DE1264112B - Einrichtung zum Vergleich von auf Film aufgezeichneten Informationseinheiten - Google Patents
Einrichtung zum Vergleich von auf Film aufgezeichneten InformationseinheitenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
G06f
Deutsche Kl.: 42 m3 - 7/02
Nummer: 1.264112
Aktenzeichen: R 33047IX c/42 m3
Anmeldetag: 2. Juli 1962
Auslegetag: 21. März 1968
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Vergleich einer Informationseinheit, die auf einem Filmstück
in Form einer Anzahl transparenter Flächen auf undurchlässigem Untergrund aufgezeichnet ist,
mit Informationseinheiten, die in entsprechender Weise in verschiedenen Bereichen eines Filmstreifens
gespeichert sind, insbesondere für medizinische Diagnostik, mit einer Anordnung, das Filmstück und
den Filmstreifen übereinanderliegend zwischen einer Lichtquelle und einer Fotozelle aneinander vorbeizubewegen
und die übereinanderliegenden Filmstücke zu durchleuchten, wenn sich die Informationseinheit
auf dem Fiknstüek mit einer auf dem Filmstreifen gespeicherten Informationseinheit deckt, und
mit einer von der Fotozelle gesteuerten Anordnung, die die auf dem Filmstreifen gespeicherte Informationseinheit
aufzeichnet, wenn die Intensität des auf die Fotozelle fallenden Lichtes einen bestimmten
Wert überschreitet.
Mit dem Aufkommen moderner, schnell arbeitender Datenverarbeitungsanlagen wurde auch die
Frage aufgeworfen, ob solche Anlagen nicht herangezogen werden können, um einem Arzt die Diagnose
zu erleichtern. Die normalen Allzweckdigitalrechner eignen sieh für diesen Zweck jedoch nicht
besonders gut, da bei einer Diagnose 10000 oder mehr Krankheiten in Betracht gezogen werden
sollen und jede Krankheit mehr als 600 Symptome haben kann. Da außerdem die Symptome der einzelnen
Krankheiten verschiedene Bedeutung haben können, würde bei einer normalen Allzweckdatenverarbeitungsanlage
eine übermäßige Speicherkapazität erforderlich sein.
Ähnliche Aufgaben treten nicht nur bei der medizinischen Diagnostik sondern auch bei ,der
Fehlersuche in komplizierten elektrischen oder mechanischen Einrichtungen, bei der Auswahl von
Personen mit bestimmter Ausbildung oder bestimmten Fähigkeiten u.dgl. auf.
Der Aufwand für die Vergleichseinrichtung läßt sich herabsetzen, wenn man die zn vergleichenden
Informationseinheiten photographisch auf Filme aufzeichnet. Bei einer bekannten Vergleichseinrichtung
dieser Art wird die Suchinformation auf ein Filmstück aufgezeichnet und mit Informationseinheiten
verglichen, die in entsprechender Weise nacheinander auf einem Filmstreifen aufgezeichnet sind. Die Information
der Informationseinheiten ist dabei durch eine Anzahl transparenter Flächen auf undurchlässigem
Untergrund dargestellt. Zum Vergleich werden das die Suchinformation enthaltende Filmstück
und der die gespeicherten Informationsein-Einrichtung zum Vergleich von auf Film
aufgezeichneten Informationseinheiten
aufgezeichneten Informationseinheiten
Anmelder:
Radio Corporation of America,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreten
Dr.-Ing. E. Sommerfeld, Patentanwalt,
8000 München 23, Dunantstr. 6
Als Erfinder benannt:
Vladimir Kosma Zworykin,
Princeton, N. J. (V. St. A.)
Vladimir Kosma Zworykin,
Princeton, N. J. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 3. Juli 1961 (121743)
heiten enthaltende Filmstreifen übereinanderliegend zwischen einer Lichtquelle und einer Photozelle
aneinander vorbeigeführt, und die beiden Filme werden durchleuchtet, wenn sich die Informationseinheit
auf dem Filmstück mit einer Informationseinheit auf dem Filmstreifen deckt. Der von den
übereinanderliegenden Filmen durchgelassene Lichtstram stellt ein Maß für den Grad der Übereinstimmung
dar und das von der Photozelle gelieferte Ausgangssignal kann bei der bekannten Einrichtung
dazu verwendet werden, die auf dem Film gespeicherte Informationseinheit, die verglichen wurde,
ganz oder teilweise auf einem Bildschirm abzubilden und/oder mittels einer Kamera aufzuzeichnen.
Die von der bekannten Vergleichseinrichtung gelieferte Aufzeichnung enthält jedoch keinerlei An-
gaben über den Grad der Übereinstimmung der verglichenen Informationseinheit. Durch eine solche
Angabe läßt sich jedoch die Auswertung der Aufzeichnungen ganz beträchtlich erleichtern.
Eine Einrichtung zum Vergleich einer Inforrnationseinheit,
die auf einem Filmstück in Form einer Anzahl transparenter Flächen auf undurchlässigem
Untergrund aufgezeichnet ist, mit Informationseinheiten, die in entsprechender Weise in
verschiedenen Bereichen eines Filmstreifens gespeichert sind, mit einer Anordnung, das Eilmstück
und den Filmstreifen übereinanderliegend zwischen einer Lichtquelle und einer Photozelle aneinander
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vorbeizubewegen und die übereinanderliegenden Filmstücke zu durchleuchten, wenn sich die Informationseinheit
auf dem Filmstück mit einer auf dem Filmstreif en gespeicherten Informationseinheit deckt,
und mit einer von der Photozelle gesteuerten Anordnung, die die auf dem Filmstreifen gespeicherte
Informationseinheit aufzeichnet, wenn die Intensität des auf die Photozelle fallenden Lichtes einen bestimmten
Wert überschreitet ist also gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß mit der Photozelle
eine Schwellwerteinrichtung gekoppelt ist, die nur dann ein Ausgangssignal liefert, wenn der die
Filme durchsetzende und auf die Photozelle fallende Lichtstrom einen bestimmten Wert überschreitet,
und daß die Aufzeichnungseinrichtung außer der auf dem Filmstreifen gespeicherten Informationseinheit
auch den prozentualen Grad der Übereinstimmung der verglichenen Informationseinheiten aufzeichnet.
Als Speicher kann beispielsweise ein Film, etwa ein photographischer 35-mm-NormalfUm verwendet
werden. Die Symptome einer bestimmten Krankheit werden in Form eines Spektrums transparenter
Linien verschiedener Breite, Länge, Dichte oder Form entsprechend der Bedeutung des Symptoms
für die Krankheit aufgezeichnet. Die »Transparenz« jedes Spektrums kann so bemessen werden, daß die
durchfallende Lichtmenge bei allen Krankheiten gleich ist. Man kann dies auf verschiedene Weise
erreichen, wie noch erläutert werden wird. Die Patientensymptome werden in Form eines ähnlichen
Spektrums auf einem Film aufgezeichnet, die Symptome erhalten dabei jedoch alle dasselbe Gewicht.
Der Patientenfilm wird dann mit dem Vorlageoder Hauptfilm verglichen, indem die Symptomlinien
der beiden Filme ausgerichtet werden und die beiden aufeinanderlegenden Finne durchleuchtet
werden. Immer wenn die durch die aufeinanderliegenden Filme fallende Lichtmenge einen gewissen
Betrag übersteigt, zeigt dies an, daß die Übereinstimmung über einem gewissen Prozentsatz liegt,
und es wird eine Aufzeichnung hergestellt, die die betreffende Krankheit angibt und anzeigt, daß die
Wahrscheinlichkeit besteht, daß der Patient diese Krankheit hat.
Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnung näher erläutert werdein, dabei zeigt
F i g. 1 einen Teil des Hauptfilms des Speichers gemäß der Erfindung, dieser Teil besteht aus einem
Filmstück, auf dem Symptome einer speziellen Krankheit registriert sind,
F i g. 2 den »Patientenfilm«, ein Filmstück, auf dem die Symptome der Krankheit des Patienten aufgezeichnet
sind,
F i g. 3 denselben Film wie F i g. 2, nachdem zusätzliche Informationen auf dem Film aufgezeichnet
wurden,
F i g. 4 Einzelheiten einer Anordnung zum Vergleich des Patientenfilms mit dem Hauptfilm,
Fig. 5 und 6 vergrößerte Teilansichten der
Fig. 4,
F i g. 7 ein Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung für die in den F i g. 4 bis 6 dargestellte mechanische
Anordnung,
F i g. 8 ein Blockschaltbild einer anderen Ausführungsform der Erfindung und
F i g. 9 und 10 Darstellungen eines Haupt- bzw. Patientenfilms, wie sie in der Anordnung der F i g. 8
verwendet werden können.
Gleichartige Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Der Begriff Symptom soll in diesem Zusammenhang irgendein Merkmal einer Krankheit bedeuten,
wie z.B. die Gegenwart eines speziellen Bakterientyps, ein Hautausschlag, ein entzündeter Hals, eine
Schwellung, die Ergebnisse von Laboruntersuchungen usw. Die Bedeutung eines Symptoms ist
das Gewicht, das dem Symptom für eine Diagnose
ίο beigemessen werden muß. Eine Temperatur von
über 40,5° C ist beispielsweise ein starker Hinweis für Lungenentzündung, während ein entzündeter
Hals weniger typisch ist.
Als Speicher wird bei der Erfindung ein unperforierter, photographischer 35-mm-Film verwendet.
Die Symptome der verschiedenen Krankheiten werden auf aufeinanderfolgende Teile des Films aufgezeichnet.
Auf dem in F i g. 1 dargestellten Filmstück sind die Symptome einer speziellen Krankheit,
nämlich der Hämophilie aufgezeichnet. Obwohl diese Krankheit bis zu 700 Symptome hat, sind nur
etwa 15 bis 20 dargestellt, um die Zeichnung zu vereinfachen. Diese Symptome erscheinen als transparente
Linien 10, 12, 14 gleicher Breite, die quer über den sonst undurchsichtigen Film verlaufen. Der
undurchsichtige Teil des Films ist wenigstens teilweise als schwarze Fläche dargestellt. Die Linien 10
und 12 gehen durch und können daher die größte Lichtmenge durchlassen. Die durch diese Linien
dargestellten Symptome sind besonders typisch. Ein durch eine gestrichelte Linie wie die Linie 14 dargestelltes
Symptom ist weniger typisch, und diese Linie läßt daher auch weniger Licht durch als die Linien
10 und 12. Das durch die gestrichelte Linie 16 dargestellte Symptom ist etwas typischer als das
Symptom der Linie 14, jedoch nicht so typisch wie das Symptom der Linie 12.
Die in Fig. 1 dargestellte Art und Weise, den einzelnen Symptomen verschiedenes Gewicht zu verleihen,
stellt nur eine von vielen Möglichkeiten dar. Um zu erreichen, daß die einzelnen Linien mehr
oder weniger Licht durchlassen, kann man beispielsweise alle Linien durchgehend und gleich breit
machen, ihre Lichtdurchlässigkeit jedoch verschieden bemessen. Eine andere Möglichkeit besteht darin,
die Breite der Linien dem Gewicht der durch sie dargestellten Symptome anzupassen. Diese Aufzählung
ist keineswegs vollständig.
Das gesamte Spektrum einer Krankheit, wie Hämophilie, kann beispielsweise auf einem 15 cm
langen Filmstück aufgezeichnet werden. Dabei können beispielsweise 600 Symptome entsprechend
600 Linien leicht auf diesen 15-cm-Film registriert werden. Die Linien können beispielsweise 75 μηι
dick sein und einen gegenseitigen Abstand von grob gerechnet 0,18 mm aufweisen.
Am oberen Rand des Symptoms oberhalb des Symptomspektrums befindet sich eine lichtundurchlässige
Fläche 18, die eine einzige, transparente Markierungslinie 20 enthält. Diese Markierungslinie
dient dazu, das Krankheitsspektrum bezüglich des auf einem anderen Film registrierten Symptomspektrums,
dem Patientenfilm, einzurichten, wie noch erklärt werden wird.
Auf dem linken Teil des Films ist die Krankheit angegeben, deren Symptome auf dem Filmstück
registriert sind. Die linke Seite dieses Filmstücks trägt also das Wort »Hämophilie«. Dieses Wort
erscheint in zehn verschiedenen Zeilen, der Grund hierfür wird noch erläutert werden.
Zwischen dem das Symptomspektrum enthaltenden Teil und dem das Spektrum bezeichnenden Teil
des Films verbleibt ein transparenter Bereich 21. Dieser Bereich dient dazu, einen sehr schmalen
Lichtstrahl durch den Film durchtreten zu lassen, der eine begrenzte Fläche auf dem Patientenfilm
exponiert. Die Lage dieses Lichtstrahles und der anschließend entwickelten Marke auf dem Patientenfilm,
deren Lage der Strahllage entspricht, gibt an, wie wahrscheinlich es ist, daß der Patient die betreffende
Krankheit hat. Hierauf wird noch eingegangen werden.
Das ganze in F i g. 1 dargestellte Filmstück kann eine Länge von ungefähr 25 cm haben, etwa 15 cm
werden vom Krankheitsspektrum eingenommen und 10 cm verbleiben für den freien Bereich und die
Krankheitsbezeichnung. Auf etwa 275 m Vergleichsfilm können also die Symptome von etwa 1000
Krankheiten registriert werden,
Der Film, auf dem die Patientensymptome gespeichert sind, ist in F i g. 2 dargestellt. Es kann sich
dabei um einen 35-mm-Film handeln, der rund 40 cm lang ist. Rechts sind auf einem Teil des Films
die Patientensymptome aufgezeichnet. Sie erscheinen als durchgehende senkrechte Linie. Es sind fünf solcher
Linien dargestellt, in der Wirklichkeit können es wesentlich mehr als fünf Linien sein.
Über dem Symptomspektrum des Patienten befindet sich eine undurchsichtige Hache 22, in der
eine transparente Justierlinie 24 vorgesehen ist, deren Lage der transparenten Linie 20 der F i g. 1 entspricht.
Der Rest des Films ist nicht exponiert mit der Ausnahme des undurchsichtigen Streifens 24 und
des Streifens 25 mit vertikalen Linien. Der Streifen 24 enthält eine transparente Justierlinie 26. Die Lage
der Linie 26 hat denselben Abstand vom Anfang 28 des undurchsichtigen Bereichs des Films wie die
Justierlinie 24 vom Rand 30 des Films. Die senkrechten Linien 29 im Streifen 25 bilden eine Skala.
Im Betrieb wird der Patientenfilm in einen Halter gelegt, und der Vergleichsfilm wird über dem
Patientenfilm angeordnet und in bezug auf diesen bewegt. Wenn die Justierlinie 24 der F i g. 2 mit der
Justierlinie 22 der F i g. 1 zur Deckung gelangt, wird eine Auslöseschaltung betätigt, und es wird Licht
durch die beiden aufeinanderliegenden Filme geworfen. Das Verhältnis der durch die beiden Filme
fallenden Lichtmenge zu der Lichtmenge, die durch das Krankheitsspektrum allein fallen würde, stellt
ein Maß für die Wahrscheinlichkeit dar, mit der der Patient die betreffende Krankheit hat. Wenn beispielsweise
jede einzelne transparente Symptomlinie des Films der F i g. 1 mit einer transparenten Symptomlinie
der F i g. 2 zusammenfällt, ist die Wahrscheinlichkeit, daß der Patient Hämophilie hat,
hundert Prozent oder nahe daran. Da in diesem Fall alle Symptomlinien des Films der F i g. 2 alle Symptomlinien
des Films der F i g. 1 decken, kann die maximal mögliche Lichtmenge durch die beiden
aufeinanderliegenden Filme fallen. Wenn die beiden Filme zur Deckung gebracht sind und durchleuchtet
werden, erzeugt, wie noch erläutert werden wird, eine Analogeinrichtung eine Ausgangsgröße, die
proportional der Wahrscheinlichkeit ist, daß der Patient die spezielle Krankheit hat. Wenn diese
Wahrscheinlichkeit eine bestimmte Größe übersteigt, beispielsweise etwa 20 oder 30%, erfolgt eine zeitweise
Speicherung. Anschließend bewegt sich der Film der Fig. 1 in eine Lage, bei der seine Justierlinie
20 die Justierlinie 26 des Patientenfilms (F i g. 2) deckt. Die beiden Filme werden dann über einen
schmalen, waagerechten Spalt (31, F i g. 3) belichtet, und die auf dem Vergleichsfilm registrierten Symptomlinien
werden auf den unexponierten Teil des Patientenfilms aufkopiert. In demselben schmalen
ίο Streifen wird auch der Name der Krankheit auf den
Patientenfilm geworfen und außerdem ein Lichtstrahl, dessen Lage die Wahrscheinlichkeit des Vorliegens
der Krankheit anzeigt.
Das beschriebene Verfahren wird so lange fortgesetzt, bis alle im Speicher (Vergleichsfilm) gespeicherten Krankheitssymptome mit den auf dem Patientenfilm gespeicherten Patientensymptomen verglichen sind. Immer wenn die Wahrscheinlichkeit, daß der Patient eine gegebene Krankheit hat, größer
Das beschriebene Verfahren wird so lange fortgesetzt, bis alle im Speicher (Vergleichsfilm) gespeicherten Krankheitssymptome mit den auf dem Patientenfilm gespeicherten Patientensymptomen verglichen sind. Immer wenn die Wahrscheinlichkeit, daß der Patient eine gegebene Krankheit hat, größer
so ist als der festgelegte Wert, werden das Spektrum
dieser Krankheit, ihr Name und die Wahrscheinlichkeit ihres Vorhandenseins auf den Patientenfilm
projiziert.
Der Film der F i g. 3 zeigt, daß der Patient möglicherweise eine von zehn Krankheiten hat. Es ist
unwahrscheinlich, daß bei mehr als größenordnungsmäßig zehn Krankheiten eine Symptomübereinstimmung
von mehr als 20% erhalten wird. Es ist jedoch auch möglich, mehr als zehn Krankheiten auf einem
einzelnen Film zu registrieren, wenn schmalere Horizontalstreifen 31 verwendet werden. Es ist
außerdem möglich, den Vergleichsvorgang zu unterbrechen, nachdem zehn Krankheiten gespeichert
sind, einen neuen Patientenfilm einzusetzen und dann mit dem Vergleich fortzufahren.
F i g. 4 zeigt Teile eines Gerätes, das sich für den beschriebenen Vergleichsvorgang eignet. Es enthält
einen transparenten Hohlzylinder 30, der aus Glas od. dgl. bestehen kann. Dieser Zylinder wird beispielsweise
durch einen Motor 32 angetrieben. Die mechanische Verbindung zwischen dem Antrieb und
dem Zylinder ist schematisch durch die gestrichelte Linie 34 angedeutet und kann ein nicht dargestelltes
Ritzel auf der Motorwelle enthalten, das in ein Zahnrad an einer Seite des Umfanges des drehbaren
Zylinders eingreift. Es können natürlich, auch Riemenantriebe od. dgl. verwendet werden. Der
Haupt- oder Vergleichsfilm 36, auf dem die Krankheitssymptome aufgezeichnet sind, ist auf einer
nicht dargestellten Vorratsrolle aufgewickelt und wird durch den drehbaren Glaszylinder angetrieben. Der
Film wird dem Glaszylinder über eine erste Rolle 38 zugeführt und verläßt ihn über eine zweite Rolle 40.
Der Patientenfilm 42 befindet sich in einem Halter 44, der teilweise durchsichtig und teilweise undurchsichtig
sein kann. Die durchsichtigen Bereiche sind mit abwechselnd durchgehender und abwechselnd
gestrichelter Schraffierung bezeichnet, während die undurchsichtigen Bereiche eine durchgehende Schraffierung
aufweisen. Der Halter 44 kann gewünschtenfalls an einem Scharnier befestigt sein, um das Einsetzen
des Films zu erleichtern, solche Einzelheiten sind jedoch nicht dargestellt.
Innerhalb des Glaszylinders befindet sich eine Hohlwelle 46, die die Zylinderachse umgibt. Diese Welle ist an einem schematisch angedeuteten Rahmen 46 befestigt. Sie ist in F i g. 5 und 6 genauer dargestellt. An der Welle sind zwei Reflektoren 50,
Innerhalb des Glaszylinders befindet sich eine Hohlwelle 46, die die Zylinderachse umgibt. Diese Welle ist an einem schematisch angedeuteten Rahmen 46 befestigt. Sie ist in F i g. 5 und 6 genauer dargestellt. An der Welle sind zwei Reflektoren 50,
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52 angebracht. Der Reflektor SO dient zur Expo- ordnet. Eine an der Welle 46 befestigte Feder 102
sition eines waagerechten Streifens des unbelichteten drückt die Hülse 80 nach unten. Jedesmal wenn das
Teiles des Patientenfihns. Durch den Reflektor 52 Relais 86 im Betrieb einen Impuls erhalt, verschiebt
wird ein Lichtstrahl von einem Galvanometer abge- sich eine Relaisstange 104 nach unten und die Hülse
lenkt, wie ebenfalls noch genauer beschrieben 5 82 wird um eine Raste gehoben. Hierdurch werden
werden wird. die Spiegel 50, 52 in eine Lage gebracht, in der das
Im Zylinder befindet sich eine Lampe 54, die durch sie reflektierte Licht einen neuen Teil des
dauernd in Betrieb ist. Wenn die Justierlinie 20 Patientenfilms belichtet. Die Kralle 86 hält die Hülse
(Fig. 1) sich mit der Justierlinie24 (Fig. 2) deckt, in der betreffenden Stellung. Die Hülse82 mit der
kann Licht von der Lampe 54 durch die sich decken- io an ihr angebrachten Anordnung kann durch Ziehen
den Justierlinien auf eine Photozelle 56 fallen·. Das des Knopfes 106 in der durch den Pfeil angezogenen
Ausgangssignal dieser Photozelle betätigt eine Blitz- Rückstellrichtung in die Ausgangslage zurückge-
lampe 58, die sich innerhalb eines Gehäuses 60 be- bracht werden. Die Hülse 82 gleitet dann längs der
findet. Das Licht von dieser Blitzlampe fällt durch Welle nach unten, bis sie an einem Anschlag 108
das jeweilige Kränkheifsspektrum auf dem Ver^ 15 anliegt.
gleichsfilm und durch das darüber befindliche Sym- F i g. 7 zeigt die verschiedenen Steuerkreise für
ptomspektrum des Patientenfilms, Der Anteil des die in den F i g. 4, 5 und 6 dargestellte mechanische
Lichtes, der die beiden Filme durchdringen kann* Anordnung. Die Lampe 54 brennt dauernd und wird
wird durch einen Reflektor 64 in eine Photozelle 66 daher mit Gleichstrom aus einer Batterie 110 ge-
geworien. Die diese Photozelle erreichende Licht- 20 speist. Wenn sich die Justierlinien 20, 24 auf dem
menge und damit die Amplitude des Ausgangs- Vergleichsfilm und dem Patientenfilm decken, fällt
signals dieser Pho'tozelle sind proportional der Wahp· Licht von der Lampe 54 auf die Bhotozelle 56 und
scheinlichkeit, daß der Patient die betreffende Kränk- diese betätigt eine Auslöseschaltang 112. Das Aus-
heit 'hat. gangssignal der Auslöseschaltung wird einer Blitz-
Däs Licht einer Lampe 68 fällt durch die Justier- 25 lampe 58 zugeschaltet, die die äufeinaftderliegenden
linie 20 (Fig. 1) und die Jüstierlinie 26 (Fig. 2), Symptomlinien des Vergleichsfilms und Patientenwenn
sich diese beiden Linien decken. Das durch films beleuchtet. Die Menge des durch die beiden
diese übereinanderliegenden Linien fallende Licht Filme fallenden und die Photozelle 56 !erreichenden
wird von einer Photozelle 70 aufgenommen, die Lichtes ist proportional dem Grade der Übereininnerhalb
eines lichtdichten Gehäuses 7-2 änge- 30 Stimmung zwischen dem Vergleichsfilm und dem
ordnet ist. Patdeniertfihn.
Einzelheiten der Anordnung der Fig. 4 sind in Der Ausgängsstrom der Photozelle wird 'einem
Fig.5 und 6 dargestellt. Auf der Hohlwelle-46 ist Verstärker 114 zugeführt, an dessen Ausgang eine
eine verschiebbare Hülse "80 angeordnet. Diese Hülse Pegelschaltung 116 angeschlossen ist. Die 'Schwellist
innen mit einer Zahnstange '82 "versehen, die 35 werteiiistellung der Pegelsohaltung ist durch eine
parallel zur Achse der Welle 46 verläuft. In die einstellbare Spannüngsquelle 118 versinnbildlicht.
Zähnstange 82 greift 'ein Klinkenmechanismus S4 Die Schwellweiteinstellung bestimmt das Minimum
ein, der durch ein Relais-86 gesteuert wird. Eine der Übereinstimmung «wischen dem Pätientenfikn
Kralle-87 verhindert ein Zurückfallen der Hülse, und dem Vergleichsfilm, das noch annehmbar ist.
wenn diese durch den Klinkenmechanismus nach 40 Die Einstellung kann beispielsweise 20% entspreöben
-geschöben wurde. Diese Kralle ist bei 90 aage-- chen. Mit -anderen Worten gesagt, kann der Schwelllenkt
und wird, durch eine Feder-88 in 'Richtung auf wert der regelschaltung 116 -so gewählt sein, daß ein
die Innenwand des Zylinders 46 gezogen. Ausgangssigrfal auf -der Leitung 120 erzeugt wird,
Fig. 6 zeigt 'den Zylinderspiegel 50 im Quer- wenn durch die übereinanderliegenden Filme mehr
schnitt. Der -Zylinderspiegel-50 ist <an der Hülse 80 45 als 20% der Lichtmenge fällt, die durch den Verbefestigt
und bewegt sich mit dieser, er wirkt mit gleichsfilm allein fallen würde,
einer Blitzlampe 92 zusammen. Die Lampe 92 ist Das Ausgangssignal des Verstärkers 114 wird ' vorzugsweise 'länglich und Verläuft wenigstens an- außerdem über 'einen Verz^gerungskteis 122 einem nähernd parallel "zum Spiegel 50. . Galvanometer 96 zugeführt. Die Verzögerungsschal·-
einer Blitzlampe 92 zusammen. Die Lampe 92 ist Das Ausgangssignal des Verstärkers 114 wird ' vorzugsweise 'länglich und Verläuft wenigstens an- außerdem über 'einen Verz^gerungskteis 122 einem nähernd parallel "zum Spiegel 50. . Galvanometer 96 zugeführt. Die Verzögerungsschal·-
Der Spiegel 52 ist ebenfalls an der Hülse-80 be-- 50 rung ermöglicht eine Verschiebung des Hauptfilms
festigt. Dieser Spiegel 52 kann ein ebener Spiegel ober den unbelichteten Bereich des Patientenfilms.
sein, wie Fig. 5 zeigt. Br erhält Licht, das von An Stelle eines besonderen Verzögerungskreises
einem Spiegel 94 eines Galvanometers 96 reflektiert kann ein Galvanometer mit verzögertem Ansprechen
wird, das schemätisch durch -elaen gestrichelten treten. Nach dem Verzögeiungsintervall dst der
Block angedeutet ist. Als Lichtquelle für das <räl- 55 Galvanometerspiegel um einen Winkel .ausjgelenkt,
variometer dient eine Blitzlampe 98, deren Licht der .proportional dem Ausgangssignal des Verstär-
dureh eine schematisch 'dargestellte Linse 100 ge- kers 114 ist.
sammelt wird. Das'Galvänometer und die zugehörige Wenn die Pegelschaltung 120 ein Ausgangssignal
Lichtquelle können etwas oberhalb der Spiegel 52 liefert, wird es einer Verzögerungsschaltung 124 zu-
und "50 angeordnet sein, so daß sie das von -diesen 60 geführt. "Sie hat denselben Zweck wie die Verzöge-
Spiegeln reflektierte Licht nicht abschattieren. Alle raiigsschältung 122. Das Ausgangssignal der Ver-
diese Baufeile können außerdem an der Hülse'8O zögerungssGhaltung 122 wird einem Koinzidenzkreis
befestigt und mit dieser beweglich sein, so däß die 126 zugeführt.
gegenseitige Lage der Lichtquelle 98, des Spiegels 94 Die in Fi g. 7 in der Mitte links dargestellte
und des "Spiegels 52 gleichbleiben, wenn der Spiegel 65 Lampe 68 liegt neben der Justierlinie 26 (Fig. 2)
-52 mit der Hülse -verschoben wird. des Patientenfilms. Wenn sich 'diese Justierlinie mit
Wie -erwähnt ist _die Hülse 80, die die Spiegel 50, einer Justierlinie 20 des Vergleichsfilms deckt, spricht
52 trägt, versch'iebba'r auf der Hohlwelle 46 ange- die Photozelle 70 an. Ihr Ausgangssignal bildet
das zweite Eingangssignal für den Koinzidenzkreis 126.
Wenn an beiden Eingängen des Koinzidenzkreises Eingangssignale anliegen, liefert er ein Ausgangssignal
an eine Leitung 128. Das Ausgangssignal betätigt ein Relais 186, das nach der diesem naturgemäß
anhaftenden Verzögerung die Hülse 80 (F i g. 6) um eine Raste nach oben schiebt. Der
Koinzidenzkreis betätigt außerdem die Blitzlampen 92 und 98. Das Licht der Blitzlampe 92 wird durch
den Spiegel 50 auf die Filme geworfen. Dabei werden dann die Symptomlinien im Vergleichsfilm für
eine spezielle Krankheit auf einem schmalen Streifen des Patientenfilms registriert. So können beispielsweise
die Symptomlinien für die Krankheit Hämophilie auf dem schmalen Streifen 130 in F i g. 3 aufgezeichnet werden. Gleichzeitig beleuchtet
die Blitzlampe 98 den Galvanometerspiegel, und dieser wirft einen Lichtstrahl auf einen bestimmten
Teil des schmalen Bereiches 132 in Fig. 3. Dieser schmale Bereich ist gegen das vom Spiegel 50 reflektierte
Licht durch eine nicht dargestellte schmale Abschirmung abgeschirmt, die vor dem Spiegel 50
angeordnet ist. Es ist auch möglich, die Patientenkarte so anzuordnen, daß die Wahrscheinlichkeitstabelle
auf der rechten Seite der Karte oder des Films außerhalb des Bereiches des vom Spiegel 50
reflektierten Lichtes liegt. Im entwickelten Film erscheint der Auftreffpunkt dieses Lichtstrahles als
Markierung 134 (F i g. 3). Diese Markierung befindet sich unterhalb den Skalenstrichen 29, die vorher auf
dem Film registriert worden waren. Außerdem wird auf dem Film das Wort »Hämophilie« registriert.
F i g. 8 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Bei dieser Ausführungsform wird die
Diagnose, beispielsweise durch einen Schnelldrucker, ausgedruckt. Das Eingangssignal des Druckwerkes
ist digital und nicht wie bisher ein analoges Signal.
Bei der in F i g. 8 dargestellten Ausführungsform kann ein kürzerer Film verwendet werden als bei
dem in F i g. 7 dargestellten Gerät. F i g. 9 zeigt einen Teil des Haupt- oder Vergleichsfilms mit den
Symptomen zweier Krankheiten, nämlich Hämophilie und Zirrhose. Die Symptome der einzelnen Krankheiten
können jeweils auf etwa 15 cm des Vergleichsfilms registriert werden, die zehn zusätzlichen Zentimeter
für den Namen der Krankheit und die Wahrscheinlichkeitstabelle werden nicht benötigt. In entsprechender
Weise kann das Krankheitsspektrum des Patienten auf einem 15 cm langen Filmstück
registriert werden. Diese Ausführungsform hat also den Vorteil, daß der Vergleichsfilm kürzer und die
Vorratsrolle kleiner sind.
Bei der in F i g. 8 dargestellten Schaltungsanordnung entsprechen die Blitzlampen 54 und 58 denen
der F i g. 7. Das gleiche gilt für die Photozellen 56, 66, den Auslösekreis 112, den Verstärker 114, die
Pegelschaltung 116 und die Schwellwerteinstellung 118, die alle im Aufbau und Funktion den mit
gleichen Bezugszeichen versehenen Elementen der in F i g. 7 dargestellten Schaltungsanordnung entsprechen.
Wenn die Pegelschaltung 116 an ihre Ausgangsleitung 120 ein Ausgangssignal liefert, wird ein
Gatter 140 geöffnet. Das Gatter läßt im geöffneten Zustand das Ausgangssignal des Verstärkers 114 auf
einer Leitung 142 zu einem Analog-Digital-Umsetzer 144 durch. Der Umsetzer liefert auf einer
Ausgangsleitung 146 ein binäres Wort. Dieses binäre Wort gibt die Wahrscheinlichkeit an, mit der der
Patient eine spezielle Krankheit hat. Dieses Wort wird eine Zeitlang in einem Register 148 gespeichert.
Das Ausgangssignal der Pegelschaltung 116 wird außerdem einem Verzögerungskreis 150 zugeführt.
Der Zweck des Verzögerungskreises besteht darin, dem Analog-Digital-Umsetzer genügend Zeit zur
Erzeugung eines Ausgangssignals zu lassen. Falls der Umsetzer sehr schnell arbeitet, kann der Verzögerungskreis
entfallen. Das Ausgangssignal des Verzögerungskreises 150 wird Ausgangsschleusen
152, einem Drucker 154 und Ausgangsschleusen 156 zugeführt. Die Ausgangsschleusen 156 erhalten ihr
Eingangssignal von einem Zähler 158. Der Zähler beginnt am Anfang jeder Vergleichsreihe mit Null
zu zählen und kann ein Ringzähler oder ein rückstellbarer Binärzähler sein. Der Zähler 158 zählt die
Anzahl der von der Auslöseschaltung 112 abgegebenen Impulse. Die Anzahl der vom Zähler 154
registrierten Impulse kann also zur Indentifizierung der auf dem Vergleichsfilm gespeicherten Krankheiten
dienen.
Im Betrieb liefert die Pegelschaltung kein Ausgangssignal, wenn die Wahrscheinlichkeit, daß der
Patient die gerade zum Vergleich anstehende Krankheit hat, unterhalb einem bestimmten Wert, wie
20%, liegt. In diesem Fall liefert das Druckwerk keinen Ausgang. Die Auslöseschaltung 112 wird
jedoch betätigt, und der Zähler 154 zählt jede einzelne Justierlinie und damit jedes Krankheitensymptomspektrum,
mit dem der Patientenfilm verglichen wird.
Wenn die Pegelschaltung 116 ein Ausgangssignal liefert, setzt der Analog-Digital-Umsetzer das analoge
Ausgangssignal des Verstärkers 114 in eine digitale Größe um und speichert diese Größe als
binäres Wort im Register 148. Anschließend werden die Ausgangsschleusen 152 des Registers durch
die Verzögerungsanordnung 150 geöffnet, und das Ausgangswort wird durch das Druckwerk 154 ausgedruckt.
Dieses Ausgangswort kann als binäre Größe ausgedruckt werden. Eine andere Möglichkeit
besteht darin, daß das Druckwerk einen Speicher enthält, und in diesem Fall kann man das binäre
Wort mit einem Binärwort im Speicher vergleichen, und die Prozentangabe kann in Dezimalzahlen ausgedruckt
werden. Die Ausgangsschleusen 156 werden ebenfalls durch das Ausgangssignal der Verzögerungsanordnung
150 geöffnet, und die vom Zähler 154 registrierte Zahl wird durch das Druckwerk
ausgedruckt. Diese Zahl kann in binärer Form neben der Prozentangabe ausgedruckt werden. Die
ausgedruckte Zahl kennzeichnet die Krankheit und kann in einer vorbereiteten Krankheitstabelle nachgeschlagen
werden.
Das Register 148 soll nach dem Ausdrucken der gespeicherten Größe zurückgestellt werden, bevor
ein neues Eingangssignal zugeführt wird. Der Rückstellkreis kann durch das Ausgangssignal des Verzögerungskreises
150 betätigt werden. Der Rückstellkreis enthält einen zweiten Verzögerungskreis 158,
der beispielsweise an Rückstelleingänge von bistabilen Multivibratoren im Register 145 angeschlossen
sein kann. Der Verzögerungskreis 158 gewährleistet eine zeitlich richtige Rückstellung der bistabilen
Schaltungsanordnungen.
Für die in F i g. 8 dargestellte Schaltungsanordnung kann eine viel einfachere mechanische Anord-
809 519/295
nung verwendet werden, als für die in F i g. 7 dargestellte
Schaltungsanordnung erforderlich ist. Bezugnehmend auf F i g. 4 sind nur erforderlich der umlaufende
Zylinder 30, die Lampe 54 mit der Photozelle 56, die Blitzlampe 58, die Photozelle 66 und
die verschiedenen lichtabschirmenden Gehäuse. Die Spiegel 50, 52 können ebenso entfallen wie die
Photozellen 70,58. Auch das Galvanometer mit dem Spiegel 52 und die Blitzlampe für den Spiegel 50
werden nicht benötigt. Die in F i g. 6 dargestellte mechanische Anordnung mit der Hülse 80 usw. sind
ebenfalls überflüssig.
Bei dem in Fig. 1 und 9 dargestellten Speicher sind die Symptomlinien einer Krankheit als transparente
Striche auf einem undurchsichtigen Untergrund aufgezeichnet. Die Fläche der transparenten
Linien entspricht jeweils dem Gewicht des durch diese Linie repräsentierten Krankheitssymptoms. Zur
Darstellung der Krankheitssymptome kann man jedoch auch Linien oder anders geformte transparente
Flächen verwenden, die alle dieselbe Lichtmenge durchlassen. Das Gewicht der einzelnen
Symptomlinien wird dann elektronisch und nicht körperlich dargestellt.
Bei diesem Speichertyp werden die Symptomlinien vorzugsweise entsprechend ihrer Bedeutung
gruppiert. Angenommen die einzelnen Symptome sollen jeweils einer von drei Bedeutungs- oder Gewichtsklassen
zugeordnet werden. In diesem Fall kann man dann die Symptome mit dem größten Gewicht
auf einem Drittel einer Filmfläche anordnen, die nächstwichtigeren Linien werden auf einem
anderen Drittel des Films angeordnet und die noch weniger bedeutungsvollen Linien auf dem verbleibenden
Drittel der Filmfläche. Jedem Drittel der Filmfläche wird dann eine gesonderte Photozelle
zugeordnet. Das Ausgangssignal der Photozelle, die Licht von den bedeutungsvollsten Symptomlinien erhält,
wird durch einen Widerstand mit einem Wert von χ Ohm geleitet. Das Ausgangssignal der Photozelle
der nächsten Liniengruppe wird durch einen Widerstand mit dem Wert 2 χ Ohm geleitet und das
Ausgangssignal der Photozelle für die dritte Liniengruppe, die die am wenigsten bedeutungsvollen
Symptome darstellen, wird durch einen Widerstand von 3 χ Ohm geleitet. Der Ausgangsstrom der drei
Widerstände wird summiert, beispielsweise an einem gemeinsamen Verbindungspunkt der drei Widerstände.
Durch diese Anordnung wird also das Gewicht der Symptome elektronisch in Rechnung gezogen.
Bei der in den F i g. 4 bis 8 dargestellten Ausführungsform wird ein Galvanometer verwendet, um
eine Anzeige zu erzeugen, die auf dem Patientenfihn registriert wird. Man kann natürlich auch andere
Arbeitsgeschwindigkeiten gewünscht werden, kann man sich beispielsweise einer Kathodenstrahlröhre
bedienen. Das Ausgangssignal des Verstärkers 114 (F i g. 7) wird dann zur Ablenkung des Kathodenstrahls
längs einer Koordinate des Röhrenschirms, z. B. der Jc-Koordinate verwendet.
Claims (3)
1. Einrichtung zum Vergleich einer Informationseinheit, die auf einem Filmstück in Form
einer Anzahl transparenter Flächen auf undurchlässigem Untergrund aufgezeichnet ist, mit Informationseinheiten,
die in entsprechender Weise in verschiedenen Bereichen eines Filmstreifens gespeichert sind, insbesondere für medizinische
Diagnostik, mit einer Anordnung, das Filmstück und den Filmstreifen übereinanderliegend
zwischen einer Lichtquelle und einer Photozelle aneinander vorbeizubewegen und die übereinanderliegenden
Filmstücke zu durchleuchten, wenn sich die Informationseinheit auf dem Filmstück
mit einer auf dem Filmstreifen gespeicherten Informationseinheit deckt, und mit einer von
der Photozelle gesteuerten Anordnung, die die auf dem Filmstreifen gespeicherte Informationseinheit
aufzeichnet, wenn die Intensität des auf die Photozelle fallenden Lichtes einen bestimmten
Wert überschreitet, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Photozelle (66) eine Schwellwerteinrichtung (116) gekoppelt ist, die
nur dann ein Ausgangssignal liefert, wenn der die Filme durchsetzende und auf die Photozelle fallende
Lichtstrom einen bestimmten Wert überschreitet, und daß die Aufzeichnungseinrichtung
außer der auf dem Filmstreifen gespeicherten Informationseinheit auch den prozentualen Grad
der Übereinstimmung der verglichenen Informationseinheiten aufzeichnet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnungsanordnung
ein Spiegelgalvanometer (96) enthält und die aufzuzeichnende Information auf dem die verglichene
Informationseinheit enthaltenden Filmstück aufzeichnet.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnungseinrichtung
einen Analog-Digital-Umsetzer (144) enthält, der einen im Grad der Übereinstimmung entsprechenden
Digitalwert liefert, der zusammen mit der gespeicherten Informationseinheit auf einen Aufzeichnungsträger
gedruckt wird.
Registriereinrichtungen verwenden. Wenn höhere 670190.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 625 861, 662417,
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 519/295 3.68 © Bundesdruckerei Berlin
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