DE129152C - - Google Patents

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DE129152C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K13/00Other constructional types of cut-off apparatus; Arrangements for cutting-off
    • F16K13/08Arrangements for cutting-off not used
    • F16K13/10Arrangements for cutting-off not used by means of liquid or granular medium

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vacuum Packaging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Für Gasleitungen, welche von Zeit zu Zeit aus einander genommen werden müssen, sind Verbindungen bekannt, bei denen eine Abschlufsvorrichtung beim Auseinandernehmen der Gasleitung das unter Druck verbleibende Ende der Leitung selbstthätig abschliefst, noch bevor die Leitung getrennt ist, und es wieder öffnet, sobald die Leitung wieder verbunden ist. Um einen möglichst sicheren Abschlufs der Gasleitung herbeizuführen, wird nach vorliegender Erfindung ein . hydraulischer Rohrverschlufs zu einem in gleicher Weise wirksamen selbsttätigen Verschlufs umgestaltet.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 die Gasleitung in verbundenem Zustande, Fig. 2 dieselbe aus einander genommen dar; α ist das Gaszuführungsrohr, b das abzunehmende Rohrende. Letzteres trägt einen erweiterten Aufsatz b1 mit einer denselben rings umgebenden Tasse b.2 , welche mit einer geeigneten Absperrflüssigkeit ba (Wasser, Quecksilber, Glycerin oder dergl.) gefüllt ist. Das stehenbleibende Ende α trägt einen Tassendeckel αλ , welcher durch Eintauchen in die Tasse b2 bezw. in die Absperrflüssigkeit bs den Verschlufs herstellt.
Im Innern des Tassendeckels α befindet sich ein Tauchgefäfs a2, welches ebenfalls mit einer Absperrfiüssigkeit as gefüllt ist; dieses Tauchgefäfs a2 ist an über Rollen laufenden Ketten angehängt, am anderen Ende der Ketten ist ein Ring Ci1 angebracht, dessen Gewicht gröfser ist als das des Tauchgefäfses a2 zuzüglich der Absperrflüssigkeit αΆ. In geschlossenem Zustande der Rohrverbindung ruht dieser Ring auf der Wandung des Zwischenhalses des Aufsatzes i»j auf.
Es ist nun ersichtlich, dafs beim Herunterziehen des Rohrendes b der Ring ai durch sein gröfseres Eigengewicht sinken und das Tauchgefäfs a2 heben wird, bis dasselbe das stehen bleibende Rohrende α umfafst und durch die Absperrflüssigkeit as verschliefst, was bei richtiger Wahl der Abmessungen der Vorrichtung früher eintreten wird als das Austreten des Randes des Tassendeckels ax aus der Absperrflüssigkeit bA in der Tasse £2.
Wird das Rohrende b zur Wiederherstellung der Verbindung hochgehoben, so taucht einerseits der Tassendeckelrand ^1 wieder in die Absperrflüssigkeit bs und stellt dadurch den Verschlufs her; andererseits wird der Ring a4 angehoben, wodurch das Tauchgefäfs a2 sinkt und das Rohrende α aus der Absperrflüssigkeit tritt, so dafs seine Mündung frei wird und das Gas wieder aus α nach b strömen kann.
Selbstverständlich kann die Bewegung des Tauchgefäfses a.2 auch auf andere Weise als durch Ketten und Rollen vermittelt werden, sofern nur die Bedingung gewahrt bleibt, dafs dasselbe das Rohrende α früher verschliefst, als der Tassenabschlufs ax b2 geöffnet ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Hydraulischer Rohrverschlufs für auseinandernehmbare Gasleitungen, gekennzeichnet durch ein die Mündung des Gaszuführungsrohres (a) abschliefsendes und mit einem Gegengewicht^^ derart verbundenes Tauchgefäfs (a%), dafs beim Ansetzen des abnehmbaren Rohrendes (b) das Gegengewicht gehoben und das Tauchgefäfs gesenkt wird, wodurch die Mündung des Rohres (a) freigegeben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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