DE1246687B - Elektrolyseur in Filterpressbauart - Google Patents

Elektrolyseur in Filterpressbauart

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DE1246687B
DE1246687B DED33097A DED0033097A DE1246687B DE 1246687 B DE1246687 B DE 1246687B DE D33097 A DED33097 A DE D33097A DE D0033097 A DED0033097 A DE D0033097A DE 1246687 B DE1246687 B DE 1246687B
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Germany
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filter press
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Pending
Application number
DED33097A
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English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Werner Schulz
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Demag Elektrometallurgie GmbH
Original Assignee
Demag Elektrometallurgie GmbH
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Publication date
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Publication of DE1246687B publication Critical patent/DE1246687B/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B9/00Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
    • C25B9/70Assemblies comprising two or more cells
    • C25B9/73Assemblies comprising two or more cells of the filter-press type

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description

  • Elektrolyseur in Filterpreßbauart Die Erfindung betrifft einen Elektrolyseur in Filterpreßbauart, bei dem die Zu- und Ableitungen für Elektrolyt und Elektrolyseprodukte als Bohrungen innerhalb des Zellenblockes verlaufen und die Endplatten als Sammelkammern für Produkte und Elektrolyten ausgebildet sind.
  • Es wurde schon ein Wasserzersetzungs-Apparat in Filterpreßbauart vorgeschlagen, bei dem die Elektroden in mindestens zwei Reihen elektrisch gegeneinandergeschaltet und besondere Mittelplatten zur Ableitung der Gase vorgesehen sind. Diesem Vorschlag zufolge führen Leitungsanschlüsse zu und von den jeweils herausgeführten Verteilungs- bzw. Sammelrohren.
  • Bei dieser Art der Hintereinanderschaltung der beiden Sammelkammern ist ein Rohrstück zur Durchführung eines der Medien durch die vordere Kammer vorgesehen. Diese Bauweise hat zwar den Vorteil geringen Platzbedarfes und geringen technischen Aufwandes, ermöglicht jedoch keinen freien Zugang zu den Innenräumen der Sammelkammern.
  • Die Erfindung hingegen geht von der Aufgabe aus, bei großen und modernen Elektrolyseuren die Sammelkammern an der Anschlußseite so zu gestalten, daß deren Innenräume frei zugänglich werden, um z. B. deren Wandflächen mit Auskleidungen zu versehen, die gegenüber den umlaufenden Medien resistent sind. Die Zugänglichkeit ist im gleichen Maße auch zur Reinigung od. dgl. der Kammern von Bedeutung.
  • Im Gegensatz zu der bekannten Bauart weisen die Zellenblöcke des erfindungsgemäßen Elektrolyseurs vierundzwanzig und mehr Leitungspaare für den Elektrolyten und die Produktabfuhr auf, die auf der Anschlußseite in den Sammelkammern zusammengeführt sind. Um eine günstige und vor allem auch platzsparende Bauweise zu erzielen, wurden die Sammelkammern bisher so ausgebildet, daß die Endplatte für die Produktabfuhr zwei hintereinanderliegende Sammelräume für Anolyt und Katholyt erhielt.
  • Infolgedessen, daß die Produktkanäle nach der bekannten Bauart lediglich als Bohrungen in den Flanschflächen der Zellenelemente ausgebildet wurden, müssen in der Endplatte auch entsprechend passende Bohrungen angebracht sein.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zur Behebung derartiger Mängel und Nachteile eine neue Bauform für die Sammelkammern zu schaffen. Sie besteht daher im wesentlichen darin, daß die Sammelkammern aus mindestens zwei an der Anschlußseite gegen die letzte Zellenplatte im Bereich der Leitungsmündungen offenen, in einer Ebene senkrecht über-und untereinander bzw. nebeneinander angeordneten Behältern bestehen, an deren einer Seite die Verbindungsleitungen zu den Sammel- bzw. Abscheidungsgefäßen Anschluß haben, während die Kanten der gegen die Elektrodenplatten anliegenden Kastenteile der Sammelkammern mit Flanschleisten bildenden Wülsten oder abgewinkelten Flächen versehen sind.
  • Nach einem weiteren wesentlichen Merkmal bestehen die Sammelkammern aus mindestens einem an der Anschlußstelle offenen, im Inneren mit Trennwänden versehenen Zylinder oder aus einem an der Anschlußstelle in seiner Längsachse offenem Halbzylinder.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch die Zellen sowie durch die angebauten Kammern, F i g. 2 einen Querschnitt durch eine Zelle, und schließlich F i g. 3 einen Schnitt durch den Anschlußkasten. Die Zellen 1 bestehen in üblicher Weise aus den beiden Elektrodenplatten 1 a, 1 b und dem Diaphragma 1 c.
  • Im Oberteil der Zellen 1 sind die Kanäle 2 a, 2 b vorgesehen, die in bekannter Weise der Gas- und Elektrolytabfuhr dienen. Die Trennung von Flüssigkeit und Gasen erfolgt in ebenfalls bekannter Weise im Sammelbehälter 6.
  • Die Kanäle 2 a, 2 b münden zu diesem Zwecke in je einem Teil 6 a bzw. 6 b des Sammelbehälters 6. Dieser ist mit einer Trennwand 5 versehen und nach den Zellen 1 hin offen; er ist im übrigen jedoch allseitig geschlossen. über die Rohrleitungen 7 a, 7 b, die mit den Kammer 6 a bzw. 6 b in Verbindung stehen, erfolgt die Ableitung der gewonnenen Produkte. Der Sammelbehälter 6 ist zweckmäßigerweise als Zylinder oder auch als Halbzylinder ausgebildet. Im letzteren Falle ist er an der Anschlußstelle in seiner Längsachse offen.
  • Der Sammelkammer-Kasten 6 wird mit den bei Elektrolyseuren der Filterpreßbauart üblicherweise vorhandenen Spindeln, Spannschrauben oder sonstigen Spannmitteln gegen die Endelektrodenplatte 4, d. h. also gegen die letzte Zellwand, gepreßt. Die Spannmittel halten demnach nicht nur die Zellen untereinander zusammen, sondern pressen auch den Kasten 6 mit seiner offenen Seite gegen die Zellwand 4.
  • Eine zwischen den Auflageflächen des Kastens 6 an der offenen Seite und der Endplatte 4 befindliche Dichtung 8 verhindert den Austritt von Elektrolytflüssigkeit und/oder Gasen. Die Kanten der gegen die Elektrodenendplatte 4 anliegenden Teile der Sammelkammern 6 a, 6 b sind zweckmäßigerweise mit Flanschleisten bildenden Wülsten oder abgewinkelten Flächen (nicht dargestellt) versehen.
  • Die beiden Sammelkammern 6 a, 6 b sind in einer Ebene senkrecht über- und untereinander bzw. nebeneinander angeordnet.
  • Ist der Sammelbehälter zwischen den Zellenelementen als sogenannter Mittelkörper des Elektrolyseurs angeordnet, so besteht er aus einem links und rechts der Anschlußstellen offenen, mit Trennwänden ausgerüsteten Behälter.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrolyseur in Filterpreßbauart, bei dem die Zu- und Ableitungen für Elektrolyt und Elektrolyseprodukte als Bohrungen innerhalb des Zellenblockes verlaufen, mit als Endplatten ausgebildeten Sammelkammern für Produkte und den Elektrolyten, dadurch gekennzeichn e t, daß die Sammelkammern (6 a, 6b) aus mindestens zwei an der Anschlußseite gegen die letzte Zellenplatte (4) im Bereich der Leitungsmündungen (2a, 2b) offenen, in einer Ebene senkrecht über- und untereinander bzw. nebeneinander angeordneten Behältern bestehen, an deren einer Seite die Verbindungsleitungen (7a, 7b) zu den Sammel- bzw. Abscheidungsgefäßen Anschluß haben, während die Kanten der gegen die Endelektrodenplatten (4) anliegenden Kastenteile der Sammelkammern (6a, 6b) mit Flanschleisten bildenden Wülsten oder abgewinkelten Flächen versehen sind.
  2. 2. Elektrolyseur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelkammern (6a, 6b) aus mindestens einem an der Anschlußstelle offenen, im Inneren mit Trennwänden (5) versehenen Zylinder (6) oder aus einem an der Anschlußstelle in seiner Längsachse offenem Halbzylinder bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 61696.
DED33097A 1960-04-12 1960-04-12 Elektrolyseur in Filterpressbauart Pending DE1246687B (de)

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