DE128205C - - Google Patents

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DE128205C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/22Electroplating combined with mechanical treatment during the deposition

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum galvanischen Plattiren von Draht, Metallstangen, Röhren und dergl., bei welcher der zu plattirende Gegenstand durch ein Bad mit geeignet angeordneten Anoden hindurchgeleitet wird, und sie kennzeichnet sich dadurch, dafs der Draht u. s. w. während seines Durchganges durch den Elektrolyten von Bürsten oder dergl. bearbeitet wird, so dafs die zu plattirenden Flächen rein gehalten werden, indem beispielsweise alle Gaskügelchen u. s. w. abgebürstet werden.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung, und zwar zeigt Fig. 1 dieselbe im Längsschnitt, Fig. 2 dieselbe im Querschnitt.
Der Behälter a, welchem der Elektrolyt durch ein Rohr ρ zugeführt wird, ist in seinem Innern mit Platten iv aus Isolirmaterial versehen, die auf den einander zugekehrten Seiten mit einer Reihe von Büscheln b derart bekleidet sind, dafs jedes Büschel einer Platte mit einem Büschel der anderen Platte zusammentrifft. In den Platten w sind Löcher c vorgesehen, damit der Elektrolyt freien Zutritt zu den Büscheln hat. Gewünschtenfalls können die im Vorhergehenden erwähnten Büschel durch Asbest- oder Hornblendefasern, Filz, Glas, Schlackenwolle oder andere mineralische Wolle ersetzt werden. Man kann auch den Draht oder dergl. zwischen Drahtbürsten hindurchführen, bevor man ihn in den Behälter a eintreten läfst.
Die Anoden u sind in kurzer Entfernung von den Aufsenseiten der Platten w angeordnet und mit Löchern ν versehen, um dem Elektrolyten freien Umlauf zu gewähren. Sie werden vortheilhaft aus dem Metall hergestellt, aus welchem der Ueberzug bestehen soll; sie können aber auch aus Kohle oder einem anderen geeigneten Stoffe hergestellt werden und jede beliebige geeignete Form erhalten.
Die zu plattirenden Drähte oder Stangen d treten durch Stopfbüchsen e, die in einer Linie mit den Büschelreihen an entgegengesetzten Enden des Behälters angebracht sind, in den Behälter α ein. Sie können mittels Führungsscheiben in den Elektrolyten eingeführt und aus demselben herausgeleitet werden. Das Hindurchziehen der Drähte durch den Behälter wird durch Haspel f bewirkt, die ganz oder theilweise aus Metall bestehen und somit als Verbindungsglied zwischen den zu plattirenden Drähten u. s. w. und dem negativen Pol der Elektrizitätsquelle dienen.
Handelt es sich um die Plattirung von Rohren von geringem Durchmesser, so können dieselben in der in der Zeichnung veranschaulichten Weise durch die Vorrichtung hindurchgeschickt werden. Sie können aber auch durch eine röhrenförmige Bürste hindurchgeschickt werden, die mit der Anode oder den Anoden versehen ist oder dieselben bildet und durch welche ein ununterbrochener Strom der Lösung hindurchgeht. Sollen Röhren von grofserem Durchmesser plattirt werden, so werden dieselben nur theilweise in den Elektrolyten eingetaucht und langsam gedreht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum galvanischen Plattiren von Draht, Metallstangen, Röhren und. dergl., bei welcher der zu piattirende Gegenstand '■ durch ein mit Anoden versehenes Bad hindurchgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dafs der Draht u. s. w. während seines Durchgangs durch den Elektrolyten von Bürsten (b) bearbeitet wird, zum Zwecke, die zu plattirenden Flächen von Gaskügelchen u. dergl. rein zu halten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT128205D Active DE128205C (de)

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DE (1) DE128205C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2369358A1 (fr) * 1976-10-27 1978-05-26 Fiat Spa Procede et appareillage pour le chromage de barres

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2369358A1 (fr) * 1976-10-27 1978-05-26 Fiat Spa Procede et appareillage pour le chromage de barres

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