DE1275944B - Foerdereinrichtung fuer Dung oder dergleichen Gut - Google Patents

Foerdereinrichtung fuer Dung oder dergleichen Gut

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DE1275944B
DE1275944B DESCH34048A DESC034048A DE1275944B DE 1275944 B DE1275944 B DE 1275944B DE SCH34048 A DESCH34048 A DE SCH34048A DE SC034048 A DESC034048 A DE SC034048A DE 1275944 B DE1275944 B DE 1275944B
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DE
Germany
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pump
elevator
conveyor
manure
horizontal conveyor
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Pending
Application number
DESCH34048A
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English (en)
Inventor
Louis Schierholz
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/01Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables
    • A01K1/0146Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables by means of manure-loaders, manure-ramps or manure-elevators associated with in-house removal systems

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

  • Fördereinrichtung für Dung oder dergleichen Gut Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördereinrichtung für Dung oder dergleichen Gut, bestehend aus einem Horizontalfördersystem mit in einer Förderrinne hin- und herbewegten, den Dung beim Vorwärtsgang mitnehmenden und beim Rückwärtsgang in der Rinne liegenlassenden Schwenkschiebern oder dergleichen Förderelementen, die von einem hydraulischen Kolbentrieb mit durch einen Motor angetriebener Pumpe bewegt werden und einem an den Horizontalförderer sich anschließenden Hochförderer mit mechanischem Antrieb vom Pumpenmotor aus.
  • Es ist bekannt, bei rein mechanischen Anlagen einen gemeinsamen Antrieb für den Horizontalförderer und den Hochförderer vorzusehen. Bei hydraulisch angetriebenem Horizontalförderer hat man auch schon den Antrieb für den Hochförderer von der hin- und hergehenden Bewegung des Horizontalförderers hergeleitet. Dabei ergibt sich eine unerwünschte Beschränkung in der Förderhöhe des Hochförderers. Dieser Mangel läßt sich vermeiden, indem umgekehrt der Hochförderer mit hydraulischem Antrieb arbeitet, während der Horizontalförderer mit der hin- und hergehenden Bewegung des Hydrauliktriebes für den Hochförderer gekoppelt ist.
  • In beiden Fällen ist eine unerwünschte Abhängigkeit der beiden Antriebe voneinander gegeben. Unabhängigkeit zwischen den beiden Antrieben ist erwünscht, um z. B. den Hochförderer bei stillstehendem Horizontalförderer betreiben zu können, etwa wenn die Horizontalförderer dem Hochförderer zuviel Fördergut zugebracht haben. Ferner kann es wünschenswert sein, den Hochförderer stillzusetzen, das Horizontalfördersystem aber noch weiterlaufen zu lassen, etwa um nach Stillsetzen des Betriebes eine günstigere Phasenlage zwischen Horizontalfördersystem und Hochfördersystem zu gewinnen.
  • Aus diesem Grund ist die bekannte Starrkopplung zwischen beiden Fördersystemen ungünstig. Andererseits ist es aber wichtig, beim normalen Betrieb der Anlage Synchronismus zwischen dem Lauf des Horizontalförderers und des Hochförderers zu erzielen.
  • Diese Aufgabe läßt sich erfindungsgemäß in besonders einfacher Weise dadurch lösen, daß bei einer Fördereinrichtung der eingangs gekennzeichneten Art ein untersetzt laufendes, sonst freies Pumpenzahnrad der Zahnradpumpe mechanisch mit dem Hochförderer gekuppelt und zu diesem Zweck mit einem aus der Pumpe herausgeführten Wellenstumpf versehen ist, der z. B. über eine Kette den Hochförderer mechanisch antreibt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 einen Dungförderer nach der Erfindung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, F i g. 2 eine Draufsicht zu F i g. 1, teilweise im Schnitt, F i g. 3 ein Schema der elektrohydraulischen Antriebseinrichtung, Fig. 4 eine Stirnansicht der in der Anlage nach F i g. 1 bis 3 verwendeten Getriebepumpe in größerem Maßstab und F i g. 5 eine Seitenansicht zu F i g. 4.
  • Die in den Figuren dargestellte Dungfördereinrichtung besteht im wesentlichen aus einem Horizontalförderer, durch den der Dung in einer rechteckigen, im Stallboden angeordneten Rinne 1 durch Schwenkschieber 2, die von einer hin- und hergehenden, in der Rinne liegenden Schubstange 3 getragen werden, schrittweise in Pfeilrichtung verschoben wird, und einem an den Horizontalförderer sich anschließenden Hochförderer, der die ihm vom Horizontalförderer zugebrachten Dunghaufen übernimmt und zur Abwurfstelle fördert.
  • Die Einrichtung wird durch einen Motor 4 angetrieben. Der Motor 4 treibt eine Pumpe 5 an, deren Saugkanal 6 (vgl. Fig.3) mit einem Öltank 7 und deren Druckkanal 8 über einen Umsteuerschieber 9 und zwei Rohrleitungen 10, 11 mit den beiden Seiten eines doppeltwirkenden Kolbentriebes mit Zylinder 12, Kolben 13 und Kolbenstange 14 verbunden ist, der in einer Nische 16 der der Schubstange benachbarten Rinnenseitenwandung liegt. Die Kolbenstange 14 ist an ihrem freien Ende durch ein seitliches Verbindungsstück 15 mit der Schubstange 3 verbunden.
  • Der Umsteuerschieber 9 wird elektromagnetisch betätigt (vgl. F i g. 3). Der zur Betätigung dienende Elektromagnet 17 liegt im Steuerkreis 18 eines Schalters 19, dessen Ein- und Ausschaltung vom Hochförderer gesteuert wird.
  • Der Hochförderer ist in iiblicher Weise mit einer Gabel 20 versehen, welche die vom Horizontalförderer übernommenen Dunghaufen durch eine steil nach oben laufende Rinne 21 zur Abwurfstelle bringt. Die Gabel des Hochförderers wird von einem Wagen 22 getragen, der durch eine Kurbel 23 mit einer stetig umlaufenden endlosen Kette 24 verbunden ist und in einer über der Rinne 21 sowie dem Anschlußstück der horizontalen Rinne 1 angeordneten Schiene 25 läuft. Die Wagenkette 24 für den Hochförderer wird ebenfalls vom Motor 4 aus angetrieben. Zu diesem Zweck ist das Kettenrad 26 für die Wagenkette über einen Kettentrieb 27 mit dem großen Zahnrad 28 der als Getriebepumpe ausgebildeten Pumpe 5 (F i g. 4) gekuppelt. Das Zahnrad 28 ist zu diesem Zweck mit einem aus der Pumpe herausgeführten Wellenstumpf 29 versehen Die Getriebepumpe 5 wird somit gleichzeitig als hydraulischer Antrieb für den Horizontalförderer und als mechanischer Antrieb für den Hochförderer benutzt und dabei zur Untersetzung für den Hochförderer verwendet. Dadurch ergibt sich eine baulich einfache und gedrungene Ausführungsform des Antriebes.
  • Zur Steuerung des Umschalters 19 für den Elektromagneten 17 des Umsteuerschiebers 9 sind an der Wagenkette 24 zwei Schaltnocken 30 und 31 vorgesehen, von denen der eine den Schalter 19 einschaltet und der andere wieder ausschaltet. Taktmäßig eilt der Kolben 13 des Horizontalförderers gegenüber dem Gabelwagen des Hochförderers etwas vor, so daß er in den Endstellungen ein wenig warten muß, bis durch die Nocken 30, 31 der Umsteuerschieber 9 umgeschaltet wird.
  • Der Umsteuerschieber 9 steht unter dem Einfluß einer Feder 33. Bei stromlosem Elektromagnet 17 wird der Schieber durch die Feder 33 so eingestellt, daß die Kolbenstange 14 in den Zylinder 12 hineingezogen wird.
  • Ferner ist die elektrische Gesamteinrichtung so ausgebildet, daß, nachdem die Anlage durch Öffnen eines Bedienungsschalters 34 für das Schütz 35 des Hauptschalters 36 abgeschaltet worden ist, der Stromkreis 37 für das Schütz 35 noch so lange geschlossen bleibt, bis ein Hilfsschalter 38 einen Überbrückungspfad 39 für den Bedienungsschalter 34 unterbricht. Dies geschieht, indem der Hilfsschalter 38 bei ganz eingefahrener Kolbenstange 14 durch den Schaltnocken 30 vorübergehend ausgeschaltet wird.
  • Zur Absicherung des hydraulischen Systems gegen unzulässig hohen Druck ist an die Druckleitung 8 ein Überdruckventil 40 angeschlossen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Fördereinrichtung für Dung oder dergleichen Gut, bestehend aus einem Horizontalfördersystem mit in einer Förderrinne hin- und herbewegten, den Dung beim Vorwärtsgang mitnehmenden und beim Rückwärtsgang in der Rinne liegenlassenden Schwenkschiebern oder dergleichen Förderelementen, die von einem hydraulischen Kolbentrieb mit durch einen Motor angetriebener Pumpe bewegt werden und einem an den Horizontalförderer sich anschließenden Hochförderer mit mechanischem Antrieb vom Pumpenmotor aus, dadurch gekennzeichnet, daß ein untersetzt laufendes, sonst freies Pumpenzahnrad (28) der Zahnradpumpe (5) mechanisch mit dem Hochförderer gekuppelt und zu diesem Zweck mit einem aus der Pumpe herausgeführten Wellenstumpf (29) versehen ist, der z. B. über eine Kette (27) den Hochförderer mechanisch antreibt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 855 387; USA.-Patentschriften Nr. 2 812 055, 2 790 537.
DESCH34048A 1965-10-25 1965-10-25 Foerdereinrichtung fuer Dung oder dergleichen Gut Pending DE1275944B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT379116B (de) * 1983-03-09 1985-11-25 Bauer Roehren Pumpen Foerdervorrichtung fuer stallmist

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2790537A (en) * 1954-07-14 1957-04-30 Jack E Howe Reciprocating barn cleaner conveyor
US2812055A (en) * 1954-09-30 1957-11-05 Harvey M Wenger Barn cleaning apparatus
DE1855387U (de) * 1962-02-19 1962-07-19 Josef Mussmann Selbsttaetige stallentmistungsanlage.

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