DE1237897B - Geraet zum selbsttaetigen Kopieren von in einem Stapel gelagerten Vorlagen auf ebenfalls in einem Stapel gelagerte Kopierpapiere - Google Patents

Geraet zum selbsttaetigen Kopieren von in einem Stapel gelagerten Vorlagen auf ebenfalls in einem Stapel gelagerte Kopierpapiere

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DE1237897B
DE1237897B DE1964B0079749 DEB0079749A DE1237897B DE 1237897 B DE1237897 B DE 1237897B DE 1964B0079749 DE1964B0079749 DE 1964B0079749 DE B0079749 A DEB0079749 A DE B0079749A DE 1237897 B DE1237897 B DE 1237897B
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Horst-Detlev Bleeser
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HORST DETLEV BLEESER
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HORST DETLEV BLEESER
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/04Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box
    • G03B27/06Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box for automatic repeated copying of the same original

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Description

  • Gerät zum selbsttätigen Kopieren von in einem Stapel gelagerten Vorlagen auf ebenfalls in einem Stapel gelagerte Kopierpapiere Zusatz zum Patent: 1159 268 Das Patent 1159 268 betrifft ein Gerät zum selbsttätigen Kopieren von in einem Stapel gelagerten Vorlagen auf ebenfalls in einem Stapel gelagerte Kopierpapiere finit zwei parallelogrannggeführten, taktmäßig bewegten Transportplatten, welche je eine Vorlage bzw. ein Kopierblatt von dem betreffenden Stapel zu einer ebenen Kopierfläche und von dieser wegtragen, wobei die Transportplatten in an sich bekannter Weise zeitweise Kitt einer Unterdruckquelle in Verbindung stehen, sowie mit wenigstens einen zu beiden Seiten der Belichtungsfläche Papierstapel tragenden Tisch, der taktmäßig zwangläufig quer zur Bewegungsrichtung der Transportplatten bewegbar ist und somit im Wechsel die verschiedenen Papiere in den Wirkungsbereich der Transportplatten kommen, wobei die Steuerung der 'I'ransportplatten mit Hilfe eines exzentrischen Umlaufkörpers erfolgt, der auf seiner den. Parallelogrammen zugewandten Seite dreidimensionale Steuerkurven aufweist, die je Parallelogramm auf Steuerglieder zur Bewegung der Parallelogrammarme einwirken, und wobei auch die Tischbewegung von den Steuerkurven abgeleitet ist.
  • Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung des Gegenstandes des Hauptpatents und ist dadurch gekennzeichnet, daß in Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung der Transportplatten neben der Belichtungsfläehe eine Entwicklervorrichtung angeordnet ist, daß in Bewegungsrichtung der Transportplatten zu beiden Seiten der Belichtungsfläche in vertikaler Richtung bewegbare, in ihrer unteren Stellung vom Papiertisch überfahrbare Papieraufzüge vorgesehen sind und daß die Transportplatten je zwei Saugflächen für die Belichtungsfläche und die Entwicklervorrichtung enthalten. Es ist auf diese Weise möglich, vollautomatisch Positivkopien von Vorlagen herzustellen, ohne daß ein erheblicher zusätzlicher Aufwand notwendig wird.
  • Die Entwicklervorrichtung besteht vorzugsweise aus einem Kasten, der in seinem Oberteil eine flache Wanne mit einem ebenen, Durchbrechungen aufweisenden Boden enthält, wobei in dem Kasten ein Behälter für Entwicklerflüssigkeit angeordnet ist, der über eine Fördervorrichtung und einen Rücklauf mit der Wanne in Verbindung steht, und wobei unterhalb des Wannenbodens ein mit einer Saugleitung in Verbindung stehender Raum vorgesehen ist. Vorzugsweise ist für die Steuerung der Fördervorrichtung die bereits für andere Zwecke im Gerät verwendete Schalteinrichtung vorgesehen.
  • Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der Zeichnung zeigt F i g 1 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Geräts, F i g. 2 einen Längsschnitt durch das erfindungsgemäße Gerät, F i g. 4 das Gerät in Draufsicht, F i g. 5 einen Schnitt durch die Entwicklervorrichtung für Positivpapiere beim Fotokopieren und F i g. 6a, 6 b eine Entwicklervorrichtung zum Entwickeln von Lichtpausen, von der Seite und von oben gesehen im Schnitt.
  • In den F i g. 1 bis 4 sind mit 31 c die beiden Transportplatten bezeichnet, die je zwei Saugzellen enthalten. Oberhalb der Transportplatten 31c sind die Bälge 31b, z. B. aus Gummi, angeordnet. Die Saugzellen der Transportplatten sind vielfach durchbrochen, und es stehen diese Durchbrechungen mit dem Innern der Bälge in Verbindung. Unterhalb der Durchbrechungen ist eine elastische poröse Schicht angeordnet, die ein planes Andrücken der Papiere ermöglicht. Durch Ausdehnung der Bälge wird in diesen ein Unterdruck erzeugt, so daß durch die Durchbrechungen der Saugzelle Luft angesogen und gegebenenfalls ein Papierblatt angesogen und von der Transportplatte mitgenommen wird. Das Ablegen des Papierblattes erfolgt durch Zusammendrückung des betreffenden Balges. Das Ausdehnen und Zusammendrücken der Bälge erfolgt mittels der Parallelogrammarme 9, die durch die Steuerstifte 29 bewegt werden. Diese Steuerstifte werden ihrerseits von einer ellipsenförmigen Steuerkurve 30 in dem exzentrischen Umlaufkörper 16 betätigt. Die Bälge sind nach oben durch Platten 31d abgeschlossen. Diese Abschlußplatten 31d tragen Schienen 31e, auf denen von den Parallelogrammarmen 9 bewegte Schlitten gleiten können. Zur Führung der Platten 31 d sind Führungsstangen 31 g vorgesehen.
  • Soll in einer Bewegungsphase in Papierblatt von einer Saugzelle nicht mitgenommen werden, so wird der Innenraum des Balges über ein elektrisch steuerbares Ventil 31 f mit der Außenluft verbunden. Die Steuerung dieser Ventile 31f erfolgt über Leitungen 27a durch einen Steuerschalter 26. Dieser Steuerschalter enthält eine über ein Getriebe 28 vom exzentrischen Umlaufkörper 16 angetriebene auswechselbare Kontaktscheibe 26a. Diese Kontaktscheibe besteht aus einem isolierenden Werkstoff und trägt metallische Segmente. Unterhalb und oberhalb der Scheibe 26a sind federnde Kontaktbürsten angeordnet, die durch die metallischen Segmente elektrisch leitend miteinander verbunden werden. Das Getriebe zwischen exzentrischem Umlaufkörper 16 und Steuerschalter 26 ist zweckmäßig umschaltbar, um das Gerät an verschiedene Kopiervorgänge anpassen zu können. Im allgemeinen wird das übersetzungsverhältnis zum Fotokopieren 4:1 und zum Lichtpausen 3: 1 gewählt.
  • Mit 11 sind die Papiertische zu beiden Seiten der Belichtungsfläche 7 bezeichnet. Sie tragen auf einer durch Federn abgestützten Platte 11a die notwendigen Papierstapel, und zwar ist auf jeder Platte 11a ein Papierstapel gelagert. Die Papiertische 11 sind quer zur Bewegungsrichtung der Transportplatten 31c mittels Rollen auf den waagerecht angeordneten Schienen 10 verfahrbar. Die Bewegung der Papiertische 11 wird durch Parallelogramme 32 bewirkt, die Steuerstifte 32a tragen. Diese Steuerstifte 32a greifen in eine ellipsenförmige Steuerkurve 18 des exzentrischen Umlaufkörpers 16 ein und werden von dieser betätigt.
  • Mit 33 f sind Papieraufzüge bezeichnet. Diese enthalten wie die Papiertische durch Federn abgestützte Platten 33 h, auf denen Papierstapel ruhen. Diese Papieraufzüge 33 f sind mittels Rollen auf vertikal verlaufenden Schienen 12 auf und ab bewegbar. Sie sind so angeordnet, daß sie in ihrer unteren Stellung von den Papiertischen 11 überfahren werden können.
  • Die Betätigung der Papieraufzüge 33 f erfolgt ebenfalls mit Hilfe von Parallelogrammarmen 33. Die Parallelogrammarme 33 tragen an einem Ende Mitnehmerbuchsen 33 d, die auf Gleitbolzen der Papieraufzüge verschiebbar sind. An dem anderen Ende tragen die Parallelogrammarme 33 Steuerstifte 33 a, die ebenfalls in eine Steuerkurve des exzentrischen Umlaufkörpers 16 eingreifen.
  • Die Steuerstifte 32a und 33a sind in Richtung ihrer Längsachse verschiebbar gelagert. Sie bestehen aus magnetisierbarem Material, z. B. Weicheisen., und sind mit Hilfe von Elektromagneten 32 b und 33b bewegbar. Auf diese Weise ist es möglich, die Steuerstifte 32a und 33a willkürlich auf der zugehörigen Steuerkurve herauszuziehen, so daß die Papiertische 11 oder die Papieraufzüge 33f willkürlich stillgesetzt werden können. Die Papieraufzüge 33f sind zu beiden Seiten der Belichtungsfläche 7 angeordnet.
  • Die Steuerkurven in dem exzentrischen Umlaufkörper 16 sind nicht genau ellipsenförmig ausgebildet, sondern sie besitzen im Bereich ihrer Scheitel in bezug auf die Antriebswelle 17 kreisbogenförmige Abschnitte, in denen das Steuerglied 19 nicht bewegt wird, d. h., auch die Transportplatten werden, solange sich das Steuerglied 19 in diesen Abschnitten befindet, nicht bewegt. Es wird dadurch erreicht, daß die Transportplatten eine gewisse Zeit auf den Papierstapeln oder auf dem Belichtungsfeld od. dgl. aufliegen.
  • Unterhalb der Papiertische sind. zu beiden Seiten der Entwicklervorrichtung Fallkästen angeordnet, in welche beim Fotokopieren die belichteten Negativpapiere und Positivpapiere eingeworfen werden.
  • Für das Lichtpausen kann einer dieser Fallkästen als Entwicklervorrichtung ausgebildet sein, wie sie in F i g. 6 a und 6 b dargestellt ist.
  • F i g. 5 zeigt eine Entwicklervorrichtung für die Entwicklung von Positivpapieren. Die Entwicklervorrichtung ist allgemein mit 60 bezeichnet. Sie besteht aus einem Kasten, der in seinem Oberteil eine flache Wanne mit ebenem Boden 61 enthält. In dem Boden 61 sind Durchbrechungen 61 a vorgesehen. In der Wandung der flachen Wanne sind Spritzdüsen 62 vorgesehen, durch die Entwicklerflüssigkeit aus dem Behälter 68 auf die auf dem Boden 61 liegenden Papiere gespritzt werden kann. Die Spritzdüsen 62 stehen über eine Druckleitung 62a mit einer Pumpe 69 in Verbindung, die die Entwicklerflüssigkeit über eine Leitung 68 a aus dem Behälter 68 ansaugt.
  • Unterhalb des flachen Bodens 61 ist ein Raum 65 vorgesehen, der über einen Rücklauf 65a mit dem Behälter 68 und über eine Saugöffnung 66 mit einer Saugleitung 67 in Verbindung steht.
  • Die Arbeitsweise der Entwicklervorrichtung ist folgende: Es wird angenommen, daß sich auf dem Boden 61 ein belichtetes Negativpapier mit der Schichtseite noch oben befindet. Es wird sodann die Pumpe 69 in Tätigkeit gesetzt, welche aus den Spritzdüsen 62 Entwicklerfiüssigkeit herausdrückt, welche das ganze Negativpapier benetzt. Nun wird mit Hilfe der Transportplatte 31c ein Positivpapier herangeführt und auf das auf dem Boden 61 liegende Negativpapier aufgedrückt. Nach Abschaltung der Pumpe 69 fließt die Entwicklerflüssigkeit durch die Durchbrechungen 61a in den Raum 65 und infolge des schrägen Bodens des Raumes 65 durch den Rücklauf 65a in den Behälter 68. Darauf wird mit Hilfe der Steuerung 26 (F i g.1) in der Leitung 67 ein Unterdruck erzeugt, wodurch das auf dem Boden 61 liegende Negativpapier an diesem Boden 61 festgesaugt wird. Auch in der Saugzelle der Transportplatte 31 c wird ein Unterdruck erzeugt, so daß das Positivpapier an der Unterseite der Transportplatte 31 c mit Hilfe der Durchbrechungen 31 g festgesaugt wird. Bei Bewegung der Transportplatte 31e wird darauf das Positivpapier von dem Negativpapier getrennt.
  • Die F i g. 6 a und 6 b zeigen eine Entwicklervorrichtung für Pauspapiere. Diese Entwicklervorrichtung ist allgemein mit 40 bezeichnet. Sie besteht ebenfalls aus einem Kasten, der oben eine Vertiefung 41 für die Aufnahme belichteter Pauspapiere enhält. Der Aufnahmeraum 41 ist nach unten durch einen verschiebbaren Boden 42 abgeschlossen. Unterhalb des Aufnahmeraumes 41 befindet sich ein Raum 50, der mit einer Saugleitung 47 in Verbindung steht, durch welche etwa vorhandene störende Gase abgesaugt werden können. Der Raum 50 ist nach unten ebenfalls durch einen verschiebbaren Boden 43 abgeschlossen, welcher den als Schleusenkammer dienenden Raum 50 von der Entwicklerzelle 51 trennt. Diese Entwicklerzelle steht mit Leitungen 48 in Verbindung, über die ein Entwicklermittel, z. B. Ammoniak- as, zugeführt werden kann. Die Entwickler-Zelle 51 ist nach unten durch den verschiebbaren Boden 44 abgeschlossen, der die Entwicklerzelle 51 von der Schublade 46 trennt, in welcher sich der Papierstapel 45 befindet. Der die Schublade 46 aufnehmende Raum steht mit einer Leitung 52 in Verbindung, welche eingedrungenes Ammoniakgas absaugt.
  • Die verschiebbaren Böden 42, 43, 44 sind an ihren freien Enden mit Mitnehmergabe154 versehen, die mit einem Gleitbolzen 49 gekuppelt werden können. Dieser Gleitbolzen 49 steht mit den Parallelogrammarmen 32 für die Bewegung der Papierwagen 11 in Verbindung. An der die Parallelogrammarme 32 verbindende Stange ist der Gleitbolzen mit Hilfe von Streben 49a so befestigt, daß die Kupplungsgabeln 54 die Verbindungsstange frei passieren können. Die Kupplungsgabeln 54 können mit Hilfe von Elektromagneten 53 ausgestoßen und eingezogen werden, wodurch die Verbindung mit dem Gleitbolzen 49 willkürlich hergestellt werden kann, beispielsweise mit Hilfe des Steuerschalters 26. Es ist auf diese Weise möglich, bei jeder Bewegung des Papierwagens 11 einen oder mehrere Böden 42, 43, 44 zu öffnen und zu schließen.
  • Wird durch eine Transportplatte 31 c ein belichtetes Pauspapier zugeführt, so wird dieses zunächst in den Aufnahmeraum 41 abgegeben, von wo es nach Öffnung des Bodens 42 in den Raum 50 gelangt, der vorher durch die Leitung 47 von störenden Gasen befreit wurde. Nach dem -Schließen des Bodens 42 wird der Boden 43 geöffnet, und es fällt das Pauspapier in die Entwicklerzelle 51, die mit Entwicklermittel durch die Leitungen 48 beschickt wird.. Nach der Entwicklung wird der Boden 44 geöffnet, und es fällt das Papier auf den Papierstapel 45 in der Schublade 46.
  • Das erfindungsgemäße Gerät arbeitet beim Fotokopieren folgendermaßen: Es wird angenommen, daß sich bei einer Draufsicht auf das Gerät das Belichtungsfeld oben und die Entwicklervorrichtung unten befindet. Der Papiertisch trägt dann links die unbelichteten Positivpapiere und rechts die kopierten Vorlagen und zeitweise auch die belichteten Negative zur Weiterbeförderung zur Entwicklervorrichtung. Die Papieraufzüge befinden sich links und rechts des Belichtungsfeldes. Der linke Papieraufzug trägt einen Stapel mit neuen Vorlagen, während der rechte Papieraufzug unbelichtete Negative trägt.
  • Der Papiertisch soll sich in seiner unteren Lage befinden, und es sind die Papieraufzüge nach oben gefahren. Die Transportplatten befinden sich in ihrer rechten Lage. Die rechte Transportplatte saugt mit ihrer oberen Saugzelle ein unbelichtetes Negativblatt an. Gleichzeitig wird von der unteren Saugzelle der rechten Transportplatte ein belichtetes Negativpapierblatt von dem rechten Papiertisch angesaugt. Die Transportplatten bewegen sich darauf nach links. Von der rechten Transportplatte wird mit der oberen Saugzelle ein unbalichtetes Negativpapierblatt auf die Belichtungsfläche gelegt, und es wird mit ihrer unteren Saugzelle ein belichtetes Negativpapierblatt auf die Entwicklervorrichtung abgelegt. Die linke Transportplatte saugt mit ihrer oberen Saugzelle eine unbelichtete Vorlage an, während sie mit ihrer unteren Saugzelle von dem linken Papiertisch ein neues Positivpapierblatt ansaugt. Es' erfolgt darauf wiederum eine Bewegung der Transportplatten nach rechts.
  • In dieser Lage wird von der oberen Saugzelle der linken. Transportplatte eine neue Vorlage auf das Belichtungsfeld gelegt. Von der unteren Saugzelle der linken Transportplatte wird ein unbelichtetes Positivpapierblatt auf das belichtete Negativpapierblatt in der Entwicklervorrichtung gelegt. Es erfolgt nun die Belichtung des Belichtungsfeldes und die Entwicklung in der Entwicklervorrichtung, wie sie vorher beschrieben worden ist. Anschließend erfolgt wiederum eine Bewegung der Transportplatten nach links. Es wird dadurch von der linken Transportplatte, und zwar mit der unteren Saugzelle, ein entwickeltes Positivpapierblatt mitgenommen und in den vorgesehenen Fallkasten abgeworfen. Dieser Fallkasten ist in der Zwischenzeit durch den Papiertisch freigegeben worden, da mit der Bewegung der Transportplatten nach links die Papieraufzüge zunächst nach unten bewegt und anschließend der Papiertisch in seine Lage neben dem Belichtungsfeld bewegt worden ist.
  • Die rechte Transportplatte saugt mit ihrer oberen Saugzelle die belichtete Vorlage an, während sie mit ihrer unteren Saugzelle das entwickelte Negativpapier ansaugt. Bei der Bewegung der Transportplatten nach rechts wird nunmehr die kopierte Vorlage auf den rechten Papiertisch abgelegt, und es wird mit der unteren Saugzelle das entwickelte Negativpapierblatt über den Fallkasten bewegt und dort abgeworfen.
  • Anschließend erfolgt wiederum eine Bewegung der Transportplatten nach links. Es wird nunmehr von der rechten Transportplatte mit ihrer oberen Sau. zelle das auf dem Belichtungsfeld befindliche belichtete Negativpapier angesogen und bei der Bewegung der Transportplatten nach rechts mitgenommen und auf den rechten Papiertisch abgelegt. Es erfolgt anschließend eine Bewegung der Transportplatten nach links, ohne daß ein Arbeitsvorgang ausgeführt wird. Bei der folgenden Bewegung der Transportplatten nach rechts wird der Papiertisch in seine Lage neben der Entwicklervorrichtung bewegt, während die Papieraufzüge nach oben bewegt werden, womit die zuerst beschriebene Stellung in dem Gerät wieder erreicht ist.
  • Beim Lichtpausen ist die Arbeitsweise des Geräts folgendermaßen: Es befinden sich in diesem Falle auf dem Papieraufzug links neben dem Belichtungsfeld die unbelichteten Pauspapiere, während sich auf dem rechten Aufzug die noch nicht kopierten Transparentpapiere befinden. Der Papierwagen trägt links die belichteten Pauspapiere und rechts die belichteten Transparentpapiere.
  • Es wird angenommen, daß sich der Papierwagen in seiner Stellung neben der Entwicklervorrichtung befindet, während sich die Papieraufzüge in ihrer ausgefahrenen Stellung befinden. Die Transportplatten befinden sich in ihrer rechten Lage. Es saugt dann die obere Saugzelle der rechten Transportplatte ein neues Transparentpapier an. Die untere Saugzelle der linken Transportplatte hat gerade ein belichtetes Pauspapier auf die Entwicklervorrichtung abgelegt. Bei der Bewegung der Transportplatten nach links nimmt die rechte Transportplatte mit ihrer oberen Saugzelle das neue Transparentpapier mit und legt es auf die Belichtungsfläche. Die linke Transportplatte saugt mit ihrer oberen Saugzelle von dem linken Papieraufzug ein unbelichtetes Pauspapier an. Bei der folgenden Bewegung der Transportplatten nach rechts wird von der oberen Saugzelle der linken 'fransportplatte das unbelichtete Pauspapier mitgenommen und auf das auf dem Belichtungsfeld befindliche Transparentpapier abgelegt. Es erfolgt darauf die Belichtung.
  • Das nunmehr belichtete Pauspapier wird sogleich von der oberen Saugzelle der linken Transportplatte wieder angesogen und bei der Bewegung der Transportplatten nach links auf den inzwischen in seine Stellung neben dem Belichtungsfeld gefahrenen linken Papiertisch abgelegt. Mit der oberen Saugzelle der rechten Transportplatte wird das kopierte Transportpapier angesogen und bei der Bewegung der Transportplatten nach rechts auf den rechten Papiertisch abgelegt. Bei der folgenden Bewegung der Transportplatten nach rechts wird der Papiertisch wieder in seine Lage neben der Entwicklervorrichtung gebracht, und es wird bei der folgenden Bewegung der Transportplatten nach rechts die obengenannte erste Arbeitsbewegung wieder erreicht.
  • Die Entwicklervorrichtung kann in diesem Fall gegebenenfalls auch in einem der Fallkästen angeordnet werden.

Claims (13)

  1. Patentansprüche: 1. Gerät zum selbsttätigen Kopieren von in einem Stapel gelagerten Vorlagen auf ebenfalls in einem Stapel gelagerte Kopierpapiere mit zwei parallelogrammgeführten, taktmäßig bewegten Transportplatten, welche je eine Vorlage bzw. ein Kopierblatt von dem betreffenden Stapel zu einer ebenen Kopierfläche und von dieser wegtragen, wobei die Transportplatten in an sich bekannter Weise (zeitweise) mit einer Unterdruckquelle in Verbindung stehen, sowie mit wenigstens einem zu beiden Seiten der Belichtungsfläche Papierstapel tragenden Tisch, der taktmäßig zwangläufig quer zur Bewegungsrichtung der Transportplatten bewegbar ist und somit im Wechsel die verschiedenen Papiere in den Wirkungsbereich der Transportplatten kommen, wobei die Steuerung der Transportplatten mit Hilfe eines exzentrischen Umlaufkörpers erfolgt, der auf seiner den Parallelogrammen zugewandten Seite dreidimensionale Steuerkurven aufweist, die je Parallelogramm auf Steuerglieder zur Bewegung der Parallelogramme wirken, und wobei auch die Tischbewegung von den Steuerkurven abgeleitet ist, nach Patent 1159 268, d a -durch gekennzeichnet, daß in Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung der Transportplatten neben der Belichtungsfläche eine Entwicklervorrichtung angeordnet ist, daß in Bewegungsrichtung der Transportplatten zu beiden Seiten der Belichtungsfläche in vertikaler Richtung bewegbare, in ihrer unteren Stellung vom Papiertisch überfahrbare Papieraufzüge vorgesehen sind und daß die Transportplatten je zwei Saugflächen für die Belichtungsfläche und die Entwicklervorrichtung enthalten.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwicklervorrichtung aus einem Kasten besteht, der in seinem Oberteil eine flache Wanne mit einem ebenen, Durchbrechungen aufweisenden Boden enthält, daß in dem Kasten ein Behälter für Entwicklerflüssigkeit angeordnet ist, der über eine Fördervorrichtung und einen Rücklauf mit der Wanne in Verbindung steht, und daß unterhalb des Wannenbodens ein mit einer Saugleitung in Verbindung stehender Raum vörgesehen ist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Saugflächen Saugbälge vorgesehen sind, die zur Erzeugung eines Unterdruckes, d. h. zum Ansaugen eines Papierblattes, gedehnt und zum Ablegen eines Papierblattes zusammengedrückt werden.
  4. 4.. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für das Dehnen und Zusammendrücken der Saugbälge zusätzliche Parallelogrammarme vorgesehen sind.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelogramms von einer besonderen Steuerkurve des exzentrischen Umlaufkörpers bewegt werden.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugbälge mit fernsteuerbaren Ventilen versehen sind und daß zur Steuerung der Ventile ein vom exzentrischen Umlaufkörper angetriebenes Schaltwerk vorgesehen ist.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß elektrisch steuerbare Ventile und ein elektrisches Schaltwerk vorgesehen sind.
  8. 8, Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bewegung der Papiertische .und der Papieraufzüge Parallelogrammarme vorgesehen sind, die mit Hilfe von Führungsbolzen in eine Steuerkurve des Umlaufkörpers eingreifen.
  9. 9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbolzen in axialer Richtung bewegbar sind und daß zu deren Steuerung je ein Elektromagnet vorgesehen ist.
  10. 10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß für die Steuerung der Elektromagneten das Schaltwerk für die Steuerung der auf den Saugbälgen angeordneten elektromagnetischen Ventile dient.
  11. 11. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der Entwicklervorrichtung Fallkästen zur Aufnahme fertiger Kopien und belichteter und entwickelter Negative vorgesehen sind.
  12. 12. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Fallkästen mit einer Schleuse und einer Kammer zur Ammoniakgasbedünstung versehen ist.
  13. 13. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlaufkörper mit der ellipsenartigen Steuerkurve um eine einen Ellipsenbrennpunkt durchsetzende Achse drehbar ist und daß die Steuerkurve im Bereich der Scheitel in bezug auf die Drehachse kreisbogenförmig ausgebildet ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0020973A1 (de) * 1979-06-19 1981-01-07 International Business Machines Corporation Vorrichtung zum automatisch wiederholten Eingeben einer Vorlage in ein Kopiergerät

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0020973A1 (de) * 1979-06-19 1981-01-07 International Business Machines Corporation Vorrichtung zum automatisch wiederholten Eingeben einer Vorlage in ein Kopiergerät

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