DE124018C - - Google Patents

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DE124018C
DE124018C DENDAT124018D DE124018DA DE124018C DE 124018 C DE124018 C DE 124018C DE NDAT124018 D DENDAT124018 D DE NDAT124018D DE 124018D A DE124018D A DE 124018DA DE 124018 C DE124018 C DE 124018C
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spindle
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M29/00Apparatus for re-atomising condensed fuel or homogenising fuel-air mixture
    • F02M29/04Apparatus for re-atomising condensed fuel or homogenising fuel-air mixture having screens, gratings, baffles or the like
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M17/00Carburettors having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of preceding main groups F02M1/00 - F02M15/00
    • F02M17/14Carburettors with fuel-supply parts opened and closed in synchronism with engine stroke ; Valve carburettors
    • F02M17/145Carburettors with fuel-supply parts opened and closed in synchronism with engine stroke ; Valve carburettors the valve being opened by the pressure of the passing fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Mischvorrichtung bezw. einen Vergaser für Explosionskraftmaschinen, mittels dessen Spiritus, gewöhnliches Petroleum öder auch schwerere Kohlenwasserstofföle vergast und mit Luft innig gemischt werden.
Auf der Zeichnung stellt
Fig. ι einen Verticallängsschnitt _ durch die Mischvorrichtung und
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben dar.
Das Gehäuse A ist mit einer ringförmigen Kammer A1 ausgestattet, durch welche die heifsen Abgase der Maschine geleitet werden. Zu diesem Zwecke besitzt die Kammer A1 einen Einlafsstutzen A'2 und einen Auslafsstutzen A3. Innerhalb des cylindrischen Gehäuses A ist ein cylindrischer Theil B angeordnet, zwischen welchem und dem Gehäuse A eine Kammer Bl angebracht ist. Der untere Flantsch B'1 des Theiles B schliefst gleichzeitig die untere Oeffnung der Heizkammer A1 ab. In dem im Uebrigen hohlen cylindrischen Theil -B ist eine Scheidewand B3 angeordnet, welche den inneren Raum in zwei Kammern B* und .B5 theilt. In der Wandung des Theiles B sind Löcher B'' vorgesehen, so dafs die Gase aus der Kammer J34 durch den ringförmigen Raum B' hindurch nach der Kammer B5 gelangen können. Das äufsere Ende des cylindrischen Theiles B ist durch eine Kappe C geschlossen, die mit einer Bohrung C1 versehen ist; letztere steht mit dem Vorrathsbehälter für den flüssigen Kohlenwasserstoff in Verbindung. Um die Bohrung C1 herum sind Luftzuströmungsöffnungen C'2 angeordnet. Das innere Ende des cylindrischen Theiles B wird durch einen Teller D ge-, schlossen, der als Mischventil dient. Dieses Mischventil sitzt lose auf einer Spindel ü1, welche durch eine in der Scheidewand B3 angeordnete Hülse oder Buchse B1 hindurchgeht. Das untere Ende der Spindel E ist bei E1 konisch zugespitzt und bildet ein Ventil, dessen Sitz das Auge der Zuführungsöffnung C1 bildet. Die Spindel E kann in dem Auge B1 frei gleiten und wird gewöhnlich mit ihrem konischen Theile E1 in die Oeffnung C1 durch eine Feder F geprefst, welche zwischen der Scheidewand B3 und einem Bund oder einer auf die Spindel E aufgeschraubten Mutter angeordnet ist. Auf der Spindel E befindet sich über dem Teller D eine Schraubenmutter E3 derart, dafs zwischen der unteren Seite dieser Mutter und der oberen Seite des Tellers D, sofern die Spindel E sich in ihrer untersten Stellung befindet, noch ein geringer Zwischenraum verbleibt. Dieser Zwischenraum er-, möglicht es, dafs beide Ventile E1 D sich auf ihre Sitze, schliefsend, niederlassen und einstellen können.
Das obere Ende des Gehäuses A bildet der Kanal G, welcher durch die Oeffnung G' mit dem Cylinder der Maschine verbunden ist. In dem Kanal G ist über dem Gehäuse A eine cylindrische Kammer H angeordnet, in deren Wandung Löcher H1 vorgesehen sind. Ueber das offene Ende dieser Kammer ist eine Kappe J geschoben, in deren Mantel gleichfalls Löcher J1 angeordnet sind. Die Kappe J kann mittels
eines Handgriffes J2 oder dergl. so gedreht werden, dafs sie die Löcher H1 mehr oder weniger überdeckt und dafs somit der in den Kanal G durch diese Löcher direct gesaugte Luftstrom geregelt werden kann. Die Spindel E ist nach oben durch die Kappe J hindurch geführt und mit einem Kopf E* versehen, so dafs auch die Spindel gewünschtenfalls mit der Hand gehoben werden kann.
Die Wirkung der Vorrichtung ist folgende:. Bei jedem Saughub des Kolbens wird zunächst das Mischventil D und durch die Spindel E auch das Ventil E1 von seinem Sitz abgehoben. Infolge dessen wird eine bestimmte Menge Kohlenwasserstoff durch die Oeffnung C1 in das Gehäuse gelangen, während die Luft durch die Oeffnungen C2 einströmt. Der Kohlenwasserstoff und die Luft mischen sich in den Kammern B* und B5, um schliefslich durch den Kanal G in den Cylinder zu gelangen. In dem Kanal G ist — der Oeffnung G' gegenüberliegend — eine durch Schrauben verschliefsbare Oeffnung vorgesehen. Diese Schraube G2 besitzt eine Bohrung G3. Das Anlassen der Maschine kann unter Umständen dadurch erleichtert werden, dafs man etwas Petroleum oder dergl. durch die .Bohrung G3 auf das Einlafsventil des Cylinders träufeln läfst. Es kann auch ein Hahn angeordnet sein, um diese Oeffnung gänzlich schliefsen zu können. Nach Entfernung der Schraube G2 kann man leicht zu dem Einlafsventil gelangen, welches auf diese Weise leicht nachgesehen werden kann. Auch kann die Spindel des Einlafsventils durch die Verschlufs schraube G2 hindurchgeführt sein.
Bei dieser Ausführungsform bildet das Gehäuse, welches mit dem Kanal G aus einem Stück besteht, gewissermafsen einen Deckel für das Einlafsventil der Maschine; man braucht somit nur das Gehäuse A B zu entfernen, um nach diesem Ventile zu gelangen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Mischvorrichtung und Vergaser für Explosionskraftmaschinen, gekennzeichnet durch zwei durch eine als Führung für die Ventilspindel (E) dienende Scheidewand (B3J getrennte Kammern (B* B5J, deren erstere durch die lose auf der Ventilspindel (E) sitzende Scheibe (D) geschlossen wird, während beide Kammern (B* B'a) mit einer gemeinschaftlichen Kammer (B^) durch Löcher (B 6J in Verbindung stehen, zum Zweck, ein inniges Gemisch zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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