DE124192C - - Google Patents

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DE124192C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K13/00Other constructional types of cut-off apparatus; Arrangements for cutting-off
    • F16K13/02Other constructional types of cut-off apparatus; Arrangements for cutting-off with both sealing faces shaped as small segments of a cylinder and the moving member pivotally mounted

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der .Erfindung ist ein mehrfaches Regelungs- oder Steuerglied, das grofse Sicherheit für gute Abdichtung selbst bei Durchflufs von Schmutzwasser bietet, indem es an die Stelle eines einzelnen Schiebers mehrere Schieber setzt, die eine und dieselbe Durchgangsöffnung beeinflussen, wobei jeder Schieber für sich unter Druck abdichtbar sein kann. Die Neuheit besteht im Wesentlichen darin, dafs die einzelnen Schieber mehrere einander übergreifende Sitze überdecken und dabei gegenseitig derart nachgiebig sind, dafs jeder Schieber für sich auf seinen Sitz aufgedrückt werden kann, sei es durch Druck der zu steuernden Flüssigkeit, sei es durch Druck von Federn u. s. w.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Beispiel der Ausfuhrung eines doppelten Drehschiebers, bestehend aus einem Schieber a1: der den Kanal e überdeckt, und aus einem zweiten Schieber a0, der einen den Schieber ax übergreifenden Sitz η überdeckt und dem Schieber ^1 Führung für einen Bestandtheil, z. B. einen Steg, derart bietet, dafs der letztere sich in radialer Richtung zur Drehachse £> des Schiebers ä.2 etwas verschieben kann,' aber der Drehbewegung des Schiebers a.2 zwanglä'ufig folgen mufs, so dafs beide Schieber U1 und a2 immer gemeinschaftlich gedreht werden. Versagt die Dichtung des Schiebers <z2, so lä'fst derselbe nur Flüssigkeit in den Hohlraum des Sitzes η eindringen, aber der Schieber Ci1 verhindert den Eintritt der Flüssigkeit in den Kanal e.
• Der Schieber a.2 umfafst eine Abflachung der Drehachse b gabelförmig und wird durch, eine Bandfeder _/ von der Drehachse ab und gegen seinen Sitz η hin angedrückt; aufserdem kann dieser Schieber auch noch unter Flüssigkeitsbelastung oder Dampfdruck u. s. w.. stehen.
Der Steg des Schiebers ^1 greift in den Körper des Schiebers a2 ein und wird durch eine Schraubenfeder g gegen seinen Sitz hin gedrückt. Soll auch der Schieber αΛ unter Flüssigkeitsdruck gesetzt werden, so kann dies etwa dadurch geschehen, dafs man für Zugänglichkeit der Flüssigkeit zu dem Räume sorgt, in dem die Schraubenfeder g untergebracht ist; es mufs dann natürlich der Steg des Schiebers ax sich in dem Körper des Schiebers a2 dicht verschieben.
Wie hier zwei ■ Schieber mit einander verbunden sind, um den gleichen Abschlufs mit vollkommenerer Abdichtung zu bewirken, so können natürlich auch noch mehr Schieber mit einander zu gleichem Zwecke vereinigt werden, wobei immer ein Schieber über den anderen hinweggreifend auf einem Sitze gleitet, der jenen Schieber selbst übergreift.
Man kann übrigens die Drehschieber auch durch Flachschieber ersetzen, ohne auf eine sie bewegende Drehachse verzichten zu müssen; es kann dann der alles übergreifende Flachschieber etwa einen Daumen oder Kurbelzapfen der Drehachse umfassen, und im übrigen kann die Einrichtung im Wesentlichen unverändert beibehalten werden. Auch kann' man die Schieber selbst durch Tellerventile ersetzen, ohne wesentliche Aenderung an der Gesammteinrichtung, welche für die Verwendung von
Schiebern beschrieben ist, vorzunehmen; die in einander eingreifenden Tellerventile müssen dann pur in der Richtung senkrecht zu ihrem Sitze gemeinschaftlich zwangläufig bewegt werden können, wobei eine geringe gegenseitige Verschiebung noch zulässig ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: . i
    Mehrfach abdichtende Steuereinrichtung mit mehreren einander übergreifenden Verschlufsvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dafs diese, unter sich nachgiebig, alle die gleichen Steuerbewegungen zwangläufig gemeinschaftlich ausführen, wobei immer eine dieser Abschlufsvorrichtungen den Zuflufs der zu steuernden Flüssigkeit zu dem von ihm zunächst überdeckten Abschlufskörper regelt, um zu veranlassen, dafs eine Undichtheit an einer Stelle nicht die Dichtheit der ganzen Steuervorrichtung gefährde.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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