DE125041C - - Google Patents

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DE125041C
DE125041C DE1900125041D DE125041DA DE125041C DE 125041 C DE125041 C DE 125041C DE 1900125041 D DE1900125041 D DE 1900125041D DE 125041D A DE125041D A DE 125041DA DE 125041 C DE125041 C DE 125041C
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Germany
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flange
pipe
soldering
metal
channels
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DE1900125041D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L23/00Flanged joints
    • F16L23/02Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially
    • F16L23/024Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially characterised by how the flanges are joined to, or form an extension of, the pipes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Disconnectible Joints And Screw-Threaded Joints (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Bei dem in dem Patente 113616 der Kl. 49 f behandelten .. Verfahren zum Verbinden von Rohr und Flansch mufs, um eine geschwächte Zone am Rohr zu vermeiden, die Löthung von vorn her vorgenommen werden. Viele Arbeitsstücke lassen aber eine Löthung von vorn her nur unter erschwerenden Umständen zu und bei manchen dürfte eine Löthung von vorn her durchaus unzweckmäfsig sein. Wollte man dagegen den Flansch nach Patent 113616 zur Löthung von hinten her benutzen, so würde an der Eintrittsstelle jeder Nuth ebenso eine Schwächung wie bei bisher gebräuchlichen Flanschen auftreten. ·
Die vorliegende Erfindung behandelt nun einen Rohrflansch, welcher eine Löthung von der rückwärtigen Flanschenseite ermöglicht und dabei verhindert, dafs das Löthmetall die Röhrwandung auflösend angreift und dadurch eine schädliche Schwächung hervorrufen könnte.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Rohrflansch in schaubildlicher Ansicht dargestellt, wobei durch den angedeuteten Ausschnitt zugleich ein Bild des Querschnittes gegeben worden ist. . '
Der Flansch α ist wie im .Haupt-Patente mit einem rückwärtigen Kragen b versehen, der jedoch an Stelle der Niithen d eine Reihe von Kanälen i für die Zuführung des Löthmetalls aufnimmt. ....
Im Uebrigen zeigt der Flansch dieselbe Einrichtung, indem auch hier die innere : Hohlkehle c und die Hohlkehle h an der Flanschenmündung wiederkehrt.
Die erwähnten Kanäle. i nehmen ihren Anfang in. einer aufsen nahe der Oberkante des Kragens b rings herumlaufenden Nuth j. Sie sind nach der Innenseite des Flansches hin durchbohrt und Hegen nahe bei einander, so dafs zwischen je zwei benachbarten Kanälen nur wenig Material des Flanschenmetalles stehen geblieben ist. - ■
Das mit einem solchen Flansch zu versehende Rohr e wird in den Flansch hineingebracht bezw. der Flansch über das Rohrende gezogen, und die Rohrwandung wird in die Auskehlungen c und h hineingehämmert oder gewalzt.
Danach wird in üblicher Weise die Rückseite des Flansches mit einem Thonrand ausgerüstet und das Löthmetall (Schlagloth) innerhalb des Thonrandes in die Kanäle ζ gebracht und darüber gehäuft und der Flansch beheizt, bis das Löfhmetall fliefst. Dasselbe wird durch die Kanäle i an die Wandung des Rohres e geleitet, und weil·flüssiges Metall auflösend auf feste Metalle einwirkt, so wird es das Flanschmaterial zwischen je zwei Kanälen zum Theil mit auflösen und eine überall gleichmäfsige
Verbindung zwischen Rohr und Flansch herbeiführen, wobei infolge des höher als die Kanalausmündungen stehenden, in Uebermenge verwendeten flüssigen Löthmetalles :■ während des Löthprocesses kein Zurückweichen des Löthmetalles und somit keine geschwächte Zone auftreten kann, wie es- sonst der Fall ist, wenn das flüssige Löthmetall hinter dem Flansch unmittelbar mit dem Rohr in Berührung steht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verfahren zum Verbinden von Rohr und Flansch nach dem Patente 113616, dadurch gekennzeichnet, dafs. statt der die Hohlkehle c unterbrechenden Reihe von Nuthen d des HauptrPatentes zur Rohrachse nicht parallel gebohrte Kanäle i angebracht sind, welche die Rohrwand nur an der Kanalausmündungsstelle berühren. , .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1900125041D 1900-03-15 1900-03-15 Expired - Lifetime DE125041C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT10057D AT10057B (de) 1900-03-15 1900-08-02 Rohrflansch mit rückwärtigem Kragen zur Aufnahme von das LÖthmetall zuleitenden Canälen.

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DE125041C true DE125041C (de)

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