DE1248552B - Anlage zum Speichern und Weiterfoerdern von aus Fahrzeugen entladenem landwirtschaftlichem Massengut - Google Patents

Anlage zum Speichern und Weiterfoerdern von aus Fahrzeugen entladenem landwirtschaftlichem Massengut

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Publication number
DE1248552B
DE1248552B DEM60861A DEM0060861A DE1248552B DE 1248552 B DE1248552 B DE 1248552B DE M60861 A DEM60861 A DE M60861A DE M0060861 A DEM0060861 A DE M0060861A DE 1248552 B DE1248552 B DE 1248552B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vibrating chute
vehicles
horizontal conveyor
storing
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM60861A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Enderle
Georg Freudling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EISENGIESSEREI
Mengele and Soehne Maschinenfabriken Karl GmbH
Original Assignee
EISENGIESSEREI
Mengele and Soehne Maschinenfabriken Karl GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by EISENGIESSEREI, Mengele and Soehne Maschinenfabriken Karl GmbH filed Critical EISENGIESSEREI
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Publication of DE1248552B publication Critical patent/DE1248552B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D87/00Loaders for hay or like field crops
    • A01D87/0038Dumpboxes or metering devices for loading or unloading

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B65g
Deutsche Kl.: 81 e -104
Nummer: 1 248 552
Aktenzeichen: M 60861 XI/81 e
Anmeldetag: 30. April 1964
Auslegetag: 24. August 1967
Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Speichern und Weiterfördern von aus Fahrzeugen entladenem landwirtschaftlichem Massengut, wie Halm- und Blattgut, mit einem etwa eine Fahrzeugladung fassenden Zwischenlager, welches eine Ladefläche mit Horizontalfördereinrichtung und seitliche Begrenzungswände aufweist und von dem aus das Ladegut unabhängig von der Anwesenheit des Transportfahrzeuges an einen nachgeschalteten Förderer, ζ. B. Gebläse oder Gebläsehäcksler, abgegeben wird.
Eine bekannte Anlage dient zur Durchführung eines sich vom Anmeldungsgegenstand unterscheidenden Verfahrens. Die Patentschrift offenbart eine Methode, bei welcher leicht beschädigbare Früchte, wie Ananas, mit gleichbleibender Ladehöhe auf die Ladepritsche eines Ackerwagens aufgeladen und sodann mit gleichbleibender Ladehöhe und unter Vermeidung großer Relativbewegung der Früchte untereinander mit Förderband in Lagerkästen abgelagert werden. Die Lagerkästen sind zu diesem Zweck ebenfalls mit einem Band versehen, das beim Abladen mit mindestens gleicher, unter Umständen größerer Geschwindigkeit, eingestellt wird. Zwischen dem Kraftfahrzeug und dem Lagerkastenband ist zum Zweck schonender Abladung eine Rinne erforderlich, die mit einem Auffanggitter zusammenwirkt. Der wesentliche Vorzug der Anlage besteht, darin, daß das Kastenförderband zeitweise stillgesetzt werden kann, so daß der Weitertransport des Ladegutes nicht von der Anwesenheit des Transportfahrzeuges abhängig ist.
Die vorliegende und auch die ältere Anmeldung gelien von der Aufgabe aus, Halm- und Blattgut in ähnlicher Weise zu speichern, wobei die Abgabe und notwendige Verteilung des Speichergutes ihr besonderes Problem darstellen.
Während die angemeldete Anlage der oben beschriebenen Art das gespeicherte Gut durch Gegen- und gegebenenfalls Niederhalter, also unter Druckanwendung an eine vorgesehene mit Zinken bestückte Verteilerwalze heranführt, ist es im Unterschied hierzu die Zweckvorstellung der Erfindung, das Gut ohne Druckanwendung von dem Zwischenlager aus locker verteilt weiterzufördern.
Den Zweck der Erfindung erfüllt eine Anlage, bei welcher am Ende des Horizontalförderers eine Dosiereinrichtung vorgesehen ist, die aus einer in seiner Neigung verstell- und feststellbaren mit Zinken besetzten Schüttelrinne besteht, deren Geschwindigkeit ebenso regelbar ist wie die Geschwindigkeit der Horizontalfördervorrichtung.
Durch die Variierbarkeit der Neigung und der Anlage zum Speichern und Weiterfördern von aus Fahrzeugen entladenem landwirtschaftlichem Massengut
Anmelder:
Karl Mengele & Söhne,
Maschinenfabrik und Eisengießerei, Günzburg/Donau, Augsburger Straße
Als Erfinder benannt:
Georg Freudling, Kempten;
Josef Enderle, Lämmlings
Geschwindigkeiten läßt sich die erfindungsgemäße Anlage jeder Gutart und deren jeweiligem Zustand so anpassen, daß das Gut in der eingestellten Fördermenge gleichmäßig verteilt und aufgelockert der nachgeschalteten Hochfördervorrichtung zugeführt werden kann, wohingegen Gutballungen auf der erfindungsgemäßen Schüttelrinne zurückfallen und verteilt werden.
Zwecks Einstellung des Neigungswinkels kann nach der Erfindung das eine dem Rollboden zugewandte Ende des Gestells der Schüttelrinne um in Ansätzen der Längsträger des Rollbodengestells befindliche Bolzen schwenkbar gelagert sein, während das andere Ende durch eine höhenverstellbare Spindel abgestützt ist. Die Schüttelwirkung wird beim Erfindungsgegenstand dadurch erreicht, daß die Schüttelrinne auf Kurbelscheiben mit Zapfen gelagert ist.
Eine erfindungsgemäße Lagerung besteht darin, daß die Lagerung des unteren Endes der Schüttelrinne an der Kurbelscheibe und das obere Ende durch Stangen federnd mit mindestens zwei Teleskoprohren geführt ist.
Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung näher erläutert und beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 die Anordnung einer erfindungsgemäßen Anlage im Einsatz,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Anlage gemäß der Erfindung,
F i g. 3 das rückwärtige Ende der Anlage gemäß der Erfindung mit Hochförderer,
F i g. 4 eine von der Anlage gemäß F i g. 3 abgewandelte Ausführungsart des Hochförderers.
709 638/357
Fig. 1 zeigt die Anordnung der Beschickungsanlage 1 mit einem Kratzboden 2 und einer Schüttelvorrichtung 3 zwischen einem schleppergezogenen Sammelwagen 4 mit geöffneter Rückklappe 5 und einem Gebläse 6. In den Antrieb des Kratzbodens 2 ist ein Regelgetriebe 2 a für verschiedene Geschwindigkeiten des Kratzbodens eingefügt. Das Gebläse 6 ist mit einer Fördermulde 6 α und einer Rohrleitung 6 b versehen, die das Gut auf einen Stock 6 c wirft.
In Fig. 2 ist der rückwärtige Teil des Kratzbodens 2 mit Führungsketten 7 und 8 und Kratzleisten 9 dargestellt. Mit ihm ist, auch antriebsmäßig, die Schüttelvorrichtung 3 verbunden. Sie besteht aus einem Boden 10 aus Blech oder anderem Material mit Seitenwänden 11, der in Zwischenräumen querlaufende Träger 12 aufweist, die mit Zinken 13 besetzt sind.
Die Fig. 3 zeigt das rückwärtige Ende des Kratzbodens 2 mit den Führungsketten 7 und 8, den Kratzleisten 9, einem Kettenrad 14 und Seitenwand 15. Der Kratzboden ist auf Rädern gelagert. An Längsträgern 17 sind Ansätze 18 befestigt. Das Gestell 20 ist mit einer Mulde 20 α versehen, die das vom Kratzboden zugelieferte Langgut aufnimmt.
Die Ansätze 18 weisen Bohrungen auf. In diesen Bohrungen sind Bolzen 19 angeordnet, an denen das Gestell 20 der Schüttelvorrichtung 3 schwenkbar gelagert ist.
Am anderen Ende des Gestells ist eine Gewindespindel 21 mit Kurbel 22 und Fußplatte 23 angeordnet. Mit dieser Gewindespindel kann die Neigung des Gestells geändert werden. Am Gestell 20 sind Lager 24 für Kurbelscheiben 25 angeordnet sowie ein Lager 26 für die Antriebswelle 27, die über eine Kette 28 oder Keilriemen die unteren Kurbelscheiben 25 antreibt. Von diesen werden die oberen Kurbelscheiben mittels Kette 28 a oder Keilriemen angetrieben.
An den Kurbelscheiben ist auf Zapfen 29 eine Schüttelrinne 30 gelagert. Die Schüttelrinne 30 besitzt auf jeder Seite zwei Füße 31 und zwei Lager 32, die mit Gummipolstern 33 versehen sein können. Die Füße sind auf Längsträgern 34 abgestützt, die gleichzeitig den Blechboden 10, die Seitenwände 11 und Querträger 12 tragen, die mit Zinken 13 besetzt sind.
Die Fig. 4 zeigt eine andere Ausführung einer Schüttelrinne 35. Bei dieser ist nur das untere Ende auf Kurbelscheiben 25 mit Zapfen 29 gelagert. Das obere Ende 36 ist über Bolzen 37 mit zwei Teleskoprohren 38 verbunden, und zwar dadurch, daß an den Bolzen 37 Stangen 39 gelagert sind, die mit ihren unteren verbreiterten Enden 40 auf Druckfedern 41 in Führungsrohren 42 aufsitzen. Die oberen Enden der Führungsrohre besitzen Führungen 43 für die Stangen 39.
Auf Längsträgern 44 angeordnete Querträger 45 tragen Zinken 46, deren Länge nach unten, also in Richtung auf die Kurbelscheibe 25 zunimmt. Der Blechboden 47 endet bei der letzten Zinkenreihe, also in etwa zwei Drittel Höhe. Die Teleskoprohre 38 sind am Gestell 48 durch Bolzen 49 und Muffen gelagert.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Anlage zum Speichern und Weiterfördern von aus Fahrzeugen entladenem landwirtschaftlichem Massengut, wie Halm- und Blattgut, mit einem etwa eine Fahrzeugladung fassenden Zwischenlager, welches eine Ladefläche mit Horizontalfördereinrichtung und seitliche Begrenzungswände aufweist und von dem aus das Ladegut unabhängig von der Anwesenheit des Transportfahrzeuges an einen nachgeschalteten Förderer, z. B. Gebläse oder Gebläsehäcksler, abgegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Horizontalförderers (2) eine Dosiereinrichtung (3) vorgesehen ist, die aus einer in ihrer Neigung verstell- und feststellbaren mit Zinken besetzten Schüttelrinne (30, 35) besteht, deren Geschwindigkeit ebenso regelbar ist wie die Geschwindigkeit des Horizontalförderers.
2. Beschickungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine dem Rollboden zugewandte Ende des Gestells (2) der Schüttelrinne (30, 35) um in Ansätzen (18) der Längsträger (17) des Rollbodengestells befindliche Bolzen (19) schwenkbar gelagert ist, während das andere Ende durch eine höhenverstellbare Spindel (21) abgestützt ist.
3. Beschickungsanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schüttelrinne (30, 35) auf Kurbelscheiben (25) mit Zapfen (29) gelagert ist.
4. Beschickungsanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Lagerung des unteren Endes der Schüttelrinne (35) an einer Kurbelscheibe (25) das obere Ende (36) durch Stangen (39) federnd mit mindestens zwei Teleskoprohren (38) geführt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2406 992.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
709 638/357 8.67 © Bundesdruckerei Berlin
DEM60861A 1964-04-30 1964-04-30 Anlage zum Speichern und Weiterfoerdern von aus Fahrzeugen entladenem landwirtschaftlichem Massengut Pending DE1248552B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2406992A (en) * 1944-02-07 1946-09-03 Maui Pineapple Company Ltd Method and apparatus for loading and storing pineapples

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2406992A (en) * 1944-02-07 1946-09-03 Maui Pineapple Company Ltd Method and apparatus for loading and storing pineapples

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