DE1237674B - Elektrische Schaltvorrichtung zum Schutz von Mehrphasenverbrauchern gegen UEberstromund Einphasenlauf - Google Patents

Elektrische Schaltvorrichtung zum Schutz von Mehrphasenverbrauchern gegen UEberstromund Einphasenlauf

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DE1237674B
DE1237674B DE1964S0092033 DES0092033A DE1237674B DE 1237674 B DE1237674 B DE 1237674B DE 1964S0092033 DE1964S0092033 DE 1964S0092033 DE S0092033 A DES0092033 A DE S0092033A DE 1237674 B DE1237674 B DE 1237674B
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DE
Germany
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switching device
electrical switching
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bimetallic
comb
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Application number
DE1964S0092033
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English (en)
Inventor
Guenter Hoffmann
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H83/00Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current
    • H01H83/20Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by excess current as well as by some other abnormal electrical condition
    • H01H83/22Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by excess current as well as by some other abnormal electrical condition the other condition being imbalance of two or more currents or voltages
    • H01H83/223Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by excess current as well as by some other abnormal electrical condition the other condition being imbalance of two or more currents or voltages with bimetal elements

Landscapes

  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

  • Elektrische Schaltvorrichtung zum Schutz von Mehrphasenverbrauchern gegen überstrom und Einphasenlauf Es sind elektrische Schaltvorrichtungen zum Schutz von Mehrphasenverbrauchem bekannt, die aus mehreren in der gleichen Ebene parallel zueinander angeordneten Bimetallstreifen bestehen, die mittels an zwei benachbarten Bimetallstreifen angelenkten Hebeln auf ein gemeinsames Schaltorgan einwirken, wobei das Schältorgan nicht nur dann betätigt wird, wenn alle Bimetallstreifen infolge zu großer Stromstärke in allen Phasen unzulässig deformiert werden, sondern auch im Fall mangelnden Gleichgewichts zwischen den Phasen, d. h. dann, wenn einer der Bimetallstreifen eine von derjenigen der anderen abweichenden Deformation erleidet.
  • Bei der bekannten Anordnung sind die als Isolierplatten ausgebildeten Hebel zwischen je zwei Bimetallstreifen angeordnet und weisen mindestens eine einen Rand eines der zwei benachbarten Bimetallstreifen umgreifende Nut auf und stehen auch mit dem Rand des anderen benachbarten Streifens in beweglicher Verbindung, wobei die Platten mit zwei gleichen über die Bimetallstreifen seitlich vorstehenden Ansätzen versehen sind, die mit dem gemeinsamen Schaltorgan zusammenwirken. Die Führung der Platten wird durch in die zwischen den Bimetallstreifen angebrachten Isoliertrennwände eingebrachte Spalten bewirkt. Ferner sind Überstromrelais mit Phasenausfallschutz bekannt, bei denen die Bimetallstreifen bei Ausbiegung auf ein gemeinsames verschiebbares Glied wirken, das als dreh- und axial verschiebbare Welle ausgebildet und für jeden Strompfad paarweise mit zwei Zapfen versehen ist, zwischen denen je ein keilförmiger Ansatz der Bimetallstreifen liegt.
  • Diese Anordnungen haben den Nachteil, daß die Montage des Gerätes durch viele Einzelteile verteuert wird oder aber eine komplizierte Lagerung einer dreh-und axial verschiebbaren Welle vorgenommen werden muß.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Schaltvorrichtung zum Schutz von Mehrphasenverbrauchern zu schaffen, die eine einfache Konstruktion aufweist und die mit einfachen Mitteln und ohne großen Aufwand montierbar ist. Die gestellte Aufgabe ist dadurch gelöst, daß das einteilige Verbindungsglied zwischen den mit ihren Flachseiten in der gleichen Ebene parallel zueinander angeordneten einseitig eingespannten Birnetallstreifen und dem Auslösemechanismus kammartig ausgebildet ist, und die Kammzinken unter Abstützung in der Nähe des Kammsteges an den Bimetallstreifen parallel zu diesen derart angeordnet und ihre freien Enden mit den nicht eingespannten Enden der Bimetall-Cteifen so beweglich gekuppelt sind, daß der den Auslösemechanismus betätigende Kammsteg bei gleichmäßiger Auslenkung aller Bimetallstreifen seine Relativlage zu diesen beibehält, dagegen bei ungleichmäßiger Auslenkung der Bimetallstreifen durch Verschwenken um die Kupplungsstelle zwischen den zurückbleibenden Bimetallstreifen und dem Verbindungsglied unter Vergrößerung seines Abstandes von den Bimetallstreifen verstellt wird.
  • Vorteilhaft ist es bei einer derartigen Schaltvorrichtung, daß die Bimetallstreifen- an ihren nicht eingespannten Enden mit rechteckfönnigen Ausnehmungen versehen sind, in die die Zinken des kammartigen Verbindungsgliedes geführt ragen, und daß die freien Enden der Zinken derart geformt sind, daß sie den durch die Ausnehmungen an den Enden der Bimetallstreifen entstehenden Steg teilweise umgreifen. Ebenfalls ist es möglich, daß die Zinken des Verbindungsgliedes an ihren Enden mit rechteckförmigen Ausnehmungen versehen sind und daß die hindurchgeführten Bimetallstreifen mit ihren freien Enden die durch die Ausnehmungen gebildeten Stege teilweise umgreifen.
  • An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung beschrieben und näher erläutert. Gleiche Teile sind in allen Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • F i g. 1 zeigt die Birnetallstreifen und das Verbindungsglied der Schalteinrichtung in Draufsicht; F i g. 2 zeigt eine schematische Seitendarstellung der elektrischen Schaltvorrichtung in Ruhestellung; F i g. 3 eine Kupplungsausführung von Verbindungsglied und Auslösemechanismus; in F i g. 4 ist dieselbe Schaltvorrichtung bei gleichmäßig ausgelenkten Bimetallstreifen dargestellt; aus F i g. 5 ist die Arbeitsweise der Schaltvorrichtung bei ungleichmäßig ausgelenkten Bimetallstreifen zu ersehen.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Schaltvorrichtung besteht aus den einseitig eingespannten Bimetallstreifen 1, an deren freien Enden das Verbindungsglied 2 einerseits angelenkt ist und das andererseits auf den Auslösemechanismus 3 mit den Kontakten 4 einwirkt. An den nicht eingespannten Enden der Bimetallstreifen sind zu einem Rechteck gebogene Drähte in Verlängerung der Bimetallstreifenebene angesetzt, die an der dem BünetaUstreifen zugewandten Seite um etwa 90' in Richtung Verbindungsglied abgewinkelt sind. Wie aus der F i g. 1 ersichtlich, sind durch diese entstehenden Ausnehmungen die Zinken 6 des kammartigen Verbindungsgliedes 2 hindurchgeführt.
  • Die äußeren Enden der Kammzinken 6 sind abgewinkelt und umgreifen teilweise die durch die angesetzten Drahtrechtecke gebildeten äußeren Stege 7. Wird nun der Steg 8 des Verbindungsgliedes 2 von den Bimetallstreifen entfernt, so wirkt die Kupplungsstelle als drehbewegliche Lagerung für das Verbindungsglied. An den Kammzinken 6 sind in der Nähe des Steges 8 Ausbuchtungen 10 angeformt, in die die um 90' abgewinkelten Teile des Drahtrechteckes hineinragen. Hierdurch stützt sich das Verbindungsglied 2 an den Bimetallstreifen 1 ab. Werden z. B. die angeschweißten Drahtrechtecke durch Ausnehmungen in den Bimetallstreifen ersetzt, so kann die Ab- stützung der Bimetallstreifen und der Kammzinken gegeneinander durch Anformungen erfolgen, die sich zwischen den Ausnehmungen und dem Kammsteg an den Bimetallstreifen und/oder dem Verbindungsglied befinden.
  • Eine vorteilhafte Ausführung der Abstützung besteht darin, daß die Anformungen an den Bimetallstreifen oder den Kammzinken in Ausnehmungen des Gegenstückes greifen. Hierdurch wird das Verschieben des Verbindungsgliedes 2 in den öffnungen verhindert. Dies ist auch aus F i g. 2 deutlich zu ersehen. Die Seiten 9 der rechteckförmigen Ausnehmungen dienen für die schräg hindurchgesteckten Kammzinken als Führung. Die Führung des Verbindungsgliedes kann aber auch an gerätefesten Teilen, z. B. am Gehäuse mit Führungsnuten und Stiften oder am Auslösemechanismus erfolgen.
  • In F i g. 3 ist eine Möglichkeit der Führung als Kupplung zwischen Verbindungsglied 2 und Auslösemechanismus 3 dargestellt. Der Auslösemechanismus umgreift hier die Seitenkanten des Verbindungsgliedsteges 8, an dem Führungszapfen 11 angeordnet sind. Die Zapfen 11 ragen durch Langlöcher 12, die sich an den abgebogenen Enden 13 des Auslösemechanismus befinden.
  • F i g. 4 zeigt die Schaltvorrichtung nach gleichmäßiger Auslenkung aller Bimetallstreifen. Das Verbindungsglied 2 behält hierbei seine Relativlage zu den Bimetallstreifen bei und bewegt den Auslösemechanismus 3 und öffnet somit die Kontakte 4. Wenn aber nun einer oder mehrere Bimetallstreifen gegenüber anderen stärker beheizten Bimetallstreifen zurückbleiben, so ergibt sich eine Schwenkbewegung des Verbindungsgliedes um den Kupplungspunkt mit den Bünetallstreifen, die zurückgeblieben sind. Entsprechend der Wahl der Abstände von Kupplungsstelle zu Abstützungspunkt und Angriffspunkt des Auslösemechanismus, kann eine übersetzung von Auslenkungsweg der Bimetallstreifen zu Kontaktöffnungsweg erreicht werden. Hierdurch läßt sich eine gute Anpassung der Schaltvorrichtung an die Bedingungen bei Einphasenlauf vornehmen, denn bei Ausfall einer Phase steigt der Strom in den Zuleitungen zwar nicht unzulässig an, aber der Strom in den Wicklungen eines z. B. in Dreieck geschalteten Motors kann einen Wert annehmen, der im allgemeinen für die Wicklung selbst schon schädlich ist. Die Arbeitsweise der Schaltvorrichtung bei Einphasenlauf ist aus der F i g. 5 zu entnehmen.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Elektrische Schaltvorrichtung zum Schutz von Mehrphasenverbrauchern gegen überstrom und Einphasenlauf mit mehreren, mit ihren Flachseiten in der gleichen Ebene parallel zueinander angeordneten, einseitig eingespannten und über ein einteiliges Verbindungsglied auf den Auslösemechanismus der Schaltvorrichtung wirkende Bimetallstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß das einteilige Verbindungsglied kammartig ausgebildet ist und die Kammzinken unter Ab- stützung in der Nähe des Kammsteges an den Bimetallstreifen parallel zu diesen derart angeordnet und ihre freien Enden mit den nicht eingespannten Enden der Bimetallstreifen so beweglich gekuppelt sind, daß der den Auslösemechanismus betätigende Kammsteg bei gleichmäßiger Auslenkung aller Bimetallstreifen seine Relativlage zu diesen beibehält, dagegen bei ungleichmäßiger Auslenkung der Bimetallstreifen durch Verschwenken um die Kupplungsstelle zwischen den zurückbleibenden Bimetallstreifen und dem Verbindungsglied unter Vergrößerung seines Abstandes von den Bimetallstreifen verstellt wird.
  2. 2. Elektrische Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bimetallstreifen an ihren nicht eingespannten Enden mit rechteckförmigen Ausnehmungen versehen sind, in die die Kammzinken des Verbindungsgliedes geführt ragen, und daß die freien Enden der Zinken den durch die Ausnehmungen an den Enden der Bimetallstreifen entstehenden Steg teilweise umgreifen. 3. Elektrische Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken des Verbindungsgliedes an ihren Enden mit rechteckförmigen Ausnehmungen versehen sind und daß die hindurchgeführten Bimetallstreifen mit ihren freien Enden die durch die Ausnehmungen gebildeten Stege teilweise umgreifen. 4. Elektrische Schaltvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bimetallstreifen und die Kammzinken gegeneinander durch Anfonnungen abgestützt sind, die sich zwischen den Ausnehmungen und dem Kammsteg an den Bimetallstreifen und/oder dem Verbindungsglied befinden. 5. Elektrische Schaltvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an die. Bimetallstreifen- an ihren nicht eingespannten Enden zu einem Rechteck gebogene Drähte in Verlängerung der Bimetallstreifenebene angesetzt sind, die an der dem Bimetallstreifen zugewandten Seite um etwa 90' in Richtung Verbindungsglied abgewinkelt sind. 6. Elektrische Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied drehbeweglich mit dem Auslösemechanismus gekuppelt ist. 7. Elektrische Schaltvorrichtung nach Ansprach 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet ' daß das Verbindungsglied eine Führung an gerätefesten Teilen besitzt. 8. Elektrische Schaltvorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anformungen an den Bimetallstreifen oder den Kammzinken in Ausnehmungen des Gegenstückes greifen.
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