DE126385C - - Google Patents

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DE126385C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/02Details
    • G01N3/06Special adaptations of indicating or recording means
    • G01N3/062Special adaptations of indicating or recording means with mechanical indicating or recording means

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Apparat zum Prüfen von Gementkörpern: und anderen Materialien auf Zugfestigkeit, bei welchem der die Höhe des ausgeübten Zuges anzeigende Zeiger im Augenblick des Reifsens festgehalten wird, so dafs, während die übrigen beweglichen Theile des Apparates in ihre Anfangsstellung zurückkehren, das Anzeigewerk in seiner Höchststellung verharrt und somit auch nach erfolgtem Reifsen des Prüfungsgegenstandes ein Ablesen der Höhe des auf denselben ausgeübten Zuges ermöglicht. Hierbei wird jedoch die Sperrvorrichtung, so lange der Apparat spielt, selbstthätig aufser Thä'tigkeit gesetzt und dieser also in keiner Weise beeinflufst, so dafs äufserst genaue Prüfungsresultate erzielt werden können.
In der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 eine Gesammtansicht des Kopftheiles des Apparates dar; Fig. 2 und 3 sind Querschnitte von Fig. ι; Fig. 4 zeigt den Apparat in Thätigkeit und Fig. 5 denselben bei eingetretenem Bruch des Prüfungskörpers.
Der unter Federwirkung stehende Hebel d des nach Art der Federwaagen construirten Prüfungsapparates ist durch ein Gelenkstück m mit der Anzeigevorrichtung in lösbare Verbindung gebracht, während der Belastungshebel b eine Klaue if trägt (Fig. 1). Auf der Zeigerachse g ist ein Zahnrad h befestigt, mit welchem das Zahnsegment k eines bei i beweglichen zweiarmigen Hebels ρ in Eingriff steht.
Der dem Segment k entgegengesetzte Schenkel von jp trägt eine Kimme, in die sich die Schneide des am Gewichtshebel d angeordneten Gliedes m lose einlegt, so dafs während der Prüfungsarbeit der Hebel ρ entsprechend der sich durch die Belastung des Hebels b mehr und mehr steigernden Zugkraft durch das hochgehende Gelenkstück m um i gedreht und dementsprechend der Zeiger % über die mit Gewichtstheilung versehene Scheibe q bewegt wird.
Um den Zeiger % im Augenblick des Reifsens des zwischen die Klauen t eingelegten Prüfungskörpers festzuhalten, ist auf der Zeigerachse g eine Scheibe s (Fig. 4) befestigt, mit welcher ein bei η drehbar beweglich gehaltener Bremsbacken r in Zusammenwirkung steht.
An dem über den Drehpunkt η hinaus verlängerten Theil des Bremsbackens r greift eine über das Zeigergehäuse hinausgeführte Stange ν an, gegen deren Bund y sich eine Feder χ legt, welche mit ihrem unteren Ende auf dem Führungsböckchen ruht und so den um η schwingenden Bremsbacken r gegen die Scheibe 5 drückt (Fig. 1 und 2).
Damit nun der Apparat beim Gebrauch durch die Bremse r s nicht beeinflufst wird, sondern frei spielen kann, ist vom Bremsbacken r eine Stange w nach dem Gewichtshebel d geführt, welche beim Spielen der . Waage den Bremsbacken r von der Bremsscheibe s abhebt und diesen so lange von letzterer fern hält, als das Prüfungsstück der auf dasselbe ausgeübten Zugwirkung den nöthigen Widerstand entgegensetzt (Fig. 4).
Tritt im Prüfungsstück ein Bruch ein, so dafs also die Waage bezw. der Belastungshebel b entlastet wird und auch Hebel d in seine Anfangslage zurückgeht (Fig. 5), so wird

Claims (1)

  1. auch der Bremsbacken r von w und d freigegeben und durch Wirkung der Feder χ in Bremsstellung bewegt.
    Die Bremsung der Scheibe s mufs im gleichen Zeitpunkt erfolgen, in welchem der Bruch im Prüfungsstück eintritt, denn da der Hebe! d durch Wirkung der Federy sofort und äufserst rasch zurückgezogen wird, giebt derselbe auch augenblicklich die Stange w bezw. den Bremsbacken r frei, so dafs derselbe durch die gleichfalls augenblicklich in Wirkung tretende Feder χ um seinen Drehpunkt η geschwungen wird und, sich auf die Scheibe s legend, den Zeiger in seiner äufsersten Stellung festhält, bevor noch das Gegengewicht, welches das Segment k mit geringem Uebergewicht ausbalancirt, in Thätigkeit treten kann.
    Hierbei ist es aber wesentlich, dafs der Zeiger ^ beim Rückgang der Hebel b d durch das Segment k nicht mit zurückbewegt wird, weshalb die Schneide des Gliedes m einseitig angeordnet und die Kimme des Segmenthebels ρ nur lose in diesen eingelegt ist, so dafs beim Bruch des Prüfungskörpers die Schneide des Gliedes in, die Kimme verlassend, sich zurückbewegen kann, ohne den Segmenthebel ρ und damit den Zeiger ^ in seiner im Augenblick des Reifsens eingenommenen gesicherten Lage zu verändern (Fig. 5).
    Ist die ausgeübte Zugkraft von der Anzeigevorrichtung abgelesen, so kann durch Druck auf Stange ν die Bremsung aufgehoben und der Zeiger \ durch Wirkung eines am Segmenthebel ρ angebrachten Gewichtes oder von Hand in seine Anfangslage zurückbewegt werden.
    PyV T E N Ϊ - A N S P R U C H :
    Apparat zum Prüfen von Cementkörpern und anderen Materialien auf Zugfestigkeit, dadurch gekennzeichnet, dafs auf eine auf der Zeigerachse (g) angebrachte Bremsscheibe (s) ein Bremsbacken (r) derart einwirkt, dafs derselbe während der Prüfungsarbeit durch eine auf dem Gewichtshebel (d) aufruhende Stange (w) von der Scheibe (s) abgehoben wird, so dafs die Waage unbeeinflufst spielen kann, dagegen im Augenblick des Reifsens des auf Zugfestigkeit geprüften Materials die Bremse (r s) in Thätigkeit tritt und den Zeiger (%) in seiner Höchstlage festhält, während zugleich die Schneide des an dem Gewichtshebel (d) befestigten Gelenkstückes (m) die Kimme des Segmenthebels (p) verläfst, ohne letzteren in seiner Höchstlage zu verändern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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