DE124840C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D49/00—Sheathing or stiffening objects
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zur Herstellung von Schildern und Bildern mit unten bedruckter oder unterlegter transparenter
Celluloidoberfläche verwendet man gewöhnlich einen Blechrücken, um dem Ganzen
den nöthigen Halt zu geben. Bei einem solchen Bilde oder Schilde werden Celluloid- und
Blechfläche rings um die Kanten durch irgend eine Falzung zur Erhöhung der Stabilität verbunden.
Um derartige Falzungen auszuführen, wurden die Unterlagen bisher in der Weise vorbereitet,
dafs entweder die Blechunterlage gröfser zugeschnitten wurde, oder das Celluloid in der
Weise zugerichtet wurde, dafs es allseitig über die Blechunterlage vorstand. Diese zweierlei
Vorbereitungen bedingen zwei Ausführungsarten. Bei ersterer Ausführung mit vorstehendem
Blech werden die Kanten desselben umgebogen und niedergedrückt. Alsdann wird in entgegengesetzter Richtung der gebördelten
Blechkanten eine etwas breitere Bördelung ausgeführt, welche nach Belieben rechtwinklig
oder spitzwinklig zur Bildfläche steht, oder aber auch gänzlich gegen die Blechfläche niedergedrückt
wird. Bei dieser Ausführung kommt das als Unterlage dienende Blech an den Rändern nach oben zu liegen, was dem Ganzen
ein unschönes Aussehen giebt.
Bei der zweitgenannten Ausführung, bei welcher das Celluloid über die Blechunterlage
vorsteht, wird zunächst, wie die Fig. 1 ersehen Iäfst, das Celluloid α über die Kanten der Blechunterlage
b umgebogen und auf diese niedergedrückt und hernach in gleicher Richtung nochmal
umgeschlagen (Fig. 2). Hierdurch wird wohl der erstere Uebelstand betreffend schlechten
Aussehens beseitigt und zugleich ein festhaltender Falz erreicht, doch verleiht derselbe zufolge
seiner flachen Lage dem fertigenBilde u.s.w. nicht die gewünschte Stabilität.
Auf dieser letzterwähnten Art der Falzung basirt die neue Falzungsart, bei welcher durch
weitere Arbeitsvorgänge nicht nur die fehlende Stabilität erreicht wird, sondern auch infolge
besseren Aussehens des Productes eine vielseitige und neuartige Verwendung desselben
ermöglicht wird.
Die weiteren Arbeitsstufen bestehen in einem nochmaligen Abbiegen, Umfalzen oder Abkanten,
um den bisher in ebener Form hergestellten Schildern u. s. w. eine körperliche Gestaltung zu geben.
Um dies zu ermöglichen, mufs vor allem die Blechunterlage mit entsprechenden Eckausschnitten
d versehen werden, deren Form sich nach der beabsichtigten Körperbildung richtet
und wobei die der eigentlichen körperlichen Gestaltung vorangehende Falzbildung Berücksichtigung
finden mufs.
Diese Ausschnitte können beispielsweise, wie aus den Fig. 3, 5, 7 und 9 ersichtlich, welche
Unteransichten der mit dem ersten Falz versehenen Blechunterlage b zeigen, spitzwinklig,
rechtwinklig, stumpfwinklig oder beiderseits in Bogen geschweift zugeschnitten sein. Durch
ein nochmaliges Kanten und Biegen um. die
punktirt eingezeichneten Linien bis zur Vereinigung der Eckausschnitte, das in Formpressen
oder sonstigen Vorrichtungen erfolgen kann, erhält dann der Schild u. s. w. die gewünschte
körperliche Gestaltung. Diese richtet sich nach der Form der Eckausschnitte und wird dieselbe entsprechend den vorerwähnten
Figuren auch stumpfwinklige, rechtwinklige, spitzwinklige oder abgerundete Kanten erhalten,
wie solche in den Querschnitten Fig. 4, 6, 8 und 10 dargestellt sind.
Eine weitere Neuerung besteht darin, dafs zur Vermeidung von Schnittkanten auf der
Celluloidoberfiäche dem Celluloid nicht jener Eckausschnitt d des Bleches b gegeben wird,
sondern dessen Ecken, wie die in den Fig. 3, 5, 7 und 9 punktirt eingezeichneten Linien f ersehen
lassen, im Bogen zugeschnitten werden.
Beim Zusammenfalten der Blechunterlage werden die in den Eckausschnitten stehen gebliebenen
Celluloidecken/ nach innen gefaltet, so dafs auch die sich gegen einander legenden
Stöfse der Blechunterlage mit Celluloid überzogen sind und hierdurch besonders glatt und
geschlossen an einander liegen.
Um dies auf mechanischem Wege zu erreichen, genügt eine kleine schmale Hervorragung
an den Ecken des Obertheils der Faconpresse, die das in den Ecken überstehende
Celluloid nach innen zu faltet. Die kleine, in Fig. 11 und 12 angedeutete Celluloidfalte e
kann man für sich zusammenleimen und dann nach der einen oder anderen Seite umschlagen
und anleimen.
Die Falte könnte auch in der Mitte getrennt sein, so dafs man die eine Hälfte auf die eine
und die zweite Hälfte auf die andere Seitenwand nach innen umklappen kann.
Fig. 15 und 16 zeigen die Bildung dieser
Falte an einem der angeführten Beispiele in zwei Stadien. Bei ersterer Figur ist die eine
Seite g bereits aufgebogen, während die aridere Seite h noch eben liegt, f ist der die Falte
bildende Ecktheil von Celluloid, während e die fertige Falte darstellt. In letzterer Figup ist
die Bildung der Falte e beinahe vollendet, und bedarf es hier nur noch des Zusammenstöfsens
der beiden Kanten und der Befestigung der Falte durch Leimen u. s. w., um das Schild
fertig zu stellen.
Die Oberfläche der in vorstehender Weise gefalzten Gegenstände kann je nach Belieben
jede Art Prägung und Wölbung wie sonst bei anderen Falzungen erhalten, auch kann auf die
Blechrückwand b eine Bekleidung von Papier, Zeugstoff, Celluloid u. s. w. aufgeleimt werden.
Fig. 11, 12, 13 und 14 skizziren einige neue
Verwendungsarten, von welchen Fig. 11 eine
Glas- oder Marmorplatten-Imitation darstellt.
Fig. 12 dient als Kartondeckel zur Bekleidung von Brettern oder Bedeckung von Kleiderbürsten
und ähnlichen Sachen, während Fig. 13 die Anwendung als Tintenlöscherobertheil und
Fig. 14 eine Ausführung mit abgerundeten Kanten veranschaulicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zur Herstellung von Schildern, Zierschalen od. dgl. aus Celluloid mit untergelegtem Blech, dadurch gekennzeichnet, dafs dem mit der Blechunterlage (b) durch doppelte Umbördelung verbundenen Celluloid (α) durch eine weitere Falzung eine körperliche Gestaltung gegeben wird, wobei das Celluloid an den Stofsstellen der Blechseitenwandungen derart nach innen gefaltet und dort· befestigt wird, dafs auch die sich gegen einander legenden Stöfse der Blechunterlage mit Celluloid überzogen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE124840C true DE124840C (de) |
Family
ID=393601
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT124840D Active DE124840C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE124840C (de) |
-
0
- DE DENDAT124840D patent/DE124840C/de active Active
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