DE1291069B - Faltenlegendes gewebtes Gardinentragband - Google Patents

Faltenlegendes gewebtes Gardinentragband

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DE1291069B
DE1291069B DEK62182A DEK0062182A DE1291069B DE 1291069 B DE1291069 B DE 1291069B DE K62182 A DEK62182 A DE K62182A DE K0062182 A DEK0062182 A DE K0062182A DE 1291069 B DE1291069 B DE 1291069B
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DEK62182A
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Kruse & Soehne KG
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Kruse & Soehne KG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H13/00Fastening curtains on curtain rods or rails
    • A47H13/14Means for forming pleats
    • A47H13/16Pleat belts; Hooks specially adapted to pleat belts

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein faltenlegendes Auch ist es im Rahmen der Erfindung von nicht
gewebtes Gardinentragband mit eingearbeiteten Trag- zu unterschätzender Bedeutung, daß durch die erfinschlaufen zum Einhängen von Aufhängern, mit ver- dungsgemäß vorgeschlagene Festlegung der Zugkorsteiften Bandabschnitten als Faltenstützen sowie mit delumhüllung auf jeweils Teilen ihrer Länge beidereinem wechselweise auf beiden Bandseiten flottieren- 5 seits der Banddurchtrittsstellen nicht nur eine zugden Zugelement, auf dem das Band faltenbildend ver- stabile Halterung zustande kommt, sondern auch die schiebbar ist. Richtung der Faltenbildung wird hierdurch entschei-
Bei gewebten Gardinentragbändern ist es allge- dend günstiger beeinflußt.
mein üblich, das Band auf dem ins Band eingearbei- Eine praktische Verwirklichung der Verbindung
teten Zugelement, ζ. B. in Gestalt eines Zugfadens io zwischen der aus einem Hohlschlauch und einer darin kräuselnd zu verschieben mit dem Erfolg, daß das aufgenommenen Zugkordel bestehenden Zugeinheit Band faltenartig gelegt werden kann. und dem Band im Bereiche deren Durchtrittsstellen
Ziel der Erfindung ist es, ein Zugelement dahin- kann in einer vorteilhaften Lösung ihren Niederschlag gehend weiterzuentwickeln, daß es erfindungsgemäß darin finden, daß der die Zugkordel aufnehmende aus einem gewebten Hohlschlauch als Umhüllung 15 Hohlschlauch beiderseits der Banddurchtrittsstellen einerseits und einer darin aufgenommenen Zugkordel mit dem Band verwebt ist. Dabei kann die als beals Zugglied anderseits besteht, wobei diese gesondert sondere Baueinheit erzeugte Zugeinheit bei der Herhergestellte Zugeinheit als langbindige Kette wech- Stellung des Bandes als Kette mit einlaufen und so seiweise auf der einen und der anderen Bandseite verarbeitet werden.
flottierend ins Band eingearbeitet ist, indem nur die 20 Neben dieser Ausführung könnte es auch vorteil-Zugkordelumhüllung je beiderseits enger Banddurch- haft sein, wenn der aus thermofixierbarem Werkstoff trittssteilen über jeweils Teile ihrer Länge hinweg mit hergestellte Hohlschlauch im Bereiche der Banddem Band verbunden ist. durchtrittsstellen durch Thermobehandlung mit dem
Ein so gestaltetes, d. h. aus einer Umhüllung und Band verschweißt od. dgl. ist.
einer darin aufgenommenen Zugkordel bestehendes 25 Bei Beschreitung dieses Lösungsweges würden Zugelement ist damit in der Lage, durch Ziehen an dann die Bereiche der Banddurchtrittsstellen mit der der Zugkordel die Faltenlegung des Bandes zu be- Umhüllung des Zugelementes der Erfindung bei der wirken. Dabei nimmt die zusammengeschobene Um- nachträglich durchgeführten Thermofixierung des hüllung im Bereiche zwischen zwei Hohlschlauch- Bandes eine Art Schweißverbindung miteinander eindurchtrittsstellen im Band durch eine Dicht-bei- 30 gehen, so daß auch hierbei lediglich der Hohlschlauch dicht-aneinander-Anordnung des Umhüllungsmate- mit dem Band verbunden würde, rials an Volumen zu, wodurch ein Zurückgleiten der Wie auch immer der Hohlschlauch mit dem Band
Zugkordel im Hohlschlauch durch die axiale Anpres- im Bereiche der Banddurchtrittsstellen verbunden sung verhindert wird. wird, ist nur insofern von Bedeutung, als hierbei da-
Beiderseits der engen Banddurchtrittsstellen für 35 für Sorge getragen werden muß, daß die Zugfähigdas neue Zugelement bilden sich erhebliche Anhäu- keit der Zugkordel im Hohlschlauch nicht beeinfungen des Hohlschlauchwerkstoffes, so daß die beim trächtigt wird. Auch muß die nötige Haltbarkeit der Ziehen des Zugbandes gebildeten Bandschleifenfal- Verbindung gewährleistet sein, ten in einem bisher nicht erreichten Maße zuverlässig Zusammenfassend ist es also der Erfindung gegesichert sind. Die auf der Zugkordel zusammenge- 40 hingen, mit der Anordnung und Gestaltung eines schobene Umhüllung stellt für die Bandfalten eine zweiteiligen, aus Zugkordel und Umhüllung bestehen-Art Selbstsicherung der Faltenlagefixierung dar, ohne den Zugelementes in vorteilhafter und bisher nicht sich dabei zusätzlicher oder besonderer Hilfsmittel erreichter Weise mit einfachen Mitteln nicht nur bedienen zu müssen. Schleifenfalten zu bilden, sondern sie auch zuver-
Ein weiterer Vorteil des neuen Gardinentragban- 45 lässig durch selbstsichernde Mittel zu fixieren, wodes besteht außer seinen charakteristischen Aufbau- durch dem neuen Band besondere Bedeutung zueigenschaften auch noch darin, daß dieses Band erst- kommt.
malig als völlig gebrauchsfertiges Band in der Praxis Im übrigen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfin-
in einfacher Handhabung benutzt werden kann inso- dungsgegenstandes in der Zeichnung wiedergegeben; fern, als der Benutzer eines solchen an eine Gardine 50 dabei zeigt
angenähten Bandes die Falten durch einfaches F i g. 1 einen Gardinentragbandabschnitt im ausziehen an der Zugkordel bilden kann, wobei dann gebreiteten Zustand und
durch die Volumenzunahme der Umhüllung zwischen F i g. 2 eine Schaubilddarstellung des zu Schleifenden Durchtrittsstellen des Bandes die so gebildeten falten zusammengeschobenen Gardinentragbandes. Falten selbsttätig gesichert werden. 55 Bei dem in der Zeichnung wiedergegebenen Gar-
Aus diesem Grunde brauchen auch keine Sonder- dinentragband 10 sind nahe einer Bandlängskante Vorkehrungen getroffen zu werden/um die Falten 10 a mit 11 bezeichnete Tragschlaufen zum Einhänzu sichern. Auch können die Aufhänger unabhängig gen von Aufhängern vorgesehen. Ferner sind in dievon der Faltenbildung an jede beliebige Tragschlaufe ses Band 10 thermofixierbare Kettfäden 12 einaußerhalb des Zugelementdurchtrittes am Band an- 60 gearbeitet. Das Band 10 wird auf einem Zugelement gebracht werden, weil die Aufhänger hier nicht zur 13,14 faltenbildend verschoben. Fixierung des faltenbildenden Zugelementes zu dienen Das Zugelement 13,14 besteht aus einer Zugkorbrauchen, del 13 als Zugglied, die innerhalb einer als Hohl-
Es ist im vorliegenden Erfindungsfalle sogar von schlauch 14 ausgebildeten Umhüllung vorgesehen ist. Vorteil, wenn die Hohlschlauch-Zugkordel-Zugein- 65 Diese Umhüllung ist als langbindige Kette auf beiden heit der Erfindung außerhalb der bandlängskanten- Bandseiten flottierend angeordnet und ist jeweils im seitigen Tragschlaufen in Richtung auf die Bandmitte Bereiche der Banddurchtrittsstellen 15 auf Teilen angeordnet ist. seiner Länge sowohl auf der einen als auch auf der
anderen Bandseite mit diesem verbunden, z. B. verwebt, verschweißt od. dgl.
Durch Ziehen an der Zugkordel 13 wird die Umhüllung 14 — wie aus der F i g. 2 ersichtlich — zusammengeschoben, so daß durch die Materialanhäufungen zwischen den Banddurchtrittsstellen 15 eine Volumenzunahme gebildet wird, was dazu führt, daß das zu Schleifenfalten zusammengeschobene Band faltenfixiert wird, d. h. selbstgesichert wird. Ein Verrutschen der Falten tritt nicht ein.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Faltenlegendes gewebtes Gardinentragband mit eingearbeiteten Tragschlaufen zum Einhängen von Aufhängern, mit versteiften Bandabschnitten als Faltenstützen sowie mit einem wechselweise auf beiden Bandseiten flottierenden Zugelement, auf dem das Band faltenbildend verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement aus einem gewebten Hohlschlauch(14) als Umhüllung einerseits und einer darin aufgenommenen Zugkordel (13) als Zugglied anderseits besteht, wobei diese gesondert hergestellte Zugeinheit als langbindige Kette wechselweise auf der einen und der anderen Bandseite flottierend ins Band (10) eingearbeitet ist, indem nur die Zugkordelumhüllung je beiderseits enger Banddurchtrittsstellen über jeweils Teile ihrer Länge hinweg mit dem Band verbunden ist.
2. Gardinentragband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlschlauch-Zugkordel-Zugeinheit (13, 14) außerhalb der bandlängskantenseitigen Tragschlaufen (11) in Richtung auf die Bandmitte angeordnet ist.
3. Gardinentragband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zugkordel aufnehmende Hohlschlauch (14) beiderseits der Banddurchtrittsstellen mit dem Band (10) verwebt ist.
4. Gardinentragband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der thermofixierbare Hohlschlauch (14) im Bereiche der Banddurchtrittsstellen durch Thermobehandlung mit dem Band verschweißt od. dgl. ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK62182A 1967-04-29 1967-04-29 Faltenlegendes gewebtes Gardinentragband Pending DE1291069B (de)

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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