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Gerät zum selbsttätigen Kopieren von in einem Stapel gelagerten Vorlagen
auf ebenfalls in einem Stapel gelagerte Kopierpapiere Zusatz zum Patent: 1159 268
Das Patent 1159 268 betrifft ein Gerät zum selbsttätigen Kopieren von in
einem Stapel gelagerten Vorlagen auf ebenfalls in einem Stapel gelagerte Kopierpapiere
finit zwei parallelogrannggeführten, taktmäßig bewegten Transportplatten, welche
je eine Vorlage bzw. ein Kopierblatt von dem betreffenden Stapel zu einer ebenen
Kopierfläche und von dieser wegtragen, wobei die Transportplatten in an sich bekannter
Weise zeitweise Kitt einer Unterdruckquelle in Verbindung stehen, sowie mit wenigstens
einen zu beiden Seiten der Belichtungsfläche Papierstapel tragenden Tisch, der taktmäßig
zwangläufig quer zur Bewegungsrichtung der Transportplatten bewegbar ist und somit
im Wechsel die verschiedenen Papiere in den Wirkungsbereich der Transportplatten
kommen, wobei die Steuerung der 'I'ransportplatten mit Hilfe eines exzentrischen
Umlaufkörpers erfolgt, der auf seiner den. Parallelogrammen zugewandten Seite dreidimensionale
Steuerkurven aufweist, die je Parallelogramm auf Steuerglieder zur Bewegung der
Parallelogrammarme einwirken, und wobei auch die Tischbewegung von den Steuerkurven
abgeleitet ist.
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Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung des Gegenstandes des Hauptpatents
und ist dadurch gekennzeichnet, daß in Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung
der Transportplatten neben der Belichtungsfläehe eine Entwicklervorrichtung angeordnet
ist, daß in Bewegungsrichtung der Transportplatten zu beiden Seiten der Belichtungsfläche
in vertikaler Richtung bewegbare, in ihrer unteren Stellung vom Papiertisch überfahrbare
Papieraufzüge vorgesehen sind und daß die Transportplatten je zwei Saugflächen für
die Belichtungsfläche und die Entwicklervorrichtung enthalten. Es ist auf diese
Weise möglich, vollautomatisch Positivkopien von Vorlagen herzustellen, ohne daß
ein erheblicher zusätzlicher Aufwand notwendig wird.
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Die Entwicklervorrichtung besteht vorzugsweise aus einem Kasten, der
in seinem Oberteil eine flache Wanne mit einem ebenen, Durchbrechungen aufweisenden
Boden enthält, wobei in dem Kasten ein Behälter für Entwicklerflüssigkeit angeordnet
ist, der über eine Fördervorrichtung und einen Rücklauf mit der Wanne in Verbindung
steht, und wobei unterhalb des Wannenbodens ein mit einer Saugleitung in Verbindung
stehender Raum vorgesehen ist. Vorzugsweise ist für die Steuerung der Fördervorrichtung
die bereits für andere Zwecke im Gerät verwendete Schalteinrichtung vorgesehen.
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Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert. In der Zeichnung zeigt F i g 1 eine perspektivische Ansicht des
erfindungsgemäßen Geräts, F i g. 2 einen Längsschnitt durch das erfindungsgemäße
Gerät, F i g. 4 das Gerät in Draufsicht, F i g. 5 einen Schnitt durch die Entwicklervorrichtung
für Positivpapiere beim Fotokopieren und F i g. 6a, 6 b eine Entwicklervorrichtung
zum Entwickeln von Lichtpausen, von der Seite und von oben gesehen im Schnitt.
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In den F i g. 1 bis 4 sind mit 31 c die beiden Transportplatten bezeichnet,
die je zwei Saugzellen enthalten. Oberhalb der Transportplatten 31c sind die Bälge
31b, z. B. aus Gummi, angeordnet. Die Saugzellen der Transportplatten sind vielfach
durchbrochen, und es stehen diese Durchbrechungen mit dem Innern der Bälge in Verbindung.
Unterhalb der Durchbrechungen ist eine elastische poröse Schicht angeordnet, die
ein planes Andrücken der Papiere ermöglicht. Durch Ausdehnung der Bälge wird in
diesen ein Unterdruck erzeugt, so daß durch die Durchbrechungen der Saugzelle Luft
angesogen und gegebenenfalls ein Papierblatt angesogen und von der Transportplatte
mitgenommen wird. Das Ablegen des Papierblattes erfolgt durch Zusammendrückung des
betreffenden Balges. Das Ausdehnen und Zusammendrücken der Bälge erfolgt mittels
der Parallelogrammarme 9, die durch die Steuerstifte 29 bewegt werden. Diese Steuerstifte
werden ihrerseits von einer ellipsenförmigen Steuerkurve 30 in dem exzentrischen
Umlaufkörper 16 betätigt.
Die Bälge sind nach oben durch
Platten 31d abgeschlossen. Diese Abschlußplatten 31d tragen Schienen 31e, auf denen
von den Parallelogrammarmen 9 bewegte Schlitten gleiten können. Zur Führung der
Platten 31 d sind Führungsstangen 31 g vorgesehen.
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Soll in einer Bewegungsphase in Papierblatt von einer Saugzelle nicht
mitgenommen werden, so wird der Innenraum des Balges über ein elektrisch steuerbares
Ventil 31 f mit der Außenluft verbunden. Die Steuerung dieser Ventile 31f
erfolgt über Leitungen 27a durch einen Steuerschalter 26. Dieser Steuerschalter
enthält eine über ein Getriebe 28 vom exzentrischen Umlaufkörper 16 angetriebene
auswechselbare Kontaktscheibe 26a. Diese Kontaktscheibe besteht aus einem isolierenden
Werkstoff und trägt metallische Segmente. Unterhalb und oberhalb der Scheibe 26a
sind federnde Kontaktbürsten angeordnet, die durch die metallischen Segmente elektrisch
leitend miteinander verbunden werden. Das Getriebe zwischen exzentrischem Umlaufkörper
16 und Steuerschalter 26 ist zweckmäßig umschaltbar, um das Gerät an verschiedene
Kopiervorgänge anpassen zu können. Im allgemeinen wird das übersetzungsverhältnis
zum Fotokopieren 4:1 und zum Lichtpausen 3: 1 gewählt.
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Mit 11 sind die Papiertische zu beiden Seiten der Belichtungsfläche
7 bezeichnet. Sie tragen auf einer durch Federn abgestützten Platte 11a die notwendigen
Papierstapel, und zwar ist auf jeder Platte 11a ein Papierstapel gelagert. Die Papiertische
11 sind quer zur Bewegungsrichtung der Transportplatten 31c mittels Rollen auf den
waagerecht angeordneten Schienen 10 verfahrbar. Die Bewegung der Papiertische 11
wird durch Parallelogramme 32 bewirkt, die Steuerstifte 32a tragen. Diese Steuerstifte
32a greifen in eine ellipsenförmige Steuerkurve 18 des exzentrischen Umlaufkörpers
16 ein und werden von dieser betätigt.
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Mit 33 f sind Papieraufzüge bezeichnet. Diese enthalten wie die Papiertische
durch Federn abgestützte Platten 33 h, auf denen Papierstapel ruhen. Diese Papieraufzüge
33 f sind mittels Rollen auf vertikal verlaufenden Schienen 12 auf und ab bewegbar.
Sie sind so angeordnet, daß sie in ihrer unteren Stellung von den Papiertischen
11 überfahren werden können.
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Die Betätigung der Papieraufzüge 33 f erfolgt ebenfalls mit Hilfe
von Parallelogrammarmen 33. Die Parallelogrammarme 33 tragen an einem Ende Mitnehmerbuchsen
33 d, die auf Gleitbolzen der Papieraufzüge verschiebbar sind. An dem anderen Ende
tragen die Parallelogrammarme 33 Steuerstifte 33 a, die ebenfalls in eine Steuerkurve
des exzentrischen Umlaufkörpers 16 eingreifen.
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Die Steuerstifte 32a und 33a sind in Richtung ihrer Längsachse verschiebbar
gelagert. Sie bestehen aus magnetisierbarem Material, z. B. Weicheisen., und sind
mit Hilfe von Elektromagneten 32 b und 33b bewegbar. Auf diese Weise ist es möglich,
die Steuerstifte 32a und 33a willkürlich auf der zugehörigen Steuerkurve herauszuziehen,
so daß die Papiertische 11 oder die Papieraufzüge 33f willkürlich stillgesetzt werden
können. Die Papieraufzüge 33f sind zu beiden Seiten der Belichtungsfläche 7 angeordnet.
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Die Steuerkurven in dem exzentrischen Umlaufkörper 16 sind nicht genau
ellipsenförmig ausgebildet, sondern sie besitzen im Bereich ihrer Scheitel in bezug
auf die Antriebswelle 17 kreisbogenförmige Abschnitte, in denen das Steuerglied
19 nicht bewegt wird, d. h., auch die Transportplatten werden, solange sich das
Steuerglied 19 in diesen Abschnitten befindet, nicht bewegt. Es wird dadurch
erreicht, daß die Transportplatten eine gewisse Zeit auf den Papierstapeln oder
auf dem Belichtungsfeld od. dgl. aufliegen.
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Unterhalb der Papiertische sind. zu beiden Seiten der Entwicklervorrichtung
Fallkästen angeordnet, in welche beim Fotokopieren die belichteten Negativpapiere
und Positivpapiere eingeworfen werden.
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Für das Lichtpausen kann einer dieser Fallkästen als Entwicklervorrichtung
ausgebildet sein, wie sie in F i g. 6 a und 6 b dargestellt ist.
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F i g. 5 zeigt eine Entwicklervorrichtung für die Entwicklung von
Positivpapieren. Die Entwicklervorrichtung ist allgemein mit 60 bezeichnet. Sie
besteht aus einem Kasten, der in seinem Oberteil eine flache Wanne mit ebenem Boden
61 enthält. In dem Boden 61 sind Durchbrechungen 61 a vorgesehen. In der Wandung
der flachen Wanne sind Spritzdüsen 62 vorgesehen, durch die Entwicklerflüssigkeit
aus dem Behälter 68 auf die auf dem Boden 61 liegenden Papiere gespritzt werden
kann. Die Spritzdüsen 62 stehen über eine Druckleitung 62a mit einer Pumpe 69 in
Verbindung, die die Entwicklerflüssigkeit über eine Leitung 68 a aus dem Behälter
68 ansaugt.
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Unterhalb des flachen Bodens 61 ist ein Raum 65 vorgesehen, der über
einen Rücklauf 65a mit dem Behälter 68 und über eine Saugöffnung 66 mit einer
Saugleitung 67 in Verbindung steht.
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Die Arbeitsweise der Entwicklervorrichtung ist folgende: Es wird angenommen,
daß sich auf dem Boden 61 ein belichtetes Negativpapier mit der Schichtseite noch
oben befindet. Es wird sodann die Pumpe 69 in Tätigkeit gesetzt, welche aus den
Spritzdüsen 62 Entwicklerfiüssigkeit herausdrückt, welche das ganze Negativpapier
benetzt. Nun wird mit Hilfe der Transportplatte 31c ein Positivpapier herangeführt
und auf das auf dem Boden 61 liegende Negativpapier aufgedrückt. Nach Abschaltung
der Pumpe 69 fließt die Entwicklerflüssigkeit durch die Durchbrechungen 61a in den
Raum 65 und infolge des schrägen Bodens des Raumes 65 durch den Rücklauf
65a in den Behälter 68. Darauf wird mit Hilfe der Steuerung 26 (F i g.1)
in der Leitung 67 ein Unterdruck erzeugt, wodurch das auf dem Boden 61 liegende
Negativpapier an diesem Boden 61 festgesaugt wird. Auch in der Saugzelle der Transportplatte
31 c wird ein Unterdruck erzeugt, so daß das Positivpapier an der Unterseite der
Transportplatte 31 c mit Hilfe der Durchbrechungen 31 g festgesaugt wird. Bei Bewegung
der Transportplatte 31e wird darauf das Positivpapier von dem Negativpapier getrennt.
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Die F i g. 6 a und 6 b zeigen eine Entwicklervorrichtung für Pauspapiere.
Diese Entwicklervorrichtung ist allgemein mit 40 bezeichnet. Sie besteht ebenfalls
aus einem Kasten, der oben eine Vertiefung 41 für die Aufnahme belichteter Pauspapiere
enhält. Der Aufnahmeraum 41 ist nach unten durch einen verschiebbaren Boden 42 abgeschlossen.
Unterhalb des Aufnahmeraumes 41 befindet sich ein Raum 50, der mit einer Saugleitung
47 in Verbindung steht, durch welche etwa vorhandene störende Gase abgesaugt werden
können. Der Raum 50 ist nach unten
ebenfalls durch einen verschiebbaren
Boden 43 abgeschlossen, welcher den als Schleusenkammer dienenden Raum 50 von der
Entwicklerzelle 51 trennt. Diese Entwicklerzelle steht mit Leitungen 48 in Verbindung,
über die ein Entwicklermittel, z. B. Ammoniak- as, zugeführt werden kann. Die Entwickler-Zelle
51 ist nach unten durch den verschiebbaren Boden 44 abgeschlossen, der die Entwicklerzelle
51 von der Schublade 46 trennt, in welcher sich der Papierstapel 45 befindet. Der
die Schublade 46 aufnehmende Raum steht mit einer Leitung 52 in Verbindung, welche
eingedrungenes Ammoniakgas absaugt.
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Die verschiebbaren Böden 42, 43, 44 sind an ihren freien Enden mit
Mitnehmergabe154 versehen, die mit einem Gleitbolzen 49 gekuppelt werden können.
Dieser Gleitbolzen 49 steht mit den Parallelogrammarmen 32 für die Bewegung der
Papierwagen 11 in Verbindung. An der die Parallelogrammarme 32 verbindende Stange
ist der Gleitbolzen mit Hilfe von Streben 49a so befestigt, daß die Kupplungsgabeln
54 die Verbindungsstange frei passieren können. Die Kupplungsgabeln 54 können mit
Hilfe von Elektromagneten 53 ausgestoßen und eingezogen werden, wodurch die Verbindung
mit dem Gleitbolzen 49 willkürlich hergestellt werden kann, beispielsweise mit Hilfe
des Steuerschalters 26. Es ist auf diese Weise möglich, bei jeder Bewegung des Papierwagens
11 einen oder mehrere Böden 42, 43, 44 zu öffnen und zu schließen.
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Wird durch eine Transportplatte 31 c ein belichtetes Pauspapier zugeführt,
so wird dieses zunächst in den Aufnahmeraum 41 abgegeben, von wo es nach Öffnung
des Bodens 42 in den Raum 50 gelangt, der vorher durch die Leitung
47 von störenden Gasen befreit wurde. Nach dem -Schließen des Bodens 42 wird der
Boden 43 geöffnet, und es fällt das Pauspapier in die Entwicklerzelle 51, die mit
Entwicklermittel durch die Leitungen 48 beschickt wird.. Nach der Entwicklung
wird der Boden 44 geöffnet, und es fällt das Papier auf den Papierstapel 45 in der
Schublade 46.
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Das erfindungsgemäße Gerät arbeitet beim Fotokopieren folgendermaßen:
Es wird angenommen, daß sich bei einer Draufsicht auf das Gerät das Belichtungsfeld
oben und die Entwicklervorrichtung unten befindet. Der Papiertisch trägt dann links
die unbelichteten Positivpapiere und rechts die kopierten Vorlagen und zeitweise
auch die belichteten Negative zur Weiterbeförderung zur Entwicklervorrichtung. Die
Papieraufzüge befinden sich links und rechts des Belichtungsfeldes. Der linke Papieraufzug
trägt einen Stapel mit neuen Vorlagen, während der rechte Papieraufzug unbelichtete
Negative trägt.
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Der Papiertisch soll sich in seiner unteren Lage befinden, und es
sind die Papieraufzüge nach oben gefahren. Die Transportplatten befinden sich in
ihrer rechten Lage. Die rechte Transportplatte saugt mit ihrer oberen Saugzelle
ein unbelichtetes Negativblatt an. Gleichzeitig wird von der unteren Saugzelle der
rechten Transportplatte ein belichtetes Negativpapierblatt von dem rechten Papiertisch
angesaugt. Die Transportplatten bewegen sich darauf nach links. Von der rechten
Transportplatte wird mit der oberen Saugzelle ein unbalichtetes Negativpapierblatt
auf die Belichtungsfläche gelegt, und es wird mit ihrer unteren Saugzelle ein belichtetes
Negativpapierblatt auf die Entwicklervorrichtung abgelegt. Die linke Transportplatte
saugt mit ihrer oberen Saugzelle eine unbelichtete Vorlage an, während sie mit ihrer
unteren Saugzelle von dem linken Papiertisch ein neues Positivpapierblatt ansaugt.
Es' erfolgt darauf wiederum eine Bewegung der Transportplatten nach rechts.
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In dieser Lage wird von der oberen Saugzelle der linken. Transportplatte
eine neue Vorlage auf das Belichtungsfeld gelegt. Von der unteren Saugzelle der
linken Transportplatte wird ein unbelichtetes Positivpapierblatt auf das belichtete
Negativpapierblatt in der Entwicklervorrichtung gelegt. Es erfolgt nun die Belichtung
des Belichtungsfeldes und die Entwicklung in der Entwicklervorrichtung, wie sie
vorher beschrieben worden ist. Anschließend erfolgt wiederum eine Bewegung der Transportplatten
nach links. Es wird dadurch von der linken Transportplatte, und zwar mit der unteren
Saugzelle, ein entwickeltes Positivpapierblatt mitgenommen und in den vorgesehenen
Fallkasten abgeworfen. Dieser Fallkasten ist in der Zwischenzeit durch den Papiertisch
freigegeben worden, da mit der Bewegung der Transportplatten nach links die Papieraufzüge
zunächst nach unten bewegt und anschließend der Papiertisch in seine Lage neben
dem Belichtungsfeld bewegt worden ist.
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Die rechte Transportplatte saugt mit ihrer oberen Saugzelle die belichtete
Vorlage an, während sie mit ihrer unteren Saugzelle das entwickelte Negativpapier
ansaugt. Bei der Bewegung der Transportplatten nach rechts wird nunmehr die kopierte
Vorlage auf den rechten Papiertisch abgelegt, und es wird mit der unteren Saugzelle
das entwickelte Negativpapierblatt über den Fallkasten bewegt und dort abgeworfen.
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Anschließend erfolgt wiederum eine Bewegung der Transportplatten nach
links. Es wird nunmehr von der rechten Transportplatte mit ihrer oberen Sau. zelle
das auf dem Belichtungsfeld befindliche belichtete Negativpapier angesogen und bei
der Bewegung der Transportplatten nach rechts mitgenommen und auf den rechten Papiertisch
abgelegt. Es erfolgt anschließend eine Bewegung der Transportplatten nach links,
ohne daß ein Arbeitsvorgang ausgeführt wird. Bei der folgenden Bewegung der Transportplatten
nach rechts wird der Papiertisch in seine Lage neben der Entwicklervorrichtung bewegt,
während die Papieraufzüge nach oben bewegt werden, womit die zuerst beschriebene
Stellung in dem Gerät wieder erreicht ist.
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Beim Lichtpausen ist die Arbeitsweise des Geräts folgendermaßen: Es
befinden sich in diesem Falle auf dem Papieraufzug links neben dem Belichtungsfeld
die unbelichteten Pauspapiere, während sich auf dem rechten Aufzug die noch nicht
kopierten Transparentpapiere befinden. Der Papierwagen trägt links die belichteten
Pauspapiere und rechts die belichteten Transparentpapiere.
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Es wird angenommen, daß sich der Papierwagen in seiner Stellung neben
der Entwicklervorrichtung befindet, während sich die Papieraufzüge in ihrer ausgefahrenen
Stellung befinden. Die Transportplatten befinden sich in ihrer rechten Lage. Es
saugt dann die obere Saugzelle der rechten Transportplatte ein neues Transparentpapier
an. Die untere Saugzelle der linken Transportplatte hat gerade ein belichtetes Pauspapier
auf die Entwicklervorrichtung abgelegt.
Bei der Bewegung der Transportplatten
nach links nimmt die rechte Transportplatte mit ihrer oberen Saugzelle das neue
Transparentpapier mit und legt es auf die Belichtungsfläche. Die linke Transportplatte
saugt mit ihrer oberen Saugzelle von dem linken Papieraufzug ein unbelichtetes Pauspapier
an. Bei der folgenden Bewegung der Transportplatten nach rechts wird von der oberen
Saugzelle der linken 'fransportplatte das unbelichtete Pauspapier mitgenommen und
auf das auf dem Belichtungsfeld befindliche Transparentpapier abgelegt. Es erfolgt
darauf die Belichtung.
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Das nunmehr belichtete Pauspapier wird sogleich von der oberen Saugzelle
der linken Transportplatte wieder angesogen und bei der Bewegung der Transportplatten
nach links auf den inzwischen in seine Stellung neben dem Belichtungsfeld gefahrenen
linken Papiertisch abgelegt. Mit der oberen Saugzelle der rechten Transportplatte
wird das kopierte Transportpapier angesogen und bei der Bewegung der Transportplatten
nach rechts auf den rechten Papiertisch abgelegt. Bei der folgenden Bewegung der
Transportplatten nach rechts wird der Papiertisch wieder in seine Lage neben der
Entwicklervorrichtung gebracht, und es wird bei der folgenden Bewegung der Transportplatten
nach rechts die obengenannte erste Arbeitsbewegung wieder erreicht.
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Die Entwicklervorrichtung kann in diesem Fall gegebenenfalls auch
in einem der Fallkästen angeordnet werden.