DE128570C - - Google Patents

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DE128570C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H5/00Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water
    • B63H5/07Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water of propellers
    • B63H5/14Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water of propellers characterised by being mounted in non-rotating ducts or rings, e.g. adjustable for steering purpose

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den Schiffsschrauben der bisher bekannt gewordenen Typen schrauben sich die schraubenförmig gewundenen Flügel wie ein Korkzieher in das vor ihr befindliche Wasser ein und schieben dadurch das Schiff vorwärts; hierbei wird das Wasser in einer zur Schiffsbewegung entgegengesetzten Richtung fortgetrieben (s. Pfeile 2, Fig. 1); dieses Wasser wird jedoch infolge des hydrostatischen Druckes durch von den Seiten des Schiffes nachdrängendes Wasser (s. Pfeile 3, Fig. 1) ersetzt. Hierbei entstehen Wirbelbecken und ein in derselben Richtung wie die Schraube arbeitender Strom. Demzufolge findet die Schraube keinen genügenden Wasserwiderstand und sie vermag das Schiff in, der Stunde durchschnittlich nicht mehr als um 25 Knoten vorwärts zu treiben.
Vorliegende Vorrichtung bezweckt nun, die nutzbare Arbeit der Schraube und damit die Geschwindigkeit des Schiffes zu steigern.
Fig. 2 ist ein Verticalschnitt des Hintertheiles eines mit der Vorrichtung versehenen Schiffes, Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2 und Fig. 4 eine Hinteransicht der Schraube.
In den Hintertheil des Schiffes 4 ist der stehende Schenkel einer zweischenkligen Metallröhre 5 eingesetzt, deren liegender Schenkel zur Schraubenwelle 6 concentrisch angeordnet ist und einen der Schraube gleichen' Durchmesser hat. Der stehende Röhrenschenkel ist nach der Luft und der liegende Schenkel in einer Tiefe h nach dem Wasser hin offen. Wenn die Schraube 1 nicht arbeitet, steht das ' Wasser in der Röhre 5 auf gleicher Höhe mit dem ä'ufseren Wasserspiegel. Wenn die Schraube 1 arbeitet, wird das Wasser aus der Röhre 5 herausgeschafft und wenn in 5 nur noch atmosphärischer Druck vorhanden ist, also das Wasser ganz aus dem verticalen Schenkel des Rohres herausgesaugt ist, wirkt das Wasser von hinten mit seinem vollen hydrostatischen Druck auf die Flügel der Schraube und versucht fortwährend in der Richtung der gekrümmten Pfeile von hinten mit einer Geschwindigkeit ν = }/ 2 g h in die Röhre 5-einzudringen, wobei g die Beschleunigung bedeutet. Die Wirkung der sich beständig drehenden Schraube 1 verhindert jedoch das Eindringen des Wasserstromes χ und es verwendet die Schraube ihre ganze Kraft zum Vorwärtstreiben des Schiffes, indem hinter dem Schiff kein Rücklauf oder Slip des Wassers erzeugt wird. Dieser günstige Wirkungsgrad der Schraube ist jedoch nur erreichbar, wenn die Winkelgeschwindigkeit der Schraube so grofs ist, dafs der Strom χ nicht zwischen den Flügeln der Schraube in die Röhre 5 eindringen und dieselbe wieder füllen kann. Durch entsprechende Vermehrung der Flügel kann die Winkelgeschwindigkeit der Schraube herabgesetzt werden, was namentlich für Schiffe mit grofsem Tiefgang, bei denen die oben genannte Geschwindigkeit ν — (/ ι g h 20 m per Secunde erreichen kann, sehr wichtig ist.
Um bei den jeweiligen Geschwindigkeitsverhältnissen die vortheilhafteste Wirkung der Schraube zu erzielen, ist am Ende der Röhre 5 ein concentrischer Ring 7 teleskopartig verschiebbar angeordnet, welcher mittelst einer bis auf Deck reichenden Welle 8, der Zahngetriebe g und der Spindeln 10 mehr oder
weniger weit über die Röhre 5 vorgeschoben werden und dadurch den Zuflufs des Wassers zu den Flügeln der Schraube vermindern oder vermehren kann. Bei Bruch oder sonstiger Störung der Schraube kann der Ring 7 durch eine Scheibe abgeschlossen, das Wasser aus dem Ring 7 und der Röhre 5 ausgepumpt und die Schraube ausgebessert bezw. ersetzt werden. Fig. 4 zeigt die sechsflUgelige Schraube 1 von hinten.
11 sind an den Lagerstützen der Schraubenwelle angebrachte Rippen, zum Zwecke, eine Drehung des Wassers beim Herausschaffen desselben aus der Röhre 5 durch die Schraube zu verhindern.
In der Röhre 5 sind durch Klappen 12 verschliefsbare Oeffnungen 13 angebracht, welche beim Rücklauf des Schiffes, während welchem die Schraube wie im freien Wasser arbeitet, das in die Röhre 5 eingedrungene Wasser austreten lassen und welche sich beim Vorlauf des Schiffes infolge des hydrostatischen Wasserdruckes schliefsen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Steigerung der nutzbaren Arbeit von Schiffsschrauben, gekennzeichnet durch eine zweischenklige Röhre 5, deren einer Schenkel über dem Wasserspiegel in die Luft mündet und deren anderer, mit durch Klappen 12 verschliefsbaren Oeffnungen 13 und einem regelbar über die Schraube schiebbaren Ringe 7 versehener Schenkel concentrisch zur Schraubenwelle angeordnet ist und in das Wasser mündet, derart, dafs die Arbeit der Schraube ausschliefslich zum Zurückhalten des in den unter Wasser mündenden Schenkel durch Wirkung des hydrostatischen Druckes eintretenden Wassers und damit zum Vorvva'rtstreiben des Schiffes verwendet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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