DE1284530B - Anordnung zur beruehrungslosen Erkennung von magnetisch beeinflussbaren Koerpern - Google Patents

Anordnung zur beruehrungslosen Erkennung von magnetisch beeinflussbaren Koerpern

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DE1284530B
DE1284530B DE1966L0052546 DEL0052546A DE1284530B DE 1284530 B DE1284530 B DE 1284530B DE 1966L0052546 DE1966L0052546 DE 1966L0052546 DE L0052546 A DEL0052546 A DE L0052546A DE 1284530 B DE1284530 B DE 1284530B
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DE
Germany
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bridge
electron beam
arrangement
bodies
bridge circuit
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Application number
DE1966L0052546
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English (en)
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Boettcher Heinz
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V3/00Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation
    • G01V3/08Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices
    • G01V3/081Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices the magnetic field is produced by the objects or geological structures

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur berührungslosen Erkennung von magnetisch beeinflußbaren Körpern mittels einer Brückenschaltung.
  • Vorrichtungen, die es gestatten, größere Eisenteile berührungslos zu erkennen, sind bekannt. Es wird die magnetische Flußänderung durch Annäherung von Eisen bei vormagnetisierten Kernmaterialien ausgenutzt. Bei geringen Abmessungen solcher Eisenteile konnten diese bisher aber nicht erkannt werden.
  • Bekannt ist auch als Kriterium für die Annäherung von magnetisch beeinflußbaren Materialien die Güteänderung einer Induktivität durch die magnetische Dämpfung. In beiden angeführten Fällen qnüssen die räumlichen Abmessungen der Eisenteile relativ groß sein, tum eine meßbare Größenänderung hervorzurufen. Nachteilig ist bei letzterer Anordnung die erforderliche hohe Güte - der Induktivität mit ihrer Empfindlichkeit auf Umnvelteinflüsse.
  • Diese Nachteile werden mit Hilfe der Anordnung zur berührungslosen Erkennung von magnetisch beeinfiußbaren Körpern mittels einer Brückenschaltung nach der Erfindung dadurch vermieden, daß der eine Zweig der Brückenschaltung aus einem konstanten Widerstand und einer Schaltröhre besteht, deren Anode an einer stabilisierten Gleichspannung und deren Kathode sowie deren Bremsgitter an Erde liegen und in der ein Elektronenstrahl durch weitere Gitter fokussiert und zwischen Ablenkplatten und einer Schlitzelektrode hindurchgeführt wird, während der andere Zweig der Brückenschaltung aus einem konstanten und einem veränderlichen Widerstand besteht, und daß die Brückenzweige verbunden sind über einen Emitterwiderstand mittels eines als Verstärker arbeiten. den Transistors, über dessen Kollektor seine Betriebsspannung eingespeist wird und an dessen Emitter die von den Ablenkungen des Elektronenstrahls und der hieraus folgenden Verstimmung der Brücke resultierenden Ausgangssignale abgenommen werden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Schaltröhre als Oszillator und die Brücke als auf Resonanz abgestimmter Schwingkreis geschaltet.
  • In einem Elektronenstrahlsystem läßt sich der Elektronenstrahl durch ein-äußeres Magnetfeld in bekannter Weise aus seiner Richtung ablenken. Sowohl die Feldstärke als auch die Polarität des äußeren Magnetfeldes bestimmen den Winkel der Ablenkung.
  • Diese Ablenkung des Elektronenstrahls kann durch die Eisenteile bewirkt werden, wenn ein kleines Elektronenstrahlsystem gewählt und die Ablenkempfindlichkeit erhöht wird. Bei Zählröhren mit schmalen Anodenblechen oder Schaltröhren tz. B. E 80 T), bei denen der fokussierte Elektronenstrahl eine Schlitzelektrode passiert, bevor er die Anode trifft bewirken bereits kleine Ablenkungswinkel quer zum Schlitz ein Schaltverhalten des Anodenstromes. Die mechanischen Abmessungen einer solchen Schaltröhre liegen fest, so daß sich eine vereinfachte Beziehung für die magnetische Ablenkempfindlichkeit ergibt: Neben Erhöhung der Feldstärke läßt sich eine Vergrößerung der Ablenkempfindlichkeit durch die Reduzierung der Anodenspannung erreichen. Die größte Ablenkempfindlichkeit wird in der Nähe der Kathode erzielt, am Entstehungsort des Elektronen- strahls. Das gilt besonders bei längerem Weg der Elektronen zur Anode, der bei dieser zweckfremden Verwendung-der Schaltröhre aber klein ist Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung ist in der-Figur dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Die von der Kathode k der Schaltröhre 1 emittierten Elektronen werden durch die Spannungen an den Elektrodengl, g2 und g3 fokussiert, so daß ein Elektronenstrahl mit rechteckigem Querschnitt entsteht. Die Elektroden gl und g3 sind der Strahlform entsprechend geschlitzte Bleche. Die bilrspannung an gl steuert die Elek-- tronenstromstärke. -.Der Elektronenstrom passiert eine weitere Schlitzelektrode g4, das Bremsgitter g5 und trifft dann auf das Anodenblech. Wird an die Ablenkplatten D und D' eine Ablenkspannung gelegt, so wird der Elektronenstrom durch die Schlitzelektrode g4 unterbrochen, wenn die Spannungen an D und D' unterschiedlich sind.
  • Die Indikation der Ablenkung wird mittels der dargestellten Schaltungsanordnung erzielt. Hierbei ist die Schaltröhre 1 Teil einer Brückenschaltung, die von einer stabilisierten Gleichspannung Ua an der Klemme 2 gespeist wird. An-der-Klemme 3 liegt das negative Gitterpotential Ug. Das Gitters2 erhält seine Spannung Ug2 von der Klemme 4, die über den Gitterableitwiderstand 5 mit der Erde verbunden ist. Die Ablenkelektroden D; ; haben das Potential DU, das an der Klemme 6 liegt. Vorgeschaltet ist ein veränderlicher Symmetrierwiderstand 7. Die Anode a ist über den Anodenwiderstand 8 an die stabilisierte Speisespannung geschaltet, während die Kathode k, die mit dem Gitter ges verbunden ist,-an-Erde liegt. Die Schaltröhre 1 bildet mit dem Anodenwiderstand 8 den einen Zweig der Brücke, der andere wird von den Widerständen9 und 10 gebildet. Der Widerstand 10 muß ein variabler sein, damit die Brücke nachgestimmt werden kann. Sie ist im allgemeinen so abgestimmt, daß sie im Gleichgewicht ist. Wird jedoch der Elektronenstrahl in der Schaltröhre abgelenkt, dann wird die Brücke verstimmt. Diese VerStimmung wird von dem Transistor 11, dessen Emitter über den Emitterwiderstand 12 mit der Brücke verbunden ist und der seine Betriebsspannung von der Klemme 13 über den Kollektor erhält, verstärkt. Es tritt also jedesmal bei der Ablenkung des Elektronenstrahls in der Schaltröhre ein Signal an der Klemme 14 auf, an welcher der Emitter des Transistors 11 liegt.
  • So lassen sich kleinste Eisenteile, wie sie z. B. bei der Fertigungvon Stoffbahnen auftreten können, erkennen.
  • Diese Eisenteile könrien-durch Ausbrechen von Stahlzähnen aus den Kämmen bei der Herstellung der Gewebe in die--Stoffbahnen--geratm. Die Verteilung dieser Eisenteile in der Stoffbahn ist in Ort und Lage willkürlich. Der Ort dereingeschlossenen Eisenteile soll sowohl bei Stillstand als auch bei Bewegung der Stoffbahn erkannt und angezeigt werden. Die Eisennadeln können unmagnetisiert sein.
  • Alle Nadeln besitzen einen durch das Erdfeld erzeugten Magnetismus, der den Elektronenstrahl der Schaltröhre ablenkt. Selbst nach Entmagnetisierung der Eisennadeln wird eine Indikation erzielt, da die Verzerrung des magnetischen Erdfeldes in der Nähe einer Eisennadel ausreicht, eine Ablenkung des Elektronenstrahls zu bewirken. Im Fall eines feldfreien Meßraumes muß ein künstliches Magnetfeld erzeugt werden, oder aber die Eisennadeln werden magnetisiert.
  • Die Lage der Nadeln in der Stoffbahn ist völlig willkürlich, so daß sie im Fall einer Magnetisierung unterschiedlichePolaritätsrichtungen aufweisen können.
  • Die Auswirkung auf die Elektronenstrahlablenkung zeigt sich durch unterschiedliche Intensität der Anodenstromänderung. Außerdem wird je nach Polarität der Eisennadeln in Richtung der Ablenkelektroden D oder D' abgelenkt. Große Indikationsempfindlichkeit wird erreicht mit voreingestellter elektrostatischer Ablenkung durch entsprechend unterschiedliches Spannungspotential an D und D'. Diese Voreinstellung bewirkt durch die Schlitzelektrode g4, daß der Elektronenstrahl nur zum Teil die Anode trifft. Ohne Voreinstellung sinkt bei Annäherung einer Nadel der Anodenstrom vom Maximum ab, wobei er aber einen durch mechanische Streuungen des Röhrensystems verursachten Änderungsschwellwert überschreiten muß, der im Fall der Voreinstellung entfällt. Ansteigen oder Absinken des Anodenstromes sind dann von der magnetischen Polarität abhängig. Eine polaritätsunabhängige Registrierung läßt sich erreichen, wenn die Schaltröhre 1 als Oszillator geschaltet wird. Die Spannung eines auf Resonanz abgestimmten Schwingkreises wird reduziert unabhängig von der Polarität der Eisenteile durch Ablenkung des Elektronenstrahls und die damit verbundene Schwächung der Anfachungsbedingung für die Oszillation. Ebenfalls ist an Stelle des selbstschwingenden Oszillators eine Einspeisung einer Trägerfrequenz möglich.
  • Es ist bei einem anderen Ausführungsbeispiel jedoch auch möglich, absichtlich in einen Trägerstreifen eingebettete Eisenteile in einer Anordnung, die einer Kodierung entspricht, aus einer größeren Entfernung zu erkennen und dieser Anordnung entsprechende Schaltsignale auszulösen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche : 1. Anordnung zur berührungslosen Erkennung von magnetisch beeinflußbaren Körpern mittels einer Brückenschaltung, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der eine Zweig der Brückenschaltung aus einem konstanten Widerstand (8) und einer Schaltröhre (1) besteht, deren Anode (a) an einer stabilisierten Gleichspannung (UQ) und deren Kathode (k) sowie deren Bremsgitter (g5) an Erde liegen und in der ein Elektronenstrahl durch weitere Gitter (gl, g2, g3) fokussiert und zwischen Ablenkplatten (D, D') und einer Schlitzelektrode (g4) hindurchgeführt wird, während der andere Zweig der Brückenschaltung aus einem konstanten (9) und einem veränderlichen (10) Widerstand besteht, und daß die Brückenzweige verbunden sind über einen Emitterwiderstand (12) mittels eines als Verstärker arbeitenden Transistors (11), über dessen Kollektor seine Betriebsspannung eingespeist wird und an dessen Emitter die von den Ablenkungen des Elektronenstrahls und der hieraus folgenden Verstimmung der Brücke resultierenden Ausgangssignale abgenommen werden.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltröhre (1) als Oszillator und die Brücke als auf Resonanz abgestimmter Schwingkreis geschaltet ist.
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