DE1273136B - Bunkeranlage - Google Patents

Bunkeranlage

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Publication number
DE1273136B
DE1273136B DE1959B0055671 DEB0055671A DE1273136B DE 1273136 B DE1273136 B DE 1273136B DE 1959B0055671 DE1959B0055671 DE 1959B0055671 DE B0055671 A DEB0055671 A DE B0055671A DE 1273136 B DE1273136 B DE 1273136B
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DE
Germany
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bunker
pocket
pockets
weighing
weighing devices
Prior art date
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Pending
Application number
DE1959B0055671
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Juergen Mischke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp AG
Original Assignee
Fried Krupp AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp AG filed Critical Fried Krupp AG
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Priority to LU39340D priority patent/LU39340A1/xx
Priority to BE596615A priority patent/BE596615A/fr
Priority to GB4044560A priority patent/GB902923A/en
Publication of DE1273136B publication Critical patent/DE1273136B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B5/00Making pig-iron in the blast furnace
    • C21B5/008Composition or distribution of the charge
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/26Hoppers, i.e. containers having funnel-shaped discharge sections
    • B65D88/32Hoppers, i.e. containers having funnel-shaped discharge sections in multiple arrangement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Bunkeranlage Die Erfindung bezieht sich auf eine Bunkeranlage zum Abziehen und Dosieren verschiedener Materialkomponenten, insbesondere nach vorgeschriebenem Programm, z. B. für die Möllerung von Hochöfen.
  • Für die Beschickung von Hochöfen mit Erzen und Zuschlägen wurden bisher in der Regel Fahrzeuge mit eingebauten Wiegevorrichtungen verwendet, die entlang einer Bunkerreihe nach vorgeschriebenem Programm Material aus den verschiedenen Bunkertaschen entnehmen, verwiegen und an die Begichtungsanlage übergeben. Die Zeiten, in denen das Transportfahrzeug von einer Bunkertasche zur anderen und nach beendetem Chargieren in die übergabestellung über der Begichtungsanlage verfahren wird, sind für den Chargiervorgang Totzeiten. Dadurch ist die Leistungsfähigkeit einer solchen Anlage begrenzt.
  • Es ist bekannt, Bunkertaschen um eine gemeinsame stationäre Wiegevorrichtung herum anzuordnen. Jedoch ist über die Anordnung mehrerer, je mit einer Wiegevorrichtung versehener Bunkertaschengruppen zueinander nichts bekanntgeworden. Man hat auch schon das Gichtgut, z. B. in Tagesmengen, auf einer Drehscheibe in Taschen gelagert und es durch Drehen der Drehscheibe an die stationären Wiegevorrichtungen herangeführt.
  • Den Gegenstand eines älteren, nicht vorveröffentlichten Patentes bildet der Vorschlag, die Möllergefäße mit den Wiegevorrichtungen auf einem Drehgestell anzuordnen, so daß sie beim Rundlauf zwecks Entnahme des Gutes an die um das Drehgestell herum angeordneten Bunker gebracht werden können.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Anlage großer Leistungsfähigkeit zu schaffen, bei der mehrere Bunkertaschengruppen mit den zugehörigen Wiegevorrichtungen zu einer Anlage vereint sind.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet eine zum Abziehen und Dosieren von verschiedenen Materialien, z. B. für den Hochofenmöller, bestimmte Bunkeranlage, die aus zwei oder mehr Bunkertaschengruppen besteht, mit der Maßgabe, daß die Bunkertaschen jeder Bunkertaschengruppen derselben stationären Wiegevorrichtung zugeordnet sind, wobei die stationären Wiegevorrichtungen nebeneinander liegen und die Bunkertaschen einander paarweise gegenüberliegend um die Wiegevorrichtungen herum angeordnet sind und das die Bunkertaschen beschickende Verteilerband um die vertikale Symmetrieachse der Bunkeranlage drehbar ist und die Anlage jeweils von einer Bunkertasche bis zur diametral gegenüberliegenden Bunkertasche überspannt. Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß zu jeder Wiegevorrichtung eine zentrale Bunkertasche gehört und um diese herum um weitere Bunkertaschen, z. B. ringförmig, angeordnet sind.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Hochofen-Bunkeranlage dargestellt. F i g. 1 zeigt einen Schnitt der Bunkeranlage gemäß der Linie 1-I in F i g. 3; F i g. 2 zeigt einen Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig.3; F i g. 3 zeigt einen horizontalen Schnitt gemäß der Linie III-III in F i g. 1; F i g. 4 zeigt einen Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Fig.2.
  • Bei der dargestellten Bunkeranlage werden die einzelnen Komponenten des Aufgabegutes über das Förderband 1 und die um eine Vertikalachse drehbare Rutsche 2 entweder direkt in die zentralen Bunkertaschen 3 oder von der Rutsche 2 über das Verteilband 4 in eine der ringförmig angeordneten Bunkertaschen 5 bis 18 gegeben. Dabei werden vorteilhaft jeweils die gleichen Materialien auf diametral gegenüberliegende Bunkertaschen (8, 15; 5, 12; 11, 18 usw.) verteilt, so daß die Bunkeranlage aus zwei gleichen Teilen mit gleichem Bunkerinhalt besteht.
  • Jedem der beiden Anlageteile ist eine stationäre Wiegevorrichtung 20 zugeordnet, d. h., die zu einem Anlageteil gehörenden Bunkertaschen entleeren das in ihnen enthaltene Gut in die gleiche Wiegevorrichtung. Die Wiegevorrichtungen 20 können über entsprechende Programmsteuerung oder durch Handbetätigung jede beliebige Materialzusammenstellung herstellen, verwiegen und gegebenenfalls registrieren, wobei Austragungsvorrichtungen der Bunkertasche, z. B die Schwingförderrinnen 19 und etwaige Bunkerverschlüsse, entsprechend von der Waage gesteuert werden können. Beide Wiegevorrichtungen 20 arbeiten völlig unabhängig voneinander und in der Zeitenfolge abwechselnd hintereinander. Bei Ausfall einer der beiden Wiegevorrichtungen 20 kann der Betrieb mit einer Wiegevorrichtung weiter aufrechterhalten werden, wenn die Materialien entsprechend auf die Bunkertaschen 5 bis 18 verteilt sind. Von den Wiegevorrichtungen 20 wird das Gut durch den Zwischenbunker 21, 22 auf die Förderbänder 23 und 24 gegeben und von dem letzteren der Begichtungsanlage zugeführt.
  • Die einander diametral gegenüberliegenden Bunkertaschen, z. B. 8 und 15 oder 7 und 14 usw., werden zweckmäßig mit dem gleichen Gut gefüllt. Ist die eine Bunkertasche gefüllt, braucht das Verteilerband 4 nur in seiner Förderrichtung umgekehrt zu werden, um die gegenüberliegende Bunkertasche zu füllen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Bunkeranlage zum Abziehen und Dosieren von verschiedenen Materialien, z. B. für den Hochofenmöller, die aus zwei oder mehr Bunkertaschengruppen besteht, wobei jede Bunkertaschengruppe derselben stationären Wiegevorrichtung zugeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Bunkertaschengruppen so zueinander angeordnet sind, daß die stationären Wiegevorrichtungen (20) nebeneinander liegen und die Bunkertaschen (5 bis 18) einander paarweise gegenüberliegend um die Wiegevorrichtungen (20) herum angeordnet sind und das die Bunkertaschen beschickende, umkehrbare Verteilerband (4) um die vertikale Symmetrieachse der Bunkeranlage drehbar ist und die Anlage jeweils von einer Bunkertasche (5. . .) bis zur diametral gegenüberliegenden Bunkertasche (12 ... ) überspannt. z. Bunkeranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu jeder Wiegevorrichtung (20) eine zentral angeordnete Bunkertasche (3) gehört und um diese herum die weiteren Bunkertaschen (5 bis 18) angeordnet sind. 3. Bunkeranlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Verteilerband (4) eine mit dem und gegen das Verteilerband drehbare Übergaberutsche (2) angeordnet ist. 4. Bunkeranlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiegevorrichtungen (20) mit einer Programmsteuerung versehen sind. 5. Bunkeranlage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragvorrichtungen der Bunkertaschen, beispielsweise Schwingförderrinnen (19), von der Wiegevorrichtung (20) gesteuert werden. 6. Bunkeranlage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß alle Wiegevorrichtungen (20) auf dasselbe Förderband austragen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 344164, 541411; USA.-Patentschrift Nr. 1837 685; »Gießerei«, 1958, S. 378; »Stahl und Eisen«, 1956, S. 828; »Neue Hütte«, 1959, S. 22 bis 28. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1076157.
DE1959B0055671 1959-11-25 1959-11-25 Bunkeranlage Pending DE1273136B (de)

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LU39340D LU39340A1 (de) 1959-11-25 1960-10-26
BE596615A BE596615A (fr) 1959-11-25 1960-10-31 Installation d'accumulateurs de stockage.
GB4044560A GB902923A (en) 1959-11-25 1960-11-24 Bunker installation

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GB (1) GB902923A (de)
LU (1) LU39340A1 (de)

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DE344164C (de) * 1921-02-24 1921-11-14 Paul Ehrhardt Dipl Ing Vorrichtung zum Zusammenstellen des Gichtgutes
US1837685A (en) * 1931-02-27 1931-12-22 Otis Elevator Co Blast furnace charging equipment
DE541411C (de) * 1932-01-11 C G Kaiser & Reimelt Registriervorrichtung an selbsttaetigen Waagen
DE1076157B (de) * 1958-07-04 1960-02-25 Demag Ag Moellerbunkeranlage

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Also Published As

Publication number Publication date
BE596615A (fr) 1961-02-15
GB902923A (en) 1962-08-09
LU39340A1 (de) 1960-12-27

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