DE12656C - Neuerungen an Nähmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Nähmaschinen

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DE12656C
DE12656C DENDAT12656D DE12656DA DE12656C DE 12656 C DE12656 C DE 12656C DE NDAT12656 D DENDAT12656 D DE NDAT12656D DE 12656D A DE12656D A DE 12656DA DE 12656 C DE12656 C DE 12656C
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Germany
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DENDAT12656D
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A. FRECKMANN in Hannover, Lützowstrafse 1
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B81/00Sewing machines incorporating devices serving purposes other than sewing, e.g. for blowing air, for grinding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

1880.
Klasse S2.
ADOLPH FRECKMANN in HANNOVER. Neuerungen an Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. April 1880 ab.
Die Neuerungen dienen zur Vermittelung eines leichteren Ganges der Maschinen und sind in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι zeigt die Maschine im Längsschnitt.
α ist die Schwungrad welle, welche mittelst des Excenters h die Triebstange c bewegt, Fig. 3. Diese führt sich auf dem Gleitklotz d und dreht die obere Welle in entgegengesetzter Richtung, wie die untere, f ist eine Scheibe mit radialem Ausschnitt, Fig. 5, auf der oberen Welle befestigt, und g ist das sogenannte Herz, Fig. 4, welches jedoch nicht auf der Welle, sondern am Arm befestigt ist. h ist der Hebel der Nadelstange, auf welcher sich zwei Stahlrollen befinden, von denen die eine in die Triebscheibe f, die andere in das Herz g fafst, wodurch die Nadelstange auf- und niederbewegt wird. Die Nadel wird in letzterer durch eine Schraube von der Armseite aus befestigt, i ist ein Excenter für den Vorschub des Stoffschiebers (Transporteurs) und verschiebt k in seinen Führungen, Fig. 7. In k befindet sich oben ein Schlitz, in welchem die Schubstange / vermittelst Schraube beweglich befestigt ist, Fig. 2 ; am anderen Ende führt sich I in dem Stoffschieber m, Fig. 8, welcher wieder durch das Excenter η auf- und niederbewegt wird. Am Stoffschieber befindet sich ein mittelst Schraube verstellbarer Keil, wodurch man die Höhenlage desselben beliebig verändern kann. Zwischen k und ni liegt / in einer Führung, welche wie bei der S ing er-Maschine verstellbar ist. 0 ist der Schiffchenkorb, Fig. 9, 9 a und 18, welcher das Schiffchen vor der Schiffchenbahn im Kreise herumführt; die Schiffchenbahn tritt oben etwa ι mm zurück, damit das Schiffchen genug Platz zum Durchlassen des Fadens gewinnt.
Der Mechanismus zum Herausnehmen des Schiffchens ist aus Fig. 9 a und 15 ersichtlich; der Drücker p wird durch eine Feder vorgeschoben, und wenn man darauf drückt, so wirft die andere Feder die Klaue q herüber, und das Schiffchen kann herausgenommen werden. Die Fadenführung geht aus den Ansichten, Fig. 10, 16 und 17, hervor. ol ist das Schiffchen, Fig. 16, 17 und 18, welches im Raum i>2 die Spule enthält, r ist die Spannung des Oberfadens, welche mittelst Federdrucks gegen die mit zwei Spitzen versehene Platte s wirkt; letztere ist auf dem Rollenstifte beweglich. Die Rolle wird fest auf die Platte 5 gesetzt, damit sich die Stifte einbohren, und dann durch ein Gewicht belastet. Die Führung des Oberfadens geht von der Rolle aus durch die Oese t, die Oese u, den Fadenhebel ν um die Stirnplatte nach η), und dann durch die Nadel. Das Schwungrad.« ist mit einer Auslösevorrichtung versehen, mittelst der man beim Spulen dasselbe allein, ohne die Maschine, laufen läfst. Die Klinke y bewegt sich auf einem Stifte, welcher quer durch die Welle geht, und schlägt durch Federdruck in eine, in der Nabe des Schwungrades befindliche Nuth; will man das Schwungrad.auslösen, so schlägt man die Klinke zurück, so dafs sie in die punktirte Lage kommt. Die Rückseite des Armmantels geht im Scharnier ζ und läfst sich aufschlagen, damit man die Triebstange c herausnehmen kann.
Das auf Fig. 11, 12, 13 und 14 gezeichnete Gestell hat ein aufsenliegendes Schwungrad mit Schutzteller nach innen und einer, hier nicht mit dargestellten äufseren Schutzthür.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Die Einrichtung der oberen Fadenspannung.
2. Die Einrichtung des Schiffchenkorbes und sein leichtlöslicher Schlufs behufs Auswechselung des Schiffchens, Fig. 9, 9a und 15.
3. Die in Fig. 7 dargestellte Einrichtung der Stoffschiebertheile.
4. Die Anordnung des Hebels c zwischen Welle α und e in Combination mit Gleitklotz d und Krummaxe b und b1, Fig. 1 und 3, sowie Anordnung des Schiffchenkorbes in verticaler Drehrichtung am Ende der Welle a.
5. Die Anordnung einer mit dem Arm fest verbundenen Herzscheibe g, Fig. 4, zur Auf- und Niederführung der Nadelstange.
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