzungen des Gehäuses heraustreten, das durch die obere, die untere, die vordere und die hintere Platte sowie durch die Seitenplatten gebildet wird.
  • Die Stopstifte sind in voneinander in Abstand befindlichen parallelen Reihen angeordnet, von denen jede einer im Zählvorgang verwendeten Spalte entspricht. Den Kanten der Stopstifte 14, an denen die seitliche Erweiterung 58 ausgebildet ist, ist eine federnde Sperrklinkenanordnung 68 zugekehrt, die an ihrem oberen und an ihrem unteren Ende eine relativ feste Verankerungsleiste 70 bzw. 72 aufweist, wobei die Leiste 70 zur Anlage gegen die Unterseite der oberen Platte 44 und die untere Leiste 72 zur Anlage gegen die Innen- und Oberseite der unteren Platte 46 dient. Die Außenflächen 74 der Leisten gleiten an den Rückseiten der benachbarten Stopstifte 14.
  • Die Leisten 70, 72 sind durch mehrere biegsame schmale Stege 76 verbunden, welche an ihrer Mitte nvt einem V-förmigen Sperrelement 78 ausgebildet sind. Das Sperrelement 78 kann in die Einkerbung 60 bzw. 62 eintreten, je nachdem, ob der Stopstift 14 sich in seiner zurückgezogenen bzw. normalen Stellung oder in seiner niedergedrückten Stellung befindet, nachdem er durch eine der Betrageintragtasten 12 und das zugeordnete Gestänge bewegt worden ist.
  • Die Anordnung ist derart, daß infolge der Eigenschaften des Kunststoffmaterials, aus dem die Sperrung hergestellt ist, die Sperrelemente 78 frei am Stopstift 14 angreifen, um diesen in einer seiner eingestellten Endstellungen zu halten.
  • Die Ausbiegung des Steges 76 ist derart, daß, wenn die Spitze des Sperrelements 78 an der Fläche 80 der seitlichen Erweiterung 58 gleitet, diese Spitze eine die Bewegung hemmende Wirkung ausübt, so daß am Stift 14 eine Kraft entweder nach abwärts oder nach aufwärts ausgeübt werden muß, um den Stift so zu bewegen, daß die eine oder die andere der Einkerbungen 60, 62 mit dem Sperrelement 78 in Eingriff kommt. Hierdurch wird sichergestellt, daß nicht schon ein Rütteln oder eine Erschütterung der Maschine ausreicht, ein unerwünschtes Abfallen eines Stopstiftes 14 aus seiner normalen bzw. zurückgezogenen Stellung, in welcher sich das Sperrelement 78 im Eingriff mit der Einkerbung 62 befindet, in die untere Stellung herbeizuführen, in welcher das Sperrelement 78 Eingriff mit der Einkerbung 60 hat, wodurch ein falscher Betrag in die Addiermaschine eingegeben wird.
  • F i g. 3 zeigt eine abgeänderte Sperrklinkenanordnung, die verdickte obere und untere Verankerungsteile 84 und 86 aufweist, die der oberen und der unteren Leiste 70 bzw. 72 der Sperrklinkenanordnung 68 entsprechen. Zwischen diesen verdickten Verankerungsteilen ist ein biegsamer Steg 88 vorgesehen, der sich über die volle Länge der Anordnung erstreckt. In der Mitte ist der Steg 88 mit einem Sperrelement 90 von dreieckigem Querschnitt ausgebildet. Die Eigenschaft des Kunstharzmaterials aus elastomerem Polyurethan ist jedoch derart, daß sich der Steg 88 örtlich biegen kann, wenn das Sperrelement bzw. die Rippe gebogen wird, so daß, wenn ein Stopstift 14 je Spalte durch eine Betrageintragtaste und das zugeordnete Gestänge niedergedrückt wird, die Rippe 90 und der Steg 88 örtlich verformt werden, damit sich der Stift bewegen kann. Die Sperrklinkenanordnung läßt daher nicht zu, daß sich mehr als einer der Stopstifte 14 jeweils aus seiner eingestellten Stellung bewegt.
  • Aus dem Vorangehenden ergibt sich, daß die Sperrklinke 82 die gleiche Funktion wie die Sperrklinke 68 erfüllt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Federnde, einteilige Sperrklinkenanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß die aus elastischem Kunststoff hergestellte Sperrklinke (68) aus zwei kräftigen Wandteilen (70, 72) mit dazwischenliegendem federndem Teil (76) von dünnem Querschnitt ausgebildet ist.
  2. 2. Sperrklinkenanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Sperrelement (78, 90), das vom federnden Teil absteht.
DE1967V0033068 1966-03-21 1967-02-24 Federnde, einteilige Sperrklinkenanordnung Pending DE1292425B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US536142A US3355099A (en) 1961-06-05 1966-03-21 Spring detent

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1292425B true DE1292425B (de) 1969-04-10

Family

ID=24137333

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1967V0033068 Pending DE1292425B (de) 1966-03-21 1967-02-24 Federnde, einteilige Sperrklinkenanordnung

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DE (1) DE1292425B (de)
GB (1) GB1164006A (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2486959A (en) * 1949-11-01 Calculating machine

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2486959A (en) * 1949-11-01 Calculating machine

Also Published As

Publication number Publication date
GB1164006A (en) 1969-09-10

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